Exit-Deutschland

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Exit Deutschland

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Rechtsform Initiative
Gründung 2000
Sitz Berlin
Leitung Bernd Wagner
Website www.exit-deutschland.de

Exit-Deutschland (Eigenschreibweise: EXIT-Deutschland) ist eine vom Kriminalisten und ehemaligen Kriminaloberrat Bernd Wagner und dem ehemaligen Neonaziaktivisten Ingo Hasselbach im Jahr 2000 gegründete Initiative des Zentrums Demokratische Kultur (ZDK). Sie hilft Aussteigewilligen aus der rechtsextremen Szene und Familien, die ihre Angehörigen aus der rechtsradikalen Bewegung lösen wollen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Sommer 2000 bietet Exit-Deutschland als erste deutsche Initiative für Aussteiger aus der rechtsradikalen Bewegung Beratung und Kontakte an. Projekte von Exit-Deutschland werden bis Ende 2019 überwiegend durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Spenden gefördert. Exit-Deutschland hilft nach eigenen Angaben Aussteigenden, neue Perspektiven außerhalb der rechtsradikalen Bewegung zu finden. Dabei werden Kontakte vermittelt und praktische Hilfen in Sachen Sicherheit, soziale Probleme, Bildung, Arbeit und der persönlichen Aufarbeitung gegeben. Eine wirtschaftliche und soziale Absicherung sowie Schutz vor strafrechtlicher Verfolgung für ehemalige Rechtsradikale gibt es nicht. Exit-Deutschland sowie der Träger ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH lehnen Zusammenarbeit ohne rechtliche Grundlage mit Sicherheitsbehörden ab.[1]

Exit-Deutschland analysiert rechtsradikale Bestrebungen, arbeitet mit Wissenschaft und Medien zusammen, um über rechtsradikale Ideologien und Handeln aufzuklären, zeigt Möglichkeiten demokratischen Handelns und der Deradikalisierung und berät Projekte und Institutionen. Exit hat verschiedene Kinofilme in der Umsetzung begleitet, dazu zählen u. a.: Roots Germania, Die Arier, Die Kriegerin, „Verbotene Filme“, "Er ist wieder da".

Ausstieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Ausstieg ist laut der Definition von Exit-Deutschland dann erfolgt, wenn es eine kritische Reflexion, Aufarbeitung und ein erfolgreiches Infragestellen der bisherigen Ideologie gegeben hat. Dazu gehört, dass die Bindungen an rechtsradikale Strukturen aufgelöst sind und ein weitgehend verfolgungsfreies Leben möglich ist. Eine Kontaktaufnahme ist laut Exit-Deutschland über Telefon, E-Mail, SMS und Briefpost möglich. Darüber hinaus gibt die Initiative an, dass persönliche Gespräche mit Aussteigern, sofern möglich, auch in Gefängnissen geführt werden. Damit möchte man die Kontaktaufnahme und Haftbetreuung sicherstellen. Bei Problemen der Sicherheit wird nach den gegebenen Möglichkeiten, beispielsweise wenn Angriffe oder Verfolgungen aus der militanten rechtsradikalen Szene drohen oder erfolgen, geholfen.

Mit den Aussteigenden wird an der Überwindung der Ideologie und der Aufarbeitung der Vergangenheit, einschließlich begangener Straftaten gearbeitet. Exit-Deutschland hilft Aussteigenden bei der Entwicklung persönlicher Kompetenzen und Einsichten zur Neugestaltung der persönlichen Beziehungen und der Neuorientierung im Alltag in Schule, Lehre und Beruf. Von Mai 2000 bis Juni 2019 begleite Exit nach eigenen Angaben 746 Personen bei ihrem Ausstieg.

Regionale Kontaktmöglichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Exit Deutschland verfügt, neben der bundesweiten Kontaktaufnahme, über regionale Partner in verschiedenen Bundesländern, in Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern. Diese sollen in den Regionen Hilfen im Ausstieg aus rechtsextremen Gruppen und ihrer Ideologie sowie Integration in das gesellschaftliche Leben, Familienhilfen und Unterstützung von Aussteigenden im Justizvollzug sowie bei der Wiedereingliederung leisten.

