FC Augsburg

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FC Augsburg
Logo des FC Augsburg
Voller Name Fußball-Club Augsburg 1907 e. V.
(Hauptverein)
Fußball-Club Augsburg 1907 GmbH & Co. KGaA
(Spielbetrieb Profifußball)
Ski- und Bergfreunde des FCA e. V.
(Skiverein)
Ort Augsburg, Schwaben
Gegründet 8. August 1907
Vereinsfarben Rot, Grün, Weiß
Stadion WWK ARENA
Plätze 30.660
Vorstand Klaus Hofmann
(Vorsitzender)
Jakob Geyer
(Kaufmännischer Vorstand)
Geschäftsführung Peter Bircks
(Geschäftsführer Finanzen)
Stefan Reuter
(Geschäftsführer Sport)
Trainer Markus Weinzierl
Homepage www.fcaugsburg.de
Liga Bundesliga
2014/15 5. Platz
Heim
Auswärts

Der FC Augsburg (offiziell: Fußball-Club Augsburg 1907, kurz: FCA) ist der größte Sportverein in Augsburg und Bayerisch-Schwaben.

Der Verein ging im Jahr 1969 aus einer Fusion des BC Augsburg, der am 8. August 1907 unter dem Namen FC Alemannia Augsburg gegründet worden war, mit der Lizenzspieler-Abteilung des TSV Schwaben Augsburg hervor. Der Club gliedert sich in den Hauptverein Fußball-Club Augsburg 1907 e. V., die ausgegliederte Profifußball-Abteilung Fußball-Club Augsburg 1907 GmbH & Co. KGaA sowie die ausgegliederte Skiabteilung Ski- und Bergfreunde des FCA e. V. Die Vereinsfarben sind Rot, Grün und Weiß; auf dem Vereinslogo ist die Zirbelnuss abgebildet. Zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Vereinsgeschichte zählen die Trainer Max Merkel und Armin Veh sowie die Spieler Ulrich Biesinger und Helmut Haller. Als größte Erfolge der Vereinsgeschichte gelten der Aufstieg in die 1. Bundesliga im Jahr 2011 sowie der Einzug in die Europa League im Jahr 2015.

Die erste Mannschaft des FCA spielt in der 1. Bundesliga und belegt in deren Ewiger Tabelle den 33. Platz (Stand: 23. Mai 2015).[1] In der UEFA-Rangliste für Klubwettbewerbe belegt sie den 109. Platz (Stand: 10. Juli 2015).[2] Die zweite Mannschaft nimmt am Spielbetrieb der Regionalliga Bayern teil, außerdem existieren eine Frauen- und eine Juniorenabteilung sowie eine Traditionsmannschaft. Die erste Mannschaft trägt ihre Heimspiele in der WWK ARENA aus, weitere Spielorte des FCA sind das Rosenaustadion, die Bezirkssportanlage Paul Renz, die Bezirkssportanlage Süd sowie das Ernst-Lehner-Stadion. Der FCA hat derzeit rund 19.000 Dauerkarten-Besitzer,[3] rund 13.500 Mitglieder,[4] und mehr als 75 offizielle Fanclubs.[5]

Geschichte[Bearbeiten]

1907–1909: Fußball-Club Allemania Augsburg[Bearbeiten]

Mannschaft von 1907

Anfang des 20. Jahrhunderts existierte in Augsburg mit dem MTV Augsburg bereits ein Verein mit einer großen Fußballabteilung. Dieser Verein wurde 1889 von ehemaligen Mitgliedern des TV Augsburg gegründet[6] und trug seine Spiele im Augsburger Galgental im heutigen Stadtteil Kriegshaber aus.

Die Spiele dieses Vereins begeisterten knapp 30 Personen so sehr, dass sie am 8. August 1907, dem Tag des Augsburger Hohen Friedensfestes, mit dem Fußball-Club Allemania Augsburg (über die Schreibweise des Vereinsnamens bestehen unterschiedliche Überlieferungen) den ersten Vorgängerverein des heutigen FCA gründeten.[7] Zum Vorsitzenden des Vereins wurde Fritz Käferlein gewählt, der Mitgliedsbeitrag wurde auf 30 Pfennige festgesetzt. Die Spiele wurden zunächst am Nordrand des Großen Exerzierplatzes in Augsburg-Oberhausen ausgetragen, die Spielkleidung bestand aus einem weißen Hemd und einer schwarzen Hose. Das erste Spiel fand am 20. Oktober 1907 statt.

Am 4. Februar 1908 wurde in der Stadt mit dem FC Augsburg ein weiterer Fußballverein gegründet, er trug den heutigen Namen des FCA. Die Allemanen trugen in diesem Jahr Spiele gegen mehrere Augsburger Vereine aus, waren dabei aber in der Regel chancenlos. Eine 0:27-Pleite gegen den TV Augsburg ging als höchste Niederlage in die noch junge Vereinsgeschichte ein.[7]

1909–1919: Spielabteilung Turnverein Oberhausen[Bearbeiten]

Anfang 1909 verbot die Militärbehörde den Spielbetrieb auf dem Großen Exerzierplatz. Daraufhin wandten sich die Allemanen mit der Bitte um Zuweisung eines Spielgeländes an den Magistrat der Stadt Augsburg, diese Bitte wurde jedoch am 4. Mai 1909 abgelehnt. Da damit eine Spielstätte fehlte, verließen in der folgenden Woche zahlreiche Spieler den Verein, sodass man sich gezwungen sah, am 11. Mai 1909 eine außerordentliche Versammlung einzuberufen. Unter der Leitung von Martin Mahler, Josef Kammer und Xaver Kraus beschloss man, sich dem TV Oberhausen anzuschließen und trat von nun an unter dem Namen Spielabteilung Turnverein Oberhausen an. Die Sportplatz-Frage war nun gelöst, die Spiele wurden auf einer Wiese im heutigen Stadtteil Bärenkeller ausgetragen.[7] Am 25. September 1909 beschloss man, fortan nicht mehr in weißen, sondern in hellblauen Trikots anzutreten. Am 12. Oktober 1909 wurde der neue Platz an der "Gersthofer Straße" im heutigen Stadtteil Hammerschmiede eingeweiht, auf dem die Spielabteilung von nun an ihre Spiele austrug.[7] Im folgenden Jahr nahm die Spielabteilung den Punktspiel-Betrieb auf und startete erstmals in der zweitklassigen B-Klasse Donaugau.

In der Saison 1912/13 feierte die Spielabteilung mit der Meisterschaft in der B-Klasse Donaugau ihren ersten Titel, scheiterte aber in den Aufstiegsspielen an der TG München.

Am 28. Juli 1914 trat die Spielabteilung dem Deutschen Fußball-Bund bei.[7] Kurz darauf brach der Erste Weltkrieg aus, weshalb zahlreiche Vereine den Spielbetrieb einstellen mussten. Die Spielabteilung dagegen konnte trotz des Krieges zwei Mannschaften stellen, die sich aufgrund des Mangels an Gegnern in Augsburg überwiegend mit Vereinen aus München messen mussten. Auf der Jahreshauptversammlung im März 1917 wurde bekanntgegeben, dass zwölf Mitglieder der Spielabteilung während des Ersten Weltkriegs gefallen seien.[7]

In der Saison 1917/18 gewann die Spielabteilung zum zweiten Mal die Meisterschaft in der B-Klasse Donaugau, verlor aber in den Spielen um die Ostkreismeisterschaft gegen den FC Bayern München.

1919–1921: Ballspiel-Club im Turn- und Sportverein 1871[Bearbeiten]

Im Jahr 1919 fusionierten der TV Augsburg, der MTV Augsburg und der SV Augsburg zu einem neuen Großverein TV 1847 Augsburg.[6] Zugleich fusionierte der TV Oberhausen mit dem TV Augsburg II, der sich 1887 vom TV Oberhausen abgespalten hatte, zum TSV 1871 Augsburg.[8] Im Zuge dessen wurde die ehemalige Spielabteilung des TV Oberhausen in Ballspiel-Club im Turn- und Sportverein 1871 umbenannt.[7] In der Qualifikation zur 1. Liga im Frühjahr 1919 scheiterte der Ballspiel-Club trotz der stark spielenden Neuentdeckung Hans Lang in Spielen gegen den TV Augsburg und den FC Augsburg. In der folgenden Saison feierte der Ballspiel-Club dann aber die Meisterschaft in der A-Klasse Schwaben und stieg nach Siegen in den Aufstiegsspielen gegen den SSV Jahn Regensburg und Armin München in die 1. Liga auf.

1921–1943: Ballspiel-Club Augsburg[Bearbeiten]

Saisondaten
Saison Liga (Ebene) Pl. Auf-/Abstieg
1933/34 Bezirksklasse Schwaben (II) 1 Aufstieg
1934/35 Gauliga Bayern (I) 7
1935/36 Gauliga Bayern (I) 5
1936/37 Gauliga Bayern (I) 5
1937/38 Gauliga Bayern (I) 6
1938/39 Gauliga Bayern (I) 8
1939/40 Gauliga Bayern (I) 2
1940/41 Gauliga Bayern (I) 3
1941/42 Gauliga Bayern (I) 6
1942/43 Gauliga Südbayern (I) 2

Am 30. August 1921 fand unter der Leitung von Ludwig Hillenbrand in der Gaststätte „Hohes Meer“ eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Diese beschloss die Trennung vom TSV 1871 Augsburg und legte als neuen Namen Ballspiel-Club Augsburg fest. Das Vereinslokal war ab dieser Zeit die Gaststätte „Gleich“. In der Saison 1921/22 fehlte dem BCA mit Hans Lang, der zu Saisonbeginn zur SpVgg Fürth gewechselt war, ein wichtiger Spieler und so stieg der Verein am Ende der Saison in die Südbayerische Befähigungsliga ab.

