FC Winterthur

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FC Winterthur
Logo fc winterthur.svg
Basisdaten
Name Fussballclub Winterthur
Sitz Winterthur, Kanton Zürich
Gründung 10. Mai 1896
Farben rot-weiss
Präsident Vakant[1]
Vorstand Michael Keller (Vizepräsident)
Heinz Boksberger (Finanzchef)
Max Fritschi (Gönnerclub-Vertreter)[1]
Website fcwinterthur.ch
Erste Mannschaft
Trainer Ralf Loose
Spielstätte Stadion Schützenwiese
Plätze 9'400
Liga Challenge League
2017/18 9. Rang
Heim
Auswärts

Der FC Winterthur (FCW) ist ein traditionsreicher Schweizer Fussballclub aus Winterthur, der momentan in der Challenge League, der zweithöchsten Liga, spielt.

Der 1896 gegründete Verein wurde dreimal Schweizer Meister (1906, 1908 und 1916/17). Nach dem Meisterschaftssieg 1908 nahm Winterthur an der Sir Thomas Lipton Trophy teil, einem der ersten internationalen Fussballclubturnieren überhaupt und wurde dort im Final nach einem Sieg über Torino XI im Halbfinal vom West Auckland FC mit 0:2 geschlagen. In seiner letzten Blütezeit bestritt er zwei Ligacup-Finals (1972, 1973) und zwei Cup-Finals (1968: Niederlage gegen FC Lugano 1:2, 1975: Niederlage gegen FC Basel 1:2 n. V.). Zudem nahm der FCW fünfmal von 1970 bis 1975 am UEFA Intertoto-Cup teil. Der FC Winterthur ist Anführer der ewigen Tabelle der Nationalliga B, die jedoch seit der Umbenennung in Challenge League 2003 nicht mehr weitergeführt wird.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründungsphase (1896–1905)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Winterthur wurde am 10. Mai 1896 von Technikum-Studenten als Excelsior FC Winterthur gegründet. Noch im Juli des gleichen Jahres wurde der Verein in FC Winterthur umbenannt.[2] Nochmals wenige Monate später erfolgte die Fusion mit dem Cercle Romand. Drei Jahre nach der Gründung trat der Verein dem Schweizerischen Fussballverband bei, am regulären Liga-Spielbetrieb in der zweiten Kategorie nahm die Mannschaft seit Saisonbeginn 1898 teil. Im Jahr 1901 fusionierte der Verein mit dem FC Vereinigung Winterthur, dem Verein der Gymnasiasten. An derselben Versammlung wurde eine sogenannte «Entwelschung» des aus Mitgliedern von 11 Nationen zusammengesetzten FCW (in einer Festschrift des FC Winterthur war damals von «stark mit Romanen durchsetzten Verein» die Rede) durchgeführt, in dessen Folge laut Vereinschroniken des FC Winterthur die frankophonen Spieler selbständig aus dem FC Winterthur austraten, um den mit dem FCW konkurrierenden FC Latin Winterthur zu gründen. Der Konkurrenzkampf mit dem FC Latin Winterthur wurde vom FCW offenbar schnell gewonnen, zumindest verschwand der Latin bald wieder aus den Chroniken des Schweizer Fussball. Im September des gleichen Jahres wurde auf Initiative des Vereins der Ostschweizerische Fussballverband gegründet. Nach dieser durchzogenen Saison absolvierte der Verein am 19. Mai 1902 sein erstes internationalen Freundschaftsspiel gegen den FC Alemannia Karlsruhe, das man mit 6:1 für sich entscheiden konnte. Offenbar vom sportlichen und auch finanziellen Erfolg des Spieles motiviert, meldete sich der Verein für die kommende Saison in der Serie A an, der damals höchsten Liga der Schweiz. In der Rückrunde der ersten Serie A-Saison 1902/03 wurde man jedoch nach dem ersten Spiel gegen den FC Zürich wegen Einsatzes eines nicht qualifizierten Spielers disqualifiziert. Danach spielte der FCW nach einigen Spielerabgängen nochmals für zwei Saisons in der zweiten Liga und meldete sich für die Saison 1905/06 erneut für die höchste Spielklasse, der Serie A, an.

