F91 Düdelingen

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F91 Düdelingen
Vereinswappen von F91 Düdelingen
Basisdaten
Name F91 Diddeleng
Sitz Düdelingen, Luxemburg
Gründung 26. April 1991
Farben rot-gelb
Präsident Romain Schumacher
Website f91.lu
Erste Mannschaft
Cheftrainer BelgienBelgien Bertrand Crasson
Spielstätte Jos-Nosbaum-Stadion
Plätze 4.650
Liga BGL Ligue
2018/19 1. Platz
Heim
Auswärts

F91 Düdelingen (luxemburgisch F91 Diddeleng bzw. französisch F91 Dudelange) ist ein luxemburgischer Fußballverein aus der Stadt Düdelingen. Die Klubfarben sind rot und gelb. Heimstadion ist das Jos-Nosbaum-Stadion mit einer Kapazität von 4650 Plätzen. Der Klub entstand 1991, als die Vereine Alliance Düdelingen, CS le Stade Düdelingen und US Düdelingen fusionierten. Zwischen 2000 und 2019 gewann der Verein 15 von 20 luxemburgischen Meisterschaften.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgängervereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CS Le Stade Düdelingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stade Dudelange.png

Der CS Le Stade Düdelingen (französisch Stade Dudelange) gründete sich 1908 unter dem Namen Gallia Düdelingen, 1912 erfolgte eine Namensänderung zu Sparta Düdelingen, bevor 1913 der Name CS Le Stade Düdelingen angenommen wurde.[1] Nachdem sich der Verein in der Spielzeit 1913/14 noch vor der Saison aus der erstklassigen 1. Division Luxemburgs zurückzog, siegte man in der folgenden Saison gegen den US Düdelingen und nahm an den Play-Offs teil, bei denen der Verein gegen Jeunesse Esch ausschied. 1915/16 stieg Stade Düdelingen aus der 1. Division ab, der Wiederaufstieg gelang zur Spielzeit 1919/20, in der der Verein hinter CS Fola Esch Vizemeister wurde. In den Spielzeiten 1922/23 und 1924/25 konnte erneut der Vizemeistertitel errungen werden, nach der darauf folgenden Saison musste Stade jedoch erneut in die zweite Liga absteigen. Mit dem Aufstieg und gleichzeitigem Vizemeistertitel 1927/28 machte der Verein erneut auf sich aufmerksam. Auch erreichte Stade Düdelingen in dieser Spielezeit das Finale des Luxemburger Fußballpokal, welches jedoch nach einem 2:5 im zweiten Wiederholungsspiel gegen Spora Luxemburg verloren ging. Nach dieser erfolgreichen Saison wurde die kommende Spielzeit auf einem Abstiegsplatz beendet. Anfang der 1930er Jahre entwickelte sich Stade Düdelingen temporär zu einer Fahrstuhlmannschaft. Den Aufstiegen 1930 und 1932 standen jeweils der direkte Wiederabstieg entgegen. Ende der 1930er begann für Düdelingen eine erfolgreiche Fußballzeit. Nach dem Aufstieg zur Spielzeit 1936/37 gelang Stade Düdelingen 1938 durch ein 1:0-Sieg gegen The National Schifflingen erstmals der Gewinn des Luxemburger Fußballpokals. In der Ehrendivision 1938/39 wurde der Verein mit drei Punkten Vorsprung vor Lokalkonkurrent US Düdelingen erstmals luxemburgischer Fußballmeister. Dieser Titel konnte 1939/40 verteidigt werden, im luxemburgischen Fußballpokal verlor der Verein hingegen die Finalspiele 1939 (1:2 gegen US Düdelingen) und 1940 (2:6 gegen Spora Luxemburg).

