FC St. Mirren

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FC St. Mirren
St mirren fc.svg
Basisdaten
Name Saint Mirren Football Club
Sitz Paisley, Schottland
Gründung 1877
Präsident Gordon Scott
Website stmirren.com
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Stephen Robinson
Spielstätte St. Mirren Park
Plätze 8023
Liga Scottish Premiership
2021/22 9. Platz
Heim
Auswärts

Der FC St. Mirren (offiziell: Saint Mirren Football Club, kurz: St. Mirren FC) ist ein schottischer Fußballklub aus Paisley, der seit der Saison 2018/19 in der erstklassigen Scottish Premiership spielt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC St. Mirren – auch bekannt als The Buddies oder The Saints – ist seit 1877 ein reiner Fußballclub, während er in den Jahren davor bereits als „Gentlemen’s Club“ existierte, der unter anderem Cricket und Rugby spielte. Der Verein ist nach dem Patron der Stadt Paisley, dem irischstämmigen Mönch Mirin benannt, der dort zu Beginn des 7. Jahrhunderts das Kloster Paisley gründete.[1] Das erste Fußballspiel fand am 6. Oktober 1877 gegen „Johnstone Britannia“ statt. Der Verein war Gründungsmitglied der Scottish Football League im Jahr 1890 und stieg erstmals 1967 aus der höchsten schottischen Spielklasse ab. In der Folgezeit spielte der Verein im stetigen Wechsel in der höchsten oder zweithöchsten Spielklasse. Zuletzt gelang 2018 der Wiederaufstieg in die Scottish Premiership. Der Lokalrivale von St. Mirren ist Greenock Morton, gegen die zum ersten Mal 1885 gespielt wurde. Der Verein konnte in den Jahren 1926, 1959 und 1987 dreimal den schottischen Pokal gewinnen, 1980 zudem den Anglo-Scottish Cup.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im August 2005 erhielt der FC St. Mirren die Erlaubnis das alte St. Mirren Park Stadion zu verkaufen, auf dem daraufhin ein Tesco Supermarkt entstand. Der Erlös hat großteils das neue Stadion in Ferguslie Park in der Stadt Paisley finanziert als auch Schulden beseitigt.

Am 3. Januar 2009 sah der St. Mirren Park, der von jeher nur Love Street genannt wurde wie die Adresse, sein letztes Spiel, ein 0:0 gegen Motherwell.

Seit 31. Januar 2009 spielt der Club nun im neuen St. Mirren Park. Das Stadion, von den Fans „Greenhill Road“ genannt, fasst 8023 Sitzplätze.

Kader der Saison 2022/23[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand 27. Juni 2022[2]

Nr. Position Name
1 Nordirland TW Trevor Carson
2 Schottland AB Richard Tait
3 EnglandEngland AB Scott Tanser
4 Irland AB Joe Shaughnessy
5 Schottland AB Declan Gallagher
6 Schottland MF Mark O’Hara
7 EnglandEngland ST Jonah Ayunga
8 Schottland MF Ryan Flynn
9 Schottland ST Eamonn Brophy
10 EnglandEngland ST Curtis Main
11 Schottland MF Greg Kiltie
12 Schottland MF Jay Henderson
Nr. Position Name
15 Schottland MF Dylan Reid
16 Schottland MF Ethan Erhahon
17 AustralienAustralien MF Keanu Baccus
18 Irland AB Charles Dunne
20 EnglandEngland ST Toyosi Olusanya
21 Neuseeland ST Alex Greive
22 Schottland AB Marcus Fraser
24 Schottland ST Lewis Jamieson
26 EnglandEngland TW Dean Lyness
27 Slowakei TW Peter Urminský
33 Schottland ST Kieran Offord
AustralienAustralien AB Ryan Strain

Verliehene Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Position Name
19 Nordirland MF Daniel Finlayson (an Linfield FC)
Nr. Position Name

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinsrekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle:[3]

Europapokalbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1980/81 UEFA-Pokal 1. Runde Schweden IF Elfsborg 2:1 2:1 (A) 0:0 (H)
2. Runde Frankreich AS Saint-Étienne 0:2 0:0 (H) 0:2 (A)
1983/84 UEFA-Pokal 1. Runde Niederlande Feyenoord Rotterdam 0:3 0:1 (H) 0:2 (A)
1985/86 UEFA-Pokal 1. Runde Tschechien Slavia Prag 3:1 0:1 (A) 3:0 n. V. (H)
2. Runde Schweden Hammarby IF 4:5 3:3 (A) 1:2 (H)
1987/88 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Norwegen Tromsø IL 1:0 1:0 (H) 0:0 (A)
2. Runde Belgien KV Mechelen 0:2 0:2 (A) 0:0 (H)
Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 14 Spiele, 3 Siege, 5 Unentschieden, 6 Niederlagen, 10:14 Tore (Tordifferenz −4)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.stmirren.info/formation.html
  2. St. Mirren FC - Vereinsprofil. Abgerufen am 27. Juni 2022.
  3. John Anderson: Sky Sports Football Yearbook 2016–2017. Headline Publishing Group, London 2016, ISBN 978-1-4722-3395-0, S. 736.
  4. St. Mirren FC – Rekord-Zugänge. In: transfermarkt.de. Transfermarkt GmbH & Co. KG, abgerufen am 23. Juni 2020.