Die ersten beiden Meistertitel (1905–1915)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Meisterteam von 1906
Das Meisterteam von 1908

Die Saison 1905/06 begann mit Niederlagen in allen Vorbereitungsspielen (damals «Cup-Spiele» genannt), wodurch die erste Saison wieder in der höchsten Spielklasse unter schlechten Vorzeichen stand. Jedoch verlief die Meisterschaft völlig gegenseitig, mit nur einem Punktverlust durch ein Unentschieden in der Qualifikationsrunde machte der FCW die Überraschung komplett und gewann 1906 als Aufsteiger seinen ersten Meistertitel. Das Double gelang in der nächsten Saison nicht, die Mannschaft scheiterte als Erstplatzierte im Play-off-Spiel der Ostgruppe gegen die punktgleichen Young Fellows Zürich. In internationalen Spielen bis zur nächsten Saison gelang unter anderem ein Unentschieden gegen den DFC Prag und der süddeutsche Meister Karlsruher FV wurde auswärts 2:1 besiegt. In der darauffolgenden Saison errang die Mannschaft als überlegener Sieger der Ostgruppe im Finalspiel gegen die Young Boys Bern den zweiten Meistertitel. In der Saison 1908/09 gelang es beinahe den Meistertitel zu verteidigen, scheiterte jedoch diesmal am gleichen Gegner, den man in der Saison vorher im Finalspiel besiegt hatte, mit 0:1. Im April 1908 konnte der Klub als amtierender Schweizer Meister an einem der ersten internationalen Turniere, der Thomas Lipton Trophy, teilnehmen und schaffte es dort nach einem 2:1-Sieg über Torino XI (zusammengesetzt aus Spielern von Juventus Turin und FC Torino) in den Final, wo man gegen West Auckland Town mit 0:2 verlor. Nach der Fusion mit dem FC Fortuna Winterthur 1909 war der FCW auch der mitgliederstärkste Fussballclub der Schweiz. 1910 wurde die Mannschaft Zweiter in der Ostgruppe und konnte so nicht an den Finalspielen teilnehmen. Ein Jahr später scheiterte der Verein, nachdem die Mannschaft in der Ostgruppe punktgleich mit dem FC Zürich auf dem ersten Platz lag, trotz des besseren Torverhältnis im Play-off-Spiel mit 0:1 gegen die Zürcher. In den Saisons 1911/12, 1912/13 und 1913/14 spielte der Klub keine gewichtige Rolle mehr in der Meisterschaft.

Zeit als Vereinigter FC Winterthur-Veltheim (1915–1928)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im August 1914 brach der Erste Weltkrieg aus, wodurch infolge der Mobilmachung auch die Winterthurer Fussballspieler in die Armee eingezogen wurden und für die erst verspätet beginnende Meisterschaft nur ein knapper Spielerbestand vorhanden war. Als Gegenmassnahme spannte man mit dem erst frisch in die NLA aufgestiegenen Winterthurer Quartierclub FC Veltheim zusammen und stellte in allen Serien gemeinsame Teams. Als Folge dieser Zusammenarbeit kam es am 30. August 1915 zur Fusion (1912 gab es bereits Fusionsverhandlungen, die jedoch zweimal an der Mitgliederversammlung des FC Veltheims gescheitert waren) und Umbenennung des Klub zum Vereinigten FC Winterthur-Veltheim. Nachdem man in der Vereinigungssaison noch keinen Erfolg hatte, schaffte man es in der Saison 1915/16 erstmals wieder in die Finalrunde einzuziehen, wo man aber beim Kampf um den Meistertitel Cantonal Neuchâtel den Vorzug lassen musste. 1916 konnte sich die Mannschaft in der Finalrunde gegen den FC La Chaux-de-Fonds und YB durchsetzen und gewann somit 1917 den dritten Meistertitel. 1918 beendete man die Ostgruppe im Mittelfeld und konnte somit nicht um den Meistertitel mitkämpfen. 1919 schaffte man zum letzten Mal den Einzug in eine Finalrunde und musste sich dort zusammen mit Servette Genf abermals gegen den Cantonal Neuchâtel geschlagen geben. 1921 gelang nochmals ein 2. Platz in der Ostgruppe der Serie A. Dies war die letzte Finalrundenteilnahme. 1923, als der nach der Fusion neu gegründete SC Veltheim wieder den Aufstieg in die höchste Spielklasse schaffte, nahm der FCW wieder als FC Winterthur an der Meisterschaft teil. In diesen Jahren wurde Winterthur auch immer mehr zum Grossverein, so erfolgte 1920 die Gründung einer Leichtathletiksektion (jedoch 1927 von der Leichtathletiksektion des Stadtturnvereins übernommen) und 1923/24 wurde die Tennisabteilung des FC Winterthur ins Leben gerufen. 1928 wurde die Umbenennung in FC Winterthur auch noch in den Statuten nachvollzogen.

