Fürstenau

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Fürstenau
Fürstenau
Deutschlandkarte, Position der Stadt Fürstenau hervorgehoben
Koordinaten: 52° 31′ N, 7° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Osnabrück
Samtgemeinde: Fürstenau
Höhe: 52 m ü. NHN
Fläche: 78,63 km2
Einwohner: 9445 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 120 Einwohner je km2
Postleitzahl: 49584
Vorwahl: 05901
Kfz-Kennzeichen: OS, BSB, MEL, WTL
Gemeindeschlüssel: 03 4 59 017
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schlossplatz 1
49584 Fürstenau
Webpräsenz: www.fuerstenau.de
Bürgermeister: Herbert Gans (CDU)
Lage der Stadt Fürstenau im Landkreis Osnabrück
Nordrhein-WestfalenLandkreis CloppenburgLandkreis DiepholzLandkreis EmslandLandkreis VechtaOsnabrückAlfhausenAnkumBad EssenBad IburgBad LaerBad RothenfeldeBadbergenBelmBerge (Niedersachsen)BersenbrückBippenBissendorfBohmteBramscheDissen am Teutoburger WaldEggermühlenFürstenauGehrdeGeorgsmarienhütteGlandorfHagen am Teutoburger WaldHasbergenHilter am Teutoburger WaldMelleKettenkampMenslageMerzenNeuenkirchen (Landkreis Osnabrück)NortrupOstercappelnQuakenbrückRiesteVoltlageWallenhorstKarte
Über dieses Bild

Fürstenau ist eine Stadt in der gleichnamigen Samtgemeinde Fürstenau im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fürstenau liegt direkt südwestlich der Ankumer Höhe, die zum Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge gehört, und etwas östlich der Lingener Höhe. Die Stadt wird vom Fürstenauer Mühlenbach, der zum Einzugsgebiet der Großen Aa gehört, in Nordost-Südwest-Richtung durchflossen.

Nächstgelegene Großstädte

Osnabrück (43 km), Emmen / Niederlande (69 km), Enschede / Niederlande (72 km), Münster (74 km), Oldenburg (93 km), Bremen (113 km)

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Handrup
9 km
Bippen
10 km
Eggermühlen
13 km
Andervenne
8 km
Nachbargemeinden Merzen
12 km
Hopsten
16 km
Voltlage
11 km
Neuenkirchen
15 km

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige Stadt Fürstenau wurde 1972 im Zuge der niedersächsischen Gebiets- und Verwaltungsreform aus der (alten) Stadt Fürstenau und den Ortschaften Hollenstede, Schwagstorf und Settrup gebildet.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemäßigtes Seeklima beeinflusst durch feuchte Nordwestwinde von der Nordsee. Im langjährigen Mittel erreicht die Lufttemperatur in Fürstenau 8,5–9,0 °C und es fallen ca. 700 mm Niederschlag. Zwischen Mai und August kann mit durchschnittlich 20–25 Sommertagen gerechnet werden.


Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Fürstenau[2]
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Temperatur (°C) 1,6 2,2 4,8 8,2 12,9 15,9 17,2 16,9 14,0 10,2 5,6 2,8 Ø 9,4
Niederschlag (mm) 43 36 42 39 50 69 75 68 46 56 43 49 Σ 616
Sonnenstunden (h/d) 2 2 3 5 7 7 7 7 4 3 2 1 Ø 4,2
Regentage (d) 9 7 8 8 8 9 8 8 7 7 9 10 Σ 98
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43
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  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: Wetterstation Bersenbrück[3] und Deutscher Wetterdienst, Klimadaten Mittelwerte: 1961 bis 2007[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die historische Hansestadt Fürstenau wurde erstmals im Jahre 1344 als „Vorstenowe“ erwähnt. Der Osnabrücker Fürstbischof Gottfried von Arnsberg ließ in diesem Jahr den ersten Festungsteil des heutigen Schlosses errichten, um seinen Anspruch auf dieses Gebiet gegen die Grafschaft Tecklenburg durchzusetzen. Um die Burg herum siedelten sich Ackerbürger an, und die Burg wurde durch den weiteren Ausbau über Jahrhunderte die Residenz der Osnabrücker Landesfürsten. 1642 erhielt Fürstenau die Stadtrechte. 1647 wurde Fürstenau für zehn Tage im Dreißigjährigen Krieg vom Feldmarschall Hans Christoph von Königsmarck belagert.[5] In Fürstenau starb 1532 der Paderborner, Osnabrücker und Münsteraner Fürstbischof Erich von Braunschweig-Grubenhagen.

Am 10. November 1938 kam es infolge der Reichskristallnacht auch in Fürstenau zu Pogromen gegen Juden. So wurde durch die örtliche SA und SS das Haus des jüdischen Schlachters Frank gestürmt. Im Obergeschoss des Gebäudes (heute Schwarzer Weg 3) befand sich ein Gebetsraum, der verwüstet wurde. Die Thorarolle sowie Möbel, Gebetbücher sowie andere Gegenstände wurden zerstört und aus dem Fenster auf die Straße geworfen. Auf der Straße posierten die Männer mit der abgewickelten Thorarolle für ein Foto, ehe diese und die zerstörten Gegenstände und Möbel angezündet wurden. Nach dem ende des Zweiten Weltkrieges, wurde zwischen 1949 und 1951 ein Verfahren gegen am Pogrom beteiligte Personen begonnen. So wurde auch der 1938 amtierende Bürgermeister Fritz Werkenthien im August 1949 vernommen, dieser Antworte auf die gegen ihn erhobenen Vorwürfe mit:„Ich kann mich nicht mehr erinnern“. Am 18. Juni 1951 wurden die Verfahren im Rahmen des Straffreiheitsgesetz vom 31. Dezember 1949 eingestellt.[6]

Am 15. Juli 2014 wurden durch Gunter Demnig die ersten 24 Stolpersteine in Fürstenau verlegt. Am 3. März und 12. Dezember 2015 wurden je 13 weitere Stolpersteine verlegt.[7]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche St. Georg

In Fürstenau gibt es folgende Kirchengemeinden:

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Jahr Einwohner
1547 600
1635 525
1650 780
1772 850
1801 876
1811 945
1841 1134
Jahr Einwohner
1811 945
1841 1134
1871 1220
1905 1754
1925 2348
1933 2654
1945 3010
Jahr Einwohner
1946 3929
1961 4836
1970 5431
1971 5501
1981 7721
1993 9218
2000 9896
Jahr Einwohner
2005 10054
2008 9823
2010 9751
2011 9648
2015 9410
2017 9445

Erklärung des Ortsnamens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Bezeichnungen des Ortes sind Vorstenowe, Vorstennouue, Vorstenouwe, Verstenouwe, Forstenaw(e), Forstenoe, Vastenowe, Forstenowe, Forstenauwe, Forstenouwe, Furstenauw(e), Furstenow(e), Furstenaw(e), Vastenouwe, Furstenouw, Fürstenow(e), Fürstenowensis, Fürstenaw. Der Ortsname Fürstenau ist zusammengesetzt aus „Fürst und Au(e)“. Es handelt sich wahrscheinlich um eine Gründung des Osnabrücker Fürstbischofs Gottfried von Arnsberg.[8]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat hat gegenwärtig 21 Mitglieder aus drei Parteien oder Gruppen.

Die folgende Tabelle zeigt die Kommunalwahlergebnisse seit 1996.

