Eyzahut

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Eyzahut
Eyzahut (Frankreich)
Eyzahut
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département Drôme
Arrondissement Nyons
Kanton Dieulefit
Gemeindeverband Dieulefit-Bourdeaux
Koordinaten 44° 34′ N, 5° 1′ OKoordinaten: 44° 34′ N, 5° 1′ O
Höhe 285–872 m
Fläche 6,66 km2
Einwohner 135 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 20 Einw./km2
Postleitzahl 26160
INSEE-Code

Eyzahut ist eine französische Gemeinde mit 135 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) in der Region Auvergne-Rhône-Alpes im Département Drôme; sie gehört zum Kanton Dieulefit im Arrondissement Nyons. Die Bewohner nennen sich Eyzahutiennes.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt auf einer mittleren Höhe von 500 Metern über dem Meeresspiegel im Süden des Départements Drôme, acht Kilometer nordwestlich von Dieulefit und 25 Kilometer östlich von Montélimar. Drei Flussläufe schneiden das Gemeindegebiet – der Ruisseau de Salettes, der Ruisseau de Rioussec und der Ruisseau de Ribesaille.

Die nächstgelegenen Orte zu Eyzahut sind La Bégude-de-Mazenc und Salettes.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die älteste urkundliche Erwähnung als Castrum de Eyzahuco stammt aus dem Jahr 1237. Der Ortsname ist eigentlich keltischen Ursprungs (Aysahûgs), 1340 wurde es als Aysahuco, 1442 als Esaü beurkundet.[1] Im Mittelalter unterstand Eyzahut der Malteser-Kommende von Le Poët-Laval

Das recht unzugänglich zwischen steilen Felsformationen gelegene Dorf und seine Umgebung war sowohl zu Zeiten der Hugenottenkriege wie auch im Zweiten Weltkrieg Rückzugsort für Widerständler bzw. die Résistance.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1831 1911 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 223 133 63 52 47 78 86 111 127

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eyzahut – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hermann Paul: Romania Germanica. Zu den ältesten Berührungen zwischen Römern und Germanen. Band 11. Berlin: De Gruyter 1936, S. 25.