Färöische Fußballmeisterschaft

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Betrideildin
Voller Name Betrideildin
Verband Fótbóltssamband Føroya
Erstaustragung 1942
Hierarchie 1. Liga
Mannschaften 10
Meister Víkingur Gøta (2)
Rekordmeister HB Tórshavn (22)
Rekordspieler Fróði Benjaminsen (453)
Rekordtorschütze Jákup á Borg (153)
Aktuelle Saison 2018
Website www.football.foVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Webseite

Die Färöische Fußballmeisterschaft wird in der 1. Liga der Männer im Fußball auf den Färöern ausgespielt. Gegründet wurde sie 1942 und hieß bis 1975 Meistaradeildin (deutsch Meisterliga), von 1976 bis 2004 1. Deild (deutsch: 1. Liga) und von 2005 bis 2008 Formuladeildin nach ihrem Hauptsponsor, dem färöischen IT-Unternehmen Formula. Von 2009 bis 2011 fungierte Vodafone als Namensgeber der Vodafonedeildin.[1] Nach dem Ausstieg des Hauptsponsors[2] wurde am 27. Februar 2012 das Energieunternehmen Effo als neuer Sponsor bekanntgegeben, so dass die Liga ab der Saison 2012 für die nächsten drei Jahre den Namen Effodeildin trägt.[3] Am 15. Dezember 2017 wurde Betri Banki als neuer Sponsor vorgestellt, so dass die Liga seit der Saison 2018 den Namen Betrideildin trägt. Die Laufzeit gilt zunächst bis 2022.[4]

Neben der Betrideildin gibt es die 1., 2. und 3. Deild (entspricht der 2., 3. und 4. Liga) sowie die 1. und 2. Deild der Frauen.

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Heimplatz des Zweitligisten Skála ÍF in Skála.

In der 1942 gegründeten Meistaradeildin wurde der Meister in den Anfangsjahren in Ausscheidungsspielen ermittelt, im Jahre 1943 spielte mit zwölf Mannschaften die Höchstzahl mit[5]. Regelmäßige Teilnehmer waren B36 Tórshavn, HB Tórshavn, KÍ Klaksvík, MB Miðvágur, SÍF Sandavágur und TB Tvøroyri sowie ab 1943 SÍ Sørvágur und VB Vágur. Erst 1947 wurde eine geschlossene Amateurliga etabliert, an der bis auf TB Tvøroyri alle zuvor genannten Mannschaften teilnahmen. Hierbei spielte jedes Team jeweils einmal gegen jedes andere, der Auf- und Abstieg war in der Meistaradeildin noch nicht geregelt. 1948 nahmen MB Miðvágur, SÍF Sandavágur und SÍ Sørvágur nicht mehr am Spielbetrieb teil, bei der letztgenannten Mannschaft kam der Spielbetrieb aufgrund des in den Sommermonaten betriebenen Fischfangs fast zum Erliegen, weshalb regelmäßige Spiele nicht mehr gewährleistet werden konnten. Stattdessen nahmen die B-Mannschaften von B36 Tórshavn und HB Tórshavn teil, bei HB auch noch im Folgejahr. Ab 1949 war TB Tvøroyri wieder ständiges Mitglied der Liga, so dass ab 1950 fünf Mannschaften erstmals jeweils zweimal gegeneinander spielten, um den Meister zu ermitteln. Dieser Modus sowie die Ligazusammensetzung wurde bis 1970 weitestgehend aufrechterhalten. Ausnahme bildeten hierbei die Jahre 1951, 1953–55 sowie 1960–65, in denen VB Vágur nicht am Ligabetrieb teilnahm. 1964 gab es nach dem Rückzug von KÍ Klaksvík sogar nur drei Teilnehmer, die jeweils einmal gegeneinander antraten. Ab 1971 nahm erstmals ÍF Fuglafjørður teil, so dass in der Liga nun sechs Mannschaften um den Titel spielten.