Im Jahr 1924 gründete der BCA als einer der ersten Vereine in Schwaben eine Schülerabteilung.[7] Ein Jahr später fusionierte der SV Schwaben, der sich im Vorjahr vom TV 1847 Augsburg abgespalten hatte, mit dem SSV Augsburg, der 1908 als FC Augsburg gegründet worden war, zum SSV Schwaben Augsburg.[6]

Zum 1. Mai 1927 wurde Hans Semmler als erster hauptamtlicher Trainer des BCA eingestellt. Sein Aufgabenbereich umfasste zu dieser Zeit auch noch die Reserve-, Jugend- und Schülermannschaften.[7] Semmler führte den BCA in den Spielzeiten 1927/28 und 1928/29 jeweils zum Meistertitel in der Kreisliga Schwaben, der Verein scheiterte aber in beiden Jahren in der Aufstiegsrunde.

Die Saison 1931/32 beendete der BCA mit nur einer Niederlage erneut auf Tabellenplatz eins. Das 25-jährige Vereinsjubiläum im Sommer wurde aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit unter der Mitgliedern nicht gefeiert.[7] Auch in der folgenden Saison wurde der BCA Meister der Kreisliga Schwaben und hätte sich erstmals seit 1922 wieder für die höchste Spielklasse qualifiziert, allerdings folgte im Sommer 1933 die Umstrukturierung des Ligasystems durch die Nationalsozialisten, die inzwischen die Macht ergriffen hatten, sodass dem Verein der Aufstieg erneut verwehrt blieb. In der Saison 1933/34, der ersten nach Einführung der Gauligen als neue höchste Spielklassen, startete der BCA somit in der zweitklassigen Bezirksklasse Schwaben. Am Ende der Saison konnte der Verein die Meisterschaft feiern und stieg schließlich in die Gauliga Bayern auf. Nachdem der BCA in der folgenden Saison durch eine starke Rückrunde doch noch den Klassenerhalt geschafft hatte, schloss sich dem Verein im Sommer 1935 mit dem SV Kriegshaber ein alter Rivale an, was die Stellung des BCA in Augsburg nachhaltig stärken sollte.[7]

Im Jahr 1938 schloss sich mit dem TSV Stadtbach ein weiterer Verein dem BCA an.[9]

Als im September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach, wurde der Spielbetrieb der Gauliga Bayern vorübergehend eingestellt, weil Fahrten zu entfernten Gegnern untersagt worden waren. Die Augsburger Vereine beschlossen daraufhin, eine Stadtmeisterschaft auszuspielen, doch bereits nach drei Spieltagen wurde der Spielbetrieb in der Gauliga Bayern fortgeführt. Am 10. Dezember 1939 übernahm der BCA durch einen 2:1-Sieg bei Jahn Regensburg erstmals in seiner Vereinsgeschichte die Tabellenführung in der Gauliga Bayern. Am Ende der Saison wurde der Verein Vizemeister hinter dem 1. FC Nürnberg. In der folgenden Saison gewann der BCA u. a. beim späteren Meister TSV 1860 München mit 5:4 und belegte am Ende der Saison den dritten Tabellenplatz.

Im Jahr 1941 entstand durch die Fusion des TV 1847 Augsburg mit dem SSV Schwaben Augsburg zum TSV Schwaben Augsburg ein neuer Augsburger Verein, der sich in den folgenden Jahren zum bedeutendsten Lokalrivalen des BCA entwickeln sollte.[6] Im Laufe der Saison 1941/42 fielen zahlreiche BCA-Spieler im Krieg.[7] Zur folgenden Saison wurde die Gauliga Bayern kriegsbedingt in eine Nord- und eine Südstaffel geteilt, was dem BCA zur Vizemeisterschaft in der Gauliga Südbayern hinter 1860 München verhelfen sollte.

1943–1945: Kriegsspielgemeinschaft BC/Post Augsburg[Bearbeiten]

Saisondaten
Saison Liga (Ebene) Pl. Auf-/Abstieg
1943/44 Gauliga Südbayern (I) 2
1944/45 Gauklasse Schwaben (I) -

In der Saison 1943/44 bildeten der BCA und die Post-SG Augsburg die Kriegsspielgemeinschaft BC/Post Augsburg, da es beiden Vereinen aufgrund des Zweiten Weltkriegs an Spielern mangelte.[7] Die KSG übernahm dabei den Platz des BCA in der Gauliga Südbayern. Am Ende der Saison wurde die KSG, deren Stürmer Willy Dzirastek Torschützen-König wurde, Vizemeister hinter Bayern München, die sie in der Rückrunde mit 5:2 besiegt hatten. Zur folgenden Saison wurde die Gauliga Bayern kriegsbedingt noch weiter aufgeteilt. Die KSG trat in der Gauklasse Schwaben, einer von insgesamt sechs Staffeln, an und kämpfte mit dem Lokalrivalen Schwaben Augsburg um die Meisterschaft, die Saison wurde aber aufgrund der Umstände in der Endphase des Zweiten Weltkriegs abgebrochen.

1945–1969: Ballspiel-Club Augsburg[Bearbeiten]

Saisondaten
Saison Liga (Ebene) Pl. Auf-/Abstieg
1945/46 Oberliga Süd (I) 8
1946/47 Oberliga Süd (I) 17 Abstieg
1947/48 Bayernliga Süd (II) 1 Aufstiegsspiel
1948/49 Oberliga Süd (I) 14
1949/50 Oberliga Süd (I) 11
1950/51 Oberliga Süd (I) 16 Abstieg
1951/52 II. Division Süd (II) 2 Aufstieg
1952/53 Oberliga Süd (I) 10
1953/54 Oberliga Süd (I) 12
1954/55 Oberliga Süd (I) 7
1955/56 Oberliga Süd (I) 11
1956/57 Oberliga Süd (I) 13
1957/58 Oberliga Süd (I) 12
1958/59 Oberliga Süd (I) 15 Abstieg
1959/60 II. Division Süd (II) 6
1960/61 II. Division Süd (II) 1 Aufstieg
1961/62 Oberliga Süd (I) 11
1962/63 Oberliga Süd (I) 16 Abstieg
1963/64 Regionalliga Süd (II) 19 Abstieg
1964/65 Bayernliga (III) 2
1965/66 Bayernliga (III) 1 Aufstieg
1966/67 Regionalliga Süd (II) 16 Abstieg
1967/68 Bayernliga (III) 16
1968/69 Bayernliga (III) 2

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Kriegsspielgemeinschaft mit der Post-SG Augsburg wieder aufgelöst. In der Saison 1945/46, der ersten nach Einführung der Oberligen als neue höchste Spielklassen, startete der BCA in der Oberliga Süd und beendete die Saison auf Tabellenplatz acht. Am 29. September 1946 wurde das neu errichtete BCA-Stadion in Oberhausen eröffnet. Bei diesem handelte es sich um ein Fußballstadion mit einer Holztribüne, die Kegelbahn genannt wurde, es hatte eine Kapazität von 20.000 Plätzen. Das zugehörige Vereinslokal wurde Gifthütte genannt. Das erste Spiel im neuen Stadion verlor der BCA mit 2:4 gegen den VfB Stuttgart. Am Ende der Saison 1946/47 belegte der Verein den 17. Tabellenplatz und stieg damit in die zweitklassige Bayernliga Süd ab. In der folgenden Saison wurde der BCA Meister der Bayernliga Süd und errang im direkten Vergleich mit dem Meister der Bayernliga Nord, dem 1. FC 01 Bamberg, die bayerische Meisterschaft. Somit gelang dem Verein der sofortige Wiederaufstieg in die Oberliga Süd.

Die Saison 1950/51 beendete der BCA auf Tabellenplatz 16 und stieg damit in die II. Division Süd ab. Im Jahr 1951 feierte der Verein allerdings auch den Gewinn des bayerischen Pokals, an dem in diesem Jahr zum ersten und einzigen Mal auch Nicht-Amateurvereine teilnehmen durften. Am 16. September 1951 wurde das neu errichtete Rosenaustadion im Augsburger Antonsviertel eröffnet. Bei diesem handelt es sich um ein klassisches Fußballstadion mit Laufbahn, es hat eine Kapazität von 31.000 Plätzen. Am Ende der Saison belegte der BCA den zweiten Tabellenplatz und schaffte dadurch erneut den sofortigen Wiederaufstieg in die Oberliga Süd.

In der Saison 1958/59 belegte der BCA trotz des stark spielenden Helmut Haller, der im September sein Debüt in der Nationalmannschaft gab, nur den 15. Tabellenplatz und stieg damit wieder in die II. Division Süd ab.

Zwei Jahre später wurde der BCA Meister der II. Division Süd und stieg dadurch wieder in die Oberliga Süd auf.

In der Saison 1962/63 fehlte dem BCA mit Helmut Haller, der im Sommer als erster deutscher Fußballer nach Italien zum FC Bologna gewechselt war,[10] ein wichtiger Spieler und so beendete der BCA die Saison nur auf Tabellenplatz 16 und stieg damit in die Regionalliga Süd, die die II. Division als zweithöchste Spielklasse ablöste, ab. In der folgenden Saison belegte der Verein den 19. Tabellenplatz und wurde dadurch in die drittklassige Bayernliga durchgereicht.

In der Saison 1964/65 wurde der BCA Vizemeister der Bayernliga, im Jahr darauf konnte der Verein die Meisterschaft feiern und stieg dadurch wieder in die Regionalliga Süd auf. Die Saison 1966/67 beendete der Verein auf Tabellenplatz 16 und stieg dadurch erneut in die Bayernliga ab.

