Extavium

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Extavium
Daten
Ort Potsdam
Art Naturwissenschaftliches Mitmachmuseum, gemeinnütziger Verein
Eröffnung Ersteröffnung 2006 als Exploratorium Potsdam, Umbenennung in Extavium 2011, Neueröffnung am Filmpark Babelsberg im März 2012, Wiedereröffnung in der Potsdamer Innenstadt nach Umzug im August 2015
Leitung Kurator: Axel Werner
Website www.extavium.de

Das Extavium (bis Mai 2011 Exploratorium Potsdam[1]), das so genannte „Mitmachmuseum“, ist ein naturwissenschaftliches, didaktisches Kindermuseum in Potsdam.

Das Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Extavium soll Naturwissenschaft begreifbar gemacht werden, um Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren spielerisch an naturwissenschaftliche Grundlagen heranzuführen. Für weiterführende Schulen gibt es ebenfalls passende didaktisch-museumspädagogische Angebote in Form von Experimentierkursen und Vorträgen. Das Museum möchte Kinder, Schüler und Laien stärker für die Naturwissenschaften begeistern.

Chronik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer 2004 gründeten sieben Babelsberger den Verein Exploratorium Potsdam e. V., welcher das Ziel verfolgt, ein wissenschaftliches Mitmachmuseum aufzubauen, und begannen mit dem Bau von ersten naturwissenschaftlichen Exponaten. An den Werkstattarbeiten der Exponaten wurde November 2004 begonnen. 2005 gab es für die Exponate in der Grundschule am Griebnitzsee eine Testphase. 2005 wurde mit dem Herbst-Exploratorium im Potsdamer Hauptbahnhof die erste Ausstellung mit 50 Exponaten und dem Chemielabor realisiert. Dabei wurden 12.000 Besucher in fünf Wochen gezählt. 2006 konnte ein fester Ausstellungsraum in einer Halle in der Wetzlarer Straße eröffnet werden. Im April 2007 erhielt das Exploratorium die Auszeichnung innovativer und zukunftsrelevanter Ort im Land der Ideen (Schirmherrschaft Bundespräsident Horst Köhler). Die Feier zum einjährigen Bestehen fand im September 2007 statt, wo auch der Ministerpräsident Matthias Platzeck und Oberbürgermeister Jann Jakobs anwesend waren. Bei der Ausstellung im Oktober 2007 wurden 100.000 Besucher gezählt. 2008 startete im September das Schulprogramm. Im Exploratorium entstand im Oktober 2008 das Forscherbuch für Schüler „Wie funktioniert die Welt? Naturphänomene im Alltag“ von Axel Werner und erschien beim MOSAIK Verlag. Im November 2008 wurde die Filmpark Babelsberg GmbH Mitglied im Exploratorium Potsdam e. V. Im gleichen Monat wurde die Auszeichnung als Leuchtturm für eine Kultur der Nachhaltigkeit verliehen. 2008 stieg der Filmpark Babelsberg als Partner in das Wissenschaftsmuseum Extavium ein und unterstützt seitdem das Team des Vereins Im Juni 2009 wurde dem Exploratorium die Auszeichnung mit dem Adolf-Reichwein-Preis für Pädagogik verliehen. Die 250.000. Besucherin wurde im September 2009 mit Ministerpräsident Matthias Platzeck empfangen. Außerdem feierte das Exploratorium den dritten Geburtstag mit 100 Kindern der Potsdamer und Berliner Arche. Die Gründer Elizabeth Prommer, Ulrich Hienzsch und Axel Werner trugen sich im Januar 2010 in das Goldene Buch der Stadt Potsdam ein. Das Exploratorium Potsdam eröffnet ein Mini-Exploratorium in Eisenhüttenstadt. Der Ableger des wissenschaftlichen Mitmachmuseums ist Bestandteil des BIWAQ-Projektes der Stadt Eisenhüttenstadt. Der zweite Teil des Forschungsbuchs „Wie funktioniert die Welt? Naturphänomene im Alltag“, dessen Autor Axel Werner ist, erschien 2010 beim MOSAIK Verlag. Das Exploratorium wurde im Juni 2011 in Extavium – Das wissenschaftliche Mitmachmuseum umbenannt. Neun Monate nach der Umbenennung wurde es in der Caligari-Halle am Filmpark Babelsberg neueröffnet.

Seit August 2015 befindet sich das Extavium in der Potsdamer Innenstadt Am Kanal 57.[2]

Sammlung, Ausstellung und Kurse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kinder erforschen die Ausstellung

Das Motto des Extavium lautet „Mitmachen - Staunen - Verstehen“. Dieser Grundsatz spiegelt sich in der Konzeption des Museums wider, das mit 60 interaktiven Exponaten und wechselnden Experimentierkursen die Neugier von Kindern und Jugendlichen auf die Naturwissenschaften und den Gesetzen und Prinzipien von Naturerscheinungen befriedigen will. Durch Bereitstellung von Anschauungsmaterial und Experimentiermöglichkeiten werden Phänomene wie die Gravitation oder der Magnetismus anschaulich erklärt.

In zwei Experimentierlaboren wird selbst experimentiert und geforscht. Das Museum bietet Kurse auf unterschiedlichem Lernniveau für Kita-Kinder, Grundschüler und Schüler weiterführender Schulen. Erzieher, Lehrer und Eltern können sich in Workshops und an Fortbildungstagen weiterbilden lassen. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Erkennen von naturwissenschaftlichen Phänomenen in Verbindung mit dem alltäglichen Geschehen. Die Exponate in der Ausstellung dürfen angefasst und erforscht werden. Für Fragen stehen geschulte Tutoren zur Verfügung.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Extavium – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatExploratorium in Potsdam heißt jetzt Extavium. 26. Mai 2011, abgerufen am 1. Juni 2011 (deutsch).
  2. Extavium öffnet in neuen Räumen. In: Potsdamer Neueste Nachrichten. 15. August 2015, abgerufen am 15. August 2015.

Koordinaten: 52° 23′ 52″ N, 13° 3′ 51″ O