Everode

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Everode
Wappen von Everode
Koordinaten: 51° 57′ 0″ N, 9° 54′ 50″ O
Höhe: 161 m ü. NHN
Fläche: 6 km²[1]
Einwohner: 490 (13. Aug. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 82 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1965
Postleitzahl: 31085
Vorwahl: 05184
Everode (Niedersachsen)
Everode

Lage von Everode in Niedersachsen

Everode im Landkreis Hildesheim
Everode im Landkreis Hildesheim

Everode ist ein Ortsteil der Gemeinde Freden (Leine) im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen (Deutschland).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Everode liegt südöstlich von Alfeld und nordöstlich von Freden. Die Ortschaft befindet sich westlich des Sackwalds und südwestlich des Ahrensbergs im östlichen Einzugsgebiet der Leine.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals wird der Ort 996 in einer Besitzurkunde des Bischofs Bernward als Avenigeroth erwähnt.

Im Juli 1965 entstand durch freiwilligen Zusammenschluss die Samtgemeinde Freden (Leine) mit den Gemeinden Everode, Freden, Winzenburg, Eyershausen, Ohlenrode und Wetteborn. Am 1. März 1974 kam Meimerhausen hinzu.[2]

Zum 1. November 2016 wurde Everode Teil der Gemeinde Freden (Leine), nachdem die Samtgemeinde Freden (Leine) aufgelöst wurde.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsrat von Evensen setzt sich aus 2 Ratsfrauen und 3 Ratsherren zusammen.[3]

(Stand: Kommunalwahl 11. September 2016)

Ortsbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsbürgermeister von Everode ist Marcel Woyciechowski (CDU).[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinde wurde das Ortswappen am 21. Dezember 1934 durch das Preußische Staatsministerium verliehen. Die Überreichung durch den Landrat aus Alfeld wurde am 2. Januar 1935 durchgeführt.[5]

Wappen von Everode
Wappenbeschreibung:Schild gespalten. Vorn dreizehnmal von Rot und Gold geteilt; hinten auf Blau eine silberne, von einer aus dem linken Schildrand wachsenden, natürlich gefärbten Hand gehaltene Lilie mit drei Blüten.“
Wappenbegründung: Das Wappen der Gemeinde geht zurück auf das am ehemaligen „Paterhof“ angebrachte Wappen des Abts von St. Michael in Hildesheim, Gabriel Feusch (Feisch). Everode gehörte 1022 zum Gründungsgut der genannten Abtei und stand durch den Paterhof jahrhundertelang mit ihr in enger wirtschaftlicher und grundrechtlicher Verbindung.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am westlichen Ortsrand befindet sich ein jüdischer Friedhof, der durch die früher in Everode ansässige Kaufmannsfamilie Rosenbaum auf eigenem Grund und Boden angelegt wurde und sich noch heute im Besitz der Nachfahren befindet (Belegungszeit ca. 1878–1918).[6]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Everode ist über die Bundesstraße 3, die westlich der Gemeinde liegt, an das Straßennetz angeschlossen.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St.-Bernward-Kapelle

Vereinsleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den örtlichen Vereinen gehört die TSG Everode. Die Alt-Freden-Sammlung zeigt ortsgeschichtliche Informationen in Wort und Bild.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelische St.-Cäcilien-Kirche, an der Hauptstraße gelegen, gehört zum Gemeindeverband Region Freden.

Die katholische St.-Bernward-Kapelle, 1908 erbaut und am Nordrand des Ortes gelegen, gehört zur Pfarrgemeinde St. Marien in Alfeld.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Everode – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Einwohnerzahlen von Evenrode. Auf: Deutsches Verzeichnis für Postleitzahlen, abgerufen am 28. Juni 2017
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 205.
  3. Ratsmitglieder des Ortsrats Everode. Auf: Internetseite der Gemeinde Freden, abgerufen am 28. Juni 2017
  4. Verzeichnis der Ortsbürgermeister/innen und Ortsvorsteher/innen im Landkreis Hildesheim. Auf: diekholzen.de, DOCX-Datei, abgerufen am 24. Juni 2017
  5. Wilhelm Barner: Wappen und Siegel des Kreises Alfeld. Verlag: Lax GmbH & Co. KG, Hildesheim 1998 (Neubindung)
  6. http://www.uni-heidelberg.de/institute/sonst/aj/FRIEDHOF/NIEDERSA/PROJEKTE/liste-f.htm