Ezra Jenkinson

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Ezra Jenkinson (* 1872 in Todmorden, England; † 1947 ebenda) war ein englischer Komponist und Violinist. Sein bekanntestes Werk, das zu den Klassikern der Geigenliteratur für Anfänger zählt, ist der Elfentanz.

Leben[Bearbeiten]

Über sein Leben ist sehr wenig bekannt. Nach Aussage des englischen Autors und Künstlers William Holt, der mit ihm bekannt war, verbrachte Jenkinson in seiner Jugend sieben Jahre in Leipzig, dank eines Musikstipendiums, das ihm ein Mäzen zur Verfügung gestellt hatte. Danach verkaufte er die Rechte an seinen Werken, kehrte in seinen Heimatort zurück und lebte fortan allein. Er mied die Öffentlichkeit und trat nicht öffentlich auf.[1]

Werke[Bearbeiten]

  • Frühlingslied für Pianoforte (1892)
  • Sechs lyrische Stücke für Violine (1.–3. Lage) mit Pianofortebegleitung (1894)
    An der Wiege/Berceuse, Elfentanz/Danse des Sylphes, Melodie, Mazurka, Barcarolle, Scherzo.
  • Petite Suite p. V. et Piano (1900)
    La Fontaine
  • Kleine Suite für Violine mit Pianoforte (1909)
    La Fontaine, Air, Berceuse, Gavotte et Musette, Humoreske, Serenade.

Quellen und Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. West Yorkshire Archive Services, Calderdale GB 203, HO:128-133