Zwei Jahre später wurde der BCA erneut Vizemeister der Bayernliga und verpasste damit nur knapp den Aufstieg in die zweitklassige Regionalliga Süd.

1969–1983: Fusion und Fastaufstieg[Bearbeiten]

Saisondaten
Saison Liga (Ebene) Pl. Auf-/Abstieg
1969/70 Bayernliga (III) 4
1970/71 Bayernliga (III) 3
1971/72 Bayernliga (III) 8
1972/73 Bayernliga (III) 1 Aufstieg
1973/74 Regionalliga Süd (II) 1 Aufstiegsrunde
1974/75 2. Bundesliga Süd (II) 12
1975/76 2. Bundesliga Süd (II) 15
1976/77 2. Bundesliga Süd (II) 9
1977/78 2. Bundesliga Süd (II) 14
1978/79 2. Bundesliga Süd (II) 18 Abstieg
1979/80 Bayernliga (III) 1 Aufstieg
1980/81 2. Bundesliga Süd (II) 18 Abstieg
1981/82 Bayernliga (III) 1 Aufstiegsrunde
1982/83 2. Bundesliga (II) 17 Abstieg

Am 15. Juli 1969 fusionierte der BCA mit der Lizenzspieler-Abteilung des Lokalrivalen Schwaben Augsburg zum Fußball-Club Augsburg 1907, da es seit Einführung der Bundesliga als eingleisige höchste Spielklasse 1963 unmöglich schien, zukünftig in einer Stadt der Größenordnung von Augsburg zwei Vereine im höherklassigen Fußball zu etablieren.[11] Die weiterhin bestehende Amateurfußball-Abteilung der Schwaben verpflichtete sich, einen Aufstieg in den Profifußball für die Zukunft auszuschließen.

In der Saison 1972/73 feierte der FCA schließlich die Meisterschaft in der Bayernliga und stieg dadurch wieder in die zweitklassige Regionalliga Süd auf. In der folgenden Saison kehrte der mittlerweilige Weltstar Helmut Haller zurück an den Lech, löste in Augsburg eine in diesem Ausmaß noch nie dagewesene Fußballbegeisterung aus und wurde zu dem Gesicht des neuen FCA.[12] Völlig überraschend holte der Regionalliga-Neuling FCA am Ende der Saison den Meistertitel und scheiterte erst in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga. Im folgenden Jahr startete der Verein deshalb in der Südstaffel der 2. Bundesliga, die die Regionalligen als zweithöchste Spielklasse ablöste.

Die Saison 1978/79 beendete der FCA auf Tabellenplatz 18 und stieg damit wieder in die drittklassige Bayernliga ab. Auf den direkten Wiederaufstieg 1979/80 folgte der erneute Abstieg 1980/81. In der folgenden Saison wurde der FCA wiederum Meister der Bayernliga und setzte sich in der Aufstiegsrunde zur inzwischen eingleisigen 2. Bundesliga durch. Doch auch in der Saison 1982/83 konnte der Verein die Klasse nicht halten und stieg erneut in die drittklassige Bayernliga ab.

1983–2000: Erfolglosigkeit und Lizenzentzug[Bearbeiten]

Saisondaten
Saison Liga (Ebene) Pl. Auf-/Abstieg
1983/84 Bayernliga (III) 7
1984/85 Bayernliga (III) 2
1985/86 Bayernliga (III) 3
1986/87 Bayernliga (III) 6
1987/88 Bayernliga (III) 6
1988/89 Bayernliga (III) 4
1989/90 Bayernliga (III) 3
1990/91 Bayernliga (III) 8
1991/92 Bayernliga (III) 4
1992/93 Bayernliga (III) 6
1993/94 Bayernliga (III) 1 Aufstiegsrunde
1994/95 Regionalliga Süd (III) 9
1995/96 Regionalliga Süd (III) 11
1996/97 Regionalliga Süd (III) 11
1997/98 Regionalliga Süd (III) 10
1998/99 Regionalliga Süd (III) 14
1999/00 Regionalliga Süd (III) 8 Zwangsabstieg

In der Saison 1984/85 wurde der FCA Vizemeister der Bayernliga und qualifizierte sich dadurch für die Deutsche Amateurmeisterschaft.

Zwei Jahr später musste der Verein in der 1. Runde des DFB-Pokals beim ewigen Rivalen 1860 München antreten und konnte diesen durch einen 5:1-Erfolg in die Schranken weisen. In der 2. Runde empfing der FCA den Hamburger SV im Rosenaustadion, man verlor zwar nach einem kämpferischen Auftritt mit 1:2, doch das Spiel ging dennoch in die Fußball-Geschichtsbücher ein, weil HSV-Torhüter Uli Stein die rote Karte sah, nachdem er den Augsburger Fans, die ihn zuvor provoziert hatten, den Stinkefinger gezeigt hatte.[12]

In der Saison 1990/91 feierten die A-Junioren von Trainer Heiner Schuhmann den Gewinn des DFB-Junioren-Vereinspokals. Diesen Titel konnten sie in der folgenden Saison verteidigen. In der Saison 1992/93 gewannen die A-Junioren das Finale um die Deutsche Meisterschaft der A-Junioren vor 12.000 Zuschauern im Rosenaustadion gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 3:1. In der folgenden Saison wurde die erste Mannschaft Meister der Bayernliga, verpasste aber in der Aufstiegsrunde den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Die A-Junioren gewannen erneut den DFB-Junioren-Vereinspokal, den sie auch in der Saison 1994/95 verteidigen konnten.

In der Saison 1999/00 wurde der FCA Achter der Regionalliga Süd, die die Bayernliga 1994 als dritthöchste Spielklasse abgelöst hatte, und hätte sich dadurch für die von nun an nur noch zweigleisige Regionalliga Süd qualifiziert. Der DFB verweigerte dem FCA aber die Lizenz für die neue Saison, da der Verein die finanziellen Kriterien für eine Lizenz nicht erfüllte, sodass der FCA in die viertklassige Bayernliga absteigen musste.[13]

2000–2011: Sanierung und Aufstieg[Bearbeiten]

Saisondaten
Saison Liga (Ebene) Pl. Auf-/Abstieg
2000/01 Bayernliga (IV) 4
2001/02 Bayernliga (IV) 1 Aufstieg
2002/03 Regionalliga Süd (III) 3
2003/04 Regionalliga Süd (III) 4
2004/05 Regionalliga Süd (III) 4
2005/06 Regionalliga Süd (III) 1 Aufstieg
2006/07 2. Bundesliga (II) 7
2007/08 2. Bundesliga (II) 14
2008/09 2. Bundesliga (II) 11
2009/10 2. Bundesliga (II) 3 Relegation
2010/11 2. Bundesliga (II) 2 Aufstieg
Jos Luhukay und Andreas Rettig

Im Jahr 2000 begann durch den Einstieg einer Investorengruppe rund um den ehemaligen Textilunternehmer Walther Seinsch, der das Präsidentenamt beim FCA übernahm, die wirtschaftliche Sanierung des FCA.[13] In der Saison 2001/02 wurde der Verein Meister der Bayernliga und schaffte dadurch den Wiederaufstieg in die drittklassige Regionalliga Süd.

In der Saison 2004/05 stand der FCA kurz vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Zur Rückkehr in den Profifußball nach 22 Jahren Abstinenz fehlte dem Verein lediglich noch ein Sieg am letzten Spieltag gegen Jahn Regensburg, doch die Gäste drehten in den Schlussminuten noch eine 1:0-Führung des FCA in eine 1:2-Niederlage. Das Spiel gilt als die bitterste Niederlage der jüngeren Vereinsgeschichte. In der folgenden Saison feierte der FCA aber schließlich die Meisterschaft in der Regionalliga Süd und stieg damit nach 23 Jahren im Amateurfußball wieder in die 2. Bundesliga auf. Der Profifußball-Spielbetrieb wurde daraufhin in eine GmbH & Co. KGaA ausgegliedert, unter dem neuen Manager Andreas Rettig wurde der Club in den folgenden Jahren deutlich professionalisiert.

Am 26. Juli 2009 wurde die neu errichtete Augsburg Arena, damals unter dem Namen impuls arena, in Augsburg-Göggingen eröffnet. Bei dieser handelt es sich um eine moderne Fußballarena, sie hat eine Kapazität von 30.660 Plätzen. Das Eröffnungsspiel gewann der FCA mit 2:0 gegen eine Schwaben-Auswahl. In der ersten Saison im neuen Stadion zog der Verein unter Trainer Jos Luhukay durch einen 2:0-Sieg im Viertelfinale gegen den Bundesligisten 1. FC Köln erstmals in seiner Vereinsgeschichte ins Halbfinale des DFB-Pokals ein. Dieses verlor der FCA bei Werder Bremen mit 0:2. Am Ende der Saison belegte der Verein zudem den dritten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga, verlor aber die Relegationsspiele um den Aufstieg gegen den 1. FC Nürnberg. In der folgenden Saison hatte der FCA am 33. Spieltag gegen den FSV Frankfurt erneut die Chance auf den Aufstieg. Die Gäste gingen bereits früh in Führung, doch Michael Thurk gelang noch vor der Halbzeit-Pause der Ausgleichstreffer. Für die Entscheidung sorgte schließlich in der 85. Spielminute Stephan Hain, dessen 2:1-Treffer für den FCA den Aufstieg in die 1. Bundesliga bedeutete. Der Aufstieg ging als der größte Erfolg in die bisherige Vereinsgeschichte ein.