Journal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

JEX – Das Journal von Exit-Deutschland

Die Initiative gibt seit 2008 das Journal Exit-Deutschland, kurz JEX, heute als Open-Access-Online-Journal mit dem Titel Journal Exit-Deutschland. Zeitschrift für Deradikalisierung und demokratische Kultur heraus.[2]

Das Journal EXIT-Deutschland (JEX) ist eine regelmäßig erscheinende Zeitschrift im deutschsprachigen Raum für den wissenschaftlich interdisziplinären Austausch mit der Praxis über Deradikalisierung, Extremismus und demokratische Kultur mit wissenschaftlichem Anspruch. Dabei ist das Journal grob in zwei Bereiche unterteilt: den wissenschaftlich-theoretischen und den praktischen Teil.

Beide Bereiche sollen sich in einem Dialog, verbunden durch eine Schwerpunktsetzung für jede Ausgabe, gegenseitig ergänzen. Beiträge von Wissenschaftlern jeder Stufe, die zu den Themenbereichen freiheitsfeindliche Radikalität und im Zuge dessen zu Extremismus, Radikalisierung, Terrorismus, Deradikalisierung o. ä. forschen, sowie Artikel von Praktikern aus der Deradikalisierungsarbeit.

Förderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 erging ein Kabinettsbeschluss der damaligen Bundesregierung, die Initiative langfristig zu fördern.[3] Seit 2015 wird Exit im Rahmen des Programms der Bundesregierung Demokratie leben! bis 2019 im Programmbereich Strukturförderung zum bundeszentralen Träger gefördert.[4] Im Nachfolgeprogramm der Bundesregierung ab 2020 wird die Ausstiegshilfe und Deradikalisierung aus militanten Gruppen, von Frauen und Kindern jenseits der Sicherheitsbehörden auf Bundesebene ausdrücklich trotz internationaler Anerkennung nicht mehr vorgesehen. Das betrifft alle Initiativen der vorbeugenden und bekämpfenden Intervention in den Phänomenbereiche des Extremismus, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert werden. Damit wird der seit 2013 gültige Kabinettsbeschluss ausgehebelt.

Counter Narrative & Aktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das trojanische T-Shirt von Exit-Deutschland (links vor, rechts nach dem Waschen)

Exit-Deutschland hat verschiedene Counter Narrative und Aktionen umgesetzt, die eine generelle Auseinandersetzung mit dem Thema Ausstieg in der Zielgruppe, aber auch in der Gesellschaft insgesamt zu erreichen sollen. Laut den Machern wollen sie damit der "vorgefundenen Situation einen alternativen Entwurf [entgegenstellen] und mit konkreter Hilfe zu verbinden"[5] und "potentielle Aussteiger [...] auf humorige Art, auf Probleme aufmerksam machen und dabei Möglichkeiten der Auseinandersetzung aufzeigen"[6].

Operation Trojaner T-Hemd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für internationale Bekanntheit sorgte die Aktion Operation Trojaner T-Hemd, welche von der Werbeagentur Grabartz und Partner in Zusammenarbeit mit Exit durchgeführt wurde.[7] Die T-Shirts wurden am 6. August 2011 in Gera auf dem Rechtsrockfestival Rock für Deutschland von der NPD Thüringen als Veranstalter an der Kasse kostenfrei verteilt. Erst später wurde der Aufdruck durch Waschen von einem szeneeigenen Slogan zu einer Werbebotschaft für Exit verändert. Die Operation Trojaner T-Hemd fand internationale Beachtung. Die EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström beschrieb die Aktion anlässlich einer Fachtagung als „A good example to illustrate how extremism propaganda can be countered“ (englisch für „Ein gutes Beispiel, um zu illustrieren, wie Extremismuspropaganda entgegnet werden kann“).[8] Die Aktion sollte das Ausstiegsangebot in der Szene bekannter machen und v. a. die jungen und noch nicht gefestigten Rechtsextremen ansprechen.[9]

Exit-Deutschland erprobt unterschiedlichste Formen der Zielgruppenansprache. Im Rahmen des Aktionskreises ehemaliger Rechtsextremisten bzw. Exit-Deutschland werden z. B. Flyer, Postkarten und Podcasts[10] entwickelt, die ähnlich funktionieren wie der T-Shirt-Trojaner. Mit dem 10-teiligen Videoprojekt Ausstieg (K)ein Weg zurück versucht Exit-Deutschland Informationen zum Thema Ausstieg und die rechtsextreme Szene zu vermitteln.[11]

Rechts gegen Rechts – Der unfreiwilligste Spendenlauf Deutschlands[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entlang der Demonstrationsstrecke wurden Plakate und Banner befestigt, welche ironisch auf die Aktion mit, „motivierenden“ Sprüchen Bezug nahmen. Zum Beispiel: "Wenn das der Führer wüsste" und "Flink wie Windhunde, zäh wie Leder - und großzügig wie nie!"