Weniger erfolgreiche Zwischenzeit (1928–1967)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Jahr nach der offiziellen Umbenennung in FC Winterthur kam infolge der Fusion mit dem Winterthurer Sportverein (ein Verein, der zwei Jahre zuvor aus der Fusion des alten FC Oberwinterthur und alten FC Tössfeld entstanden ist) 1927 zu einer erneuten Umbenennung in Vereinigte Fussballclubs Winterthur, die offiziell bis zum 50. Jahrjubiläum 1946 Gültigkeit hatte. Jedoch nahm der FCW die ganze Zeit unter dem Namen FC Winterthur an der Meisterschaft teil. Auch erstmals nahm 1928/29 eine Juniorenmannschaft des FCW an den offiziellen Juniorenmeisterschaften des SFAV teil. 1931 stieg die 1. Mannschaft im Zuge der Schweizer Ligareform und der damit verbundenen Ligaverkleinerung 1931 in die 2. Liga (damals zweithöchste Liga) ab, die eine Saison später in 1. Liga umbenannt wurde. 1934/35 folgte ein Abstieg in die dritthöchste Liga, daraufhin gelang dem Verein der sofortige Wiederaufstieg in die zweithöchste Spielklasse. 1939 stieg der Verein abermals in die Serie A, dazumals der Name der dritthöchsten Liga, ab. Dort verblieb man eine Zeit lang, wobei sich der Name 1943 im Zuge der Einführung der Nationalliga in 1. Liga wechselte. Erst 11 Jahre nach dem Abstieg in die dritthöchste Liga schaffte der Verein unter Spielertrainer Sepp Zürcher 1950 den Wiederaufstieg in die Nationalliga B. Nochmals sechs Jahre später, 1956, war die Mannschaft wieder in der höchsten Spielklasse vertreten. 1956 schaffte der Klub nach einem Viertel Jahrhundert das erste Mal wieder den Aufstieg in die NLA. Im Jahr darauf kommt es zu einer Neugliederung des Vereins und einer damit verbundene Abtrennung der Tennisabteilung, die sich fortan Tennisclub FC Winterthur nannte. Das Verhältnis zum Mutterklub wurde noch bis Ende 1973 vertraglich geregelt, danach löste der FCW den Vertrag auf und der Tennisclub wurde ein Jahr später in TC Schützenwiese umbenannt. Die Mannschaft konnte sich bis 1958 in der NLA halten, um dann nach einer Saison in der zweithöchsten Liga gleich wieder aufzusteigen. 1959 resultierte ein guter 6. Platz in der höchstklassigen 14er-Liga, stieg jedoch in der darauffolgenden Saison wieder ab. 1966/67 konnte der Klub nochmals für eine Saison an der NLA teilnehmen, stieg jedoch gleich wieder ab.

Die letzte glorreiche Zeit des FCW (1967–1977)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 1967/68 gelang der Mannschaft unter Trainer René Hüssy und mit Starspieler Timo Konietzka nicht nur der direkte Wiederaufstieg, sondern auch das erstmalige Erreichen des Schweizer Cupfinals, den die Mannschaft mit 1:2 gegen den FC Lugano verlor. Damit begann auch die letzte glorreiche Zeit des Vereins. Die Saison 1968/69 schloss man auf dem 11. Platz ab, 1969/70 wurde der 8. Platz belegt und der Club durfte erstmals am Intertoto-Cup, auch «Sommermeisterschaft» genannt, teilnehmen. 1971 resultierte ein 6. Platz. In der Saison 1971/72 reichte es nochmals für den 6. Platz und der Club schaffte den Vorstoss in den Liga-Cup-Final, wo man gegen den FC Basel mit 1:4 verlor. In den Jahren 1972–1975 nahm der Verein jeweils am IFC teil, für eine UEFA-Cup-Qualifikation reichte es jedoch nie. Die Saison 1972/73 stiess der FCW nochmals ins Ligacup-Final vor und verlor das Spiel im Elfmeterschiessen mit 2:2 (4:5 n. P.) gegen den Grasshopper Club Zürich. In der Saison 1973/74 erzielte der FCW mit dem 4. Platz sein bestes Ergebnis in dieser Phase, punktgleich mit dem Drittplatzierten und einen Punkt vom Zweitplatzierten entfernt. Nach dieser Saison nahmen die Leistungen in der Meisterschaft wieder ab, 1975 resultierte ein 8. Platz, 1976 gelang eine Platzierung auf Rang elf. Jedoch konnte die Mannschaft 1976 zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in den Cupfinal vorstossen. Die Mannschaft unterlag nach Verlängerung mit 1:2 gegen den FC Basel. In der Saison 1976/77 wurde schliesslich die Liga auf 12 Mannschaften verkleinert und der FCW stieg als Letzter in die NLB ab – womit auch die letzte glorreiche Jahrzehnt des FCW vorüber war.

Dauergast in der NLB (1977–heute)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abstieg in die NLB war der FCW bis auf wenige Ausnahmen in der zweithöchsten Liga vertreten. 1982/83 und 1984/85 spielte das Team nochmal zwei Mal für eine Saison in der NLA, konnte sich dort beide Male nicht halten. Danach verbrachte er über ein Jahrzehnt in der zweithöchsten Liga der Schweiz, bevor er in der Saison 1998/99 gar für eine Saison in die dritte Ligastufe (1. Liga) abstieg, jedoch gelang der Mannschaft der sofortige Wiederaufstieg in die zweithöchste Liga. In der Winterpause 2001 kam es schliesslich, in einer Phase bei der der FCW sich in der zweithöchsten Spielklasse auf den vorderen Tabellenplätzen etablierte, zum finanziellen Eklat. Es wurden Schulden von 2,5 Millionen Franken bekannt, der Trainingsstart zur Auf-/Abstiegsrunde um eine Woche verschoben, Spielergehälter halbiert und ein Sanierungsprogramm in die Wege geleitet. Während dieser Phase drohte der Club Konkurs zu gehen und eine Zwangsrelegation, unter Umständen bis in die 5. Liga. Im April 2002 wurden vom Nachlassrichter noch 1,2 Millionen Schulden festgestellt. Im Mai 2002 leistete der im September 2001 neugewählte Präsident Hannes W. Keller eine Bankgarantie über 1,5 Millionen Franken. Diese Bankgarantie erhöhte er später auf 1,8 Millionen Franken, womit dem FC Winterthur die NLB-Lizenz für die kommende Saison erteilt wurde. Damit konnte sich der FCW, im Gegensatz zu anderen Traditionsklub wie dem FC Lugano, der komplett bankrottging, oder Lausanne Sports und Servette Genf, die beide in die Amateurliga abgestuft wurden, noch im letzten Moment retten. In der darauffolgenden Saison 2002/03 blieb der FCW wegen der weiterhin prekären Situation in der NLB, weil es in dieser Saison wegen einer Ligenerweiterung keine Absteiger gab. In der Saison 2005/06 schaffte es der FC Winterthur in das Cup-Halbfinal. Durch eine 0:1-Niederlage gegen den FC Sion folgte das Ausscheiden aus dem Wettbewerb. Zum Viertelfinal in Genf gab es das erste Mal seit 31 Jahren wieder einen Extrazug. Im Jahr 2008 wurde der Profibetrieb gemäss den Vorschriften des Fussballverbands in eine neu gegründete Aktiengesellschaft übertragen. In der Saison 2011/2012 erreichte der Klub erneut das Halbfinal des Schweizer Cups und schied dort gegen den FC Basel mit 1:2 aus, nachdem man zuvor den Brühl St. Gallen, FC St. Gallen (beide ChL) und BSC Young Boys (ASL) eliminiert hatte. Im Sommer 2015 trat überraschend der langjährige Präsident Hannes W. Keller zurück, was zur Folge hat, dass ab Sommer 2017 der Verein auf eine Defizitgarantie ihres Patrons verzichten muss.

1. Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader, basierend auf Angaben der Webseite der Swiss Football League (SFL), abgerufen am 28. März 2018.[3]

Nummer Spieler Geburtstag Nationalität Im Team seit Letzter Verein

Tor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

18 Yannick Bünzli 31. Dezember 1994 SchweizSchweiz Schweiz 2014 eigene Jugend
26 David von Ballmoos 30. Dezember 1994 SchweizSchweiz Schweiz 2015 BSC Young Boys U21
36 Bojan Milosavljevic 31. Juli 1998 SchweizSchweiz Schweiz 2018 FC Zürich U-21

Abwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

4 Jordi López 27. März 1993 SpanienSpanien Spanien 2017 CF Gavà
5 Guillaume Katz 14. Februar 1989 SchweizSchweiz Schweiz 2015 FC Lausanne-Sport
13 Denis Markaj 20. Februar 1991 SchweizSchweiz Schweiz 2017 FC Aarau
17 Leandro Di Gregorio 8. März 1992 SchweizSchweiz Schweiz 2016 FC Zürich
19 Kofi Schulz 21. Juli 1989 DeutschlandDeutschland Deutschland 2017 FC St. Gallen
25 Julian Roth 14. März 1998 SchweizSchweiz Schweiz 2016 eigene Jugend
28 Nicolas Stettler 28. April 1996 SchweizSchweiz Schweiz 2017 FC Zürich
29 Gabriel Isik 6. Juni 1999 DeutschlandDeutschland Deutschland 2017 eigene Jugend

Mittelfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

6 Ousmane Doumbia 21. Mai 1992 ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste 2018 Yverdon Sports
8 Krešo Ljubičić 26. September 1988 KroatienKroatien Kroatien 2016 FC Biel
10 Gianluca Frontino 29. November 1989 SchweizSchweiz Schweiz 2017 FC Schaffhausen
14 Dario Ulrich 12. März 1998 SchweizSchweiz Schweiz 2017 FC Luzern U-21
16 Luca Radice 9. April 1987 ItalienItalien Italien 2016 FC Aarau
20 Kwadwo Duah 24. Februar 1997 SchweizSchweiz Schweiz 2017 Neuchâtel Xamax FCS
21 Tiziano Lanza 3. Mai 1995 SchweizSchweiz Schweiz 2014 eigene Jugend
22 Karim Gazzetta 1. April 1995 SchweizSchweiz Schweiz 2016 Servette Genf
24 Nikola Milosavljevic 24. April 1996 SchweizSchweiz Schweiz 2018 FC Sion
30 Rijad Saliji 5. April 1999 SchweizSchweiz Schweiz 2017 eigene Jugend

Angriff[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

7 Luka Sliskovic 4. April 1995 OsterreichÖsterreich Österreich 2016 FC Biel
9 Manuel Sutter 8. März 1991 OsterreichÖsterreich Österreich 2016 FC Vaduz
11 Silvio 1. Februar 1985 BrasilienBrasilien Brasilien 2016 Wolfsberger AC

Transfers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Transfers, basierend unter anderem auf Angaben der Webseite der Swiss Football League (SFL), abgerufen am 28. März 2018[4][5]

Zugänge
Name abgebender Verein Transferart Transferperiode
Kwadwo Duah Neuchâtel Xamax FCS Leihe (BSC Young Boys) Sommer 2017
Robin Huser FC Basel U-21 Leihe
Gabriel Isik FC Winterthur U-21 eigene Jugend
Genc Krasniqi FC Rapperswil-Jona Leihende
Jordi López CF Gavà ablösefrei
Denis Markaj FC Aarau ablösefrei
Rijad Saliji FC Winterthur U-21 eigene Jugend
Kofi Schulz FC St. Gallen ablösefrei
Veljko Simic FC Chiasso ablösefrei
Nicolas Stettler FC Zürich Leihe
Dario Ulrich FC Luzern Leihe
Ming-Yang Yang Lausanne Sports ?
Ousmane Doumbia Yverdon Sports ? Winter 2018
Bojan Milosavljevic FC Zürich U-21 ?
Nikola Milosavljevic FC Sion Leihe
Abgänge
Name aufnehmender Verein Transferart Transferperiode
Michel Avanzini FC Winterthur U-21 Sommer 2017
Arxhend Cani FC Aarau Leihende (FC Basel)
Gianluca D'Angelo vereinslos ablösefrei
Romain Dessarzin Stade Nyonnais ablösefrei
Gianluca Frontino FC Aarau Leihende (FC Thun)
Zlatko Hebib Stade Nyonnais ablösefrei
Robin Kamber FC Vaduz Leihende
Marco Mangold SC Kriens ablösefrei
Jordi Nsiala vereinslos ablösefrei
Rafhinha SC Brühl St. Gallen ablösefrei
Daniele Russo AC Bellinzona ablösefrei
Patrik Schuler vereinslos ablösefrei
Veljko Simic vereinslos ablösefrei
David von Ballmoos BSC Young Boys Leihende
Ming-Yang Yang Wolverhampton Wanderers U-23 Transfer
Robin Huser FC Thun Leihende (FC Basel) Winter 2018
Genc Krasniqi FC Kosova ablösefrei
Tobias Schättin FC Zürich Leihe
Veljko Simic FK Zemun ablösefrei
Joël Zimmerli vereinslos unbekannt

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 3× Schweizer Meister (1906, 1908 und 1916/17)
  • 2× Liga-Cup Finalist (1972, 1973)
  • 2× Schweizer Cup Finalist (1968, 1975)
  • 5× Teilnehmer am UEFA Intertoto Cup (1970–1975)

Ewige Tabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Winterthur liegt derzeit auf dem 17. Rang der ewigen Tabelle der Super League.

Junioren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Aufbau von Junioren ist die Stärke des FCW. Seine Jung-Mannschaften spielen nicht nur kantonal, sondern gesamtschweizerisch und oft international vorne mit. Der Verein setzt auch in der 1. Mannschaft seit einigen Jahren vermehrt auf die eigene Jugend.

Der FCW ist einer von neun Vereinen in der Schweiz, die von der Swiss Football League (SFL) und vom SFV mit dem höchsten Ausbildungslabel ausgezeichnet werden. Er kann sich zusätzlich zum einzigen Challenge-League-Verein zählen, der diesen höchsten Ausbildungsansprüchen genügt.

Die U-21-Mannschaft des Vereins spielt seit der Saison 2006/07 unter der Führung von Trainer Dario Zuffi in der 1. Liga.[6]

Stadion Schützenwiese[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick von Süden (Gästesektor)

Der FCW spielt von jeher im Stadion Schützenwiese (Spielfeld Naturrasen 105/68 m). Dieses fasst offiziell 9'400 Zuschauer, wobei die Maximalkapazität bei circa 15'000 liegt. Das Stadion gehört seit den 1980er-Jahren der Stadt Winterthur, die damals das Geld für eine Renovierung lieferte. 2005 hat die Stadt die Verwaltung übernommen. Bis zu jenem Datum übte eine Genossenschaft diese Funktion aus, die 1957 das Geld für den Bau der heutigen Haupttribüne aufbrachte. Zur Anlage gehören fünf Neben-/Trainingsplätze, davon vier Naturrasenplätze und seit 2016 einen Kunstrasenplatz. Das Stadion liegt nur fünf Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Daneben steht das für die ganze Stadt markante Sulzer-Hochhaus.

Sportanlage Talgut[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Junioren trainieren und bestreiten ihre Wettkämpfe auf der städtischen Sportanlage Talgut.

Spieler, Trainer und Funktionäre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Weitere Spieler sind in der Kategorie:Fussballspieler (FC Winterthur) zu finden.