Während des Zweiten Weltkrieges und der Besetzung Luxemburgs 1940 ruhte vorerst der Spielbetrieb. Ab 1941 nahm das deutsche Fachamt Fußball die Luxemburger Fußballvereine in die neugegründete Gauliga Moselland auf und gab ihnen deutsche Namen. Stade Düdelingen trat fortan als FV Stadt Düdelingen an. Der Spielstärke brachte die Änderung vorerst keinen Abbruch. Die Gauliga Moselland 1941/42 wurde nach zwei Siegen im Finale gegen Eintracht Bad Kreuznach gewonnen, so dass der Verein erstmals an der deutschen Fußballmeisterschaft teilnehmen durfte. In der Qualifikationsrunde musste Düdelingen gegen den Serienmeister FC Schalke 04 antreten, Düdelingen verlor angesichts der Spielstärke der Schalker knapp mit 0:2 und schied aus. Stadt Düdelingen hielt sich bis zum Ende in der Gauliga Moselland, konnte aber nicht mehr das Finale der Gauliga erreichen.

Nach der Befreiung Luxemburgs wurde bereits 1944/45 wieder in der Nationaldivision gespielt, der wieder in Stade Düdelingen umbenannte Verein wurde zum dritten Mal luxemburgischer Fußballmeister. 1945/46, 1946/47 und 1947/48 konnte der Meistertitel erfolgreich verteidigt werden, zudem gelang 1948 und 1949 der Pokalsieg und nochmals 1949/50 die Meisterschaft. In den 1950er-Jahren nahm die Dominanz der Düdelinger Vereine etwas ab. 1954/55 und 1956/57 wurde Stade Düdelingen zum achten, bzw. neunten Mal Fußballmeister. 1956 gelang der vierte und letzte Pokalsieg. Durch den Meisterschaftserfolg 1957 qualifizierte sich die Mannschaft für den Europapokal der Landesmeister 1957/58, beide Spiele in der Vorrunde gegen Roter Stern Belgrad gingen verloren. Nachdem die weiteren Spielzeiten überwiegend im Mittelfeld der Tabelle abgeschlossen wurden, gelang dem Verein 1964/65 letztmals der Gewinn der Fußballmeisterschaft Luxemburgs. Bei der anschließenden Vorrunde des Europapokals der Landesmeister 1965/66 verlor Stade Düdelingen gegen Benfica Lissabon mit 0:8 und 0:10. In den kommenden Jahren entwickelte sich der Verein zu einer klassischen Fahrstuhlmannschaft. Nach dem Abstieg aus der Nationaldivision 1967/68 erreichte der Verein nochmals fünf Aufstiege und fünf Abstiege.

US Düdelingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

US Dudelange.png

Der US Düdelingen (französisch US Dudelange) entstand 1912 aus einer Fusion von Minerva Dudelange und Jeunesse de la Frontière 1908 Dudelange.[2] Obwohl der Verein nicht die Erfolge des Lokalkonkurrenten Stade Düdelingen erreichte, spielte er für einige Jahre in der obersten Fußballliga Luxemburgs. Den Aufstiegen zu den Spielzeiten 1924/25, 1929/30 und 1931/32 folgte jeweils der sofortige Abstieg. Erst ab der Saison 1933/34 konnte sich US Düdelingen längerfristig in der obersten Spielklasse halten. Die Spielzeit 1938/39 war die erfolgreichste in der Vereinsgeschichte. In der Ehrendivision erreichte der Verein den Vizemeistertitel hinter Stade Düdelingen, dafür gewann US Düdelingen in dieser Spielzeit den Luxemburger Fußballpokal mit einem 2:1-Sieg im Finale über den Lokalkonkurrenten. 1939/40 wurde der Verein erneut Vizemeister. In der während der Besetzung Luxemburgs ausgespielten Gauliga Moselland trat der Verein als SV Düdelingen an und spielte alle drei Spielzeiten in der obersten Liga. Nach der Befreiung Luxemburgs und Wiederherstellung der luxemburgischen Fußballliga erreichte US Düdelingen 1945/46 und 1946/47 noch zweimal den Vizemeistertitel. Nach dem Abstieg 1951 erfolgte zur Spielzeit 1953/54 der Aufstieg und sofortige Wiederabstieg. Im Luxemburger Fußballpokal erreichte der Verein 1958 nochmals das Finale, welches jedoch mit 1:2 gegen Red Boys Differdingen verloren ging. Nach dem Aufstieg zur Nationaldivision 1961/62 erfolgte 1969/70 wieder der Abstieg in die Zweitklassigkeit. Ein Aufstieg in die Erstklassigkeit gelang bis zur Fusion zum F91 Düdelingen nicht mehr.

