FC Union Innsbruck

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FC Union Innsbruck
FC Union Innsbruck Logo 2010.svg
Voller Name Fußballclub Union Innsbruck
Ort Innsbruck (Saggen), Tirol
Gegründet 1965
Vereinsfarben blau
Stadion Sportplatz Fennerkaserne
Plätze n.b.
Präsident Herbert Lener (Obmann)
Trainer Michael Schober
Homepage www.union-ibk.at
Liga UPC Tirol Liga
2015/16 4. Platz
Heim
Auswärts

Der Fußballclub Union Innsbruck ist ein österreichischer Fußballverein aus Tirol. Er spielte ab 2010/11 in der drittklassigen Regionalliga West und stieg 2012 freiwillig in die Tiroler Landesliga ab. Die Vereinsfarbe ist blau. Ihre Heimspiele trägt die Mannschaft am Sportplatz Fennerkaserne im Innsbrucker Stadtzentrum aus.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1965–1974: Anfangsjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1965 – 1974
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
2. Klasse West
1965/66(1) keine vollständigen Daten
1966/67 keine vollständigen Daten
1967/68 keine vollständigen Daten
1968/69 keine vollständigen Daten
1969/70 keine vollständigen Daten
1970/71 keine vollständigen Daten
1971/72 keine vollständigen Daten
1972/73 01. keine vollständigen Daten
1. Klasse West
1973/74 keine vollständigen Daten
Legende
Tiroler Meister bzw. Aufstieg
Abstieg
K1 Änderung des Meisterschaftsmodus und Umbenennung der Liga.
(1) Die ersten Saisonen betritt die Spiele unter dem Namen Union KJ Innsbruck.

Der Verein wurde 1965 in der Pfarre des Stadtteils Saggen vom dortigen Seelsorger und zwei Gruppenführern der katholischen Jugend als Union katholischer Jugend gegründet und stieg in der untersten Klasse des Tiroler Fußballverbands in den Spielbetrieb ein. 1973 gelang erstmals der Aufstieg in die 1. Klasse West.

1974–1977[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1974 – 1977
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
1. Klasse West
1974/75K1(1) keine vollständigen Daten
1975/76 05. (10) 18 08 01 09 43:40 17
1976/77(2) keine vollständigen Daten
Legende
Aufstieg
Abstieg
K1 Änderung des Meisterschaftsmodus und Umbenennung der Liga.
(1) 1974/75: Spielgemeinschaft mit dem SV Natters.
(2) 1976/77: Auflösung der Spielgemeinschaft, Umbenennung in Union Innsbruck.

Die 1. Klasse bestritt man von 1974 bis 1977 mit einer Spielgemeinschaft mit dem SV Natters bestritt.

1977–1985[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1977 – 1985
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
1. Klasse West
1977/78K1 keine vollständigen Daten
1978/79 keine vollständigen Daten
1979/80(1) keine vollständigen Daten
1980/81K1 keine vollständigen Daten
1981/82 keine vollständigen Daten
1982/83 keine vollständigen Daten
1983/84 01. keine vollständigen Daten
Gebietsliga
1984/85 01. keine vollständigen Daten
Legende
Aufstieg
Abstieg
K1 Änderung des Meisterschaftsmodus und Umbenennung der Liga.
(1) 1979/90: Spielgemeinschaft mit dem MK Innsbruck und man spielte unter dem Namen Union MK Innsbruck.

Nach einigen eigenständigen Jahren und der Umbenennung in Union Innsbruck folgte 1980 der Zusammenschluss mit der MK Innsbruck, dem Jugendzentrum der Jesuiten, was sich als äußerst erfolgreich erwies: In den neun Jahren als Union MK Innsbruck entwickelte sich der Nachwuchsbetrieb nach Vereinsaussage „zu einem der größten in ganz Tirol“ und veranstaltete Sommerlager in aller Welt.

1985–1995[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1985 – 1995
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Landesliga West
1985/86K1 01. keine vollständigen Daten
Tiroler Liga
1986/87(1) keine vollständigen Daten
Landesliga West
1987/88 keine vollständigen Daten
1988/89 keine vollständigen Daten
1989/90 10. (12) 22 04 06 12 24:40 14
1990/91 05. (12) 22 07 07 08 40:36 21
1991/92 10. (12) 22 03 06 13 23:43 12
1992/93 06. (12) 22 09 04 09 48:45 22
1993/94 07. (12) 22 07 04 11 33:41 18
1994/95 09. (12) 22 05 03 14 29:54 13
Legende
Aufstieg
Abstieg
K1 Änderung des Meisterschaftsmodus und Umbenennung der Liga.
(1) 1985/86: Die Spielgemeinschaft mit MK Innsbruck wurde aufgelöst, der Verein spielt unter Union Innsbruck weiter.

Zudem feierte die Kampfmannschaft von 1984 bis 1986 drei Meistertitel in Folge und stieß so über Gebietsliga West (1984/85) und Landesliga West (1985/86) bis in die Tiroler Liga, die vierthöchste Österreichische Spielstufe, vor. Dort konnte man sich allerdings nicht halten und stieg nach nur einer Saison wieder in die Landesliga West ab[1]. Im folgenden Jahrzehnt bewegte sich die Union Innsbruck meist im Mittelfeld dieser Liga.