Seit 2011: Gegenwart[Bearbeiten]

Saisondaten
Saison Liga (Ebene) Pl. Auf-/Abstieg
2011/12 1. Bundesliga (I) 14
2012/13 1. Bundesliga (I) 15
2013/14 1. Bundesliga (I) 8
2014/15 1. Bundesliga (I) 5
2015/16 1. Bundesliga (I)

Das erste Bundesliga-Spiel der Vereinsgeschichte bestritt der FCA am 6. August 2011 gegen den SC Freiburg. Das Spiel endete 2:2, Sascha Mölders erzielte das erste Bundesliga-Tor für den FCA. Auf den ersten Sieg im Oberhaus musste der Verein jedoch bis zum neunten Spieltag warten, Jan-Ingwer Callsen-Bracker erzielte im Spiel beim 1. FSV Mainz 05 in der 88. Spielminute per Elfmeter den 1:0-Siegtreffer. Im DFB-Pokal schied der FCA im Achtelfinale nach einer 1:2-Niederlage bei der TSG 1899 Hoffenheim aus. Nach der Bundesliga-Hinrunde lag der Verein auf Tabellenplatz 17, dem Bundesliga-Verein mit dem niedrigsten Etat drohte der Abstieg. In der Winterpause kündigte Manager Andreas Rettig an, dass er den FCA im Sommer verlassen werde. In der Rückrunde wurde die Mannschaft u. a. um den Mittelfeldspieler Koo Ja-cheol verstärkt, der zusammen mit Daniel Baier und dem von Bayer 04 Leverkusen ausgeliehenen Hajime Hosogai entscheidend zum nun einkehrenden Erfolg des FCA beitrug. Durch ein 0:0-Unentschieden am 33. Spieltag bei Borussia Mönchengladbach sicherte der Verein schließlich doch noch den Klassenerhalt. Nach Abschluss der Saison erklärte Trainer Jos Luhukay überraschend seinen Rücktritt, laut Medienberichten weil Rettigs Nachfolger als Manager, Manfred Paula, die Vertragsverlängerungen mit Luhukays Co-Trainern herauszögerte und ohne Absprache mit dem Trainer am Transfermarkt tätig wurde.[14]

In der Saison 2012/13 übernahm Markus Weinzierl den Trainerposten. Bereits im Herbst wurde Manager Manfred Paula durch Jürgen Rollmann ersetzt, Paula wechselte in den Nachwuchsbereich. Im Achtelfinale des DFB-Pokals traf der FCA auf Bayern München und schied nach einer 0:2-Niederlage aus. Die Bundesliga-Hinrunde beendete der Verein mit nur neun Punkten erneut auf Tabellenplatz 17, woraufhin Jürgen Rollmann durch Stefan Reuter ersetzt wurde. Reuter verpflichtete in der Winterpause mit André Hahn und dem vom AFC Sunderland ausgeliehenen Ji Dong-won zwei neue Leistungsträger im Offensivbereich, auch Torhüter Alexander Manninger und Spielmacher Daniel Baier spielten eine starke Rückrunde, sodass der FCA durch einen 3:1-Sieg am letzten Spieltag gegen die SpVgg Greuther Fürth erneut überraschend den Klassenerhalt feieren konnte.

Zur folgenden Saison wurde das Augsburger Mittelfeld um Halil Altıntop und Kevin Vogt verstärkt. Zusammen mit Daniel Baier, André Hahn und Tobias Werner bildeten sie eine Stütze des neuen Augsburger Erfolgs. Auch die Viererkette des FCA mit Kapitän Paul Verhaegh, Jan-Ingwer Callsen-Bracker, Ragnar Klavan sowie Matthias Ostrzolek kam fast ohne Rotationen aus. Im Achtelfinale des DFB-Pokals traf man erneut auf Bayern München und schied wieder durch eine 0:2-Niederlage aus. Die gut harmonierende Mannschaft des FCA belegte aber sowohl zur Winterpause als auch zum Abschluss der Saison den achten Tabellenplatz und verpasste damit nur knapp den Einzug in die UEFA Europa League. In der Rückrunde schlug der FCA Bayern München schließlich sogar mit 1:0. Paul Verhaegh, Hong Jeong-ho und Ji Dong-won wurden mit der Nominierung für die Weltmeisterschaft 2014 für die erfolgreiche Saison belohnt.

Im Juli 2014 wurde das neu gebaute Nachwuchsleistungszentrum eingeweiht, das rund 2,5 Mio. € kostete,[15] der Brandschutz-Unternehmer Klaus Hofmann spendete dafür 1 Mio. €.[16] In der Saison 2014/15 musste der FCA gleich drei bisherige Stammspieler ersetzen, die durch ihre guten Leistungen Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen geweckt hatten: Top-Torjäger André Hahn wechselte zu Borussia Mönchengladbach, Matthias Ostrzolek zum Hamburger SV und Kevin Vogt zum 1. FC Köln. Zugleich gelang es dem FCA aber, mit dem Linksverteidiger Abdul Rahman Baba sowie den beiden Mittelfeldspielern Markus Feulner und dem von Bayer Leverkusen ausgeliehenen Dominik Kohr drei Spieler zu verpflichten, die in der neuen Saison tragende Rollen übernehmen sollten. Neben den Neuzugängen und den bewährten Leistungsträgern wussten auch Torhüter Marwin Hitz und Stürmer Raúl Bobadilla zu überzeugen, sodass der FCA zwar im DFB-Pokal bereits in der 1. Runde beim Viertligisten 1. FC Magdeburg nach einer 0:1-Niederlage ausschied, aber in der Bundesliga auf dem sechsten Tabellenplatz überwinterte. Im Dezember 2014 legte Präsident Walther Seinsch seine Vereinsämter nieder, nachdem er bereits im August seine Investorenanteile an den FCA zurückverkauft hatte.[17] Sein Nachfolger wurde Klaus Hofmann.[18] In der Winterpause wurde Mittelfeldspieler Pierre Emile Højbjerg von Bayern München ausgeliehen. In der Rückrunde der Saison ebnete ein überraschender 1:0-Sieg beim deutschen Meister Bayern München den Weg in Richtung Europapokal. Nach einem 3:1-Sieg am letzten Spieltag bei Borussia Mönchengladbach beendete der FCA die Saison auf dem fünften Tabellenplatz und qualifizierte sich dadurch erstmals in seiner Vereinsgeschichte für die Europa League.

Struktur[Bearbeiten]

Hauptverein[Bearbeiten]

Der Hauptverein Fußball-Club Augsburg 1907 e. V. ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Augsburg eingetragen.[19]

Das oberste Beschlussorgan des Vereins ist die Mitgliederversammlung, die die Aufsichtsräte des Vereins wählt. Der Aufsichtsrat, der die Vorstände des Vereins bestellt, besteht neben dem Vorsitzenden Peter Bircks (Geschäftsführer der Secuwert GmbH) momentan aus Johannes Hintersberger (Mitglied des Bayerischen Landtags), Gerhard Wiedemann (ehemaliger Vorstandsvorsitzender der KUKA AG) und Walter Sianos (Chefredakteur der Neuen Szene Augsburg). Der Vorstand besteht derzeit aus dem Vorsitzenden Klaus Hofmann (Geschäftsführer der Minimax GmbH & Co. KG) und dem kaufmännischen Vorstand Jakob Geyer (selbstständiger Steuerberater).[20]

Spielbetrieb Profifußball[Bearbeiten]

Der Profifußball-Spielbetrieb wurde 2006 in die neu geschaffene Gesellschaft Fußball-Club Augsburg 1907 GmbH & Co. KGaA ausgegliedert. Diese umfasst seit 2014 neben der ersten Mannschaft auch die zweite Mannschaft sowie die U-19 und U-17.[21]

Der Aufsichtsrat der GmbH & Co. KGaA besteht aus Thomas Müller, Andreas Thomas und Christian Korte. Geschäftsführer sind Peter Bircks (Geschäftsführer Finanzen) und Stefan Reuter (Geschäftsführer Sport).[20]

Skiverein[Bearbeiten]

Die ehemalige Skiabteilung des BCA wurde 1990 in den neu geschaffenen Verein Ski- und Bergfreunde des FCA e. V. ausgegliedert. Die Ski- und Bergfreunde besitzen seit 1986 eine Hütte auf dem Oberjoch, die seit 1996 den Namen Leo-Schindler-Hütte trägt.[22]

Identität[Bearbeiten]

Farben[Bearbeiten]

Nach der Fusion des BC Augsburgs mit dem anderen großen Augsburger Verein, dem TSV Schwaben Augsburg, im Jahr 1969 wurden die Farben der Stadt Augsburg, also Rot, Grün und Weiß, als neue Vereinsfarben festgelegt. Die Farben Rot und Weiß gehen dabei auf das Banner des Bischofs von Augsburg sowie auf das Feldzeichen des Herzogtums Schwaben zurück. Die Farbe Grün ist die Farbe der Zirbelnuss, die ursprünglich das Feldzeichen des Römerlagers Augusta Vindelicorum war, aus welchem später das heutige Augsburg entstand.[23]

[Bearbeiten]

Das Logo des FCA in seiner heutigen Form wurde im Jahr 2002 eingeführt und ist eine Abwandlung des traditionellen Logos, das bereits in den 1970er-Jahren verwendet worden ist. Das Logo hat die Form eines spanischen Schildes, im oberen Feld befindet sich in roter Farbe die Abkürzung des Vereinsnamens „FCA“, die Buchstaben „F“ und „C“ werden dabei von einer Trikolore in den Vereinsfarben Rot, Grün, Weiß unterstrichen. Das untere Feld ist in Anlehnung an das Augsburger Stadtwappen gespalten in Rot und Weiß, darauf abgebildet ist eine grüne Zirbelnuss auf einem goldenen Kapitell, darunter befindet sich das Gründungsjahr des Vereins „1907“.