CS Alliance Düdelingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alliance Dudelange.png

Der CS Alliance Düdelingen entstand 1916, als Etoile Rouge Düdelingen und Etoile Bleue Düdelingen miteinander fusionierten. Während der Annexion Luxemburgs durch das Deutsche Reich trug der Verein den Namen FV Rot-Schwarz Düdelingen.[3] Anders als den beiden Lokalkonkurrenten gelang Alliance Düdelingen vor dem Zweiten Weltkrieg nicht der Sprung in die Erstklassigkeit. Der erstmalige Aufstieg in die erstklassige Ehrendivision gelang zur Spielzeit 1952/53, jedoch musste der Verein den sofortigen Wiederabstieg in Kauf nehmen. Zur Saison 1954/55 erreichte der Verein erneut den Aufstieg. 1961 und 1962 gewann Alliance Düdelingen jeweils nach Siegen über den RFC Union Luxemburg den Luxemburger Fußballpokal und qualifizierte sich dadurch für den Europapokal der Pokalsieger. 1961/62 schied der Verein gegen den SC Motor Jena aus, erreichte aber im Rückspiel ein 2:2-Unentschieden. Auch beim Europapokal der Pokalsieger 1962/63 gelang Aliance Düdelingen ein Unentschieden gegen B 1909 Odense, nach einer 1:8-Niederlage im Rückspiel schied der Verein dennoch in der 1. Runde aus. In den folgenden Jahrzehnten pendelte der Verein zwischen erster und zweiter Fußballliga. Mit dem Abstieg in der Saison 1971/72 spielte in der drauf folgenden Saison erstmals seit 58 Jahren kein Verein aus Düdelingen in der obersten Fußballliga Luxemburgs. Dem letztmaligen Aufstieg in die erste Liga 1989/90 folgte der sofortige Wiederabstieg.

Sportliche Entwicklung nach der Fusion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinfachtes Schema zur Entstehung des F91 Düdelingen

Nachdem alle drei Düdelinger Fußballverein Ende der 1980er Jahre nur noch sporadisch in der Erstklassigkeit gespielt hatten, entschlossen sich die drei Vereine zur Vereinsfusion zum F91 Düdelingen. Der neu gegründete Verein nahm den Startplatz von Alliance Düdelingen in der zweitklassigen Ehrenpromotion ein. Zur Spielzeit 1992/93 gelang dem Verein die Rückkehr in die erste Liga. 1993 und 1994 erreichte der Verein zweimal das Finale des Luxemburger Fußballpokals, beide Spiele gingen jeweils gegen den FC Avenir Beggen verloren. Da Beggen in diesen Spielzeiten Fußballmeister wurde, durfte Düdelingen in beiden Spielzeiten am Europapokal der Pokalsieger teilnehmen. National dominiert der Verein seit der Jahrtausendwende und konnte dreizehn Meisterschaften gewinnen. In der Saison 2008/09 wurde Düdelingen zwei Spieltage vor Saisonende durch einen 1:0-Sieg bei Swift Hesperingen Meister. Dies war die fünfte Meisterschaft in Folge.[4]

Ein historischer Erfolg in der luxemburgischen Fußballgeschichte wurde in der Champions League-Saison 2005/06 erreicht: Als erster Klub aus Luxemburg erreichte der F91 Düdelingen nach einem Sieg über HŠK Zrinjski Mostar die zweite Qualifikationsrunde. Nach einer 0:1-Heimniederlage stand es beim Rückspiel in Bosnien auch nach der 90. Minute 0:0, was Düdelingens Ausscheiden bedeutet hätte. In der Nachspielzeit gelang der Treffer zum 1:0. In der folgenden Verlängerung wurde der bosnische Meister noch mit 4:0 besiegt und F91 Düdelingen stand in der zweiten Qualifikationsrunde der UEFA Champions League. Dort war allerdings nach zwei Niederlagen (1:6 und 2:3) gegen den österreichischen Meister SK Rapid Wien Endstation.

In der Saison 2011/12 überstand der F91 nach zwei 2:0-Siegen gegen den andorranischen Meister FC Santa Coloma erneut die erste Qualifikationsrunde zur Champions League.[5] In der zweiten Qualifikationsrunde gab es eine 0:2- sowie eine 1:3-Niederlage gegen den slowenischen Meister NK Maribor.[6]

Am 17. Juli 2012 siegte F91 Düdelingen – nach dem einzigen zweistelligen Sieg einer Luxemburger Mannschaft (Hin- und Rückspiel addiert) gegen SP Tre Penne aus San Marino – im Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde zur Champions League 2012/13 mit 1:0 gegen den österreichischen Meister und Pokalsieger FC Red Bull Salzburg, wobei man nach einer 3:4-Niederlage im Rückspiel wegen der Auswärtstorregel erstmals die dritte Qualifikationsrunde der Champions League erreichte,[7] in der man gegen NK Maribor ausschied.[8] Die anschließende Chance, sich im Rahmen des Playoffs der Europa League gegen Hapoel Tel Aviv einen Gruppenplatz zu sichern, wurde nach einer 1:3 Heim- und einer 0:4-Auswärtsniederlage nicht genutzt.[9] Für diesen Erfolg wurde F91 Düdelingen 2012 zur luxemburgischen Mannschaft des Jahres gewählt. 2014, 2016 und 2017 wurde der Club erneut Luxemburgischer Meister, 2016 und 2017 auch Pokalsieger; in den anschließenden Qualifikationsrunden zur Champions League scheiterte man durchweg. In der Saison 2017/18 wurde F91 Düdelingen zum dritten Mal in Folge Meister. In der folgenden ersten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League schied Düdelingen gegen Videoton FC aus und setzte sich daraufhin in der zweiten Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League gegen den kosovarischen Vertreter KF Drita, in der dritten Qualifikationsrunde gegen den polnischen Verein Legia Warschau und in den Play-offs gegen den rumänischen Klub CFR Cluj durch. Damit wurde F91 Düdelingen der erste luxemburgische Verein, der in die Gruppenphase eines UEFA-Wettbewerbs einzieht.[10] Dort traf der Verein auf Betis Sevilla, auf den AC Mailand und auf Olympiakos Piräus; F91 Düdelingen schied als Gruppenletzter aus.

2019 gewann der F91 nochmals die Meisterschaft. In der ersten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League unterlagen sie jedoch dem FC Valletta. Daraufhin setzte sich der F91 jedoch in der zweiten Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League gegen den mazedonischen Meister KF Shkëndija, in der dritten Qualifikationsrunde gegen den estnischen Meister FC Nõmme Kalju und in den Play-offs gegen den armenischen Meister FC Ararat-Armenia, im Elfmeterschießen, durch. Somit gelang dem F91 Düdelingen zum zweiten Mal in Folge den Einzug in die Gruppenphase eines UEFA-Wettbewerbs.[11] Dort trifft der Verein auf den FC Sevilla, auf APOEL Nikosia und auf den FK Qarabag. Gleich im ersten Spiel gelang mit einem 4:3 Auswärtssieg in Nikosia ein weiterer historischer Erfolg der Vereins- und nationalen Fußballgeschichte.[12]

Kader Saison 2019/20[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 30. August 2019[13]

