FC Valenciennes

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
FC Valenciennes
Logo
Basisdaten
Name Valenciennes Football Club
Sitz Valenciennes
Gründung 1913
Farben rot, weiß
Präsident Eddy Zdziech
Website va-fc.com
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Réginald Ray
Spielstätte Stade du Hainaut
Plätze 25.000
Liga Ligue 2
2020/21 11. Platz
Heim
Auswärts
Ausweich
Altes Vereinslogo

Der Valenciennes Football Club (im Wappen immer noch Valenciennes-Anzin FC) ist ein französischer Fußballverein aus der Stadt Valenciennes im Département Nord; Anzin ist eine angrenzende Kleinstadt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde er 1913 als Football Club de Valenciennes, ein Jahr später umbenannt in Union Sportive Valenciennes-Anzin (oder kurz USVA bzw. VA); so hieß der Verein bis zu seinem Konkurs 1996. Der Klub war Auslöser der "Affäre Tapie" (in Frankreich meist als Affaire OM-VA bezeichnet): Bernard Tapie war damals Präsident von Olympique Marseille, das am Ende der Saison 1992/93 versucht hatte, durch Bestechung mehrerer Spieler von Valenciennes das Ergebnis des Meisterschaftsspiels (Endstand: 1:0 für OM) zu manipulieren.

1996 neu gegründet als Valenciennes Football Club, nennen ihn die Fans weiterhin VA, und auch von offizieller Seite wird Wert auf diese Kontinuität gelegt. Die Vereinsfarben sind weiterhin Rot und Weiß, und die Ligamannschaft spielte immer noch im mitten in der Stadt gelegenen, nach dem Flieger Charles Nungesser benannten Stade Nungesser, ehe sie im Sommer 2011 in das neue Stade du Hainaut umzog.

Vereinspräsident ist Jean-Raymond Legrand, der im Sommer 2011 den langjährigen Amtsinhaber Francis Decourrière ablöste;[1] die erste Mannschaft des zu diesem Zeitpunkt stark abstiegsgefährdeten Zweitligisten trainierte seit Ende Februar 2015 David Le Frapper, der Ariël Jacobs ablöste. Seit Anfang 2016 ist der frühere Nationalspieler Faruk Hadžibegić (61 Länderspiele für Jugoslawien) Trainer in Valenciennes.

Aktueller Kader 2021/22[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 22. November 2021

Nr. Position Name
1 Benin TW Saturnin Allagbé
2 Frankreich AB Eric Vandenabeele
3 Mauretanien AB Aly Abeid
4 Benin MF Sessi d'Almeida
5 Algerien AB Maxime Spano-Rahou
6 Frankreich MF Julien Masson
7 Togo ST Floyd Ayité
8 Frankreich MF Noah Diliberto
9 Frankreich ST Gaëtan Robail
10 Kamerun MF Arsène Elogo
11 Frankreich AB Laurent Dos Santos
14 Frankreich AB Joffrey Cuffaut
16 Elfenbeinküste TW Hillel Konaté
Nr. Position Name
17 Frankreich ST Aymen Boutoutaou
18 Belgien ST Baptiste Guillaume
19 Burkina Faso ST Abou Ouattara
20 Elfenbeinküste AB Ismaël Doukouré
21 Frankreich MF Mohammed Kaba
22 Mali MF Sambou Yatabaré
23 Frankreich MF Gaëtan Arib
24 Frankreich AB Allan Linguet
25 Ghana AB Emmanuel Ntim
26 Frankreich AB Mathieu Debuchy
27 Frankreich ST Mathis Picouleau
28 Frankreich AB Quentin Lecoeuche
30 Frankreich TW Lucas Chevalier

Ligazugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das an der Grenze zu Belgien gelegene nordfranzösische Bergbaurevier rund um Lens, Lille, Tourcoing, Roubaix und Valenciennes gehört zu den ganz frühen Hochburgen des französischen Fußballs. Erstklassig (Division 1, seit 2002 in Ligue 1 umbenannt) spielte der Klub 1935/36, 1937/38, 1944/45, 1956–1961, 1962–1971, 1972/73, 1975–1982, 1992/93 und – nachdem VA zweimal in Folge aufgestiegen war – wieder 2006–2014.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frankreich Bruno Metsu (1993–1994)
  • Dominique Corroyer (1996)
  • Ludovic Batelli (1996-2000)
  • Didier Ollé-Nicolle (2000-2003)
  • Daniel Leclercq (2003-2005)
  • Antoine Kombouaré (2005-2009)
  • Philippe Montanier (2009-2011)
  • Daniel Sanchez (2011-2013)
  • Ariel Jacobs (2013-2014)
  • Bernard Casoni (2014-2015)
  • David Le Frapper (2015-2016)
  • Faruk Hadžibegić (2016-2017)
  • Réginald Ray (2017-...)

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thierry Berthou/Collectif: Dictionnaire historique des clubs de football français. Pages de Foot, Créteil 1999 – Band 1 (A-Mo) ISBN 2-913146-01-5, Band 2 (Mu-W) ISBN 2-913146-02-3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen und Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. nach dieser Meldung vom 28. Juli 2011 bei France Football