FC Valenciennes

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FC Valenciennes
Logo
Basisdaten
Name Valenciennes Football Club
Sitz Valenciennes
Gründung 1913
Farben rot, weiß
Präsident Eddy Zdziech
Website va-fc.com
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Réginald Ray
Spielstätte Stade du Hainaut
Plätze 25.000
Liga Ligue 2
2019/20 7. Platz
Heim
Auswärts
Alternativ
Altes Vereinslogo

Der Valenciennes Football Club (im Wappen immer noch Valenciennes-Anzin FC) ist ein französischer Fußballverein aus der Stadt Valenciennes im Département Nord; Anzin ist eine angrenzende Kleinstadt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde er 1913 als Football Club de Valenciennes, ein Jahr später umbenannt in Union Sportive Valenciennes-Anzin (oder kurz USVA bzw. VA); so hieß der Verein bis zu seinem Konkurs 1996. Der Klub war Auslöser der "Affäre Tapie" (in Frankreich meist als Affaire OM-VA bezeichnet): Bernard Tapie war damals Präsident von Olympique Marseille, das am Ende der Saison 1992/93 versucht hatte, durch Bestechung mehrerer Spieler von Valenciennes das Ergebnis des Meisterschaftsspiels (Endstand: 1:0 für OM) zu manipulieren.

1996 neu gegründet als Valenciennes Football Club, nennen ihn die Fans weiterhin VA, und auch von offizieller Seite wird Wert auf diese Kontinuität gelegt. Die Vereinsfarben sind weiterhin Rot und Weiß, und die Ligamannschaft spielte immer noch im mitten in der Stadt gelegenen, nach dem Flieger Charles Nungesser benannten Stade Nungesser, ehe sie im Sommer 2011 in das neue Stade du Hainaut umzog.

Vereinspräsident ist Jean-Raymond Legrand, der im Sommer 2011 den langjährigen Amtsinhaber Francis Decourrière ablöste;[1] die erste Mannschaft des zu diesem Zeitpunkt stark abstiegsgefährdeten Zweitligisten trainierte seit Ende Februar 2015 David Le Frapper, der Ariël Jacobs ablöste. Seit Anfang 2016 ist der frühere Nationalspieler Faruk Hadžibegić (61 Länderspiele für Jugoslawien) Trainer in Valenciennes.

Aktueller Kader 2020/21[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 9. Juli 2020

Nr. Position Name
1 ElfenbeinküsteElfenbeinküste TW Hillel Konaté
2 MauretanienMauretanien AB Aly Abeid
4 BeninBenin MF Sessi d'Almeida
5 AlgerienAlgerien AB Maxime Spano-Rahou
6 FrankreichFrankreich MF Gaëtan Arib
8 SchweizSchweiz MF Matteo Fedele
9 FrankreichFrankreich ST Teddy Chevalier
11 AlgerienAlgerien MF Malek Chergui
13 FrankreichFrankreich MF Julien Masson
14 FrankreichFrankreich AB Joffrey Cuffaut
18 BelgienBelgien ST Baptiste Guillaume
Nr. Position Name
19 SenegalSenegal MF Elhadj Dabo
21 FrankreichFrankreich MF Noah Diliberto
24 FrankreichFrankreich AB Allan Linguet
25 GhanaGhana AB Emmanuel Ntim
26 FrankreichFrankreich ST Kévin Cabral
27 FrankreichFrankreich ST Mathis Picouleau
28 FrankreichFrankreich AB Laurent Dos Santos
30 FrankreichFrankreich TW Nicolas Kocik
40 FrankreichFrankreich TW Jérôme Prior
0 ElfenbeinküsteElfenbeinküste AB Ismaël Doukouré
0 KamerunKamerun MF Arsène Elogo
0 FrankreichFrankreich AB Eric Vandenabeele

Ligazugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das an der Grenze zu Belgien gelegene nordfranzösische Bergbaurevier rund um Lens, Lille, Tourcoing, Roubaix und Valenciennes gehört zu den ganz frühen Hochburgen des französischen Fußballs. Erstklassig (Division 1, seit 2002 in Ligue 1 umbenannt) spielte der Klub 1935/36, 1937/38, 1944/45, 1956–1961, 1962–1971, 1972/73, 1975–1982, 1992/93 und – nachdem VA zweimal in Folge aufgestiegen war – wieder 2006–2014.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • FrankreichFrankreich Bruno Metsu (1993–1994)
  • Dominique Corroyer (1996)
  • Ludovic Batelli (1996-2000)
  • Didier Ollé-Nicolle (2000-2003)
  • Daniel Leclercq (2003-2005)
  • Antoine Kombouaré (2005-2009)
  • Philippe Montanier (2009-2011)
  • Daniel Sanchez (2011-2013)
  • Ariel Jacobs (2013-2014)
  • Bernard Casoni (2014-2015)
  • David Le Frapper (2015-2016)
  • Faruk Hadžibegić (2016-2017)
  • Réginald Ray (2017-...)

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thierry Berthou/Collectif: Dictionnaire historique des clubs de football français. Pages de Foot, Créteil 1999 – Band 1 (A-Mo) ISBN 2-913146-01-5, Band 2 (Mu-W) ISBN 2-913146-02-3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen und Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. nach dieser Meldung vom 28. Juli 2011 bei France Football