Everode

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Everode
Wappen von Everode
Koordinaten: 51° 57′ 0″ N, 9° 54′ 50″ O
Höhe: 161 m ü. NHN
Fläche: 6,1 km²[1]
Einwohner: 489 (31. Dez. 2017)[2]
Bevölkerungsdichte: 80 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. November 2016
Postleitzahl: 31085
Vorwahl: 05184
Everode (Niedersachsen)
Everode

Lage von Everode in Niedersachsen

Everode im Landkreis Hildesheim
Everode im Landkreis Hildesheim

Everode ist ein Ortsteil der Gemeinde Freden (Leine) im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen (Deutschland).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Everode liegt südöstlich von Alfeld und nordöstlich von Freden. Die Ortschaft befindet sich westlich des Sackwalds und südwestlich des Ahrensbergs im östlichen Einzugsgebiet der Leine.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Erwähnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals wird der Ort 996 in einer Besitzurkunde des Bischofs Bernward als Avenigeroth erwähnt.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juli 1965 entstand durch freiwilligen Zusammenschluss die Samtgemeinde Freden (Leine) mit den Gemeinden Everode, Freden, Winzenburg, Eyershausen, Ohlenrode und Wetteborn. Am 1. März 1974 kam Meimerhausen hinzu.[3]

Zum 1. November 2016 wurde Everode Teil der Gemeinde Freden (Leine), nachdem die Samtgemeinde Freden (Leine) aufgelöst wurde.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsrat von Everode setzt sich aus zwei Ratsfrauen und drei Ratsherren folgender Parteien zusammen:[5]

(Stand: Kommunalwahl 11. September 2016)

Ortsbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsbürgermeister von Everode ist Marcel Woyciechowski (CDU). Sein Stellvertreter ist Rouven Kiehne (SPD).[5]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinde wurde das Kommunalwappen am 21. Dezember 1934 durch das Preußische Staatsministerium verliehen. Der Landrat aus Alfeld überreichte es am 2. Januar 1935.[6]

Wappen von Everode
Blasonierung:Schild gespalten. Vorn dreizehnmal von Rot und Gold geteilt; hinten auf Blau eine silberne, von einer aus dem linken Schildrand wachsenden, natürlich gefärbten Hand gehaltene Lilie mit drei Blüten.“[6]
Wappenbegründung: Das Wappen der Gemeinde geht zurück auf das am ehemaligen „Paterhof“ angebrachte Wappen des Abts von St. Michael in Hildesheim, Gabriel Feusch (Feisch). Everode gehörte 1022 zum Gründungsgut der genannten Abtei und stand durch den Paterhof jahrhundertelang mit ihr in enger wirtschaftlicher und grundrechtlicher Verbindung.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St.-Bernward-Kapelle

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die evangelische St.-Cäcilien-Kirche, an der Hauptstraße gelegen, gehört zum Gemeindeverband Region Freden.
  • Die katholische St.-Bernward-Kapelle, 1908 erbaut und am Nordrand des Ortes gelegen, gehört zur Pfarrgemeinde St. Marien in Alfeld.
  • Am westlichen Ortsrand befindet sich ein jüdischer Friedhof, der durch die früher in Everode ansässige Kaufmannsfamilie Rosenbaum auf eigenem Grund und Boden angelegt wurde und sich noch heute im Besitz der Nachfahren befindet (Belegungszeit ca. 1878–1918).[7]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zu den örtlichen Vereinen gehört die TSG Everode

Museum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Alt-Freden-Sammlung zeigt ortsgeschichtliche Informationen in Wort und Bild

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Everode ist über die Bundesstraße 3, die westlich der Gemeinde liegt, an das Straßennetz angeschlossen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Everode – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Niedersächsisches Landesverwaltungsamt (Hrsg.): Gemeindeverzeichnis für Niedersachsen. Gemeinden und Gemeindefreie Gebiete. Eigenverlag, Hannover 1. Januar 1973, S. 28 (Digitalisat [PDF; 21,3 MB; abgerufen am 17. September 2019] Landkreis Alfeld (Leine)).
  2. Amtliche Einwohnerzahlen von Everode. In: Internetseite der Gemeinde Freden (Leine). 31. Dezember 2017, abgerufen am 9. März 2019.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 205.
  4. Niedersächsische Staatskanzlei (Hrsg.): Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Freden (Leine), Landkreis Hildesheim. Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.). Nr. 22/2015. Hannover 15. Dezember 2015, S. 401 (Digitalisat (Memento vom 13. Mai 2019 im Internet Archive) [PDF; 278 kB; abgerufen am 1. Juli 2019] S. 19).
  5. a b Der Ortsrat von Everode. In: Internetseite der Gemeinde Freden. Abgerufen am 21. September 2017.
  6. a b Wilhelm Barner: Wappen und Siegel des Kreises Alfeld. Neubindung. Lax GmbH & Co. KG, Hildesheim 1998 (Digitalisat des Textteils der Erstauflage von 1940 [PDF; 10,0 MB; abgerufen am 10. Juni 2019]).
  7. Jüdische Friedhöfe in Niedersachsen. In: Internetseite der Universität Heidelberg. Abgerufen am 21. September 2017.