Rat der Stadt Fürstenau: Wahlergebnisse und Stadträte
CDU SPD Grüne FDP Wählerge-
meinschaften
Linke Einzel-
bewerber
Gesamt Wahl-
beteiligung
Wahlperiode % Mandate % Mandate % Mandate % Mandate % Mandate % Mandate % Mandate % Gesamtanzahl der Sitze im Rat %
1996–2001 57,9 15 36,7 10 3,3 0 2,2 0 - - - - - - 100 25 66,0
2001–2006 59,5 15 37,9 10 2,6 0 - - - - - - - - 100 25 59,6
2006–2011 52,9 11 45,1 10 2,0 0 - - - - - - - - 100 21 56,0
2011–2016 54,54 12 38,85 8 3,7 1 1,1 0 - - 1,81 0 - - 100 21 50,96
Prozentanteile gerundet.
Quellen: Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen,[9] Landkreis Osnabrück[10][11]
Bei unterschiedlichen Angaben in den genannten Quellen wurden die Daten des Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie verwendet,
da diese eine insgesamt höhere Plausibilität aufweisen.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • seit 2006 Herbert Gans (CDU)
  • 1976–2006 Reinhold Schröder (CDU)[12]
  • 1929–1933 Bernhard Haverkamp, abgesetzt durch die Nationalsozialisten[13]

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappenbeschreibung

„Silberner zinnenbewehrter Torturm (Bergfried) mit rechts anliegender Kemenate auf rotem Schild: Burg Fürstenau“[14]

Stadtflagge

„rot - weiß - grün“[14]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fürstenau hat Partnerschaftsverträge geschlossen mit Ruurlo (Niederlande) seit 1979, Hohen Neuendorf (Brandenburg) sein 1991 und Paistu (Estland) seit 2005. Mit Garwolin in Polen wurde 2004 ein Freundschaftsvertrag geschlossen.

Internationale Mitgliedschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fürstenau ist Mitglied im Städtebund Die Hanse.

Nationale Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fürstenau ist Mitglied im Westfälischen Hansebund und im Tourismusverband Osnabrücker Land.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Fürstenau
Hohes Tor

Jahrhunderte haben das historische Stadtbild geformt. Besonders geprägt wird dieses Bild von dem aus der Gründungszeit stammenden fürstbischöflich osnabrückischen Schloss Fürstenau – heute Sitz der Samtgemeindeverwaltung Fürstenau und seit 1817 auch der römisch-katholischen Pfarrkirche des Ortes. Die restaurierte Nord-Ost-Bastion unterstreicht die frühere Bedeutung Fürstenaus als militärisches Bollwerk im Mittelalter.

Neben dem Schloss sind das alte Stadttor „Hohes Tor“ sowie der Marktplatz mit dem Alten Rathaus und der evangelischen St.-Georgs-Kirche sehenswert. Dort ist der Überrest des mittelalterlichen Prangers der Stadt zu finden.

Am nördlichen Stadtrand ist der große Ferien- und Freizeitpark Fürsten Forest in Planung, wovon ein Teil (Offroad-Geländestrecke) schon in Betrieb ist.[15]

Ausflugsziele in der Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Spvg. Fürstenau e. V. (Fußball, Volleyball, Tischtennis, Judo, Leichtathletik, Turnen)
  • SV Hollenstede e. V. (Fußball, Tennis, Leichtathletik)
  • SG Hollenstede-Schwagstorf (Damenfußball)
  • SV Grün-Weiß Schwagstorf e. V. (Fußball)
  • FC Fürstenau (Fußball)
  • TG Fürstenau (Tennis)
  • TV Schwagstorf (Tennis)
  • LD Equestrian Village (Reitsport-Leistungszentrum)
  • RuF Fürstenau e. V.
  • RuF Hollenstede e. V.
  • Karnevalsfreunde Rot Weiß Fürstenau e. V. mit Tanzabteilung
  • RuF Schwagstorf e. V.
  • RG Fürstenau e. V. (Auto-Motorsport)
  • Motorsportclub Fürstenau e. V.
  • SSC Fürstenau e. V. (Sportschützenverein)

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Fürstenau verlaufen die Bundesstraßen B 214 (Lingen–Fürstenau–DiepholzNienburgCelleBraunschweig), B 218 (Fürstenau–Bramsche–Ostercappeln) und B 402 (Emmen/Niederlande–Meppen–Haselünne–Fürstenau). Die Bundesautobahnen A 1 (Hamburg–Osnabrück–Ruhrgebiet), A 30 (Amsterdam–Osnabrück–Hannover), die Teil der Europastraße E 30 ist, und A 31 (Emden–Oberhausen) sind jeweils in etwa 30 Minuten erreichbar.

