FFV Leipzig

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FFV Leipzig
Logo
Voller Name Frauenfußball-Verein
Leipzig e.V.
Ort Leipzig
Gegründet 4. April 2013
Vereinsfarben rot-gelb
Stadion Sportschule Leipzig
Plätze n.b.
Trainer Frank Kayser
Homepage ffv-leipzig.de
Liga Regionalliga Nordost
2015/16 11. Platz (2. Bundesliga Nord)
Heim
Auswärts

Der FFV Leipzig (offiziell: Frauenfußball-Verein Leipzig e.V.) ist ein Frauenfußballverein aus Leipzig. Der Verein wurde am 4. April 2013 gegründet. Die erste Mannschaft spielt seit dem Abstieg im Jahre 2016 in der Regionalliga Nordost. Hinsichtlich Frauenfußball ist es der Nachfolgeverein des 1. FC Lokomotive Leipzig, ehemals VfB Leipzig.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noch unter dem Namen VfB Leipzig stieg die Mannschaft 2003 in die Regionalliga Nordost auf. Als Fünfter qualifizierte sich die Mannschaft für die neu gegründete 2. Bundesliga und wurde in die Südgruppe eingeteilt. Der Sprung erwies sich als zu groß und das Team stieg als Tabellenletzter wieder ab. In der folgenden Regionalligasaison wurde mit zehn Punkten Vorsprung auf den Magdeburger FFC der Wiederaufstieg geschafft.

In der Saison 2006/2007 spielte die Mannschaft in der Nordgruppe und erreichte dort den sechsten Tabellenplatz. Die zweite Frauen-Mannschaft wurde sächsischer Landesmeister, scheiterte jedoch in der Relegation um den Regionalligaaufstieg an der zweiten Mannschaft vom FF USV Jena. Mit Ablauf der Saison 2010/11 sicherte sich die Frauenmannschaft erstmals den Aufstieg in die Bundesliga.

Die Saison 2011/12 beendete sie auf dem letzten Tabellenplatz und stieg als einziger sportlicher Absteiger wieder ab. Die Saison 2012/13 beendete die Mannschaft in der 2. Bundesliga auf Platz sechs. Zum 1. Juli 2013 verließen alle Frauen- und Mädchenmannschaften den 1. FC Lokomotive Leipzig aufgrund von finanziellen Problemen und wechselten geschlossen zum FFV Leipzig.[1] Drei Jahre später stieg die Mannschaft in die Regionalliga Nordost ab. Im Juni 2016 stieg der RB Leipzig, nach einer Kooperation mit Leipziger FC 07 in das Landesleistungszentrum Frauen- und Mädchenfußball ein.[2]

Im Juni 2016 musste der Verein Insolvenz anmelden.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lok Leipzig gibt Frauenteams ab – Fußballerinnen wechselten zum FFV Leipzig. Leipziger Volkszeitung, abgerufen am 1. Juni 2016.
  2. RB Leipzig übernimmt Landesleistungszentrum Frauen- und Mädchenfußball
  3. [1]