Hymne[Bearbeiten]

Die Hymne des FCA wurde nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga im Jahr 2006 eingesungen und trägt den Titel Rot, Grün, Weiß. Bei der Aufnahme wirkte u. a. Helmut Haller mit, der bis heute als der größte Spieler des Vereins gilt. In den ersten beiden Strophen der Hymne geht es um den langen Weg bis zum "Fußballwunder" Wiederaufstieg in den Profifußball. In der letzten Strophe besingt zunächst ein Kinderchor die Augsburger Gastfreundschaft, ehe die Strophe mit den Zeilen "Doch wenn der Ball im Spiel ist, wird die Fahne gehisst, denn wir sind Augsburger..." endet, worauf die Fans im Stadion in Richtung der Gästefans antworten „Und ihr nicht!“.[24]

Stadionzeitschrift[Bearbeiten]

Die Stadionzeitschrift des FCA heißt Stadionkurier und wird von Fans des Vereins mitgestaltet. Er kostet regulär einen Euro, für Mitglieder ist er kostenlos.

Augsburger Puppenkiste[Bearbeiten]

Der FCA kooperiert seit 2009 mit dem bundesweit bekannten Marionettentheater Augsburger Puppenkiste. Im Rahmen dieser Kooperation gibt das Kasperle vor jedem Spiel auf der Videowand des Stadions seinen Tipp für das Spiel ab. Zudem überreicht der Kapitän des FCA dem gegnerischen Kapitän anstelle eines Wimpels eine Marionette aus der Puppenkiste. Die Tormelodie stammt ebenfalls aus dem Stück und trägt den Titel Eine Insel mit zwei Bergen.[25]

Wagner Josef[Bearbeiten]

Bis zum Umzug in die neue Arena im Sommer 2009 bediente der am 21. April 2014 verstorbene Josef Wagner über drei Jahrzehnte lang die manuelle Anzeigetafel im Rosenaustadion. Ihm zu Ehren wird nach jedem Tor des FCA in der neuen Arena ein Videoclip gezeigt, wie er die Tafel mit dem neuen Spielstand aufhängt.[26]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten]

Zeitraum Trainer Nat.
1927–1930 Hans Semmler Deutsches ReichDeutsches Reich
1934–1937 Hans Semmler Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit)
1937–1939 Conny Heidkamp Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit)
1939–1940 Franz Schebian Ungarn 1918Ungarn
1940–1941 Conny Heidkamp Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit)
1945–1946 Karl Weber
Josef Pöttinger
Deutschland 1946Deutschland 1945 bis 1949
Deutschland 1946Deutschland 1945 bis 1949
1946–1947 Georg Fischer Deutschland 1946Deutschland 1945 bis 1949
1947–1948 Georg Ertl Deutschland 1946Deutschland 1945 bis 1949
1948–1949 Ludwig Tretter Deutschland 1946Deutschland 1945 bis 1949
1949–1951 Josef Pöttinger Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1951–1952 Karl Striebinger Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1952–1953 Karl Sesta OsterreichÖsterreich
1953–1956 Hans Hipp Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1956–1957 Fritz Rebell Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1957–1959 Ernst Reitermeyer OsterreichÖsterreich
1959–1960 Karl Striebinger Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1960–1961 Robert Gebhardt Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1961–1963 Hans Hipp Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1963–1964 Karl-Heinz Spikofski Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1964–1967 Fritz Schollmeyer Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1967–1968 Kurt Helbig
Horst Bachmann
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1968–1970 Herbert Erhardt Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1970–1971 Georg Lechner Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1971–1971 Slobodan Čendić Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien
1971–1973 Kurt Schwarzhuber Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1973–1975 Milovan Beljin Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien
1975–1975 Volker Kottmann Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1975–1976 Gerd Menne Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1976–1977 Max Merkel OsterreichÖsterreich
1977–1978 Werner Olk Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1978–1978 Heiner Schuhmann Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1978–1978 Werner Sterzik Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1979–1979 Hans Cieslarczyk Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1979–1980 Heiner Schuhmann Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1980–1981 Heinz Elzner Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1981–1981 Heiner Schuhmann Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1981–1984 Hannes Baldauf Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1984–1986 Paul Sauter Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1986–1988 Heiner Schuhmann Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1989–1989 Helmut Haller Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1989–1989 Jimmy Hartwig Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1989–1990 Dieter Schatzschneider Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1990–1990 Gernot Fuchs Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1990–1995 Armin Veh Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
1995–1996 Karsten Wettberg DeutschlandDeutschland
1996–1996 Helmut Riedl DeutschlandDeutschland
1998–1999 Gerd Schwickert DeutschlandDeutschland
1999–1999 Alfons Higl DeutschlandDeutschland
1999–1999 Heiner Schuhmann DeutschlandDeutschland
2000–2000 Hans-Jürgen Boysen DeutschlandDeutschland
2000–2002 Gino Lettieri ItalienItalien
2002–2003 Ernst Middendorp DeutschlandDeutschland
2003–2004 Armin Veh DeutschlandDeutschland
2004–2007 Rainer Hörgl DeutschlandDeutschland
2007–2008 Ralf Loose DeutschlandDeutschland
2008–2009 Holger Fach DeutschlandDeutschland
2009–2012 Jos Luhukay NiederlandeNiederlande
seit 2012 Markus Weinzierl DeutschlandDeutschland

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Im Verein Spieler Nat. Größte Erfolge
1952–1960
1963–1965
Ulrich Biesinger DeutschlandDeutschland Weltmeister 1954
1948–1962
1973–1976
1978–1979
Helmut Haller DeutschlandDeutschland Vize-Weltmeister 1966, WM-Dritter 1970, Italienischer Meister 1964, Italienischer Meister 1972, Italienischer Meister 1973
1976–1978 Bernd Schuster DeutschlandDeutschland Europameister 1980, Gewinner des Europapokals der Pokalsieger 1982, Spanischer Meister 1985, Spanischer Meister 1989, Spanischer Meister 1990
1976–1980 Raimond Aumann DeutschlandDeutschland Weltmeister 1990, Deutscher Meister 1985, Deutscher Meister 1986, Deutscher Meister 1987, Deutscher Meister 1989, Deutscher Meister 1990, Deutscher Meister 1994, Türkischer Meister 1995
1983–1986 Karl-Heinz Riedle DeutschlandDeutschland Weltmeister 1990, Champions-League-Sieger 1997, Vize-Europameister 1992, Deutscher Meister 1988, Deutscher Meister 1995, Deutscher Meister 1996
1992–1994 İlhan Mansız TurkeiTürkei A-Junioren-Meister 1993, WM-Dritter 2002
seit 2010 Paul Verhaegh NiederlandeNiederlande U-21-Europameister 2006, U-21-Europameister 2007, WM-Dritter 2014
2011–2012 Hajime Hosogai JapanJapan Asienmeister 2011, AFC-Champions-League-Sieger 2007, Japanischer Meister 2006
seit 2012 Alexander Manninger OsterreichÖsterreich Englischer Meister 1998, Italienischer Meister 2012
seit 2012 Marwin Hitz SchweizSchweiz Deutscher Meister 2009
seit 2012 Ragnar Klavan EstlandEstland Estnischer Meister 2003, Norwegischer Meister 2005, Niederländischer Meister 2009
seit 2013 Hong Jeong-ho Korea SudSüdkorea Dritter der Asienmeisterschaft 2011
seit 2013 Raúl Bobadilla ArgentinienArgentinien Schweizer Meister 2013
2013–2014
seit 2015
Ji Dong-won Korea SudSüdkorea Dritter der Asienmeisterschaft 2011, Olympia-Dritter 2012
seit 2014 Abdul Rahman Baba GhanaGhana Vize-Afrikameister 2015
seit 2014 Markus Feulner DeutschlandDeutschland Deutscher Meister 2003, Deutscher Meister 2011
seit 2014 Alexander Esswein DeutschlandDeutschland Deutscher Meister 2009
seit 2014 Caiuby BrasilienBrasilien Deutscher Meister 2009
2015 Pierre Emile Højbjerg DanemarkDänemark Champions-League-Sieger 2013, Klub-Weltmeister 2013, Deutscher Meister 2013, Deutscher Meister 2014
seit 2015 Piotr Trochowski DeutschlandDeutschland Vize-Europameister 2008, WM-Dritter 2010, Europa-League-Sieger 2014, Deutscher Meister 2003, A-Junioren-Meister 2001, A-Junioren-Meister 2002

Erfolge[Bearbeiten]

(seit Einführung der Gauligen 1933)

Meisterschaften[Bearbeiten]

Aufstiege[Bearbeiten]

Pokalsiege[Bearbeiten]

Teilnahmen[Bearbeiten]

  • 1× Teilnehmer des DFB-Pokal-Halbfinals (2009/10)
  • 1× Teilnehmer der Europa League (2015/16)

Junioren-Meisterschaften[Bearbeiten]

  • 1× Deutscher Meister der A-Junioren (1992/93)

Junioren-Pokalsiege[Bearbeiten]

Erste Mannschaft[Bearbeiten]

Stand: 21. Juli 2015[27][28]

Kader[Bearbeiten]

Marwin Hitz
BW
Daniel Baier
Raúl Bobadilla
Nr. Spieler Nat. Geburtstag Vertrag seit Vertrag bis
Torhüter
1 Alexander Manninger OsterreichÖsterreich 04.06.1977 2012 2016
28 Yannik Oettl DeutschlandDeutschland 19.11.1996 2015 2016
35 Marwin Hitz SchweizSchweiz 18.09.1987 2013 2018
Verteidiger
2 Paul Verhaegh Kapitän der Mannschaft NiederlandeNiederlande 01.09.1983 2010 2018
3 Ronny Philp DeutschlandDeutschland 28.01.1989 2012 2017
5 Ragnar Klavan EstlandEstland 30.10.1985 2012 2017
16 Christoph Janker DeutschlandDeutschland 14.02.1985 2015 2016
17 Abdul Rahman Baba GhanaGhana 02.07.1994 2014 2019
18 Jan-Ingwer Callsen-Bracker DeutschlandDeutschland 23.09.1984 2011 2016
20 Jeong-Ho Hong Korea SudSüdkorea 12.08.1989 2013 2017
32 Raphael Framberger DeutschlandDeutschland 06.09.1995 2004 2018
39 Maik Uhde DeutschlandDeutschland 23.05.1994 2007 2016
40 Tim Rieder DeutschlandDeutschland 03.09.1993 2010 2017
Mittelfeldspieler
7 Halil Altıntop TurkeiTürkei 08.12.1982 2013 2017
8 Markus Feulner DeutschlandDeutschland 12.02.1983 2014 2016
9 Shawn Parker DeutschlandDeutschland 07.03.1993 2014 2018
10 Daniel Baier DeutschlandDeutschland 18.05.1984 2010 2018
11 Alexander Esswein DeutschlandDeutschland 25.03.1990 2014 2017
13 Tobias Werner DeutschlandDeutschland 19.07.1985 2008 2017
14 Jan Morávek TschechienTschechien 01.11.1989 2012 2017
15 Piotr Trochowski DeutschlandDeutschland 22.03.1984 2015 2016
21 Dominik Kohr DeutschlandDeutschland 31.01.1994 2014 2019
26 Bastian Kurz DeutschlandDeutschland 23.09.1996 2013 2016
29 Marco Schuster DeutschlandDeutschland 10.10.1995 2008 2017
30 Caiuby BrasilienBrasilien 14.07.1988 2014 2018
31 Arif Ekin TurkeiTürkei 14.09.1995 2007 2017
36 Max Reinthaler ItalienItalien 22.03.1995 2014 2018
Stürmer
22 Dong-Won Ji Korea SudSüdkorea 28.05.1991 2015 2018
23 Tim Matavž SlowenienSlowenien 13.01.1989 2014 2019
25 Raúl Bobadilla ParaguayParaguay 18.06.1987 2013 2016
33 Sascha Mölders DeutschlandDeutschland 20.03.1985 2011 2017

Kapitän der Mannschaft Kapitän der Mannschaft

Transfers 2015/16[Bearbeiten]

Zugänge
Spieler Nat. Abgebender Verein Transferperiode
Mathias Fetsch DeutschlandDeutschland Dynamo Dresden (war ausgeliehen) Sommer 2015
Ronny Philp DeutschlandDeutschland SpVgg Greuther Fürth (war ausgeliehen)
Dominik Kohr DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen
Yannik Oettl DeutschlandDeutschland SpVgg Unterhaching
Piotr Trochowski DeutschlandDeutschland FC Sevilla
Abgänge
Spieler Nat. Aufnehmender Verein Transferperiode
Pierre Emile Højbjerg DanemarkDänemark FC Bayern München (war ausgeliehen) Sommer 2015
Dominik Kohr DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen (war ausgeliehen)
Ioannis Gelios GriechenlandGriechenland unbekannt
Dominik Reinhardt DeutschlandDeutschland unbekannt
Mathias Fetsch DeutschlandDeutschland Dynamo Dresden
Nikola Đurđić SerbienSerbien Malmö FF (ist ausgeliehen)

Trainer[Bearbeiten]

BW
Trainer Nat. Funktion
Markus Weinzierl DeutschlandDeutschland Trainer
Wolfgang Beller DeutschlandDeutschland Co-Trainer
Tobias Zellner DeutschlandDeutschland Co-Trainer
Zdenko Miletić KroatienKroatien Torwart-Trainer
Thomas Barth DeutschlandDeutschland Reha- und Athletik-Trainer
Lars Gerling DeutschlandDeutschland Videoanalyst

Betreuer[Bearbeiten]

Betreuer Nat. Funktion
Florian Elser DeutschlandDeutschland Mannschaftsarzt
Peter Stiller DeutschlandDeutschland Mannschaftsarzt
Andreas Weigel DeutschlandDeutschland Mannschaftsarzt
Marco Grimm DeutschlandDeutschland Physiotherapeut
James Morgan NeuseelandNeuseeland Physiotherapeut
Oliver Rönsch DeutschlandDeutschland Physiotherapeut
Salvatore Belardo ItalienItalien Zeugwart
Zdenek Vidrman TschechienTschechien Zeugwart

Weitere Mannschaften[Bearbeiten]

Zweite Mannschaft[Bearbeiten]

FC Augsburg II
Stadion Rosenaustadion
Plätze 3.954 (Stand: 2015/16)
Trainer Tobias Luderschmid
Liga Regionalliga Bayern
2014/15 10. Platz
Heim
Auswärts

Stand: 16. Juli 2015[29][30]

Spieler Nat. Geburtstag Vertrag seit Vertrag bis
Torhüter
Dominic Dachs DeutschlandDeutschland 10.06.1995 2012 2016
Fabio Zeche DeutschlandDeutschland 28.03.1996 2015 2017
Verteidiger
Joshua Busching DeutschlandDeutschland 03.07.1995 2014 2016
Nicolas Jaeger DeutschlandDeutschland 15.02.1995 2010 2016
Niklas Künzel DeutschlandDeutschland 18.07.1996 2015
Jonathan Scherzer DeutschlandDeutschland 22.07.1995 2013 2016
David Spies DeutschlandDeutschland 05.09.1994 2015 2016
Daniel Stanese KanadaKanada 21.01.1994 2013 2016
Joeri Stiens BelgienBelgien 23.10.1996 2015
Andreas Volk DeutschlandDeutschland 05.08.1996 2015 2017
Mittelfeldspieler
Simon Krumpschmid DeutschlandDeutschland 25.12.1996 2016
Gabriel Önat DeutschlandDeutschland 25.11.1995 2015 2016
Yannic Thiel DeutschlandDeutschland 22.10.1989 2015 2017
Orkun Tugbay TurkeiTürkei 30.01.1995 2013 2016
Albion Vrenezi KosovoKosovo 04.10.1993 2015 2016
Stürmer
Efkan Bekiroglu TurkeiTürkei 14.09.1995 2015 2017

Kapitän der Mannschaft Kapitän der Mannschaft

Junioren[Bearbeiten]

Stand: 6. Juni 2015[31][32]

Mannschaft Trainer Altersklasse Liga (Ebene) Spielort
U19 Alexander Frankenberger A-Junioren Bayernliga (II) Bezirkssportanlage Paul Renz
U17 Levent Stürme B-Junioren Bundesliga Süd/Südwest (I) Bezirkssportanlage Paul Renz
U16 Thomas Wiesmüller B-Junioren offen Bezirkssportanlage Süd
U15 Andreas Haidl C-Junioren Regionalliga Süd (I) Ernst-Lehner-Stadion
U14 Felix Neumeyer C-Junioren offen Bezirkssportanlage Süd
U13 Alexander Moj D-Junioren Bezirksoberliga Schwaben (I) Bezirkssportanlage Süd
U12 unbekannt D-Junioren Kreisliga Augsburg (II) Bezirkssportanlage Süd
U11 unbekannt E-Junioren unbekannt Bezirkssportanlage Süd
U10 unbekannt E-Junioren unbekannt Bezirkssportanlage Süd

Frauen[Bearbeiten]

Stand: Rückrunde 2014/15[33]

Mannschaft Trainer Altersklasse Liga Spielort
Frauen I Markus Thrämer Frauen Landesliga Bayern-Süd Rosenaustadion
Frauen II Dustin Burger Frauen Kreisliga Augsburg Nebenplatz Rosenaustadion
U17 René Groß B-Juniorinnen Landesliga Bayern-Süd Nebenplatz Rosenaustadion
U15 Salvatore la Rosa C-Juniorinnen Bezirksoberliga Schwaben Nebenplatz Rosenaustadion
U13 Sabrina Buchart, Udo Dieckmann D-Juniorinnen Gruppenliga Augsburg Nebenplatz Rosenaustadion

Traditionsmannschaft[Bearbeiten]

Eine Traditionsmannschaft aus ehemaligen FCA-Spielern tritt immer wieder zu Freundschaftsspielen an.[34]

Spielorte[Bearbeiten]

WWK ARENA[Bearbeiten]

Hauptartikel: WWK ARENA
WWK ARENA

Seit dem Jahr 2009 trägt die erste Mannschaft des FCA ihre Heimspiele in der neuen Fußballarena im Stadtteil Augsburg-Göggingen aus. Bei dieser handelt es sich um ein reines Fußballstadion mit einer Kapazität von 30.660 Plätzen.

Das Stadion wurde unter dem Namen Augsburg Arena geplant und erbaut, nach dem Verkauf der Rechte am Stadionnamen hieß es von 2009 bis 2011 impuls arena und von 2011 bis 2015 SGL arena. Derzeit trägt es den Namen WWK ARENA. Fans, die den Verkauf der Namensrechte ablehnen, bezeichnen die Arena auch als Schwaben-Stadion, Medien bezeichneten die Arena aufgrund der bedingungslosen Unterstützung der Fans bereits als "Anfield Road an der B17".[35]

Der Bau der Arena begann im Jahr 2007 und kostete rund 45 Millionen €. Die Kosten trugen eine Investorengruppe um den damaligen FCA-Präsidenten Walther Seinsch und der Freistaat Bayern, zusätzlich wurde ein Kredit in Höhe von 15 Millionen € aufgenommen. Die Stadt Augsburg stellte das Grundstück zur Verfügung und investierte rund 13 Millionen € in die notwendige Infrastruktur. Aus Kostengründen musste der FCA auf den Bau der geplanten Glasfassade verzichten, stattdessen wurden ein Modell mit beleuchtbaren Aluminiumrohren, ein Modell mit einer Stahlseil-Konstruktion und ein Modell mit Photovoltaik-Modulen geprüft.[36] Am 26. Juli 2009 wurde die Arena mit einem Spiel zwischen dem FCA und einer Schwaben-Auswahl eröffnet, das der FCA mit 2:0 gewann. Im Jahr 2011 wurde der FCA schließlich ganz von der Pflicht eine Fassade zu errichten entbunden.[37]

Die Arena war Austragungsort eines Länderspiels der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Frauen, mehrerer Spiele der U-20-Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2010, des DFL-Supercups 2010 sowie mehrerer Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011.

Rosenaustadion[Bearbeiten]

Hauptartikel: Rosenaustadion
Rosenaustadion

Von 1951 bis 2009 trug die erste Mannschaft des FCA ihre Heimspiele im Rosenaustadion im Augsburger Antonsviertel aus, derzeit ist das Rosenaustadion Spielort der zweiten Mannschaft und der Frauen. Beim Rosenaustadion handelt es sich um ein klassisches Fußballstadion mit einer derzeit eingeschränkten Kapazität von 3.954 Plätzen.

Das Wort “Rosenau” setzt sich aus den Wörtern “Rösse”, einer Bezeichnung für die ehemaligen Wasserarme der Wertach, und “Au”, einer Bezeichnung für eine von wechselndem Hoch- und Niedrigwasser geprägte Niederung entlang eines Flusses, zusammen und bezeichnet das Gelände, auf dem das Rosenaustadion erbaut wurde.

Der Bau des Stadions begann im Jahr 1949 und kostete rund 1,5 Millionen DM. Die Kosten trug die Stadt Augsburg. Die Gegengerade des Stadions wurde auf einem Trümmerberg errichtet, später folgte die Haupttribüne. Am 16. September 1951 wurde das Stadion offiziell eröffnet.

Das Stadion war Austragungsort mehrerer Leichtathletik-Länderkämpfe, mehrerer Länderspiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Männer, mehrerer Feldhandball-Länderspiele, zweier deutscher Leichtathletik-Meisterschaften, des DFB-Pokalfinales 1957, mehrerer Spiele des Olympischen Fußballturniers 1972 sowie eines Länderspiels der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Frauen.

Bezirkssportanlage Paul Renz[Bearbeiten]

Von 1958 bis 2012 nutzte die erste Mannschaft des FCA die Bezirkssportanlage im Stadtteil Augsburg-Oberhausen als Trainingsgelände, derzeit ist die Bezirkssportanlage Paul Renz Spielort der U19 und U17 sowie Standort der Geschäftsstelle und des Nachwuchsleistungszentrums.[38] Bei der Bezirkssportanlage Paul Renz handelt es sich um eine Sportanlage mit drei Fußballplätzen und einem Kunstrasenplatz, die Tribünen am Hauptfeld haben eine Kapazität von 10.000 Plätzen.

Die Sportanlage wurde im Jahr 1958 unter dem Namen Bezirkssportanlage Nord eingeweiht. Im Jahr 1994 wurde sie nach Paul Renz, der von 1953 bis 1990 Jugendleiter des FCA war, umbenannt.

Bezirkssportanlage Süd[Bearbeiten]

Hauptartikel: Bezirkssportanlage Süd

Derzeit ist die Bezirkssportanlage Süd im Augsburger Hochfeld Spielort der U16, U14, U13, U12, U11 und U10.[38] Bei der Bezirkssportanlage Süd handelt es sich um eine Sportanlage mit Spielfeldern für mehrere Sportarten.

Die Sportanlage wurde im Jahr 1965 eingeweiht.

Ernst-Lehner-Stadion[Bearbeiten]

Hauptartikel: Ernst-Lehner-Stadion

Derzeit ist das Ernst-Lehner-Stadion im Augsburger Hochfeld Spielort der U15.[38] Beim Ernst-Lehner-Stadion handelt es sich um ein klassisches Fußballstadion mit einer Kapazität von 5.000 Plätzen.

Das Stadion ist nach Ernst Lehner, einem ehemaligen Nationalspieler und Spieler des TSV Schwaben Augsburg, benannt.

Der Bau des Stadions kostete rund 4,5 Millionen DM. Die Kosten trug die Stadt Augsburg. Am 2. März 1996 wurde das Stadion offiziell eröffnet.

Fans[Bearbeiten]

Zuschauer und Mitglieder[Bearbeiten]

Zuschauerzahlen
Saison Zuschauerschnitt ausv.
2000/01 563 0
2001/02 986 0
2002/03 2.032 0
2003/04 2.791 0
2004/05 4.205 0
2005/06 4.565 0
2006/07 12.661 2
2007/08 16.223 1
2008/09 14.882 1
2009/10 17.320 1
2010/11 19.226 3
2011/12 27.611 10
2012/13 26.818 6
2013/14 27.311 6
2014/15 29.163 5
Fans des FCA

In den 1970er-Jahren löste die Rückkehr von Helmut Haller zum FCA den ersten großen Zuschauerboom in Augsburg aus. So fand das Regionalderby des FCA beim TSV 1860 München in der Saison 1973/74 vor mehr als 90.000 Zuschauern statt, was bis heute als Zuschauerrekord bei einem Zweitliga-Spiel gilt. Das Münchner Olympiastadion wurde kurz nach Anpfiff von tausenden Fans gestürmt, dabei wurden 136 Personen verletzt.[39] Aus derselben Saison stammt auch der Zuschauerrekord bei einem Heimspiel des FCA: Das Spiel gegen den 1. FC Nürnberg im Rosenaustadion besuchten 42.000 Zuschauer. Im Schnitt kamen in dieser Saison mehr als 20.000 Zuschauer zu den Heimspielen des Vereins.

Bedingt durch die zunehmende Erfolglosigkeit des FCA gingen die Zuschauerzahlen in den 1980er- und 1990er-Jahren deutlich zurück. So pendelte sich der Zuschauerschnitt in dieser Zeit bei ca. 2.000 Zuschauern pro Spiel ein. Für reges Interesse sorgte dagegen das Finale um die Deutsche Meisterschaft der A-Junioren 1992/93 im Rosenaustadion, als zum Spiel der FCA-Junioren ca. 12.000 Zuschauer kamen, was zur damaligen Zeit einen Rekord im Jugendfußball darstellte.

Mit den zunehmenden Erfolgen des FCA stiegen die Zuschauerzahlen in den 2000er-Jahren wieder rasant an: Während in der ersten Bayernliga-Saison 2000/01 im Schnitt noch ca. 500 Zuschauer zu den Heimspielen des Vereins kamen, waren es in der ersten Regionalliga-Saison 2002/03 bereits ungefähr viermal so viele. Zur ersten Saison in der 2. Bundesliga 2006/07 waren es durchschnittlich mehr als 12.000 Zuschauer, seit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga im Jahr 2011 lag der Zuschauerschnitt jeweils zwischen 26.000 und 30.000 Zuschauern pro Spiel.

Parallel zur steigenden Auslastung der Stadionkapazität nahm auch die Anzahl verkaufter Dauerkarten deutlich zu: Für die Saison 2006/07 verkaufte man noch ca. 6.000 Dauerkarten, für die Saison 2011/12 verkaufte man bereits ca. 18.000 Dauerkarten.[40] Für die Saison 2015/16 wurden ca. 19.000 Dauerkarten verkauft.[3]

Die Zahl der Mitglieder stieg in den 2000er-Jahren ebenfalls deutlich an: Waren es im Jahr 2006 noch rund 1.000 Mitglieder, so waren es nur fünf Jahre später bereits ungefähr zehnmal so viele. Derzeit hat der Verein ca. 13.500 Mitglieder.[4]

Fangruppen und Fanorganisationen[Bearbeiten]

Im Jahr 2000 wurden die Augsburger Jungs, der älteste bestehende Fanclub des FCA, gegründet. Ab dem Jahr 2002 koordinierten die Rude Boys, die erste Ultragruppe in Augsburg, den Support der Mannschaft. Die Rude Boys lösten sich im Jahr 2007 auf, nachdem ihre Zaunfahne von Fans des 1. FSV Mainz 05 erbeutet worden war.[41] Der Support wird seitdem von der Legio Augusta, einer Ultragruppe, die sich aus dem Zusammenschluss mehrerer ehemaliger Fangruppen entwickelt hat, koordiniert. Die aktive Fanszene des FCA steht bei Heimspielen des Vereins im M-Block, dem zentralen Block der Nordtribüne in der WWK ARENA.[42] Der FCA zählt derzeit ca. 75 Fanclubs.[5]

Im Jahr 2007 wurde der Supporters Club 1907, ein Netzwerk, dessen Aufgabe die Vertretung der Faninteressen gegenüber dem Verein, den Verbänden, den Medien und der Polizei ist, gegründet.[43] Einige aktive Fangruppen sind darüber hinaus im Szene Fuggerstadt e. V. organisiert. Im Jahr 2015 wurde das M-Block-Kollektiv als Anlauf- und Sammelstelle für alle FCA-Fans, die Interesse an einer aktiven Auslebung der Fankultur haben, gegründet.[44]

Fanprojekt und Augsburg Calling[Bearbeiten]

Das Augsburger Fanprojekt, zu dessen Aufgaben die Beratung und Betreuung von Fans sowie die Organisation von Präventionsangeboten und die Vermittlung in Konfliktfällen zählen, wurde im Jahr 2007 gegründet. Träger des Fanprojekts ist der Augsburger Stadtjugendring.[45]

Im selben Jahr rief Gerhard „General“ Seckler die Faninitiative Augsburg Calling ins Leben, deren Ziel es ist, die friedliche Begegnung von FCA- und Gästefans zu ermöglichen. Der Name des Projekts geht auf den Song „London Calling“ der Band The Clash zurück, der ein Aufruf an links- und rechtsextreme Jugendliche war, ihre gewalttätigen Auseinandersetzungen zu beenden.[46] Im Rahmen der Initiative organisiert Seckler Rockkonzerte und andere Veranstaltungen für FCA- und Gästefans. Im Gegenzug wurden die Augsburger Fans bereits mehrmals beim Rückspiel zum „Recall“ eingeladen. Das Projekt wurde im Jahr 2014 durch die Deutsche Fußball-Liga mit einer Rekordsumme von 50.000 € gefördert.[47]

Freundschaften und Rivalitäten[Bearbeiten]

Die erste Fanfreundschaft der Augsburger Anhänger entstand zu den Fans der SpVgg Oberfranken Bayreuth. Auch wenn die Freundschaft in den letzten Jahren kaum noch gepflegt wird, kann das Verhältnis der beiden Fanszenen nach wie vor als positiv beschrieben werden.

