Führungselemente (Mechanik)

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In der mechanischen Technik verwendete Führungselemente ermöglichen, dass ein Körper oder ein Punkt eines Körpers auf einer vorgegebenen Bahn verschoben (geführt) wird.

  • Im einfachen Fall dreht sich ein Körper in einem Radiallager. Jeder seiner Punkte wird auf einer Kreisbahn wie z. B. von einem Rad, von einer Schwinge, einer Kurbel oder einem Pendel geführt.
  • Führungen auf krummen - auch räumlich krummen - Linien sind mit Hilfe von Koppelgetrieben möglich. Die Beliebigkeit der Linienform ist als Koppelkurve (= Kurve eines Punkts der Koppel) größer, wenn nur die Bahn eines Punktes des Körpers vorgegeben wird. Sogenannte Lenkergeradführungen sind Koppelgetriebe, bei der ein Punkt der Koppel (ist allgemeiner bezeichnet ein Lenker) auf einer annähernd geraden Linie geführt wird.
  • Führungen auf einer exakt geraden Linie werden mit einem Linearlager - auch Linearführung genannt - ermöglicht. Schienen - auch die von Schienenfahrzeugen - sind die allgemeine Form eines linearen Führungselements.

Gemäß einer allgemeineren Definition haben „Führungselemente die Aufgabe, mechanische Größen, wie Weg, Geschwindigkeit, Beschleunigung, Drehmoment, Leistung und weitere möglichst verlustfrei weiterzuleiten“. Daraus ergibt sich die Aufteilung in Lagerelemente für Drehungen und solche für Längsbewegungen, und Achsen und Wellen werden als die „eigentlichen“ Führungselemente bezeichnet.[1]

In einer einschränkenden Definition sind Führungen „ ..., von Ausnahmen abgesehen, Geradführungen.“[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Siegfried Hildebrand: Feinmechanische Bauelemente, Hanser,1968, S. 351-52
  2. Werner Krause: Konstruktionselmente der Feinmechanik, Hanser 2004, S. 407