Nachdem 1976 die 1. Deild mit sieben Mannschaften und einem festen Absteiger eingeführt wurde, wobei jede Mannschaft weiterhin jeweils zwei Mal gegen jede andere spielte, erfolgte drei Jahre später die Aufstockung auf acht Mannschaften. Deswegen gab es 1978 auch keinen Absteiger. 1988 wurde die nächste Erweiterung auf zehn Mannschaften mit von dann an zwei festen Absteigern vollzogen, weshalb der Abstieg im Jahr zuvor abermals ausgesetzt wurde. In der Saison 1991 konnten sich die Vereine über die Liga- und Pokalplatzierung erstmals für den Europapokal, welcher 1992/93 ausgespielt wurde, qualifizieren. 1995 wurde in der 1. Deild die Drei-Punkte-Regel eingeführt, zudem gab es ab dieser Saison ein Relegationsspiel des Neuntplatzierten gegen den Zweitplatzierten der 2. Deild. 2001 wurde bei Punktgleichheit der direkte Vergleich zwischen den beteiligten Mannschaften als erstes Entscheidungskriterium eingeführt, 2006 jedoch wieder abgeschafft. Seitdem gelten wie zuvor auch Tordifferenz sowie erzielte Tore als erste Kriterien. Ab 2005, zeitgleich mit der Umbenennung in Formuladeildin nach dem neuen Hauptsponsor, wurde die Anzahl der Ligaspiele auf 27 erhöht, so dass jede Mannschaft jeweils drei Mal gegen jede andere spielt. Bis 2016 trugen die fünf punktbesten Teams aus der Vorsaison 14 Heimspiele aus, die anderen Mannschaften 13. Im Jahr darauf wurde zudem das Relegationsspiel abgeschafft und es gibt seitdem erneut zwei feste Absteiger. 2009 erfolgte nach einem Wechsel des Hauptsponsors die Umbenennung in Vodafonedeildin. Die Namensrechte wurden vorerst für die nächsten drei Jahre vergeben.[6] 2012 folgte nach dem Ausstieg von Vodafone die Umbenennung in Effodeildin ebenfalls für die nächsten drei Jahre.[3] Seit 2018 heißt die Liga Betrideildin.[4]

Saison Mannschaften Modus Anzahl Spiele Abstiegsregelung
194200000 9 Ausscheidungsspiele 13
194300000 12 17
194400000 keine Austragung
194500000 7 Ausscheidungsspiele 10
194600000 8 13
194700000 7 Halbrunde 21 keine
1948–1949 6 15
195000000 5 Einfachrunde 20
195100000 4 12
195200000 5 20
1953–1955 4 12
1956–1959 5 20
1960–1963 4 12
196400000 041 081
196500000 4 12
1966–1970 5 20
1971–1975 6 30
1976–1977 7 42 1 Absteiger
197800000 0 Absteiger
1979–1986 8 56 1 Absteiger
198700000 0 Absteiger
1988–1994 10 90 2 Absteiger
1995–2004 1 Absteiger,
1 Relegationsteilnehmer
200500000 1,5fachrunde 135
2006–0000 2 Absteiger
1 KÍ Klaksvík zog sich nach zwei Spielen zurück.[7]

Aktueller Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Betrideildin spielt jede Mannschaft an 27 Spieltagen jeweils drei Mal gegen jede andere. Hierbei tragen seit 2016 fünf ausgeloste Teams 14 Heimspiele aus, die anderen Mannschaften 13. Die punktbeste Mannschaft zu Saisonende ist Meister dieser Liga, die letzten beiden Mannschaften steigen in die 1. Deild ab. Sollte hierbei Punktgleichheit bestehen, wird zunächst nach der Tordifferenz und dann nach den erzielten Toren entschieden. Sofern danach immer noch Gleichstand vorherrscht, wird ein Entscheidungsspiel auf neutralem Platz ausgetragen. Aufgrund der Platzierung in der UEFA-Fünfjahreswertung ist der Meister für die Qualifikation zur Champions League sowie der Tabellenzweite und -dritte für die Qualifikation zur UEFA Europa League berechtigt. Zudem nimmt der Pokalsieger ebenfalls an der Qualifikation zur UEFA Europa League teil. Wird dieser zugleich färöischer Meister, nimmt stattdessen der Pokalfinalist an der Qualifikation zur UEFA Europa League teil. Liegt der Pokalsieger zum Abschluss der Meisterschaft auf dem zweiten oder dritten Platz, rückt der Viertplatzierte in die UEFA Europa League auf.

Gelbe und Rote Karten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erhält ein Spieler im Laufe einer Saison fünf Gelbe Karten, erfolgt eine Sperre für das nächste Ligaspiel. Bei jeweils zwei weiteren Gelben Karten erfolgt erneut eine Sperre für die Liga. Sieht ein Spieler in einem Ligaspiel die Rote Karte, wird je nach Schwere des Vergehens eine Sperre für mindestens ein Pflichtspiel ausgesprochen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich bei der nächsten Begegnung um ein Liga- oder ein Pokalspiel handelt.

Transferfenster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 2007 konnten die Vereine jederzeit Spieler verpflichten. Seit 2007 sind die Vereine an zwei Transferfenster gebunden. Das erste endet Ende Februar, das zweite findet in der Sommerpause zwischen Ende Juni und Ende Juli statt. [8]

Nationalitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1978 wurden 89 % aller Einsätze von Färingern bestritten. Den größten Anteil ausländischer Spieler stellt Serbien (2,7 %) vor Polen (1,6 %) und Dänemark (1,5 %). 2015 wurden 85 % der Einsätze von Färingern bestritten. Den größten Anteil der ausländischen Spieler stellte erneut Serbien mit 3,2 % (fünf Spieler). Dahinter folgten Ungarn, Brasilien, Dänemark, Nigeria und Georgien.

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1978 wurden die Mannschaften der ersten Liga von 150 verschiedenen Trainern betreut, davon waren mit 70 knapp die Hälfte (47 %) Färinger. Das größte ausländische Kontingent stellten die Dänen mit 34 Trainern (23 %), gefolgt von den Serben beziehungsweise Jugoslawen mit 14 Trainern (9 %).

Teilnehmer Saison 2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehrechte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2009 wurden die Fernsehrechte für die nächsten vier Jahre für die Rekordsumme von 64 Mio. DKK an die Sportrechteagentur Kentaro vergeben. Zuvor lagen die Rechte bei Sportfive, welche ca. 11 Mio. DKK bezahlten.[9]

Zuschauer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durchschnittlich werden die Spiele von ungefähr 500 Zuschauern besucht. Bestimmte Derbys erzeugen ein erhöhtes Zuschaueraufkommen, beispielsweise zwischen B36 Tórshavn und HB Tórshavn. Spiele von B36 Tórshavn, HB Tórshavn sowie EB/Streymur gegen KÍ Klaksvík und Spiele von EB/Streymur und NSÍ Runavík gegen HB Tórshavn sowie generelle Spitzenspiele ziehen in der Regel ebenfalls zwischen 1000 und 2000 Zuschauer an, in Ausnahmefällen auch bis zu 3000. [10]

Schiedsrichter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Regel leiten einheimische Schiedsrichter die Spiele. Die aktiven Schiedsrichter mit den meisten Einsätzen in der ersten Liga sind mit Stand Saisonende 2015 Eiler Rasmussen (246 Spiele) sowie Petur Reinert (238) und Lars Müller (163). Seit 2005 werden in jeder Saison einzelne Spiele von ausländischen Schiedsrichtern gepfiffen, welche bis auf dem auf den Färöern lebenden brasilianischen Referee Alex Troleis ausschließlich aus den nordischen Ländern stammen. Zuvor war dies bereits 1991 der Fall.