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachfolgend findet sich eine Liste aller Trainer des FC Winterthur, basierend auf der Webseite «FC Winterthur Archiv».[7]

Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachfolgend findet sich eine Liste aller Präsident des FC Winterthur, basierend auf der Webseite «FC Winterthur Archiv».[8] Von 1926 bis 1946 gab es jeweils einen Zentralpräsidenten für den gesamten Verein, der neben dem Präsidenten der Fussballsektion amtierte. Zuerst wird in diesen Jahren jeweils der Zentralpräsident aufgeführt.

  • 189600000 E. Köpplin
  • 1896–1897 Emil Bindschedler
  • 1897–1898 Arthur M. Ryley
  • 1897–1898 Paul Ilg
  • 189800000 Max Arbenz
  • 189800000 Hans Studer
  • 1899–1900 Hans Mettler
  • 1900–1902 Emil Rutishauser
  • 190200000 Harry Wise
  • 190200000 Rud. Heinrichs
  • 190200000 G. König (ad interim)
  • 1902–1903 Eugen Diener
  • 1903–1904 Emil Frauenfelder
  • 190400000 Hans Rietmann
  • 190400000 David Witzig
  • 1904–1906 Hans Sporrer
  • 1906–1907 Hans Bär
  • 1907–1909 Georges Lang
  • 1909–1910 Jules Schwarz
  • 191000000 Hans Bär
  • 1910–1911 Carl Dalber
  • 1911–1912 Fritz Frauenfelder
  • 1912–1913 Eugen Schuler
  • 1913–1916 Heinrich Müller
  • 1916–1918 Carl Ommerli
  • 1918–1919 Hans Koblet
  • 1919–1921 Carl Bürgi
  • 1921–1924 Heinrich Müller
  • 1924–1925 Hans Spahni
  • 1925–1926 Carl Egli
  • 1926–1927 Hans Koblet / Hans Kramer
  • 1927–1928 Heinrich Müller / Karl Egli
  • 1928–1929 Carl Ommerli / Ernst Arbenz
  • 1929–1930 Carl Ommerli / Hans Koblet
  • 1930–1932 Hermann Büeler / Louis Daurù
  • 1932–1932 Hermann Büeler / Carl Arbenz
  • 1934–1935 Hans Baer / Carl Arbenz
  • 1935–1936 Hans Spahni / Theodor Schällebaum
  • 1936–1937 Hans Spahni / Ernst Arbenz
  • 1937–1939 Hans Spahni / Hans Spahni
  • 1939–1944 Hermann Büeler / Emil Keller
  • 1944–1945 Hermann Büeler / Hans Huber
  • 1945–1946 Hermann Büeler / Emil Keller
  • 1946–1947 Peter Stierlin / Adolf Häberli
  • 1948–1949 F. Minder
  • 1949–1950 Hermann Büeler
  • 1950–1955 Hans Koblet
  • 1955–1958 Alvaro Frick
  • 1958–1971 Hans Wellauer
  • 1971–1975 Urs Nägeli
  • 1975–1976 Albert Frisch
  • 1976–1984 Georges Hardmeier
  • 1984–1987 Viktor Frank
  • 1987–1990 Urs Beugger
  • 1990–1994 Hans-Ueli Bühler
  • 1994–1998 Otto Niederhauser
  • 1998–1999 Heinrich Schifferle (ad interim)
  • 1999–2000 vakant
  • 2000–2001 Fredy Fehr
  • 2001–2015 Hannes W. Keller
  • 2015–heute vakant

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Werner Brunner (Hrsg.): 50 Jahre Fussball-Club Winterthur 1896–1946. Jubiläumsschrift. Winterthur 1946.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Organigramm. Abgerufen im 12. Oktober 2016.
  2. Vereinsgeschichte des FC Winterthur
  3. Kaderliste Saison 2017/18. Swiss Football League, abgerufen am 28. März 2018.
  4. Transfers BCL 2017/18 (Sommer). Swiss Football League, abgerufen am 11. Dezember 2017.
  5. Transfers BCL 2017/18 (Winter). Swiss Football League, abgerufen am 28. März 2018.
  6. Informationen zur U-21-Mannschaft auf der offiziellen Webseite des FC Winterthur
  7. Trainer 1896 – heute. In: FC Winterthur Archiv. Abgerufen am 10. Juni 2017.
  8. Präsidenten. In: FC Winterthur Archiv. Abgerufen am 10. Juni 2017.