FC Sopron

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FC Sopron
FC Sopron.svg
Basisdaten
Name FC Sopron
Sitz Sopron, Ungarn
Gründung 1921
Auflösung 2008
Farben bordeauxrot-weiss
Erste Mannschaft
Spielstätte Städtisches Stadion
Plätze 5.800
Heim
Auswärts

Der FC Sopron war ein 1921 gegründeter ungarischer Fußballverein aus der an der Grenze zu Österreich gelegenen Stadt Sopron. Der FC Sopron trug seine Heimspiele im Városi Stadion (dt. „Städtisches Stadion“) aus, das 5.800 Zuschauer fasste, und spielte von 2000 bis zu seiner Auflösung im Frühjahr 2008 in der ersten Spielklasse. Die Vereinsfarben waren Bordeauxrot-Weiss.

Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namensänderungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1921: Soproni SE, Soproni Sport Egyesület
  • 1923: Soproni Postás, Soproni Postás Sport Kör (dt: "Soproner Post")
  • 1945: Soproni Postás, Soproni Postás Sport Egyesület
  • 1991: Soproni Távközlés, Soproni Távközlési Sport Egyesület (dt: "Soproner Fernmeldewesen")
  • 1994: MATÁV Sopron, Magyar Távközlési Vállalat Sport Club Sopron
  • 1998: MATÁV Sopron, Magyar Távközlési Vállalat Football Club Sopron
  • 2000: MATÁV Sopron, Magyar Távközlési Vállalat Football Club Compaq Sopron
  • 2002: MATÁV Sopron, Magyar Távközlési Vállalat Football Club Sopron
  • 2005: FC Sopron, Football Club Sopron

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fußballklub wurde im Jahr 1921 als Soproni Sport Egyesület (dt: Ödenburger Sportverein) gegründet. Seit 2000 spielte die Mannschaft wieder in der ersten ungarischen Liga, der Nemzeti Bajnokság I., der sie bereits von 1993 bis 1995 angehörte.

2002 wurde der Cheftrainer Tibor Simon, ein ehemaliger Spieler von Ferencváros, nach einer Kneipentour ermordet, was die ungarische Presse lange beschäftigte. 2004 erreichte der FC Sopron mit dem 5. Platz seine bislang beste Platzierung in der ersten Liga. Mihály Tóth wurde in der Saison 2004/05 mit 17 Toren Torschützenkönig.

Im Jahr 2005 wurde der FC Sopron (damals unter dem Namen Matáv FC Sopron) durch einen überraschenden 5:1-Sieg im Finale gegen Rekordmeister Ferencváros ungarischer Pokalsieger und qualifizierte sich für den UEFA-Pokal.

Ab Beginn der Saison 2007/08 saß Lajos Détári, der früher bei Eintracht Frankfurt als Spieler aktiv war, auf der Trainerbank des Vereins.

Im Januar 2008 wurde dem Verein die Lizenz entzogen. Grund dafür war der Rückzug des italienischen Sponsors, der 79 % des Budgets abdeckte, so dass der FC Sopron den Spielbetrieb einstellen musste.[1]

Europapokalbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
2004 UEFA Intertoto Cup 1. Runde TschechienTschechien FK Teplice 2:3 1:0 (H) 1:3 (A)
2005/06 UEFA-Pokal 2. Qualifikationsrunde UkraineUkraine Metalurh Donezk 1:5 0:3 (H) 1:2 (A)
2006 UEFA Intertoto Cup 2. Runde TurkeiTürkei Kayserispor 3:4 3:3 (H) 0:1 (A)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 6 Spiele, 1 Sieg, 1 Unentschieden, 4 Niederlagen, 6:12 Tore (Tordifferenz −6)

Besitzverhältnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein, der als kommerzielle Entität als AZ FC Sopron Futball Sportszolgáltató KFT. firmierte, befand sich bis von 2005 bis 2007 zu 79 % im Besitz des aus Rumänien stammenden Ungarn László Máriusz Vízer, der auch Vorsitzender des Europäischen Judoverbandes ist. 21 % befand sich im Eigentum der Sopron MJV Önkormányzata. 2007 verkaufte Vízer seine Anteile an einen italienischen Investor, der den Spielbetrieb allerdings nach kurzer Zeit einstellte.

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.goal.com/de/Articolo.aspx?ContenutoId=569151

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]