Torschützenkönige (seit 1968)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Spieler Mannschaft Tore
1968 Baldvin Baldvinsson B36 Tórshavn 09
1969 Heri Nolsøe HB Tórshavn 11
1970 unbekannt
1971 Heri Nolsøe HB Tórshavn 20
1972 Heri Nolsøe HB Tórshavn 20
1973 John Eysturoy HB Tórshavn 13
1974 Beiggin Johannesen HB Tórshavn 10
1975 Beiggin Johannesen HB Tórshavn 08
1976 Heri Nolsøe HB Tórshavn 14
1977 EnglandEngland Dave Jones ÍF Fuglafjørður 12
1978 Ásmund Nolsøe TB Tvøroyri 09
1979 Meinhardt Dalbúð ÍF Fuglafjørður 17
1980 SchwedenSchweden Sveinbjørn Danielsson TB Tvøroyri
1981 Suni Jacobsen HB Tórshavn 14
1982 Henrik Thomsen TB Tvøroyri 09
1983 Petur Hans Hansen B68 Toftir 10
1984 Aksel Højgaard B68 Toftir 10
1985 Símun Petur Justinussen GÍ Gøta 10
1986 DanemarkDänemark Jesper Wiemer B68 Toftir 13
1987 Símun Petur Justinussen GÍ Gøta 12
1988 Jógvan Petersen B68 Toftir 09
1989 IslandIsland Egill Steinþórsson VB Vágur 16
1990 Jón Pauli Olsen VB Vágur 10
1991 Símun Petur Justinussen GÍ Gøta 15
1992 Símun Petur Justinussen GÍ Gøta 14
1993 Uni Arge HB Tórshavn 11
1994 John Petersen GÍ Gøta 21
1995 Súni Fríði Barbá (geb. Johannesen) B68 Toftir 24
1996 Kurt Mørkøre KÍ Klaksvík 20
1997 Uni Arge HB Tórshavn 24
1998 Jákup á Borg B36 Tórshavn 20
1999 Jákup á Borg B36 Tórshavn 17
2000 Súni Fríði Barbá (geb. Johannesen) B68 Toftir 16
2001 Helgi Petersen GÍ Gøta 19
2002 Andrew av Fløtum HB Tórshavn 18
2003 Hjalgrím Elttør KÍ Klaksvík 13
2004 Sonni Petersen EB/Streymur 13
2005 Christian Høgni Jacobsen NSÍ Runavík 18
2006 Christian Høgni Jacobsen NSÍ Runavík 18
2007 ElfenbeinküsteElfenbeinküste Sylla Amed Davy B36 Tórshavn 18
2008 Arnbjørn Theodor Hansen EB/Streymur 20
2009 Finnur Justinussen Víkingur Gøta 19
2010 Arnbjørn Theodor Hansen EB/Streymur 22
Christian Høgni Jacobsen NSÍ Runavík
2011 Finnur Justinussen Víkingur Gøta 21
2012 Páll Klettskarð KÍ Klaksvík 22
BrasilienBrasilien Clayton Nascimento ÍF Fuglafjørður
2013 Klæmint Olsen NSÍ Runavík 21
2014 Klæmint Olsen NSÍ Runavík 22
2015 Klæmint Olsen NSÍ Runavík 21
2016 Klæmint Olsen NSÍ Runavík 23
2017 NigeriaNigeria Adeshina Lawal Víkingur Gøta 17

Seit 1968 konnten Heri Nolsøe (1969, 1971, 1972, 1976) und Símun Petur Justinussen (1985, 1986, 1991, 1992) den Titel des Torschützenkönigs am häufigsten erringen. Ebenfalls mehrmals erfolgreich waren Christian Høgni Jacobsen (2005, 2006, 2010), Klæmint A. Olsen (2013, 2014, 2015), Uni Arge (1993, 1997), Súni Fríði Barbá (1995, 2000), Jákup á Borg (1998, 1999), Arnbjørn Theodor Hansen (2008, 2010), Beiggin Johannesen (1974, 1975) und Finnur Justinussen (2009, 2011). Die meisten Tore konnten Súni Fríði Barbá und Uni Arge mit jeweils 24 bei 18 Spielen erzielen (1995 beziehungsweise 1997). 1982 reichten bereits sieben Tore für den Titel, es wurden allerdings nur 14 Spiele pro Mannschaft absolviert. Des Weiteren sind der Engländer Dave Jones, der Schwede Sveinbjørn Danielsson, der Isländer Egill Steinþórsson, der Ivorer Sylla Amed Davy, der Brasilianer Clayton Nascimento sowie der Nigerianer Adeshina Lawal mit den 1977, 1980, 1989, 2007, 2012 beziehungsweise 2017 errungenen Titeln die einzigen ausländischen Spieler, welche Torschützenkönig werden konnten.

Bei den Mannschaften konnte HB Tórshavn mit elf Titeln am häufigsten den Torschützenkönig stellen. Die weiteren mehrfach erfolgreichen Mannschaften sind NSÍ Runavík mit sieben, B68 Toftir und GÍ Gøta mit jeweils sechs, B36 Tórshavn mit vier, EB/Streymur, ÍF Fuglafjørður, KÍ Klaksvík, TB Tvøroyri und Víkingur Gøta mit jeweils drei sowie VB Vágur mit zwei Titeln.[11]

Bisherige Meister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2 Unter der britischen Besetzung herrschte ein Mangel an Fußbällen, weshalb keine Meisterschaft ausgespielt werden konnte. [12]

Rekordmeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Titel Mannschaft Saisons
22 HB Tórshavn 1955, 1960, 1963, 1964, 1965, 1971, 1973, 1974, 1975, 1978, 1981, 1982, 1988, 1990, 1998, 2002, 2003, 2004, 2006, 2009, 2010, 2013
17 KÍ Klaksvík 1942, 1945, 1952, 1953, 1954, 1956, 1957, 1958, 1961, 1966, 1967, 1968, 1969, 1970, 1972, 1991, 1999
11 B36 Tórshavn 1946, 1948, 1950, 1959, 1962, 1997, 2001, 2005, 2011, 2014, 2015
07 TB Tvøroyri 1943, 1949, 1951, 1976, 1977, 1980, 1987
06 GÍ Gøta 1983, 1986, 1993, 1994, 1995, 1996
03 B68 Toftir 1984, 1985, 1992
02 EB/Streymur 2008, 2012
02 Víkingur Gøta 2016, 2017
01 SÍ Sørvágur 1947
01 ÍF Fuglafjørður 1979
01 B71 Sandur 1989
01 VB Vágur 2000
01 NSÍ Runavík 2007

Erwähnenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • HB Tórshavn ist der einzige Verein, der bisher jedes Jahr in der 1. Liga (einschließlich Meistaradeildin) spielte.
  • Daneben musste GÍ Gøta (Aufstieg 1980) ebenfalls keinen Abstieg hinnehmen. Diese Mannschaft ging 2008 allerdings nach einer Fusion in Víkingur Gøta auf.
  • Von 1966 bis 1970 gewann KÍ Klaksvík fünf Meisterschaften in Folge.
  • Die knappste Meisterschaft ging 1952 an KÍ Klaksvík, die sich aufgrund des besseren Torquotienten gegen TB Tvøroyri durchsetzten. Nur ein Tor gab hierbei den Ausschlag.
  • Der amtierende Meister stieg bisher zwei Mal aus der ersten Liga ab. 1988 traf es TB Tvøroyri, 1990 B71 Sandur.
  • Am häufigsten Vizemeister wurde HB Tórshavn (20 Mal), gefolgt von B36 Tórshavn (15), KÍ Klaksvík (11) und TB Tvøroyri (10).
  • Die beste Platzierung als Aufsteiger wurde 1989 erzielt, als B71 Sandur auf Anhieb den Meistertitel errang. 1988 erreichte B36 Tórshavn als Aufsteiger den dritten Platz. Den vierten Platz belegten in ihrer Aufstiegssaison GÍ Gøta (1980), B68 Toftir (1981), ÍF Fuglafjørður (1988) und MB Miðvágur (1990).
  • ÍF Fuglafjørður wechselte am häufigsten zwischen der ersten und zweiten Liga die Klasse. Jeweils sechs Mal stand ein Auf- oder Abstieg zu Buche. Dahinter folgen NSÍ Runavík, TB Tvøroyri und B71 Sandur mit jeweils fünf Auf- und Abstiegen.
  • Bisher gab es in elf Jahren Relegationsduelle um den Auf- und Abstieg zwischen dem Neuntplatzierten der ersten Liga und dem Zweitplatzierten der zweiten Liga, zuletzt 2005. Die meisten davon bestritt B71 Sandur mit vier und verlor sie alle. Insgesamt war der Erstligist neunmal siegreich, der Zweitligist lediglich zweimal.

Rekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einsätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachfolgend eine Auflistung der Spieler mit den meisten Einsätzen im Wettbewerb seit 1978. Fett markierte Spieler sind noch aktiv. Bei mehreren Vereinen ist der aktuelle Verein fett markiert.

Rekordspieler Fróði Benjaminsen
Platz Spieler Verein Einsätze Spielzeiten
1 Fróði Benjaminsen HB Tórshavn (221)
B68 Toftir (139)
B36 Tórshavn (72)
Víkingur Gøta (21)
453 1994–
2 Heðin á Lakjuni KÍ Klaksvík (313)
NSÍ Runavík (50)
B36 Tórshavn (36)
HB Tórshavn (17)
416 1995–2015
3 Egil á Bø EB/Streymur (258)
B36 Tórshavn (83)
ÍF Fuglafjørður (52)
NSÍ Runavík (17)
410 1994–2015
4 Hjalgrím Elltør KÍ Klaksvík (313)
NSÍ Runavík (67)
B36 Tórshavn (27)
407 2000–
5 Jákup á Borg B36 Tórshavn (298)
HB Tórshavn (94)
392 1996–2016
6 Jónhard Frederiksberg NSÍ Runavík (194)
Skála ÍF (164)
EB/Streymur (27)
385 2002–
7 Hans Pauli Samuelsen EB/Streymur (309)
Víkingur Gøta (47)
B36 Tórshavn (27)
383 2002–
8 Bartal Eliasen ÍF Fuglafjørður (292)
GÍ Gøta (80)
372 1993–2015
9 Jákup Mikkelsen KÍ Klaksvík (166)
ÍF Fuglafjørður (119)
B36 Tórshavn (79)
364 1988–2016
10 Andy Olsen NSÍ Runavík (173)
ÍF Fuglafjørður (147)
KÍ Klaksvík (27)
347 2003–

Tore[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachfolgend eine Auflistung der erfolgreichsten Torschützen im Wettbewerb seit 1982. Fett markierte Spieler sind noch aktiv. Bei mehreren Vereinen ist der aktuelle Verein fett markiert.