Rechts gegen Rechts – Der unfreiwilligste Spendenlauf Deutschlands ist eine vom Zentrum Demokratische Kultur(ZDK) gGmbH im Projekt EXIT-Deutschland entwickelte Form des friedlichen Gegenprotestes im Rahmen von Neonazi Demonstrationen. Die Demonstranten geben hierbei für jeden zurückgelegten Meter unfreiwillig eine zuvor bereitgestellte Spende von Sponsoren an einen gemeinnützigen Zweck frei. Das Vermeiden von Spenden ist nur durch die Absage der Demonstration möglich. Entlang der Demonstrationsstrecke wurden Plakate und Banner befestigt, welche ironisch auf die Aktion mit, „motivierenden“ Sprüchen Bezug nahmen. Zum Beispiel: "Wenn das der Führer wüsste" und "Flink wie Windhunde, zäh wie Leder - und großzügig wie nie!" Die Idee dahinter basiert auf der Umlenkung des eigentlichen Demonstrationszweckes in eine der Ideologie der Demonstranten entgegenstehenden Aktion, wodurch die Teilnehmer letztendlich gegen sich selbst demonstrieren.

Hass hilft | die unfreiwillige Spenden-Aktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hass hilft (Eigenschreibweise: HASS HILFT oder HassHilft) ist eine vom Zentrum Demokratische Kultur (ZDK) gGmbH betriebene Aktion, bei welcher für jeden in sozialen Netzwerken getätigten Hassaufruf mit Hilfe von Sponsoren ein Euro jeweils zur Hälfte an die Aktion Deutschland Hilft und Exit-Deutschland gespendet wird, was eine komplette Umkehr der ursprünglichen Intention des Kommentars zur Folge hat.

Botschafter EXIT-Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 wurden von Exit-Deutschland erstmals sogenannte Exit-Botschafter benannt. Laut Eigendarstellung[12] versteht Exit den Botschafter „als Würdigung des Engagements des Einzelnen und zugleich als Repräsentant der Idee von EXIT-Deutschland“. Die ausgezeichneten Personen wurden für ihren Einsatz für „Freiheit und Würde von Menschen und damit gegen demokratie- und freiheitsfeindliche sowie menschenverachtende Ideologien“ ausgezeichnet.

Botschafter sind:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literaturübersicht[13]

  • Rechtsextremismus und Arbeitswelt: Ausstiege, Einstiege, Interdependenzen Text: Andreas Speit
  • Letzter Halt: Ausstieg Wege aus der rechtsextremen Szene EXIT-Deutschland, Berlin Juni 2006 Hg. ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH
  • Zu Rechtsextremismus und Ausstiegsprozessen. Bernd Wagner, (2008): In: Blickpunkt Demokratie und Extremismus (01/12), S. 1–10.
  • Erste Hilfe. Codes & Symbole EXIT-Deutschland, Berlin 2009 Hg. ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH
  • Familien stärken – gegen Extremismus und Gewalt. Modellprojekt der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH im Rahmen der Initiative EXIT-Deutschland am Beispiel des Landkreises Dahme-Spreewald. Hg. ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH, Berlin 2010
  • Volkstod und Unsterblichkeit. Moderner Rechtsextremismus in Südbrandenburg – Agitation, Erscheinungsbild und Kontinuität. EXIT-Deutschland, Berlin Juni 2011 Hg. ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH
  • Lagebericht. Rechtsextremismus im Landkreis Dahme-Spreewald. EXIT-Deutschland, Berlin Mai 2011 Hg. ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH
  • Lebensbilder – Der Katalog EXIT-Deutschland, Berlin Juni 2012 Hg. ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH
  • Tunnel Licht Blicke. Aus der Praxis arbeitsmarktorientierter Ausstiegsarbeit der Projektträger des XENOS-Sonderprogramms „Ausstieg zum Einstieg“. Hrsg. Ralf Melzer, Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin, Projekt „Gegen Rechtsextremismus“ – Berlin, 2012
  • Aussteigen aus dem Rechtsextremismus. Foto-Praxis, bildwissenschaftliche Analyse und Ausstellungsarbeit als Methoden individueller Reflexion und des wissenschaftlichen und (sozial)pädagogischen Kompetenzerwerbs. Ulrike Pilarczyk und Fabian Wichmann (2013), in: Medien Pädagogik. Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung. Themenheft Nr. 23: Visuelle Kompetenz.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Exit-Deutschland wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet. So erhielt Exit den Politikaward 2012,[14] den Hyperland und wurde in die Best Practice-Projekt-Datenbank der Europäischen Kommission 2012 aufgenommen.[15] Sich beziehend auf eigene Angaben von Exit erreichten das Programm mehr Anfragen von Ausstiegswilligen als das Aussteigerprogramm des Bundesamtes für Verfassungsschutz.[16] 2013 wurde Exit-Deutschland mit dem Sonderpreis der Stadt Osnabrück ausgezeichnet.[17]

2015 wurde die Aktion Rechts gegen Rechts – Deutschlands unfreiwilligsten Spendenlauf, die von der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur initiiert wurde und Spenden für Exit-Deutschland sammelte, mit dem Sonderpreis des Deutschen Fundraising-Verbandes ausgezeichnet.[18] Ferner erhielt die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur im selben Jahr den Mitteldeutschen Fundraisingpreis für die Aktion Rechts gegen Rechts.[19] Der Exit-Gründer Dr. Bernd Wagner, erhielt 2013 von Bundespräsidenten Joachim Gauck das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website von Exit-Deutschland
  2. Journal EXIT-Deutschland
  3. Aussteiger-Initiative „Exit“ kann weitermachen. In: Badische Zeitung, 22. März 2013.
  4. Über „Demokratie leben!“
  5. Felix Benneckenstein, Fabian Wichmann: Einmal Nazi, immer Nazi? Arbeit und Erfahrungen von EXIT-Deutschland und der Aussteigerhilfe Bayern in der Ausstiegsbegleitung. In: Journal Exit-Deutschland. Zeitschrift für Deradikalisierung und demokratische Kultur. Band 7, Nr. 0, 20. Dezember 2018, ISSN 2196-8136, S. 63 (sfu.ca [abgerufen am 15. Februar 2019]).
  6. Fabian Wichmann: Von T-Shirts und unfreiwillig spendablen Neonazis - Erfolgreiche Gegenstrategien in der Auseinandersetzung mit freiheitsfeindlichen Ideologien. In: Journal Exit-Deutschland. Zeitschrift für Deradikalisierung und demokratische Kultur. Band 5, Nr. 0, 16. Dezember 2017, ISSN 2196-8136, S. 92 (sfu.ca [abgerufen am 15. Februar 2019]).
  7. AME Awards: 26 deutsche Arbeiten auf der Shortlist. In: W&V.
  8. Speech: Stand up against violent extremism
  9. Operation Trojaner T-Hemd
  10. Exit-Deutschland's sounds on SoundCloud – Hear the world’s sounds
  11. YouTube-Videoprojekt Ausstieg (K)ein Weg zurück
  12. EXIT-Deutschland. Abgerufen am 26. Mai 2017.
  13. Literaturübersicht. Abgerufen am 23. Juli 2017.
  14. Politikaward 2012 für EXIT-Deutschland
  15. Best Praktice Projekt der europäischen Kommission 2012
  16. Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage (PDF; 101 kB)
  17. Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis 2013
  18. Kreativer geht es kaum! Aktion „Rechts-gegen-Rechts – Der unfreiwilligste Spendenlauf Deutschlands“ erhält Sonderpreis des Deutschen Fundraising Verbandes. (Memento des Originals vom 26. Juni 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fundraisingverband.de Deutscher Fundraising-Verband, Pressemitteilung, 27. Januar 2015, abgerufen am 26. Juni 2016.
  19. „Mitteldeutscher Fundraisingpreis“ für originelle Idee gegen Rechts. Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, Pressemitteilung Nr. 9, 9. März 2015, abgerufen am 26. Juni 2016.