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01 Jonathan Joubert (C)Kapitän der Mannschaft LuxemburgLuxemburg
30 Tim Kips LuxemburgLuxemburg
31 Ilias Moutha-Sebtaoui BelgienBelgien
33 Joé Frising LuxemburgLuxemburg
02 Chris Stumpf LuxemburgLuxemburg
03 Noé Ewert LuxemburgLuxemburg
04 Kobe Cools BelgienBelgien
05 Tom Schnell LuxemburgLuxemburg
15 Ricardo Delgado LuxemburgLuxemburg
16 Thibaut Lesquoy BelgienBelgien
17 Hearvin Djetou FrankreichFrankreich
24 Mehdi Kirch FrankreichFrankreich
34 Mehdi Bouchouari BelgienBelgien
44 Delvin Skenderović LuxemburgLuxemburg
45 Salif Dramé FrankreichFrankreich SenegalSenegal
06 Lucas Gonzales FrankreichFrankreich
08 Mario Pokar DeutschlandDeutschland
10 Dominik Stolz DeutschlandDeutschland
19 Foudil Bouchentouf Idris AlgerienAlgerien BelgienBelgien
20 Mickael Garos FrankreichFrankreich
21 Mateo Leveque FrankreichFrankreich
26 Corenthyn Lavie FrankreichFrankreich
28 Charles Morren BelgienBelgien
77 Sabir Bougrine BelgienBelgien
80 Ricardo Couto Pinto LuxemburgLuxemburg
07 Edis Agovic LuxemburgLuxemburg
09 Danel Sinani LuxemburgLuxemburg
11 Bertino Cabral Barbosa PortugalPortugal
13 Omar Natami ItalienItalien
18 Laurent Pomponi FrankreichFrankreich
22 Antoine Bernier BelgienBelgien
23 Ryan Klapp LuxemburgLuxemburg
27 Adel Bettaieb FrankreichFrankreich AlgerienAlgerien
39 Edvin Muratovic LuxemburgLuxemburg
94 Mehdi Ouamri FrankreichFrankreich MarokkoMarokko
98 Laurent Mendy SenegalSenegal

Trainerstab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Funktion Name Nat.
Chef-Trainer Bertrand Crasson BelgienBelgien
Co-Trainer Erwin Bradasch DeutschlandDeutschland
Co-Trainer Nelson da Silva Morgado PortugalPortugal
Co-Trainer Leiht Zeghdane FrankreichFrankreich AlgerienAlgerien
Torwart-Trainer Luc Duville BelgienBelgien
Konditionstrainer Antoine Mangione FrankreichFrankreich

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stade Düdelingen
Alliance Düdelingen
  • Coupe de Luxembourg (Pokalbewerb) : 1960/61, 1961/62
US Düdelingen
  • Coupe de Luxembourg (Pokalbewerb) (1) : 1938/39

Europapokalbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

F91 Düdelingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1993/94 Europapokal der Pokalsieger Qualifikation IsraelIsrael Maccabi Haifa 1:7 0:1 (H) 1:6 (A)
1994/95 Europapokal der Pokalsieger Qualifikation UngarnUngarn Ferencváros Budapest 1:12 1:6 (A) 1:6 (H)
1999/2000 UEFA-Pokal Qualifikation KroatienKroatien HNK Hajduk Split 1:6 0:5 (A) 1:1 (H)
2000/01 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde BulgarienBulgarien Lewski Sofia 0:6 0:4 (H) 0:2 (A)
2001/02 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde LettlandLettland Skonto Riga 2:6 1:6 (H) 1:0 (A)
2002/03 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde Mazedonien 1995Mazedonien Vardar Skopje 1:4 1:1 (H) 0:3 (A)
2003/04 UEFA-Pokal Qualifikation SlowakeiSlowakei Artmedia Petržalka 0:2 0:1 (A) 0:1 (H)
2004/05 UEFA-Pokal 1. Qualifikationsrunde LitauenLitauen Ekranas Panevėžys 1:3 0:1 (A) 1:2 (H)
2005/06 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina HŠK Zrinjski Mostar 4:1 0:1 (H) 4:0 n. V. (A)
2. Qualifikationsrunde OsterreichÖsterreich SK Rapid Wien 3:9 1:6 (H) 2:3 (A)
2006/07 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde Mazedonien 1995Mazedonien Rabotnički Skopje 0:1 0:1 (H) 0:0 (A)
2007/08 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde SlowakeiSlowakei MŠK Žilina 5:7 1:2 (H) 4:5 (A)
2008/09 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde SlowenienSlowenien NK Domžale 0:3 0:1 (H) 0:2 (A)
2009/10 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde LettlandLettland FK Ventspils 1:6 0:3 (A) 1:3 (H)
2010/11 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde DanemarkDänemark Randers FC 3:4 2:1 (H) 1:3 (A)
2011/12 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde AndorraAndorra FC Santa Coloma 4:0 2:0 (A) 2:0 (H)
2. Qualifikationsrunde SlowenienSlowenien NK Maribor 1:5 0:2 (A) 1:3 (H)
2012/13 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde San MarinoSan Marino SP Tre Penne 11:0 7:0 (H) 4:0 (A)
2. Qualifikationsrunde OsterreichÖsterreich FC Red Bull Salzburg (a)4:4(a) 1:0 (H) 3:4 (A)
3. Qualifikationsrunde SlowenienSlowenien NK Maribor 1:5 1:4 (A) 0:1 (H)
2012/13 UEFA Europa League Play-offs IsraelIsrael Hapoel Tel Aviv 1:7 1:3 (H) 0:4 (A)
2013/14 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Moldau RepublikRepublik Moldau FC Milsami 0:1 0:1 (A) 0:0 (H)
2014/15 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde BulgarienBulgarien Ludogorez Rasgrad 1:5 0:4 (A) 1:1 (H)
2015/16 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde IrlandIrland University College Dublin AFC (a)2:2(a) 0:1 (A) 2:1 (H)
2016/17 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde AserbaidschanAserbaidschan Qarabağ Ağdam 1:3 0:2 (A) 1:1 (H)
2017/18 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Zypern RepublikRepublik Zypern APOEL Nikosia 0:2 0:1 (A) 0:1 (H)
2018/19 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde UngarnUngarn Videoton FC 2:3 1:1 (H) 1:2 (A)
2018/19 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde KosovoKosovo KF Drita 3:2 2:1 (H) 1:1 (A)
3. Qualifikationsrunde PolenPolen Legia Warschau 4:3 2:1 (A) 2:2 (H)
Play-offs RumänienRumänien CFR Cluj 5:2 2:0 (H) 3:2 (A)
Gruppenphase ItalienItalien AC Mailand 2:6 0:1 (H) 2:5 (A)
SpanienSpanien Betis Sevilla 0:3 0:3 (A) 0:0 (H)
GriechenlandGriechenland Olympiakos Piräus 1:7 0:2 (H) 1:5 (A)
2019/20 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde MaltaMalta FC Valletta (a)3:3(a) 2:2 (H) 1:1 (A)
2019/20 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde NordmazedonienNordmazedonien KF Shkëndija 3:2 2:1 (A) 1:1 (H)
3. Qualifikationsrunde EstlandEstland FC Nõmme Kalju 4:1 3:1 (H) 1:0 (A)
Play-offs ArmenienArmenien FC Ararat-Armenia 3:3
(5:4 i. E.)
1:2 (A) 2:1 n. V. (H)
Gruppenphase Zypern RepublikRepublik Zypern APOEL Nikosia 4:5 4:3 (A) 0:2 (H)
AserbaidschanAserbaidschan Qarabağ Ağdam : 1:4 (H) : (A)
SpanienSpanien FC Sevilla 2:8 0:3 (A) 2:5 (H)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 79 Spiele, 18 Siege, 13 Unentschieden, 48 Niederlagen, 86:163 Tore (Tordifferenz −77)

Alliance Düdelingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1961/62 Europapokal der Pokalsieger 2. Runde Deutschland Demokratische Republik 1949DDR SC Motor Jena 2:9 0:7 (A) (1)2:2 (A)(1)
1962/63 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde DanemarkDänemark B 1909 Odense 2:9 1:1 (H) 1:8 (A)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 4 Spiele, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen, 4:18 Tore (Tordifferenz −14)