1995–2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1995 – 2006
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Landesliga West
1995/96K1 12. (12) 22 05 02 15 29:68 17
1996/97 14. (14) 26 07 04 15 32:49 25
Gebietsliga West
1997/98 06. (12) 22 07 05 10 29:32 26
1998/99 03. (12) 22 14 03 05 59:28 45
1999/2000 02. (12) 22 15 04 03 58:30 49
2000/01 01. (12) 22 16 02 04 57:35 50
Landesliga West
2001/02 10. (14) 26 09 04 13 48:50 31
2002/03 02. (14) 22 15 05 06 59:38 50
telesystem Tirol Liga
2003/04 16. (16) 30 04 10 16 42:78 22
Landesliga West
2004/05 05. (14) 26 13 03 10 57:45 42
2005/06 04. (14) 26 13 03 10 64:52 42
Legende
Aufstieg
Abstieg
K1 1995/96: Einführung der Dreipunkteregel.

1995 trennten die Mannschaft jedoch nur zwei Punkte vom Abstieg und die folgenden beiden Saisonen sollten noch schlechter verlaufen: Trotz des letzten Platzes 1995/96 durfte man die Klasse halten, ein Jahr später bedeutete der erneute letzte Platz hingegen den Abstieg in die sechstklassige Gebietsliga West.

Nach einer Saison im Mittelfeld 1997/98 folgten zunächst die Plätze drei und zwei, und 2000/01 schließlich der überlegene Meistertitel und Wiederaufstieg. Die Saison 2001/02 beendete die Union noch auf Platz 10, bereits 2002/03 landete sie nur fünf Punkte hinter dem FC Zirl auf Rang zwei und stieg statt des Meisters in die viertklassige telesystem Tirol Liga auf. Dort ereilte den Verein allerdings das gleiche Schicksal wie schon 1987 - der postwendende Wiederabstieg. Die Saisonen 2004/05 und 2005/06 beendete die Mannschaft als Fünfter und Vierter im vorderen Feld der Landesliga West.[2]

2006–2010: SVG Reichenau / Union Innsbruck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2006 – 2010
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Landesliga West
2006/07(1) 01. (14) 26 17 03 06 82:41 54
telesystem Tirol Liga
2007/08 08. (16) 30 11 10 09 58:64 43
UPC Tirol Liga
2008/09 04. (16) 30 14 05 11 45:41 47
2009/10(2) 01. (16) 30 21 04 05 75:35 40
Legende
Aufstieg
Abstieg
(1) Spielgemeinschaft mit der SVG Reichenau.
(2) Auflösung der Spielgemeinschaft.
Historisches Logo der Spielvereinigung

Von der Saison 2006/07 bis zur Saison 2009/10 bildete der FC Union Innsbruck eine Spielvereinigung mit der SVG Reichenau. Die erste Mannschaft der SVG Reichenau / Union Innsbruck, die in diesen Jahren in der drittklassigen Regionalliga West spielte, trat in den rot-weiß-schwarzen Dressen der SVG Reichenau an und nannte den dortigen Sportplatz ihr Zuhause. Die zweite Mannschaft, die 2006/07 in der fünftklassigen Landesliga West startete, trug die blauen Vereinsfarben des FC Union und bestritt seine Heimspiele am Sportplatz Fennerkaserne.[3]

Ähnlich wie in den 1980er-Jahren brachte die Zeit der Spielgemeinschaft auch diesmal große Erfolge für die Union. Bereits im ersten Jahr schaffte man durch ein Herzschlagfinale den neuerlichen Aufstieg in die telesystem Tirol Liga: Nachdem die Mannschaft einen 11-Punkte-Rückstand aus dem Herbst aufgeholt hatte, kam es am letzten Spieltag zum direkten Duell mit dem punktegleichen Aufstiegsaspiranten SV Raika Längenfeld. Aufgrund des um acht Tore besseren Torverhältnisses hätte Längenfeld bereits ein Unentschieden gereicht, die Innsbrucker entschieden jedoch vor eigenem Publikum das Spiel mit 3:0 für sich. In den folgenden beiden Saisonen belegte die SPG Reichenau / Union Innsbruck 1b die Plätze 8 und 4, bevor sie sich am allerletzten Spieltag 2009/10 erstmals zum Meister der mittlerweile in UPC Tirol Liga umbenannten Liga krönte.