Einige Fangruppen pflegen heute eine Freundschaft zu Fangruppen der Würzburger Kickers sowie des SC Austria Lustenau. So besuchen regelmäßig Fans der Kickers und der Austria Spiele des FCA und umgekehrt.

Die Spiele zwischen dem FCA und dem TSV Schwaben Augsburg gelten als bedeutendste Augsburger Stadtderbys. Bis zur Fusion des BCA mit der Lizenzspieler-Abteilung der Schwaben zum FCA im Jahr 1969 konkurrierten die beiden Vereine um die Stellung als Nummer eins der Stadt. Seitdem kam es nur noch selten zu Aufeinandertreffen des FCA mit den Schwaben, deren Fußballabteilung sich verpflichtet hat, einen Aufstieg in den Profifußball für die Zukunft auszuschließen. Das letzte Ligaspiel zwischen dem FCA und den Schwaben in der Bayernliga-Saison 2000/01 gewannen die Schwaben mit 2:1.

Die Spiele zwischen dem FCA und dem TSV 1860 München gelten als bedeutendste Regionalderbys für den FCA. Bereits in den 1930er-Jahren entwickelte sich zwischen dem BCA und den Sechzgern eine sportliche Rivalität. Die Rivalität wird verschärft durch historische, kulturelle und politische Spannungen zwischen Schwaben und Bajuwaren, die von den jeweiligen Fanszenen besonders betont werden. So fiel der heutige Regierungsbezirk Schwaben erst durch den Reichsdeputationshauptschluss im Jahr 1803 an Bayern, dementsprechend gibt es große kulturelle Unterschiede zwischen den Städten westlich und östlich des Lechs. Auch die schwache Repräsentation Schwabens in der bayerischen Landeshauptstadt München trägt zum Spannungsverhältnis bei. Während man beim FCA vor allem die im Vergleich zu München lange Geschichte Augsburgs betont,[48] betonen die Sechzger besonders die im Vergleich zum FCA lange Geschichte ihres Vereins. Weiteren Anlass zu Provokationen boten zudem immer wieder vereinspolitische Entwicklungen bei beiden Vereinen, etwa der Einstieg des Investors Walther Seinsch beim FCA im Jahr 2000, die Inhaftierung des Sechzger-Präsidenten Karl-Heinz Wildmoser im Jahr 2003, der Verkauf aller Stadienanteile der Sechzger an deren Stadtrivalen FC Bayern München im Jahr 2006 oder der Einstieg des jordanischen Investors Hasan Ismaik bei den Sechzgern im Jahr 2011. Das letzte Ligaspiel zwischen den Sechzgern und dem FCA in der Zweitliga-Saison 2010/11 gewann der FCA mit 2:0.

Auch zu den Anhängern einiger anderer Vereine, überwiegend aus Süddeutschland, gibt es vereinzelte Rivalitäten.

Literatur[Bearbeiten]

  • BC Augsburg: Festschrift zum 50-jährigen Vereinsjubiläum des Ballspiel-Club Augsburgs. Augsburg 1957.
  • Horst Eckert, Werner Klinger: Augsburger Fußball-Geschichte. Verlagsgemeinschaft Augsbuch, Augsburg 2006, ISBN 3-938332-08-5.
  • Augsburger Allgemeine: Oben. Der lange Weg des FCA in die Bundesliga. Augsburger Allgemeine, Augsburg 2011, ISBN 3-9813819-7-1.
  • Walter Sianos, Markus Krapf: 111 Gründe, den FC Augsburg zu lieben. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Augsburg 2014, ISBN 3-86265-410-9.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: FC Augsburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.bundesliga.de/de/historie/ewige-tabelle
  2. http://de.uefa.com/memberassociations/uefarankings/club/index.html
  3. a b http://www.fcaugsburg.de/cms/website.php?id=/index/news/allenews/data20363.htm
  4. a b [1]
  5. a b [2]
  6. a b c d Chronik. TSV Schwaben Augsburg (aufgerufen am 1. Juni 2015).
  7. a b c d e f g h i j k l m Chronik ab 1900. FC Augsburg (aufgerufen am 11. Juli 2015).
  8. Wir über uns. TSV 1871 Augsburg, Abteilung Turnen (aufgerufen am 2. Juni 2015).
  9. BC Augsburg. f-daten.de (aufgerufen am 30. Oktober 2014).
  10. Chronik ab 1950. FC Augsburg (aufgerufen am 11. Juni 2015).
  11. Die Höhe- und Tiefpunkte des FCA. Bayerischer Rundfunk (aufgerufen am 11. Juni 2015).
  12. a b Chronik ab 1970. FC Augsburg (aufgerufen am 11. Juni 2015).
  13. a b Chronik ab 2000. FC Augsburg (aufgerufen am 11. Juni 2015).
  14. Wirft Luhukay hin?. Kicker, 4. Mai 2012.
  15. Funktionsgebäude eingeweiht. FC Augsburg, 12. Juli 2014.
  16. Johannes Graf: FC Augsburg baut Nachwuchsförderzentrum. Augsburger Allgemeine, 28. Dezember 2012
  17. Robert Götz: „Es werden große Anstrengungen nötig sein“. Augsburger Allgemeine, 3. Dezember 2014.
  18. Danke, Walther Seinsch!. FC Augsburg, 3. Dezember 2014.
  19. Satzung in digitaler Form. FC Augsburg (aufgerufen am 30. Oktober 2014).
  20. a b Verantwortliche. FC Augsburg (aufgerufen am 27. Dezember 2014).
  21. Positive Zahlen beim FC Augsburg. FC Augsburg, 3. Dezember 2014.
  22. Skiabteilung. FC Augsburg (aufgerufen am 3. Dezember 2014).
  23. Stadtwappen. Stadt Augsburg (aufgerufen am 24. Mai 2015).
  24. Hymne. FC Augsburg (aufgerufen am 27. Dezember 2014).
  25. Platzwahl mit Lukas dem Lokomotivführer. FC Augsburg (aufgerufen am 27. Dezember 2014).
  26. FCA trauert um Josef Wagner. FC Augsburg, 23. April 2014.
  27. http://www.fcaugsburg.de/cms/website.php?id=/index/profis/team.htm
  28. http://www.transfermarkt.de/fc-augsburg/startseite/verein/167
  29. http://www.fcaugsburg.de/cms/website.php?id=/index/nachwuchs/uebergangsbereich_u23/kader.htm
  30. http://www.transfermarkt.de/fc-augsburg-ii/startseite/verein/5379
  31. Nachwuchs. FC Augsburg (aufgerufen am 25. Mai 2014).
  32. [In der Nachwuchsabteilung des FCA gibt es Ärger]. Augsburger Allgemeine, 6. Juni 2015.
  33. Damen. FC Augsburg – Frauenfußball (aufgerufen am 25. Mai 2015).
  34. Traditionsmannschaft. FC Augsburg (aufgerufen am 27. Dezember 2014).
  35. http://www.augsburger-allgemeine.de/sport/fc-augsburg/Die-Festung-Schwaben-Stadion-id19275901.html
  36. http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/FCA-stellt-Bauantrag-fuer-Alurohr-Konstruktion-id4828661.html
  37. http://fcaugsburg.de/cms/website.php?id=/index/aktuell/news/data15201.htm
  38. a b c http://www.fcaugsburg.de/cms/website.php?id=/index/nachwuchs/data15020.htm
  39. Herbert Schmoll: 90.000 Zuschauer im Olympiastadion: Ein Rekord für die Ewigkeit. In: Augsburger Allgemeine. 27. Februar 2009, abgerufen am 12. Juni 2015.
  40. http://www.fcaugsburg.de/cms/website.php?id=/index/aktuell/news/data12378.htm
  41. http://www.augsburger-allgemeine.de/sport/fc-augsburg/Warum-ein-Teil-der-FCA-Anhaenger-verrueckt-spielte-id5264856.html
  42. http://augsburg.original1907.de/p/blog-page.html?i=0
  43. http://www.fcaugsburg.de/cms/website.php?id=/index/fans/supportersclub.htm
  44. http://augsburg.original1907.de/p/kollektiv.html?i=0
  45. Fanprojekt. FC Augsburg (aufgerufen am 15. Juli 2015).
  46. http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/SecklerGerhardGeneral
  47. DFL fördert Augsburg Calling. FC Augsburg, 29. August 2014.
  48. FCA-Vorsitzender stichelt gegen den TSV 1860. tz, 22. Mai 2011.