Explosionsmotor

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Explosionsmotor A-Zylinder, B-Kolben, C, D-Ventile, H-Pulverladung

Bei einem Explosionsmotor wird Leistung mit Hilfe einer Explosion oder Detonation erzeugt. Die erste praktische Umsetzung dieses Motors wurde vom deutschen Konstrukteur Brackenburg 1836 gemacht, der mit der Wasserstoff-Methode ein Auto antrieb. Wegen der Gefährlichkeit des im Behälter befindlichen Wasserstoffs konnte sich dieser Motor nicht durchsetzen. Umgangssprachlich wurden fälschlicherweise früher auch Verbrennungsmotoren so bezeichnet.[1]

Christiaan Huygens führte einen solchen Motor 1673 einem Minister Ludwig XIV. vor. Es handelte sich dabei um eine atmosphärische Maschine. In einem Zylinder wurde mittels einer Schwarzpulverladung ein heißes Verbrennungsgasgemisch eingebracht. Bei der anschließenden Abkühlung des Gases konnte mittels eines Kolbens in dem Zylinder ein Gewicht angehoben werden. Das Projekt scheiterte daran, dass dieser Prozess mit damaligen Mitteln nicht periodisch wiederholbar war.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Felix R. Paturi: Chronik der Technik. Weltbild, Augsburg 1997, ISBN 3-86047-134-1, S. 216.