Föhnkrankheit

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Als Föhnkrankheit wird umgangssprachlich das vermehrte Auftreten von Herz- und Kreislaufproblemen, Kopfschmerzen, Unruhe, Nervosität, Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten bezeichnet, das bei einigen Menschen bei einer Föhnwetterlage zu beobachten ist.[1] Weitere mögliche Symptome sind rasche Ermüdung, Übelkeit, Reizbarkeit, Unruhe, allgemeine Unlust und Zerschlagenheit, verminderte Leistungsfähigkeit, Schlaflosigkeit, Depressionen und die Verschlimmerung bestehender Beschwerden und Krankheiten. Als Ursache werden Druckunterschiede der Luftfronten angenommen.[2] Ob es eine eigenständige Föhnkrankheit gibt oder ob es sich um eine Ausprägung von Wetterfühligkeit handelt, ist umstritten.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helmut Berg: Die Wirkung des Föhns auf den menschlichen Organismus, Oktober 1950
  • Joachim Blüthgen, Wolfgang Weischet: Allgemeine Klimageographie, S. 641
  • K. Dirnagl: Die Föhnkrankheit: Massensuggestion oder biometeorologisches Problem? Abbottempo, Deutsche Abbott GmbH. Buch 2 (1967) 28–33
  • W. Frey: Zum Problem der Föhnkrankheit. Wien Klin Wochenschr. 1965 Feb 26;77:125-8 PMID 14343425
  • P. Jordan: Über die Ursache der Föhnkrankheit. Naturwissenschaften, Nummer 39, September 1940, ISSN 0028-1042, S. 630–631

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. wissen.de
  2. Föhnkrankheit in: Microsoft Encarta
  3. meteoschweiz.admin.ch (PDF)
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