Der ersten Mannschaft glückte in diesem Jahr zudem der Einzug ins Finale des Tiroler Cups. Dort konnten die Innsbrucker am 9. Juni 2010 gegen den FC Kufstein in einem dramatischen Finish ein 0:2 noch ausgleichen, unterlagen jedoch letztendlich im Elfmeterschießen.[4]

Bereits zuvor hatte sich zu Beginn der Frühjahrsmeisterschaft im März 2010 die paradoxe Situation ergeben, dass das zweite Team der Spielgemeinschaft (die Union) vor dem Aufstieg in die Regionalliga West stand, während das erste Team (die Reichenau) vom Abstieg aus ebendieser Liga bedroht war.[5] Aus diesem Grund beschlossen die Verantwortlichen die Auflösung der Spielgemeinschaft per Saisonende 2009/10.[6]

Seit 2010: Union Innsbruck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

seit 2010
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Regionalliga West
2010/11 13. (16) 30 08 05 17 39:74 29
2011/12 14. (16) 30 07 03 10 35:87 24
UPC Tirol Liga
2012/13 07. (16) 30 12 08 10 51:48 44
2013/14 06. (16) 30 15 04 11 68:54 49
2014/15 05. (16) 30 14 05 11 60:44 47
2015/16 04. (16) 30 13 11 06 51:42 50
2016/17 0 0 0 0 0
Legende
Aufstieg
Abstieg

Da die erste Mannschaft den Klassenerhalt und die zweite Mannschaft den Aufstieg fixierte, gingen die beiden Mannschaften als gleichwertige Konkurrenten in die Regionalliga-Saison 2010/11.[7] Dort konnte sich allerdings nur die vormalige zweite Mannschaft, die Union, als 13. halten, während die Reichenau als Vorletzter abstieg. In der Folgesaison 2011/12 belegte die Union Innsbruck den 14. Platz und sicherte sich aus sportlicher Sicht erneut den Klassenerhalt, jedoch hatte die Vereinsführung aus wirtschaftlichen Erwägungen den freiwilligen Rückzug aus der Regionalliga beschlossen. Da gleichzeitig die SVG Reichenau trotz Landesliga-Titel, auf den neuerlichen Aufstieg in die Regionalliga verzichtete, standen sich die beiden Vereine zwei Jahre später eine Liga tiefer erneut als Gegner gegenüber.[8] Abseits des Meisterschaftsbetriebs stieß der FC Union Innsbruck 2010/11 ins Viertelfinale des Kerschdorfer Tirol Cups vor[9] und schaffte 2011/12 durch Siege gegen Regionalliga-Konkurrenten SC Rheindorf Altach II sowie Landesligist SV Grieskirchen den Einzug in die zweite Runde des ÖFB-Cups, unterlag dort jedoch Vorjahresfinalist SC Austria Lustenau mit 0:7.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Union Innsbruck bestreitet seine Heimspiele am Sportplatz Fennerkaserne im Innsbrucker Stadtzentrum. Aufgrund des sich abzeichnenden Aufstiegs wurde es im Frühjahr 2010 zu einem regionalligatauglichen "kleine[n] Schmuckkästchen" (so Obmann Hermann Lener) ausgebaut.[10] Da sich Stadt Innsbruck und Land Tirol im Februar 2012 zu einem Neubau des angrenzenden Management Center Innsbruck entschieden, soll der Sportplatz in Richtung Norden verschoben und um 90 Grad gedreht werden. Zudem ist statt der Container des "Schmuckkästchens" eine fixe Tribüne samt Kabinen und Kantine geplant, wodurch sich der Verein "endlich einmal auch eine 'richtige' Heimstätte" erwartet.[11]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Meisterschaft
    • 1 × Meister der 2. Klasse Mitte (8): 1973
    • 1 × Meister der 1. Klasse Mitte (7): 1984
    • 2 × Meister der Gebietsliga West (6): 1985, 2001
    • 2 × Meister der Landesliga West (5): 1986, 2007
    • 1 × Meister der Tiroler Liga (4): 2010

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. geomix.at/verein/union-innsbruck: Union Innsbruck. Abgerufen am 11. Juni 2015.
  2. fussballoesterreich.at: vgl. entsprechende Jahre in Rund ums Spiel, auf: tfv.at. Abgerufen am 18. Juni 2010.
  3. www.tivoli12.at: Ein Portrait der Tiroler Liga Teil 1 v. Sebastian Kollemann. Abgerufen am 11. Juni 2015.
  4. fussballoesterreich.at: Kerschdorfer Cup 2009/10. Abgerufen am 18. Juni 2010.
  5. Alex Gruber: Pulverfass Spielgemeinschaft, auf: tt.com, 29. März 2010, Zugriff am 18. Juni 2010
  6. Union Innsbruck steigt in die RLW auf!, auf: rlw.at, 18. Juni 2010, Zugriff am 16. März 2013
  7. Union Innsbruck steigt in die RLW auf!, auf: rlw.at, 18. Juni 2010, Zugriff am 16. März 2013
  8. Kein Aufsteiger aus Tirol, auf: rlw.at, 11. Mai 2012, Zugriff am 16. März 2013
  9. Kerschdorfer Cup 2010/11, auf: tfv.at, Zugriff am 16. März 2013
  10. Alex Gruber: Nach dem Teambuilding soll Union zum Meister reifen, auf: tt.com, 24. März 2010, Zugriff am 18. Juni 2010
  11. Fenner Neu. Stadt und Land sind sich einig, auf: union-ibk.at, 26. Februar 2013, Zugriff am 16. März 2013