Rekordtorschütze Jákup á Borg
Platz Spielerin Verein Tore Spielzeiten
1 Jákup á Borg B36 Tórshavn (121)
HB Tórshavn (32)
153 1996–2016
2 Klæmint Olsen NSÍ Runavík 149 1996–
3 John Petersen B36 Tórshavn (104)
GÍ Gøta (40)
B68 Toftir (3)
147 1993–2009
4 Arnbjørn Theodor Hansen EB/Streymur (135)
HB Tórshavn (7)
142 2004–
5 Súni Fríði Barbá B68 Toftir (94)
HB Tórshavn (28)
GÍ Gøta (7)
AB Argir (6)
NSÍ Runavík (5)
140 1991–2008
6 Fróði Benjaminsen HB Tórshavn (76)
B68 Toftir (37)
B36 Tórshavn (22)
Víkingur Gøta (4)
139 1994–
7 Kurt Mørkøre KÍ Klaksvík (123)
LÍF Leirvík (8)
B68 Toftir (7)
138 1986–2005
8 Christian Høgni Jacobsen NSÍ Runavík (112)
HB Tórshavn (10)
B68 Toftir (4)
126 1997–
9 Andrew av Fløtum HB Tórshavn 123 1996–
Símun Petur Justinussen GÍ Gøta 1980–1999

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Punkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vier Mannschaften gelang es, eine Saison lang verlustpunktfrei zu bleiben. Dies waren in der Meistaradeildin TB Tvøroyri 1949, KÍ Klaksvík 1969 sowie HB Tórshavn 1973 und 1975. HB gab hierbei jeweils in zehn Spielen keinen Punkt ab. 1973 blieb HB zudem in allen Pokalspielen siegreich. Die beste Saison nach Einführung der 1. Deild 1976 spielte ÍF Fuglafjørður 1979. In 14 Spielen blieb die Mannschaft ungeschlagen und konnte 25:3 Punkte bei einem Torverhältnis von 34:9 erreichen. 1980 erreichte TB Tvøroyri zwar ebenfalls 25:3 Punkte bei einem Torverhältnis von 52:10, allerdings stand hierbei eine Niederlage zu Buche. Ungeschlagen blieben ansonsten noch HB Tórshavn 1978, welche 20:4 Punkte und 25:13 Tore erzielen konnten, sowie B71 Sandur 1989 mit 31:5 Punkten und 37:13 Toren.
  • Die höchste Punktzahl nach Einführung der Drei-Punkte-Regel 1995 erzielte bei 18 Spieltagen B36 Tórshavn 1997 mit 48. Bei 27 Spieltagen liegt der Rekord bei 67 Punkten, ebenfalls aufgestellt von B36 Tórshavn im Jahre 2011.
  • Fünf Mannschaften holten in einer Saison keinen einzigen Punkt. Dies waren in der Meistaradeildin MB Miðvágur 1947, B36 Tórshavn II 1948, VB Vágur 1949 und TB Tvøroyri 1963 sowie nach Einführung der 1. Deild NSÍ Runavík 1976. NSÍ bestritt hierbei mit zwölf die größte Anzahl an Spielen und erzielte dabei ein Torverhältnis von 6:47.

Tore[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die meisten Tore mit 6,00 im Schnitt erzielte HB Tórshavn 1971 (60 Tore in 10 Spielen), nach Einführung des Ligaspielbetriebs 1976 steht der Rekord bei 3,71 Toren im Schnitt (52 Tore in 14 Spielen), aufgestellt von TB Tvøroyri 1980.
  • Die wenigsten Gegentore kassierte mit 0,17 im Schnitt VB Vágur 1947 (1 Gegentor in 6 Spielen), nach 1976 liegt die Bestmarke bei 0,5 Gegentoren im Schnitt, aufgestellt von B68 Toftir 1985 (7 Gegentore in 14 Spielen)
  • Die beste Tordifferenz wies mit +5,00 im Schnitt HB Tórshavn 1971 auf (+50 bei 10 Spielen), nach 1976 hält die Bestleistung seit 1980 TB Tvøroyri mit +3,00 pro Spiel (+42 bei 14 Spielen)
  • Nur 0,20 Tore im Schnitt gelangen B36 Tórshavn II 1948 (1 Tor in 5 Spielen), nach 1976 liegt der niedrigste Schnitt bei 0,50 Toren pro Spiel, aufgestellt NSÍ Runavík 1976, Fram Tórshavn 1977 (jeweils 6 Tore in 12 Spielen) sowie von LÍF Leirvík 1989 (9 Tore in 18 Spielen).
  • 5,80 Gegentore im Schnitt kassierten B36 Tórshavn II 1948 (29 Gegentore in 5 Spielen) sowie ÍF Fuglafjørður 1971 (58 Gegentore in 10 Spielen), nach 1976 kassierte die meisten mit einem Schnitt von 4,22 pro Spiel FS Vágar 2001 (76 Gegentore in 18 Spielen).
  • B36 Tórshavn II hält mit einer durchschnittlichen Tordifferenz von −5,60 (−28 bei 5 Spielen), aufgestellt 1948, auch in dieser Sparte die negative Bestmarke. Nach 1976 liegt der Negativrekord bei −3,42 pro Spiel (−41 bei 12 Spielen), aufgestellt von NSÍ Runavík 1976.