Die nächsten Halte des Fernreiseverkehrs sind Lingen (Ems) (26 km), Rheine (40 km) und Osnabrück (43 km). Für den Nahverkehr ist der nächste Bahnhof in Bersenbrück (23 km) oder Ibbenbüren (33 km). Die ehemals durch den Ort führende Bahnstrecke Duisburg–Quakenbrück besteht nicht mehr, die Entwicklung im örtlich relevanten Abschnitt von Rheine nach Einstellung des Personenverkehrs im Mai 1969 wird hier dargestellt. Der nächstgelegene internationale Flughafen ist in Münster/Osnabrück (FMO) (59 km). Es fährt stündlich die Buslinie 610 von Fürstenau nach Osnabrück, ferner gibt es im gleichen Takt Busverbindungen nach Quakenbrück und (mit Umstieg in Ankum) nach Bersenbrück.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt drei Grundschulen sowie die Integrierte Gesamtschule und das Marienstift als Haupt- und Realschule.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Stadt verbunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2017 (Hilfe dazu).
  2. Die Klimaaufzeichnungen für das benachbarte Bersenbrück können aufgrund der ähnlichen Wetterbedingungen herangezogen werden, siehe Kuhlmann: Das Artland. S. 7: „Das Artland mit seiner Landschaft im Umfeld von Quakenbrück wie das Osnabrücker Nordland weisen weitgehend identische klimatische Bedingungen auf…“
  3. Wetterstation Bersenbrück.
  4. Deutscher Wetterdienst.
  5. NOZ.de: Erinnerung an eine Belagerung
  6. https://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-fuerstenau/artikel/426842/furstenauer-thorarolle-heute-in-kalifornien In Neue Osnabrücker Zeitung am 8. November 2013:"Fürstenauer Thorarolle heute in Kalifornien"; abgerufen am 7. November 2018
  7. https://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-fuerstenau/artikel/646133/13-weitere-stolpersteine-in-furstenau-gesetzt#gallery&0&0&646133 In Neue Osnabrücker Zeitung am 7. Dezember 2015:"13 weitere Stolpersteine in Fürstenau gesetzt"; abgerufen am 7. November 2018
  8. Der Ortsnamenforscher auf NDR 1 Niedersachsen, Recherche Jürgen Udolph
  9. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Tabelle 5000311
  10. Landkreis Osnabrück, Amtliche Endergebnisse der Kreiswahl am 9. September 2001 (Memento vom 25. Mai 2005 im Internet Archive) (PDF; 528 kB)
  11. Die Kommunalwahl Landkreis Osnabrück vom 11. September 2011 (enthält auch Ergebnisse 2006). Landkreis Osnabrück, abgerufen am 6. März 2016 (PDF 8,0MB S. 24 Spalte "Gemeindewahlen").
  12. In Bersenbrücker Kreisblatt am 26. Juli 2012: Nachruf der Samtgemeinde und Stadt Fürstenau zum Tod von Reinhold Schröder
  13. https://www.khb-bsb.de/bersenbrucker-kreisblatt_2013-07-27_seite-23.pdf Am heimatlichen Herd vom 23. Juli 2013:"Beliebter Rathauschef musste Sessel räumen"; abgerufen am 28. September 2018
  14. a b Samtgemeinde Fürstenau: Stadt Fürstenau
  15. Abenteuer im „Fürsten Forest“: Planungen für den Ferien- und Freizeitpark laufen In: Lingener Tagespost online vom 28. Januar 2011.
  16. Bio auf ihrer Homepage: Luciana Diniz. Abgerufen am 26. November 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fürstenau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien