FIDIS

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FIDIS - „Future of Identity in the Information Society“ ist ein fünfjähriges Projekt im Rahmen des 6. EU-Forschungs-Rahmenprogramms (FP 6), das im April 2004 gestartet wurde. Es geht darum, Veränderungen zu untersuchen, denen der Begriff Identität in der sich dynamisch entwickelnden europäischen Informationsgesellschaft (EIS) unterliegt, und dabei Ansätze und Wege zu identifizieren, um eine möglichst reibungsfreie Europäische Integration zu erreichen. Das multinationale und multidisziplinäre Netzwerk soll ein besseres Verständnis dafür entwickeln, welchen Beitrag Identitätsmanagementsysteme für die faire Gestaltung der europäischen Informationsgesellschaft leisten können. Hierbei gilt es, nationale Unterschiede zu berücksichtigen. So ist etwa der Personalausweis für Erwachsene in Deutschland Pflicht, in Großbritannien bislang jedoch nicht üblich.

Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ziel von FIDIS ist es, die europäische Forschung hinsichtlich von Identitäts- und Identifizierungstechnologien zu integrieren. Das Projekt beschäftigt sich mit den damit verbundenen Sicherheits- und Datenschutzaspekten. Außerdem erarbeiten die Experten in diesem Netzwerk rechtliche, sozioökonomische sowie anwendungsbezogene Anforderungen in Zusammenhang mit Identität und Identifizierung.

Finanzierung, Projektlaufzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Europäische Union fördert FIDIS im Rahmen des sechsten Europäischen Forschungsprogramms „Technologien für die Informationsgesellschaft“ (IST). Das Projekt läuft seit April 2004 für eine Dauer von fünf Jahren und hat eine Gesamtförderung von 6,1 Millionen Euro. Die Leitung dieses NoE hat in Deutschland die Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Partner im FIDIS Konsortium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Derzeit sind 24 Partner aus Europa an diesem multidisziplinären und multinationalen Projekt beteiligt.

  1. Johann Wolfgang Goethe-Universität (Frankfurt am Main) - Konsortialführung
  2. Gemeinsame Forschungsstelle (JRC), Sevilla
  3. Vrije Universiteit Brussel
  4. Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD)
  5. Institut Europeen D'Administration Des Affaires (INSEAD)
  6. Universität Reading
  7. Universität Tilburg
  8. Katholieke Universiteit Leuven
  9. Universität Karlstad
  10. Technische Universität Berlin
  11. Technische Universität Dresden
  12. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  13. Masaryk-Universität (Brünn)
  14. VaF Bratislava
  15. London School of Economics and Political Science (LSE)
  16. Technische und Wirtschaftswissenschaftliche Universität Budapest
  17. International Business Machines Corporation (IBM)
  18. Institut de recherche criminelle de la Gendarmerie Nationale
  19. Netherlands Forensic Institute
  20. Virtual Identity and Privacy Research Center
  21. Europäisches Microsoft Innovations Center GmbH
  22. Institute of Communication and Computer Systems (ICCS)
  23. SIRRIX AG security technologies

Forschungsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Kerngebieten die derzeit innerhalb des FIDIS Netzwerks erforscht werden, gehören:

  • Identity of Identity: Definition einer Terminologie zum Thema ID-Management
  • Profiling: Implikationen aus der Sammlung von Daten
  • Interoperability of IDs and ID management systems
  • Forensic Implications: Forensische Implikationen
  • De-Identification: Identitätsdiebstahl und Pseudonymität
  • HighTech ID
  • Mobility and Identity: ID-Management im Bereich Mobilkommunikation

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]