1 Beide Spiele wurden in der DDR ausgetragen.

Stade Düdelingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1957/58 Europapokal der Landesmeister Vorrunde Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Roter Stern Belgrad 1:14 0:5 (H) 1:9 (A)
1965/66 Europapokal der Landesmeister Vorrunde PortugalPortugal Benfica Lissabon 0:18 0:8 (H) 0:10 (A)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 4 Spiele, 4 Niederlagen, 1:32 Tore (Tordifferenz −31)

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amtszeit Nat. Trainer
????–1993 LuxemburgLuxemburg Gilbert Neumann
1993–1994 FrankreichFrankreich Claude Hausknecht
1994–1996 BelgienBelgien Jean-Philippe Guérard
1996–1998 LuxemburgLuxemburg Jeannot Reiter
1998–2000 LuxemburgLuxemburg Angelo Fiorucci
2000–2003 LuxemburgLuxemburg Carlo Weis
2003 ArgentinienArgentinien Ángel Bargas (Interim)
Amtszeit Nat. Trainer
2003–2004 DeutschlandDeutschland Roger Lutz
2004–2009 FrankreichFrankreich Michel Leflochmoan
2009–2011 BelgienBelgien Marc Grosjean
2011 LuxemburgLuxemburg Dan Theis
2011 DeutschlandDeutschland Ralph Stange (Interim)
2011–2012 FrankreichFrankreich Didier Philippe
2012–2013 FrankreichFrankreich Patrick Hesse
Amtszeit Nat. Trainer
2013–2014 FrankreichFrankreich Pascal Carzaniga
2014–2015 BelgienBelgien Sebastien Grandjean
2015 LuxemburgLuxemburg Guy Hellers (Interim)
2015–2016 FrankreichFrankreich Michel Leflochmoan
2016–2019 DeutschlandDeutschland Dino Toppmöller
2019 BelgienBelgien Emilio Ferrera
2019– BelgienBelgien Bertrand Crasson (Interim)

Ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Info Stade Dudelange. Abgerufen am 20. Oktober 2017.
  2. US Dudelange Informationen bei weltfussballarchiv.com. Abgerufen am 30. August 2017.
  3. Stammbaum Alliance Düdelingen. In: fussball-lux.lu. Abgerufen am 30. August 2017.
  4. Dudelange vorzeitig Meister. Transfermarkt.de, 10. Mai 2009, abgerufen am 10. Mai 2009.
  5. Lex Bruch, Dan Elvinger: F91 setzt Europa-Tournee fort. In: Tageblatt. 6. Juli 2011, abgerufen am 6. Juli 2011.
  6. Lex Bruch, Dan Elvinger: Kein F91-Wunder. In: Tageblatt. 20. Juli 2011, abgerufen am 20. Juli 2011.
  7. Defiant Dudelange hold on to shock Salzburg. UEFA, 24. Juli 2012, abgerufen am 24. Juli 2012.
  8. Maribor away win ends Dudelange's European run. UEFA, 8. August 2012, abgerufen am 9. August 2012.
  9. Statistik der UEFA
  10. Christelle Diederich: Die Sensation ist perfekt: F91 ballert sich in die Gruppenphase der Europa League! In: Tageblatt. Editpress Luxembourg S.A., 30. August 2018, abgerufen am 30. August 2018.
  11. Dan Elvinger: Die Sensation ist perfekt: Düdelingen steht in der Gruppenphase der Europa League. In: Tageblatt. Editpress Luxembourg S.A., 30. August 2019, abgerufen am 30. August 2019.
  12. Tageblatt Lëtzebuerg: 4:3-Wahnsinn: Düdelingen holt ersten Sieg in der Gruppenphase. In: Tageblatt.lu. 19. September 2019, abgerufen am 24. Oktober 2019 (deutsch).
  13. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 31. August 2018 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.f91.lu‚ f91.lu, abgerufen am 30. August 2018
  14. F91 gewinnt packendes Finale in Unterzahl. In: Tageblatt. 26. Mai 2012, abgerufen am 26. Mai 2012.