FC Lausanne-Sport

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FC Lausanne-Sport
Logo von Lausanne-Sport
Basisdaten
Name Football Club
Lausanne-Sport
Sitz Lausanne, Waadt
Gründung 1896
Farben Blau-Weiss
Präsident David Thompson
Website lausanne-sport.ch
Erste Mannschaft
Cheftrainer Giorgio Contini
Spielstätte Stade Olympique de la Pontaise
Plätze 15'850
Liga Challenge League
2017/18 10. Rang (Super League)
Heim
Auswärts

Der FC Lausanne-Sport (LS) ist ein Schweizer Fussballclub aus Lausanne, dem Hauptort des Kantons Waadt. Er ist der Nachfolgeverein von Lausanne-Sports, der 1896 als Montriond FC gegründet wurde und 2003 Konkurs anmelden musste. Der Vorgänger war sportlich nie abgestiegen.

Lausanne-Sports war siebenfacher Schweizer Meister und neunfacher Cupsieger. Er spielt im 15’850 Personen fassenden Stade Olympique de la Pontaise, welches zugleich Austragungsort des alljährlich stattfindenden Leichtathletik-Events ist. Die Vereinsfarben von Lausanne sind Blau-Weiss.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Montriond Lausanne wurde 1896 gegründet und nimmt seit 1902 an der Schweizer Meisterschaft teil. 1920 erfolgte die Namensänderung in Lausanne-Sports.

Die letzten grossen Erfolge des Vorgängers Lausanne-Sports stellten die Teilnahmen an den Schweizer Cupfinals 1998, 1999 und 2000 dar, wovon zwei Finals gewonnen wurden. 1998 wurde der FC St. Gallen besiegt, 1999 der Grasshopper Club Zürich. Bei der letzten Teilnahme 2000 war man jedoch dem FC Zürich im Elfmeterschiessen unterlegen. Im UEFA-Pokal 2000/01 konnte Lausanne den Cork City FC, Torpedo Moskau und Ajax Amsterdam eliminieren, bevor man gegen den FC Nantes in der 3. Runde ausschied.

Der Nachfolgeverein konnte zwei Aufstiege in Serie feiern, der Durchmarsch von der 2. Liga interregional in die 1. Liga und von dort in die Challenge League gelang dem Team in den Jahren 2004 bis 2006.

In der Saison 2005/06 spielte mit Stéphane Chapuisat einer der erfolgreichsten Schweizer Fussballer aller Zeiten beim FC Lausanne-Sport. Er war zuvor bereits von 1987 bis 1990 für die Waadtländer aktiv. Seine Tätigkeit als Präsident von Lausanne-Sport beendete er aufgrund von Zeitmangel.

2010 qualifizierte sich Lausanne-Sport für den Schweizer Cupfinal 2010, der jedoch mit 0:6 gegen den Schweizer Meister FC Basel verloren wurde. Da der FC Basel sowohl die Meisterschaft wie auch den Pokal gewonnen hatte, war Lausanne als Zweitligist für die UEFA Europa League qualifiziert.

Dort begann der Verein in der 2. Qualifikationsrunde, Lausanne traf auf FK Borac Banja Luka aus Bosnien-Herzegowina. Das Hinspiel im heimischen Stade Olympique de la Pontaise endete mit einem 1:0-Sieg für Lausanne-Sport, ein 1:1 im Rückspiel reichte für den Einzug in die nächste Runde. In dieser traf das Team auf den dänischen Verein Randers FC der Auswärts mit 3:2 besiegt werden konnte, in Lausanne genügte wiederum ein 1:1-Remis zum Einzug in die nächste Runde.

In der Playoff-Runde, der letzten Runde vor der Gruppenphase, wurde Lausanne dem russischen Vertreter Lokomotive Moskau zugelost. Vor 11'200 Zuschauern in der Pontaise rang die Mannschaft dem Favoriten ein 1:1 ab. In Moskau trennten sich die Teams nach 90 Minuten erneut mit 1:1, die nachfolgende Verlängerung brachte keine Entscheidung. Somit entschied das Elfmeterschiessen, in dem sich der Schweizer Zweitligist mit 4:3 durchsetzte und damit als Aussenseiter den Einzug in die UEFA Europa League realisieren konnte. In der Gruppenphase der UEFA Europa League wurde Lausanne-Sport Vierter und damit Letzter in der Gruppe F, wo die Gegner PFK ZSKA Moskau, US Palermo und Sparta Prag gewesen waren.

Ende Saison 2010/11 stieg Lausanne-Sport auf. Allerdings konnte man sich nur bis 2014 in der Super League halten. Seither spielt Lausanne wieder in der Challenge League. Zur Saison 2016/17 konnte der Verein wieder in die oberste Spielklasse aufsteigen.

Der Club gehört seit 2017 dem Chemiekonzern Ineos.[1]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Logo

Ewige Tabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Lausanne-Sport liegt derzeit auf dem 6. Rang der ewigen Tabelle der Super League.

Aktuelles Kader 2018/19[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 21. Juli 2018

Nr. Position Name
1 SchweizSchweiz TW Thomas Castella
3 NorwegenNorwegen AB Per-Egil Flo
4 SchweizSchweiz AB Jérémy Manière
6 PortugalPortugal AB Elton Monteiro
7 KroatienKroatien MF Stjepan Kukuruzović
8 SchweizSchweiz MF Joël Geissmann
10 Guinea-BissauGuinea-Bissau ST Sancidino Silva
13 SchweizSchweiz ST Simone Rapp
14 SchweizSchweiz MF Alexandre Pasche
15 PortugalPortugal AB Gonçalo Brandão
17 SchweizSchweiz MF João Oliveira
18 SchweizSchweiz TW Dany Da Silva
19 ItalienItalien ST Francesco Margiotta
20 SchweizSchweiz MF Maxime Dominguez
Nr. Position Name
21 SpanienSpanien MF Cameron Puertas
22 SchweizSchweiz AB Sinclair Baddy Dega
23 Kongo RepublikRepublik Kongo AB Igor Nganga
24 SchweizSchweiz AB Noah Loosli
25 FrankreichFrankreich MF Tiago-Marti Escorza
26 FrankreichFrankreich AB Ange Nanizayamo
27 SchweizSchweiz MF Mersim Asllani
28 Costa RicaCosta Rica MF Yeltsin Tejeda
29 SchweizSchweiz ST Andi Zeqiri
30 SchweizSchweiz AB Nicolas Gétaz
31 SchweizSchweiz MF Dominik Robin Schmid
35 SchweizSchweiz TW Diego Berchtold
88 SchweizSchweiz MF Cabral

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Samuel Waldis: Der FC Lausanne-Sport will mit neuer Kaufkraft an die Spitze der Super League, TagesWoche, 1. Dezember 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: FC Lausanne-Sport – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien