FC Brünninghausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
FC Brünninghausen
Logo
Basisdaten
Name Fußball-Club Brünning-
hausen 1927 e.V.
Sitz Dortmund-Brünninghausen,
Nordrhein-Westfalen
Gründung 1927
Farben blau-weiß
1. Vorsitzender Rudolf Zorn
Website fcb-1927.com
Erste Mannschaft
Trainer Alen Terzic
Spielstätte Sportplatz
Am Hombruchsfeld
Plätze 2.800
Liga Oberliga Westfalen
2017/18 7. Platz
Auswärts

Der FC Brünninghausen (offiziell: Fußball-Club Brünninghausen 1927 e.V.) ist ein Sportverein aus dem Dortmunder Stadtteil Brünninghausen. Die erste Fußballmannschaft spielt seit dem Aufstieg im Jahre 2016 in der Oberliga Westfalen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein geht auf dem im Jahre 1927 gegründeten Arbeitersportverein FC Vorwärts Brünninghausen zurück, der sechs Jahre später von den Nationalsozialisten verboten und aufgelöst wurde. Im Jahre 1946 kam es zur Neugründung des Vereins. Wann der Beiname Vorwärts aus dem Vereinsnamen gestrichen wurde ist unbekannt. Neben Fußball bietet der FC Brünninghausen auch Volleyball, Tischtennis, Gymnastik und Bodyfit an. Die Fußballer schafften im Jahre 1975 erstmals den Aufstieg in die Bezirksklasse. 2005 stiegen die Brünninghausener in die Kreisliga ab und schafften zwei Jahre später den Wiederaufstieg.[1]

Im Jahre 2009 stiege die Mannschaft ungeschlagen in die Landesliga Westfalen auf. Zwei Jahre später wurde die Mannschaft Landesligameister und schaffte den Sprung in die Westfalenliga. In der ersten Westfalenligasaison 2011/12 gelang der Klassenerhalt, bevor die Brünninghäuser ein Jahr später mit einem Punkt Rückstand hinter dem SV Zweckel Vizemeister wurden. Durch einen 0:3-Niederlage im Entscheidungsspiel gegen den FC Eintracht Rheine im neutralen Ascheberg verpassten die Dortmunder den Aufstieg in die Oberliga.[2] Nach einem sechsten und einem fünften Platz gelang den Brünninghäusern in der Saison 2015/16 der Aufstieg in die Oberliga nach einer Serie von sieben Siegen in Folge zum Saisonende.[3] Dabei überholte die Mannschaft noch den lange Zeit führenden 1. FC Kaan-Marienborn, die zu Beginn der Siegesserie der Dortmunder noch zwölf Punkte Vorsprung auf ebenjene Mannschaft hatte.

Hinter dem sportlichen Aufschwung steht mit Stefan Heinig der Inhaber der Discounter KiK und TEDi, der früher als Spieler und Schiedsrichter beim FC Brünninghausen aktiv war.[1] Durch das Sponsoring wird der Verein gelegentlich als BSG KiK/TEDi verspottet.[4] Seit März 2017 verhandelt der FC Brünninghausen mit dem Hombrucher SV über eine Fusion, die für die Saison 2018/19 angestrebt wird.[5]

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heimspielstätte des FC Brünninghausen ist der Sportplatz Am Hombruchsfeld mit einer Kapazität von 2.500 Plätzen. Im Jahre 2009 wurde der bisherige Tennenplatz durch einen Kunstrasen ersetzt. Im April 2013 wurde eine überdachte Tribüne mit etwa 200 Sitzplätzen eingeweiht.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Dirk Buschmann: Die Gegner des BV Brambauer-Lünen. Ruhr Nachrichten, abgerufen am 10. März 2017.
  2. Elmar Redemann: Wasserschlacht geht klar an Eintracht. RevierSport, abgerufen am 20. Juli 2013.
  3. Nils Heimann: Gondrum schießt Brünninghausen in die Oberliga. RevierSport, abgerufen am 29. Mai 2016.
  4. FC Eintracht Rheine vs. FC Brünninghausen 3:0. Groundhopping.de, abgerufen am 10. März 2017.
  5. Udo Stark: Brünninghausen und Hombruch planen Fusion. Ruhr Nachrichten, abgerufen am 10. März 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]