FC Lausanne-Sport

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FC Lausanne-Sport
Logo von Lausanne-Sport
Basisdaten
Name Football Club
Lausanne-Sport
Sitz Lausanne, Waadt
Gründung 1896
Farben Blau-Weiss
Präsident David Thompson
Website www.lausanne-sport.ch
Erste Mannschaft
Trainer Fabio Celestini
Spielstätte Stade Olympique de la Pontaise
Plätze 15'850
Liga Super League
2016/17 9. Rang
Heim
Auswärts

Der FC Lausanne-Sport (LS) ist ein Schweizer Fussballclub aus Lausanne, dem Hauptort des Kantons Waadt. Er ist der Nachfolgeverein von Lausanne-Sports, der 1896 als Montriond FC gegründet wurde und 2003 Konkurs anmelden musste. Der Vorgänger war sportlich nie abgestiegen.

Lausanne-Sports war siebenfacher Schweizer Meister und neunfacher Cupsieger. Er spielt im 15’850 Personen fassenden Stade Olympique de la Pontaise, welches zugleich Austragungsort des alljährlich stattfindenden Leichtathletik-Events ist. Die Vereinsfarben von Lausanne sind Blau-Weiss.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Montriond Lausanne wurde 1896 gegründet und nimmt seit 1902 an der Schweizer Meisterschaft teil. 1920 erfolgte die Namensänderung in Lausanne-Sports.

Die letzten grossen Erfolge des Vorgängers Lausanne-Sports stellten die Teilnahmen an den Schweizer Cupfinals 1998, 1999 und 2000 dar, wovon zwei Finals gewonnen wurden. 1998 wurde der FC St. Gallen besiegt, 1999 der Grasshopper Club Zürich. Bei der letzten Teilnahme 2000 war man jedoch dem FC Zürich im Elfmeterschiessen unterlegen. Im UEFA-Pokal 2000/01 konnte Lausanne den Cork City FC, Torpedo Moskau und Ajax Amsterdam eliminieren, bevor man gegen den FC Nantes in der 3. Runde ausschied.

Der Nachfolgeverein konnte zwei Aufstiege in Serie feiern, der Durchmarsch von der 2. Liga interregional in die 1. Liga und von dort in die Challenge League gelang dem Team in den Jahren 2004 bis 2006.

In der Saison 2005/06 spielte mit Stéphane Chapuisat einer der erfolgreichsten Schweizer Fussballer aller Zeiten beim FC Lausanne-Sport. Er war zuvor bereits von 1987 bis 1990 für die Waadtländer aktiv. Seine Tätigkeit als Präsident von Lausanne-Sport beendete er aufgrund von Zeitmangel.

2010 qualifizierte sich Lausanne-Sport für den Schweizer Cupfinal 2010, der jedoch mit 0:6 gegen den Schweizer Meister FC Basel verloren wurde. Da der FC Basel sowohl die Meisterschaft wie auch den Pokal gewonnen hatte, war Lausanne als Zweitligist für die UEFA Europa League qualifiziert.

Dort begann der Verein in der 2. Qualifikationsrunde, Lausanne traf auf FK Borac Banja Luka aus Bosnien-Herzegowina. Das Hinspiel im heimischen Stade Olympique de la Pontaise endete mit einem 1:0-Sieg für Lausanne-Sport, ein 1:1 im Rückspiel reichte für den Einzug in die nächste Runde. In dieser traf das Team auf den dänischen Verein Randers FC der Auswärts mit 3:2 besiegt werden konnte, in Lausanne genügte wiederum ein 1:1-Remis zum Einzug in die nächste Runde.

In der Playoff-Runde, der letzten Runde vor der Gruppenphase, wurde Lausanne dem russischen Vertreter Lokomotive Moskau zugelost. Vor 11'200 Zuschauern in der Pontaise rang die Mannschaft dem Favoriten ein 1:1 ab. In Moskau trennten sich die Teams nach 90 Minuten erneut mit 1:1, die nachfolgende Verlängerung brachte keine Entscheidung. Somit entschied das Elfmeterschiessen, in dem sich der Schweizer Zweitligist mit 4:3 durchsetzte und damit als Aussenseiter den Einzug in die UEFA Europa League realisieren konnte. In der Gruppenphase der UEFA Europa League wurde Lausanne-Sport Vierter und damit Letzter in der Gruppe F, wo die Gegner PFK ZSKA Moskau, US Palermo und Sparta Prag gewesen waren.

Ende Saison 2010/11 stieg Lausanne-Sport auf. Allerdings konnte man sich nur bis 2014 in der Super League halten. Seither spielt Lausanne wieder in der Challenge League. Zur Saison 2016/17 konnte der Verein wieder in die oberste Spielklasse aufsteigen.

Der Club gehört seit 2017 dem Chemiekonzern Ineos.[1]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Logo

Ewige Tabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Lausanne-Sport liegt derzeit auf dem 6. Rang der ewigen Tabelle der Super League.

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte ehemalige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader 2017/2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 4. Januar 2018[2]

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01 SchweizerSchweizer Thomas Castella
22 SchweizerSchweizer Kevin Martin
35 SchweizerSchweizer Diego Berchtold
04 SchweizerSchweizer Jérémy Manière
05 SchweizerSchweizer Alain Rochat (C)Kapitän der Mannschaft
06 PortugiesePortugiese Elton Monteiro
15 ArgentinierArgentinier Leandro Marín
30 SchweizerSchweizer Nicolas Gétaz
03 SpanierSpanier Cameron Puertas
07 KosovareKosovare Benjamin Kololli
08 SchweizerSchweizer Joël Geissmann
14 SchweizerSchweizer Alexandre Pasche
18 ItalienerItaliener Andrea Macoppi
20 SchweizerSchweizer Maxime Dominguez
21 FranzoseFranzose Enzo
25 SchweizerSchweizer Marco Delley
27 SchweizerSchweizer Mersim Asllani
28 Costa-ricanerCosta-ricaner Yeltsin Tejeda
SchwedeSchwede Alexander Fransson
10 ArgentinierArgentinier Gonzalo Zarate
13 SchweizerSchweizer Simone Rapp
19 ItalienerItaliener Francesco Margiotta
29 SchweizerSchweizer Andi Zeqiri
37 PanamaPanama Gabriel Torres

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Samuel Waldis: Der FC Lausanne-Sport will mit neuer Kaufkraft an die Spitze der Super League, TagesWoche, 1. Dezember 2017.
  2. Siehe die Kaderliste auf lausanne-sport.ch.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: FC Lausanne-Sport – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien