FC Lausanne-Sport

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FC Lausanne-Sport
Logo von Lausanne-Sport
Voller Name Football Club
Lausanne-Sport
Ort Lausanne
Gegründet 1896
Vereinsfarben Blau-Weiss
Stadion Stade Olympique de la Pontaise
Plätze 15'850
Präsident Alain Joseph
Trainer Fabio Celestini
Homepage www.lausanne-sport.ch
Liga Challenge League
2015/16 1. Rang (Challenge League)
Heim
Auswärts

Der FC Lausanne-Sport (LS) ist ein Schweizer Fussballclub aus Lausanne, dem Hauptort des Kantons Waadt. Er ist der Nachfolgeverein von Lausanne-Sports, der 1896 als Montriond FC gegründet wurde und 2003 Konkurs anmelden musste. Der Vorgänger war sportlich nie abgestiegen.

Lausanne-Sports war siebenfacher Schweizer Meister und neunfacher Cupsieger. Er spielt im 15’850 Personen fassenden Stade Olympique de la Pontaise, welches zugleich Austragungsort des alljährlich stattfindenden Leichtathletik-Events ist. Die Vereinsfarben von Lausanne sind Blau-Weiss.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Montriond Lausanne wurde 1896 gegründet und nimmt seit 1902 an der Schweizer Meisterschaft teil. 1920 erfolgte die Namensänderung in Lausanne-Sports.

Die letzten grossen Erfolge des Vorgängers Lausanne-Sports stellten die Teilnahmen an den Schweizer Cupfinals 1998, 1999 und 2000 dar, wovon zwei Finals gewonnen wurden. 1998 wurde der FC St. Gallen besiegt, 1999 der Grasshopper Club Zürich. Bei der letzten Teilnahme 2000 war man jedoch dem FC Zürich im Elfmeterschiessen unterlegen. Im UEFA-Pokal 2000/01 konnte Lausanne den Cork City FC, Torpedo Moskau und Ajax Amsterdam eliminieren, bevor man gegen den FC Nantes in der 3. Runde ausschied.

Der Nachfolgeverein konnte zwei Aufstiege in Serie feiern, der Durchmarsch von der 2. Liga interregional in die 1. Liga und von dort in die Challenge League gelang dem Team in den Jahren 2004 bis 2006.

In der Saison 2005/06 spielte mit Stéphane Chapuisat einer der erfolgreichsten Schweizer Fussballer aller Zeiten beim FC Lausanne-Sport. Er war zuvor bereits von 1987 bis 1990 für die Waadtländer aktiv. Seine Tätigkeit als Präsident von Lausanne-Sport beendete er aufgrund von Zeitmangel.

2010 qualifizierte sich Lausanne-Sport für den Schweizer Cupfinal 2010, der jedoch mit 0:6 gegen den Schweizer Meister FC Basel verloren wurde. Da der FC Basel sowohl die Meisterschaft wie auch den Pokal gewonnen hatte, war Lausanne als Zweitligist für die UEFA Europa League qualifiziert.

Dort begann der Verein in der 2. Qualifikationsrunde, Lausanne traf auf FK Borac Banja Luka aus Bosnien-Herzegowina. Das Hinspiel im heimischen Stade Olympique de la Pontaise endete mit einem 1:0-Sieg für Lausanne-Sport, ein 1:1 im Rückspiel reichte für den Einzug in die nächste Runde. In dieser traf das Team auf den dänischen Verein Randers FC der Auswärts mit 3:2 besiegt werden konnte, in Lausanne genügte wiederum ein 1:1-Remis zum Einzug in die nächste Runde.

In der Playoff-Runde, der letzten Runde vor der Gruppenphase, wurde Lausanne dem russischen Vertreter Lokomotive Moskau zugelost. Vor 11'200 Zuschauern in der Pontaise rang die Mannschaft dem Favoriten ein 1:1 ab. In Moskau trennten sich die Teams nach 90 Minuten erneut mit 1:1, die nachfolgende Verlängerung brachte keine Entscheidung. Somit entschied das Elfmeterschiessen, in dem sich der Schweizer Zweitligist mit 4:3 durchsetzte und damit als Aussenseiter den Einzug in die UEFA Europa League realisieren konnte. In der Gruppenphase der UEFA Europa League wurde Lausanne-Sport Vierter und damit Letzter in der Gruppe F, wo die Gegner PFK ZSKA Moskau, US Palermo und Sparta Prag gewesen waren.

Ende Saison 2010/11 stieg Lausanne-Sport auf. Allerdings konnte man sich nur bis 2014 in der Super League halten. Seither spielt Lausanne wieder in der Challenge League. Zur Saison 2016/17 konnte der Verein wieder in die oberste Spielklasse aufsteigen.

Der Club gehört seit 2013 G.Dentan SA, eine Holding-Gesellschaft aus Renens.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Logo

Ewige Tabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Lausanne-Sport liegt derzeit auf dem 6. Rang der ewigen Tabelle der Super League.

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte ehemalige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader 2015/16[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 17. März 2016

Nr. Position Name
1 SchweizSchweiz TW Thomas Castella
4 ItalienItalien MF Gianmarco Paulis
5 SchweizSchweiz MF Xavier Margairaz
6 PortugalPortugal AB Elton Monteiro
7 UruguayUruguay ST Walter Pandiani
8 SchweizSchweiz MF Hélios Sessolo
9 Korea NordNordkorea ST Pak Kwang-ryong
10 ArgentinienArgentinien MF Santiago Feuillassier
11 SchweizSchweiz AB David Marazzi
12 SchweizSchweiz MF Mvula Jordan Lotomba
13 RuandaRuanda ST Quentin Rushenguziminega
14 SchweizSchweiz MF Alexandre Pasche
15 SchweizSchweiz AB Arnaud Bühler
16 SchweizSchweiz AB Nicolas Gétaz
17 SchweizSchweiz MF Olivier Custodio
Nr. Position Name
18 SchweizSchweiz TW Mathieu Descloux
19 SchweizSchweiz AB Numa Lavanchy
20 SchweizSchweiz MF Ali Kabacalman
21 SchweizSchweiz MF Ming-yang Yang
22 SchweizSchweiz TW Kevin Martin
23 SchweizSchweiz MF Romain Dessarzin
24 SchweizSchweiz AB Jérémy Manière
25 SchweizSchweiz MF Adrián Alvarez
26 SchweizSchweiz MF Fabio Mendouca Carvalho
27 SchweizSchweiz AB Jetmir Krasniqi
28 SchweizSchweiz MF Samuele Campo
29 UruguayUruguay MF Kevin Méndez
30 SchweizSchweiz ST Andi Zeqiri
35 SchweizSchweiz TW Dany da Silva

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: FC Lausanne-Sport – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien