FC Viktoria Köln

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FC Viktoria Köln
Vereinswappen von Viktoria Köln
Verein
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Name FC Viktoria Köln 1904 e. V.
Sitz Köln, Nordrhein-Westfalen
Gründung 22. Juni 2010
Farben Schwarz-Weiß-Rot
Mitglieder 623 (1. Juli 2019)[1]
Präsident Günter Pütz
Fußballunternehmen
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Name FC Viktoria Köln 1904
Spielbetriebs GmbH
Geschäftsführung Eric Bock
Axel Freisewinkel
Website viktoria1904.de
Erste Mannschaft
Cheftrainer Pavel Dotchev
Spielstätte Sportpark Höhenberg
Plätze 10.001[2]
Liga 3. Liga
2018/19 1. Platz   (Regionalliga West)
Heim
Auswärts
Alternativ

Der FC Viktoria Köln 1904 e. V.[3] ist ein Fußballverein aus dem rechtsrheinischen Kölner Stadtteil Höhenberg. Der Verein wurde am 22. Juni 2010 als Nachfolger des insolventen SCB Viktoria Köln gegründet. Der ersten Männermannschaft gelang 2019 der Aufstieg in die 3. Liga. Spielstätte ist der Sportpark Höhenberg mit einer Kapazität von 10.001 Plätzen.

Die Wurzeln des Vereins reichen zurück ins Jahr 1904, als mit dem FC Germania Kalk der älteste Stammverein gegründet wurde. Es kam zu zahlreichen Fusionen – unter den Vereinsnamen Preußen Dellbrück und SC Viktoria Köln spielte man in der damals noch erstklassigen Oberliga West beziehungsweise zwischen 1978 und 1981 in der 2. Bundesliga Nord –, ehe der Anschluss an den höherklassigen Fußball verloren ging. Mittlerweile zählt der Verein nach dem 1. FC Köln und neben dem SC Fortuna Köln wieder zu den erfolgreichsten im Kölner Fußball.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie alle größeren Kölner Fußballvereine ist auch die Viktoria das Ergebnis mehrerer Fusionen. Damalige Stadtteilmannschaften sollten zu großen Vereinen heranwachsen mit dem Anspruch, Vereine für die ganze Stadt zu werden. Die Viktoria und ihre Vorläufervereine blieben im Bewusstsein der Kölner immer auch Repräsentanten der rechten Rheinseite. Die linksrheinischen Fußballvereine sind bzw. waren der FC, die Fortuna und der VfL 1899 bzw. deren Vorläufer.

Strukturelle Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1904 wurde mit dem FC Germania Kalk der älteste Stammverein der heutigen Viktoria gegründet.[4] Dieser fusionierte 1909 mit dem 1905 gegründeten FC Kalk zum SV Kalk 04. Zwei Jahre später folgte die Fusion mit dem 1906 gegründeten Mülheimer FC zum VfR 1904 Mülheim-Kalk. Nachdem 1910 bzw. 1914 die bisher selbständigen Städte Kalk und Mülheim nach Köln eingemeindet worden waren, erfolgte 1918 die Umbenennung in VfR Köln 04 rrh.[5]

Ein weiterer Stammverein ist der Mülheimer SV 06. Dieser wurde 1906 als Mülheimer Ballspiel-Club gegründet und fusionierte später mit dem FC Union Mülheim zum Mülheimer SV 06. Am 29. Juli 1949 fusionierten der Mülheimer SV 06 und der VfR Köln 04 rrh. zum SC Rapid Köln, der sich im heutigen Sportpark Höhenberg niederließ. Am 10. Juli 1957 fusionierte der SC Rapid dann mit Preußen Dellbrück zum SC Viktoria Köln. Preußen Dellbrück wurde am 6. April 1912 als FK Preußen Dellbrück gegründet. Im Januar 1919 erfolgte die Umbenennung in FV 1912 Dellbrück und 1926 die in SC Preußen Dellbrück.

Am 1. Juli 1994 fusionierte der SC Viktoria Köln mit dem 1930 gegründeten SC Brück zum SCB Preußen Köln. Der Name Preußen sollte dabei an den Stammverein Preußen Dellbrück erinnern. Am 11. Juni 2002 wurde die Umbenennung von SCB Preußen Köln in SCB Viktoria Köln wirksam. Der SCB Viktoria Köln musste am 1. August 2010 Insolvenz anmelden. Der heutige FC Viktoria Köln wurde gegründet, um die Jugendarbeit des SCB Viktoria Köln zu retten.

Sportliche Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der VfR Köln 04 rrh. gewann 1926 die westdeutsche Meisterschaft und scheiterte in der ersten Runde der deutschen Meisterschaft mit 1:2 am Berliner Verein SV Norden-Nordwest.[6] In den Jahren 1935 und 1937 sicherte sich der VfR die Meisterschaft der erstklassigen Gauliga Mittelrhein, scheiterte auf Reichsebene aber jeweils bereits in der Gruppenphase. 1947 landete die Mannschaft in der Meisterschaftsrunde der Britischen Zone nach einem 4:1-Sieg über Rot-Weiß Oberhausen auf dem dritten Platz.[7] Die Rechtsrheinischen waren für die 1947 eingeführte Oberliga West qualifiziert. Als Tabellenvorletzter musste die Mannschaft absteigen, ein Jahr später verfehlte sie die Qualifikation für die neu eingeführte II. Division.

Ähnlich erfolgreich war der Mülheimer SV 06, der 1934 und 1940 die mittelrheinische Gaumeisterschaft gewinnen konnte. Bei den Ausscheidungsspielen zur deutschen Meisterschaft kam das Aus jeweils in der Gruppenphase. Nach dem Krieg qualifizierten sich die Mülheimer für die neu geschaffene II. Division, der Verein nahm nach der Fusion mit dem VfR 04 rrh. dort unter dem Namen SC Rapid Köln teil. Der als Hoffnungsträger gegründete SC Rapid konnte während seines knapp achtjährigen Bestehens die Erwartungen nicht erfüllen. Nach drei Jahren stieg die Mannschaft aus der II. Division ab und kehrte nicht mehr zurück.

Preußen Dellbrück, das vor dem Zweiten Weltkrieg sportlich unbedeutend war, preschte nach Kriegsende urplötzlich nach vorne. Erst nach dem vierten Entscheidungsspiel mussten die Preußen aus der Oberliga West absteigen. Nach dem direkten Wiederaufstieg wurden sie 1950 Sensations-Vizemeister. Bei der deutschen Meisterschaft verhinderte Kickers Offenbach durch einen 3:0-Sieg im Wiederholungsspiel den Dellbrücker Einzug ins Finale.[8]

Am 10. Juli 1957 fusionierten Preußen Dellbrück und der SC Rapid Köln zum SC Viktoria Köln, um der Dominanz des 1. FC Köln Einhalt zu gebieten. Doch auch die Viktoria rangierte nur im Mittelfeld der Oberliga. Ihr gelang es nicht, sportlich zum linksrheinischen FC aufzuschließen, obwohl sie in dieser Zeit so namhafte Trainer und Spieler wie Hennes Weisweiler, Erich Ribbeck, Gero Bisanz oder Jean Löring beschäftigte.[5] In der Saison 1962/63 nahm die Viktoria am Messepokal teil, scheiterte aber bereits in der ersten Runde an Ferencváros Budapest.[9]

Von 1963 bis 1972 sowie in der Saison 1973/74 spielte die Viktoria in der damals noch zweitklassigen Regionalliga West. In der Saison 1974/75 sorgte sie im DFB-Pokal für Furore, als sie nach Siegen über die Stuttgarter Kickers, die Usinger TSG und Eintracht Braunschweig das Achtelfinale erreichte, in dem sich Borussia Dortmund erst in einem Wiederholungsspiel durchsetzen konnte. Von 1978 bis 1981 spielte der SC Viktoria in der 2. Bundesliga, danach bis 1994 in der drittklassigen Oberliga Nordrhein.

In der Saison 1994/95 spielte der SCB Preußen Köln in der neu geschaffenen Regionalliga West/Südwest; qualifiziert hatte sich der SC Brück. Trotz sofortigem Abstieg stellte der Verein mit Jörg Beyel den Torschützenkönig. In den folgenden Jahren pendelte die Mannschaft zwischen der Oberliga Nordrhein und der Verbandsliga Mittelrhein. 2010 musste sie in die Landesliga absteigen, der inzwischen insolvente Verein trat dort jedoch nicht mehr an.

FC Viktoria Köln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits am 22. Juni 2010 wurde mit dem FC Viktoria Köln 1904 ein Nachfolgeverein gegründet. In der Spielzeit 2010/11 übernahm dieser sämtliche Jugendmannschaften des SCB Viktoria inklusive deren Ligazugehörigkeit.[10] Der neu gegründete Verein sollte eigentlich in der Landesliga starten, wurde vom Verband jedoch in die Kreisliga D zurückgestuft. Am 24. Februar 2011 beschlossen die Mitglieder des FC Viktoria einstimmig die Aufnahme der ausgegliederten Seniorenfußballabteilung des FC Junkersdorf in ihren Verein.[11] Da dieser in der Saison 2010/11 Meister der Mittelrheinliga geworden war, konnte der FC Viktoria ab der Spielzeit 2011/12 in der NRW-Liga antreten. Ab diesem Zeitpunkt engagierte sich der Unternehmer und Mäzen des TSV Germania Windeck, Franz-Josef Wernze, der den Verein von der Kreisliga C in die Regionalliga führte, zusätzlich bei der Viktoria.

Die mit zahlreichen Windecker Spielern verstärkte Mannschaft wurde mit einem Punkt Vorsprung auf die Sportfreunde Siegen Meister der NRW-Ligasaison 2011/12 und stellte mit Mike Wunderlich auch den Torschützenkönig. Im Saisonverlauf wurde z. B. Rot Weiss Ahlen mit 9:0 geschlagen. Die erste Saison in der Fußball-Regionalliga West (2012/13) beendete die Viktoria nach einer Startphase mit acht Siegen in Folge und nach zwei Trainerwechseln (Wolfgang Jerat für Heiko Scholz, Ralf Aussem für Jerat) auf dem 6. Tabellenplatz. In der zweiten Regionalliga-Saison 2013/14 unter dem neuen Trainer Claus-Dieter Wollitz[12] verbesserte sich der Verein und konnte die Saison auf dem 4. Tabellenplatz abschließen. Zudem konnte 2014 der Mittelrheinpokal mit einem Sieg im Finale gegen den FC Wegberg-Beeck gewonnen werden.[13] Somit qualifizierte sich der Verein für den DFB-Pokal 2014/15. Dort unterlag Viktoria Köln in der ersten Runde dem Erstligisten Hertha BSC.[14]

2015 verwendetes Logo anlässlich des 111-jährigen Jubiläums

Die Saison 2014/15 verlief zunächst durchwachsen und im Dezember 2014 trennte sich der Verein von Wollitz und verpflichtete Tomasz Kaczmarek.[15] Dieser führte Viktoria Köln auf den dritten Tabellenplatz sowie mit einem erneuten Gewinn des Mittelrheinpokals im Finale gegen den Bonner SC zum zweiten Mal in Folge in den DFB-Pokal.[16] Im DFB-Pokal 2015/16 erreichte Viktoria Köln mit einem 2:1 (0:1)-Sieg über den Zweitligisten Union Berlin die 2. Runde.[17] Dort unterlag der Verein dem Erstligisten Bayer 04 Leverkusen deutlich mit 0:6 (0:3).[18] In der Saison 2015/16 spielte die Viktoria wiederum nicht um den Aufstieg mit, sie beendete die Spielzeit erneut auf dem 3. Platz. Der Mittelrheinpokal konnte jedoch verteidigt werden. Im Finale setzte sich das Team gegen Fortuna Köln im Elfmeterschießen durch.[19] Kaczmareks Vertrag wurde am Saisonende nicht verlängert, da dieser einen Fußballlehrer-Lehrgang begonnen hat und der Verein ihm eine solche Doppelbelastung nicht zutrauen wollte.[20] Als Nachfolger wurde Marco Antwerpen vom Ligakonkurrenten Rot Weiss Ahlen verpflichtet.[21]

In der ersten Runde des DFB-Pokals 2016/17 unterlag Viktoria Köln erst im Elfmeterschießen gegen den Zweitligisten 1. FC Nürnberg.[22] Am 29. April 2017 sicherte sich die Viktoria am 31. Spieltag der Saison 2016/17 mit einem 5:1-Heimsieg über Rot-Weiß Oberhausen vorzeitig die Meisterschaft der Regionalliga West. Das Heimspiel in der Aufstiegsrunde zur 3. Liga gegen den FC Carl Zeiss Jena verlor Köln mit 2:3, in Thüringen gelang dem Verein zwar ein 1:0-Sieg, doch wegen der Auswärtstorregel verpasste die Viktoria den Aufstieg.[23]

Im Dezember 2017 wurde Marco Antwerpen als Trainer freigestellt, nachdem er Gespräche mit Preußen Münster geführt hatte, wohin er kurze Zeit später auch wechselte. Interimsweise übernahm zunächst Roland Koch, der Leiter des Nachwuchszentrums, das Training.[24] Im Januar 2018 wurde Olaf Janßen als neuer Trainer vorgestellt, der bis Dezember 2017 Cheftrainer beim FC St. Pauli in der Zweiten Liga gewesen war.[25] In der Meisterschaft 2017/18 belegte die Viktoria am Ende knapp hinter dem späteren Aufsteiger KFC Uerdingen 05 den zweiten Platz. Der Verein konnte aber zum vierten Mal den Mittelrheinpokal gewinnen. Viktoria gewann das Finale nach Verlängerung gegen Alemannia Aachen.[26]

Zur Saison 2018/19 wechselte Olaf Janßen als Co-Trainer von Bruno Labbadia zum Bundesligisten VfL Wolfsburg. Als Cheftrainer folgte ihm sein Assistent Patrick Glöckner.[27] Im DFB-Pokal 2018/19 verlor die Viktoria nach zwischenzeitlicher Führung 1:3 gegen den Erstligisten RB Leipzig.[28] Am 3. November 2018 sicherte sich der Verein vorzeitig die Herbstmeisterschaft.[29] Im Mai 2019 entließ der Verein Patrick Glöckner nach dem vorletzten Spieltag. Viktoria Köln stand zu diesem Zeitpunkt mit einem Punkt Vorsprung auf dem ersten Platz. Aufgrund der negativen Tendenz sah die sportliche Leitung jedoch das Ziel Aufstieg gefährdet und ersetzte Glöckner durch den bisherigen U-19-Trainer Jürgen Kohler, der erst zwei Tage zuvor mit der U-19 den Aufstieg in der Bundesliga erreicht hatte. Auch der Co-Trainer Markus Brzenska wurde beurlaubt, seine Position nahm U-23-Trainer Özkan Turp ein. Beiden wurde der Leiter der Jugendabteilung, Roland Koch, beratend zur Seite gestellt.[30] Im letzten Heimspiel der Saison schaffte Viktoria Köln am 18. Mai 2019 mit einem 1:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach II den erstmaligen Aufstieg in die 3. Liga. Das entscheidende Tor erzielte der Kapitän Mike Wunderlich per Elfmeter.[31]

Als neuer Trainer für die Saison 2019/20 wurde Pavel Dotchev vorgestellt[32], hinzu kamen elf überwiegend drittligaerfahrene Neuzugänge.

Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisondaten seit 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 12. März 2020

Legende: :Meister :Meister + ↑ aufgestiegen

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Titelgewinne der Vorgängervereine werden nicht aufgelistet.

A Aufstieg in die 3. Liga


Die Viktoria in Ewigen Tabellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 12. März 2020

Individuelle Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Torschützenkönige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler Nat. Saison Tore Wettbewerb
Mike Wunderlich DeutschlandDeutschland 2011/12 32 NRW-Liga
Mike Wunderlich DeutschlandDeutschland 2015/16 041 Mittelrheinpokal
Mike Wunderlich DeutschlandDeutschland 2016/17 29 Regionalliga West
David Jansen DeutschlandDeutschland 2016/17 06 Mittelrheinpokal
Marc Brašnić KroatienKroatien 2017/18 06 Mittelrheinpokal

DFB Fairplay-Medaille[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler Nat. Saison
Mike Wunderlich[33] DeutschlandDeutschland 2011/12
1 Titel geteilt

Erste Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader der Saison 2019/20[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 7. Mai 2020[34][35]

Nr. Nat. Spieler im Verein seit Vertrag bis letzter Verein
Tor
01 DeutschlandDeutschland Sebastian Patzler 2017 2020 TuS Koblenz
13 DeutschlandDeutschland Mark Depta 2018 2020 Alemannia Aachen
33 DeutschlandDeutschland André Weis 2020 2020 SSV Jahn Regensburg
37 DeutschlandDeutschland Daniel Mesenhöler 2019 2020 MSV Duisburg
Abwehr
03 DeutschlandDeutschland Sascha Eichmeier 2016 2020 SV Elversberg
04 DeutschlandDeutschland Lars Dietz 2019 2020 1. FC Union Berlin
05 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Sead Hajrović 2020 2021 FC Winterthur
06 DeutschlandDeutschland Fabian Holthaus 2019 2020 Energie Cottbus
14 DeutschlandDeutschland Steffen Lang 2017 2020 Arminia Bielefeld
16 DeutschlandDeutschland Jonas Carls 2020 2020 FC Schalke 04
17 GhanaGhana Bernard Kyere 2019 2020 SC Fortuna Köln
21 DeutschlandDeutschland Dario de Vita 2016 2021 1. FC Köln Jugend
24 DeutschlandDeutschland Tobias Willers 2017 2020 VfL Osnabrück
28 DeutschlandDeutschland Patrick Koronkiewicz 2014 2020 Sportfreunde Siegen
36 DeutschlandDeutschland Dominik Lanius 2019 2020 Preußen Münster
Mittelfeld
07 DeutschlandDeutschland Simon Handle 2017 2020 SV Elversberg
08 DeutschlandDeutschland Mike Wunderlich (C)Kapitän der Mannschaft 2011 2021 FSV Frankfurt
10 PolenPolen André Dej 2019 2020 SSV Jahn Regensburg
18 DeutschlandDeutschland Kai Klefisch 2014 2020 Bayer 04 Leverkusen Jugend
19 DeutschlandDeutschland Kevin Holzweiler 2016 2021 Borussia Mönchengladbach II
22 DeutschlandDeutschland Marcel Gottschling 2018 2020 SSV Jeddeloh
23 DeutschlandDeutschland Moritz Fritz 2019 2020 SC Fortuna Köln
27 DeutschlandDeutschland Mart Ristl 2019 2020 VfR Aalen
29 DeutschlandDeutschland Steven Lewerenz 2020 2020 Royal Excelsior Virton
30 DeutschlandDeutschland Jan-Lukas Funke 2019 2020 Eintracht Braunschweig II
35 DeutschlandDeutschland Hamza Saghiri 2015 2020 Alemannia Aachen U19
Angriff
09 JamaikaJamaika Michael Seaton 2020 2020 Orange County SC
11 DeutschlandDeutschland Richmond Tachie 2019 2020 VfL Wolfsburg II
12 KosovoKosovo Albert Bunjaku 2018 2020 FC Erzgebirge Aue
20 DeutschlandDeutschland Sven Kreyer 2015 2020 Rot-Weiss Essen

Wechsel der Saison 2019/20[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 31. Januar 2020

Zugänge Abgänge
Sommer 2019
Winter 2019/20

Trainer- und Betreuerstab der Saison 2019/20[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: 13. März 2020)

Nat. Name Funktion seit
Trainerstab[36]
BulgarienBulgarien Pavel Dotchev Cheftrainer Juli 2019
DeutschlandDeutschland Markus Brzenska Co-Trainer Januar 2018
GriechenlandGriechenland George Berneanou Torwarttrainer Juli 2019
DeutschlandDeutschland Werner Schoupa Athletiktrainer Juli 2019
JapanJapan Yuki Hamano Videoanalyst Juli 2018
Betreuerstab[37]
DeutschlandDeutschland Dr. Max WittenbergMPK Mannschaftsarzt Juli 2018
DeutschlandDeutschland Dr. Achim MünsterMPK Mannschaftsarzt Juli 2016
DeutschlandDeutschland Dr. Helmut Pottkämper Mannschaftsarzt / Internist Juli 2017
DeutschlandDeutschland Niklas Hauck Physiotherapeut Juli 2015
DeutschlandDeutschland Thomas Gürtler Zeugwart Juli 2012
DeutschlandDeutschland Daniel Kiskalt Betreuer / Zeugwart November 2019
DeutschlandDeutschland Klaus Nestmann Schiedsrichter-Beauftragter Juli 2013
Sportliche Leitung
DeutschlandDeutschland Marcus Steegmann Sportlicher Leiter Juli 2018
DeutschlandDeutschland Franz Wunderlich Sport-Vorstand Juli 2014
MPK Dr. Münster sowie Dr. Wittenberg arbeiten hauptberuflich in der "Orthopädie im MediaPark". Von 2006 bis 2013 war Dr. Achim Münster Mannschaftsarzt des Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen[38][39]

Nachwuchsabteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweite Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FC Viktoria Köln II, die zweite Herrenmannschaft, spielt in der Saison 2019/20 in der sechstklassigen Staffel 1 der Landesliga Mittelrhein. Als Meister der Staffel 1 der Bezirksliga Mittelrhein gelang 2017 der Aufstieg in die Landesliga, nach nur einer Saison der Ligazugehörigkeit.[40] Die zweite Mannschaft soll nicht als "traditionelles" Auffangbecken für die Profis angesehen werden, sondern als "perspektivische Alternative" um Erfahrungen im Seniorenbereich zu sammeln.[41] Zur Saison 2019/20 rückte Ernesto Carratala Jiménez von der zweiten Mannschaft zu den Profis auf.

Trainer- und Betreuerstab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: 19. April 2020)

Nat. Name Funktion seit
Trainerstab[42]
TurkeiTürkei Özkan Turp Cheftrainer Juli 2017
TurkeiTürkei Soner Sengöl Co-Trainer Juli 2015
DeutschlandDeutschland Axel Heidemann Torwarttrainer Juli 2019
Betreuerstab[43]
DeutschlandDeutschland Önder Turp Teammanager Juli 2018
DeutschlandDeutschland Frank Rust Betreuer Juli 2014
Ali Daglar Betreuer Juli 2016

Nachwuchsleistungszentrum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 14. Dezember 2013 wurde der Grundstein für die Generalsanierung und Erweiterung des Jugend- und Leistungszentrums „Hennes Weisweiler“ im Sportpark Höhenberg gelegt.[44] Der Namensgeber, Hennes Weisweiler, war von 1958 bis 1964 Trainer des SC Viktoria Köln. Der Verein konnte bereits am 26. Juli 2014 die Eröffnung des Jugend- und Leistungszentrum feiern. Am 1. Juli 2017 übernahm Roland Koch den Posten des Leiters des Jugend- und Leistungszentrums, unter seiner Leitung erfolgte die Anerkennung als Nachwuchsleistungszentrum durch den DFB. Seit dem 1. Juli 2019 ist das Jugend- und Leistungszentrum „Hennes Weisweiler“ offiziell eines von 57 lizenzierten Nachwuchsleistungszentren.[45] Zum Ende der Saison 2019/20 wird Roland Koch den Verein verlassen und eine kreative Pause einlegen.[46]

(Stand: 29. April 2020)[47][48]

Leitung
Funktion Name seit
Leiter Roland Koch1 Juli 2017
Organisatorischer Leiter Yannik Hohmann ab Juli 2020
Sportlicher Leiter Christoph John ab Juli 2020
Mannschaften
Altersklasse Trainer Liga (Stufe)
A-Junioren (U19) Jürgen Kohler1 A-Junioren-Bundesliga West (I)
B1-Junioren (U17) Marian Wilhelm B-Junioren Mittelrheinliga (II)
B2-Junioren (U16) Christopher Gonska B-Junioren Bezirksliga 1 (III)
C1-Junioren (U15) Sebastian Lohr C-Junioren Bezirksliga 1 (III)
C2-Junioren (U14) Simon Arndt U14 Nachwuchscup
1 Verlassen den Verein am Ende der Saison

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haupttribüne des Stadions

Spielstätte der Viktoria ist der Sportpark Höhenberg, der auch unter dem Namen „Flughafen-Stadion“ bekannt ist. Das Stadion wurde zwischen 1929 und 1931 komplett umgebaut. Das erste Spiel nach dem Umbau fand am 20. September 1931 statt, Gegner war der FC Schalke 04.[49] Die Haupttribüne bietet 3.000 überdachte Sitzplätze.

Für die Regionalliga-Saison 2012/13 wurden umfangreiche Modernisierungsarbeiten durchgeführt. Von Mai bis August 2012 wurde der Sportpark Höhenberg für 1,1 Mio. Euro saniert.[50] Unter anderem wurde eine Flutlichtanlage installiert, die auch den Ansprüchen höherer Spielklassen genügen soll. Das Stadion bot nach dem Umbau Platz für 6.214 Zuschauer.

Im Rahmen von Konföderationenpokal 2005 und Weltmeisterschaft 2006 nutzten die Fußball-Nationalmannschaften von Tunesien, Japan und Frankreich den Sportpark für Trainingseinheiten. Neben dem Stadion befindet sich außerdem ein Kunstrasenplatz, auf dem die Nachwuchsmannschaften der Viktoria spielen und trainieren.

Im August 2014 machte Viktorias Mäzen Franz-Josef Wernze Pläne für ein neues Stadion bekannt, da der Sportpark Höhenberg nicht drittligatauglich ist. Wernze nannte dabei den GelreDome im niederländischen Arnheim als Vorbild und brachte eine gemeinsame Nutzung durch die Viktoria und Fortuna Köln ins Gespräch.[51]

Nach dem Aufstieg in die 3. Fußball-Liga 2019/20 muss der Sportpark Höhenberg den Anforderungen der Liga, u. a. mindestens 10.000 Zuschauerplätze, angepasst werden. Mitte Juni 2019 gab der DFB seine Zustimmung, unter der Bedingung, dass die Kölner Ämter ebenfalls grünes Licht für den Umbau geben. Als letztes stimmte das Umweltamt der Stadt zu und Viktoria darf seine Heimspiele der 3. Liga im Sportpark austragen.[52]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer seit 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine chronologische Übersicht der Trainer des Vereins seit 2011.

Trainer Nat. Amtszeit
Heiko Scholz DeutschlandDeutschland 07.2011–11.2012
Wolfgang Jerat DeutschlandDeutschland 11.2012–01.2013
Ralf Aussem DeutschlandDeutschland 01.2013–06.2013
Claus-Dieter Wollitz DeutschlandDeutschland 06.2013–12.2014
Tomasz Kaczmarek PolenPolen 01.2015–06.2016
Marco Antwerpen DeutschlandDeutschland 07.2016–12.2017
Roland Koch (interim) DeutschlandDeutschland 12.2017
Olaf Janßen DeutschlandDeutschland 01.2018–06.2018
Patrick Glöckner DeutschlandDeutschland 07.2018–05.2019
Jürgen Kohler (interim) DeutschlandDeutschland 18.05.2019
Pavel Dotchev BulgarienBulgarien seit 06.2019

Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsident Nat. Amtszeit
Tobias Kollmann DeutschlandDeutschland 2010–06.2012
Günter Pütz DeutschlandDeutschland 07.2012–2023

Ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler mit den meisten Einsätzen und Toren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: 12. März 2020)[53]

Einsätze
01 DeutschlandDeutschland Mike Wunderlich 2011–2021 269
02 DeutschlandDeutschland Daniel Reiche 2013–2019 176
03 DeutschlandDeutschland Patrick Koronkiewicz 2014–2020 154
04 DeutschlandDeutschland Lukas Nottbeck 2013–2018 144
05 DeutschlandDeutschland Kevin Holzweiler 2016–2021 134
fett = derzeit bei der Viktoria aktiv
Tore
01 DeutschlandDeutschland Mike Wunderlich 2011–2021 167
02 DeutschlandDeutschland Fatih Candan 2012–2015
2016–2017
55
03 DeutschlandDeutschland Sven Kreyer 2015–2020 37
04 DeutschlandDeutschland Timm Golley 2016–2019 30
05 KosovoKosovo Albert Bunjaku 2018–2020 30
fett = derzeit bei der Viktoria aktiv

Sponsoren und Ausrüster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der aktuelle Mannschaftsbus des Vereins mit Abbildungen der Sponsoren
Sponsoren und Ausrüster des FC Viktoria Köln
Zeitraum Ausrüster Sponsor Brust Sponsor Ärmel
2011–2015 JAKO Logo.png Köln Bonn Airport Logo.svg[54] ETL Logo.svg
2015–2016 Otto Conrad Eisenbahnbau- und Tiefbaugesellschaft mbH & Co. KG (Eisenbahnbau- u. Tiefbauges.)

FIDUM Bau AG (zur Rückrunde)

2016–2018 Felix1.de Logo bis 2019.svg (Steuerberatung) keinen
19. August 2018 Puma Logo.svg[55] Die Wohnkompanie Logo.svg (Projektentwickler Wohnimmobilien)[56]
2018–2019 Felix1.de Logo bis 2019.svg
seit 2019 ETL Logo.svg (Steuer- und Rechtsberatung etc.) Miscanthus Green Power PLC[57]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kicker.de: Vereinsdaten - FC Viktoria Köln
  2. Informationen zum Stadion auf der Seite von Viktoria Köln, abgerufen am 1. Juni 2016.
  3. http://www.viktoria1904.de/rechts-vom-rhein/satzung und Vereinsregister im Amtsgericht Köln, Nummer 16443.
  4. Reinhold Horz: Leben auf dem Höhenberg. Pfarrgemeinde St. Theodor und St. Elisabeth, Köln 2015, ISBN 978-3-00-049292-1.
  5. a b Hardy Grüne, Christian Karn: Das große Buch der deutschen Fußballvereine. AGON Sportverlag, Kassel 2009, ISBN 978-3-89784-362-2, S. 275.
  6. Hardy Grüne: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 1: Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga. 1890 bis 1963. Deutsche Meisterschaft, Gauliga, Oberliga. Zahlen, Bilder, Geschichten. AGON Sportverlag, Kassel 1996, ISBN 3-928562-85-1, S. 91.
  7. Grüne (1996), S. 276.
  8. Grüne (1996), S. 301.
  9. Antonio Zea, Marcel Haisma: Fairs’ Cup 1962–63. rsssf.com, 9. April 2010, abgerufen am 15. August 2015.
  10. FC Viktoria Köln: Ligazugehörigkeit Jugendmannschaften. (Memento vom 16. Dezember 2010 im Internet Archive) Fußball-Verband Mittelrhein, 6. Oktober 2010, abgerufen am 15. August 2015.
  11. Klares Votum für Aufnahme des FC Junkersdorf. (Memento vom 28. April 2015 im Internet Archive) FC Viktoria Köln 1904 e. V., 25. Februar 2011, abgerufen am 15. August 2015.
  12. http://www.dfb.de/news/detail/wollitz-wird-neuer-trainer-von-viktoria-koeln-44368/
  13. http://www.reviersport.de/275088---mittelrhein-pokal-viktoria-zieht-dfb-pokal.html
  14. http://www.tagesspiegel.de/themen/hertha-bsc/4-2-gegen-viktoria-koeln-hertha-bsc-uebersteht-die-erste-runde-im-dfb-pokal/10342454.html
  15. http://www.ksta.de/sport/fussball/tomasz-kaczmarek--viktoria-koeln-hat-einen-neuen-trainer-129476
  16. http://www.rundschau-online.de/region/bonn/4-1-sieg-gegen-bonner-sc--fc-viktoria-koeln-gewinnt-den-mittelrheinpokal-1657114
  17. http://www.sportschau.de/fussball/dfbpokal/dfb-pokal-spielbericht-viktoria-koeln-union-berlin-100.html
  18. http://www.sportschau.de/fussball/dfbpokal/spielbericht-fc-viktoria-koeln-bayer-leverkusen-pokal-100.html
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