Exportquote

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Unter der Exportquote versteht man das Verhältnis der Exporte einer Volkswirtschaft zu ihrem Bruttoinlandsprodukt. Sie gibt somit Aufschluss über den Umfang des Handels, den die Volkswirtschaft treibt. Ein vergleichbarer Begriff ist die Importquote. Die Exportquote wird, im Gegensatz zur Importquote, herangezogen um den Grad der Offenheit einer Volkswirtschaft zu beurteilen. Somit kann festgestellt werden, welchen Anteil seiner Güter und Dienstleistungen ein Land selbst verbraucht und welchen Anteil es exportiert. Der Offenheitsgrad bezeichnet den Mittelwert aus Exportquote und Importquote. Die Exportquote betrug in Deutschland im Jahr 2012 41,1 %.

Singapur ist ein typischer Warenumschlagplatz in Ostasien. Waren werden nach Singapur verschifft und von dort ohne Weiterverarbeitung weiterverschifft. Entsprechend hohe Exporte und Importe hat Singapur; es erreicht eine Exportquote von nahezu 200 %.

Exportquote von Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezogen auf ein einzelnes Unternehmen bezeichnet die Exportquote das Verhältnis der Umsätze mit dem Ausland zu den Gesamtumsätzen des Unternehmens. Sie ist also der Anteil am Umsatz, der durch den Export erwirtschaftet wird.