Förderkreis Deutsches Heer

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Förderkreis Deutsches Heer e.V.
(FKH)
Zweck: Förderung der deutschen Rüstungsindustrie
Präsident: GenLt a.D. Roland Kather
Geschäftsführer: Oberst a.D. Ulrich Gonsior
Gründungsdatum: 11. Oktober 1995
Sitz: Adenauerallee 15
53111 Bonn
Website: www.fkhev.de

Der Förderkreis Deutsches Heer (FKH) ist ein 1995 gegründeter eingetragener Verein und Lobbyverband der deutschen Rüstungsindustrie. Ihr derzeitiger Präsident ist Generalleutnant a.D. Roland Kather. Vizepräsidenten des Förderkreises sind der CDU-Bundestagsabgeordnete und Verteidigungspolitiker Bernd Siebert und Manfred Hirt.[1]

Präsidium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Präsidium setzt sich aus Vertretern aus Politik, Bundeswehr und Rüstungsindustrie zusammen. Mitglieder sind u.a. die Bundestagsmitglieder Johannes Kahrs (SPD) und Bernd Siebert (CDU).[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der damalige Verteidigungsstaatssekretär Klaus-Günther Biederbick brachte 2005 mit einem Schreiben den Förderkreis Heer in Schwierigkeiten. "Dem Verein gehören aktive und ehemalige Offiziere, Bundestagsabgeordnete und hochrangige Vertreter der deutschen Rüstungsindustrie an", im Mitgliederverzeichnis fänden sich Firmenvertreter unter anderem von Rheinmetall, Krauss-Maffei Wegmann, EADS, Diehl und Renk.[3]

2007 wurde Manfred Hirt, der jetzige Vizepräsident des FKH, wegen einer Schmiergeldaffäre um ein deutsch-französisches Panzergeschäft, während seiner Tätigkeit bei Renk, zu 18 Monate Haft auf Bewährung und Geldstrafen von 100.000 Euro verurteilt.[4][5][6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. FKH - Wir über uns, abgerufen am 21. August 2010.
  2. FKH - Präsidium, abgerufen am 21. August 2010.
  3. Frühere Soldaten dürfen nicht für Rüstungslobby arbeiten Welt-online vom 24. August 2005
  4. 123recht.net: Bewährungsstrafen für Renk-Manager in Korruptionsaffäre bestätigt: Hauptangeklagter in Panzer-Skandal zu Gefängnis verurteilt (Memento vom 19. Juli 2012 im Webarchiv archive.is)
  5. M. Marchiani a été doublement condamné en appel à de la prison ferme. Le Monde, 1. März 2007, abgerufen am 2. Januar 2017.
  6. Urteil 07-82.124 des französischen Kassationsgerichtshofs vom 19.3.2008. (abgerufen am 2. Januar 2017)