UEFA-Fünfjahreswertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platzierung in der UEFA-Fünfjahreswertung (in Klammern die Vorjahresplatzierung). Die Kürzel CL und EL hinter den Länderkoeffizienten geben die Anzahl der Vertreter in der Saison 2018/19 der Champions League bzw. der Europa League an.

  • 49. +1 (50) MaltaMalta Malta (Liga, Pokal) – Koeffizient: 4.000CL: 1, EL: 3
  • 50. +1 (51) WalesWales Wales (Liga, Pokal) – Koeffizient: 3.875CL: 1, EL: 3
  • 51. −2 (49) FaroerFäröer Färöer (Liga, Pokal) – Koeffizient: 3.500CL: 1, EL: 3
  • 52. ±0 (52) GibraltarGibraltar Gibraltar (Liga, Pokal) – Koeffizient: 2.500CL: 1, EL: 2
  • 53. ±0 (53) AndorraAndorra Andorra (Liga, Pokal) – Koeffizient: 1.165CL: 1, EL: 2

Stand: Ende der Europapokalsaison 2016/17[13]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Besta deildin eitur nú Vodafonedeildin (färöisch: „Beste Liga heißt nun Vodafone-Liga“. Vodafone hat im Mai 2008 den privaten färöischen Mobilfunkanbieter Kall übernommen), 26. Februar 2009
  2. New name for the top league (englisch), 16. Januar 2012. Abgerufen am 4. Februar 2012.
  3. a b Besta deildin eitur nú Effodeildin (färöisch: „Beste Liga heißt nun Effo-Liga“), 27. Februar 2012. Abgerufen am 28. Februar 2012.
  4. a b Fremsta fótbóldsdeildin eitur nú Betri deildin hjá kvinnum og monnum (färöisch: „Erste Fußballliga heißt nun Betri-Liga für die Frauen und Männer“), 27. Februar 2012. Abgerufen am 31. Januar 2018.
  5. Insgesamt nahmen 15 Mannschaften teil. Von diesen spielten zwölf in der Meistaradeildin um den Titel, drei weitere von der Insel Suðuroy spielten in der zweitklassigen Meðaldeildin (Suni Merkistein: Teir reystastu dreingir í Norðum. Tórshavn 2010, S. 180).
  6. Formula Division becomes Vodafone Division (englisch), 28. Februar 2009
  7. Übersicht der Teilnehmer 1964 auf rsssf.com (englisch), 2. Januar 2005. Abgerufen am 14. Juni 2011.
  8. New Transfer-window (englisch), 28. Februar 2007. Abgerufen am 2. August 2011.
  9. Football Association earns 64 million DKK on TV rights (englisch), 28. Februar 2009
  10. Basierend aus einer Auswertung der unter faroesoccer.com abrufbaren Spielberichte für die Jahre 2009, 2010 und 2011.
  11. Faroe Islands – List of Topscorers (englisch)
  12. Faroe Islands – List of Champions (englisch)
  13. Bert Kassies: Aktuelle UEFA-Fünfjahreswertung 2016. Abgerufen am 18. Juli 2016 (englisch).