FC Grenchen

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FC Grenchen
FC Grenchen.svg
Basisdaten
Name Fussballclub Grenchen 15
Sitz Grenchen, Schweiz
Gründung 2. Juli 1906
Präsident Marcel Bolliger
Website www.fcg.ch
Erste Mannschaft
Trainer Mirko Recchiuti
Spielstätte Stadion Brühl
Plätze 15'100
Liga 2. Liga regional
2018/19 3. der 2. Liga regional
Heim
Auswärts

Der FC Grenchen (FCG) ist ein Fussballverein aus der Stadt Grenchen im Kanton Solothurn. Der Verein wurde 1906 gegründet und spielt momentan in der 2. Liga regional, der sechsthöchsten Schweizer Spielklasse.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Grenchen wurde 1906 gegründet und war lange Zeit das erfolgreichste Team der Region. 1937 gelang dem FCG der Aufstieg in die Nationalliga A. Bis 1995 gehörten die Uhrenstädter (Grenchen ist bekannt für sein Uhrmacherhandwerk) immer den zwei höchsten Spielklassen an. Im Sommer 2015 fusionierte der FC Grenchen mit dem FC Wacker Grenchen. Der fusionierte Verein heisst deshalb neu FC Grenchen 15.

Die grössten sportlichen Erfolge hatte der FCG in den Nachkriegsjahren, wobei der Cupsieg 1959 (Trainer: Franz Linken) und der Vizemeistertitel 1964 die Höhepunkte in der Vereinsgeschichte bedeuteten.

Seit der Zwangsrelegation aus der Nationalliga B im Jahre 1995 spielte der FC Grenchen in der 1. Liga. Nach den beiden sportlichen Abstiegen in den Saisons 2014/15 und 2015/16 spielt er neu in der 2. Liga regional.

Bekannte Spieler und Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • SchweizSchweiz Erwin Ballabio (193?–1936) Jugend, (1936–1956) Spieler, ist der berühmteste Spieler des FC Grenchen.
  • SchweizSchweiz Fritz Sidler (1950–1963), Schweizer Pokalsieger mit dem FCG 1959.
  • OsterreichÖsterreich Karl Decker (1956–1958), als Spielertrainer Aufstieg und Klassenerhalt
  • DeutschlandDeutschland Otto Pfister (1960–1961), stürmte in der Saison 1960/61 für den FCG. Als Trainer gelang er als "Weltenbummler" zu Berühmtheit.
  • DeutschlandDeutschland Klaus Stürmer (1967–1969), deutscher Nationalspieler, Ex-Hamburger SV
  • DeutschlandDeutschland Stephan Beckenbauer (1991–1992), Sohn von Franz Beckenbauer
  • PolenPolen Włodzimierz Ciołek (1987–1990), WM-Dritter

Bekannte Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • DeutschlandDeutschland Franz Linken (1958–1965), als Trainer unter anderem Cupsieger mit dem Club 1959.
  • Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Zlatko "Czik" Čajkovski (1980), vormaliger Weltklassespieler, Meister mit Köln, führte in 1960ern Bayern zur Spitze
  • PolenPolen Hubert Kostka (1989–1993)

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beheimatet ist der FC Grenchen im Stadion Brühl, dem grössten Stadion des Kantons. Dieses hat 1'300 gedeckte Sitzplätze, 800 ungedeckte Sitzplätze und 13'000 Stehplätze und damit ein Fassungsvermögen von 15'100 Plätzen.

Uhrencup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1962 führt der FC Grenchen in der Sommerpause den Uhrencup durch.[1] Damit gilt der Uhrencup als das älteste Vorbereitungsturnier der Schweiz und kann regelmässig ein attraktives Teilnehmerfeld bieten. So spielten zuletzt Celtic Glasgow, der FC Schalke 04, Bayer 04 Leverkusen, der 1. FC Köln, Trabzonspor, der FC Liverpool, der SV Werder Bremen, Borussia Dortmund, der FC Twente Enschede, Deportivo La Coruña, der VfB Stuttgart und der Hertha BSC im Uhrencup.

Der Gastgeber konnte das Turnier 7 Mal – 1962, 1971, 1981, 1982, 1985, 1996, 1999 – gewinnen. Rekordsieger ist der FC Basel mit 13 Turniersiegen.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ewige Tabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Grenchen liegt derzeit auf dem 16. Rang der ewigen Tabelle der Super League.

Ligazugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1924–1931: Nationalliga A
  • 1937–1951: Nationalliga A
  • 1951–1952: Nationalliga B
  • 1952–1956: Nationalliga A
  • 1956–1957: Nationalliga B
  • 1957–1968: Nationalliga A
  • 1968–1971: Nationalliga B
  • 1971–1973: Nationalliga A
  • 1973–1985: Nationalliga B
  • 1985–1986: Nationalliga A
  • 1986–1995: Nationalliga B
  • 1995–2015: 1. Liga
  • 2015–2016: 2. Liga interregional
  • 2016– ...... : 2. Liga regional

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Coupe Horlogère - Uhren Cup (Switzerland). Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation. 2010. Abgerufen am 16. November 2010.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]