FK Atyrau

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FK Atyrau
Vereinswappen
Basisdaten
Name Fußballklub Atyrau
Sitz Atyrau
Gründung 1978
Farben blau-gelb
Präsident KasachstanKasachstan Asylbek Schunterbajew
Website rfcatyrau.kz
Erste Mannschaft
Trainer RusslandRussland Sergei Pawlow
Stadion Munaischy-Stadion
Plätze 8.690
Liga Premjer-Liga
2016 8. Platz
Heim
Auswärts

Der FK Atyrau (kasachisch: Атырау Футбол Клубы, russisch Атырау футбольный клуб) ist ein kasachischer Fußballverein aus der im Westen Kasachstans gelegenen Stadt Atyrau.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namensentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde 1978 unter dem Namen Prikaspijez Gurjew (Прикаспиец Гурьев) gegründet. 2000 erfolgte die Umbenennung in FK Atyrau (ФК Атырау).

Sowjetische Meisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den ersten beiden Jahren nach der Gründung nahm der Verein nur an der regionalen Meisterschaft teil. 1980 wurde die Mannschaft in die dritthöchste sowjetische Spielklasse aufgenommen. Nach zwei enttäuschenden Spielzeiten wurde der Verein bereits im Jahr 1981 wieder aufgelöst.

Kasachische Meisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 2000 wurde der Verein in der zweiten kasachischen Liga reaktiviert. Seit 2001 spielt der Klub in der kasachischen Premjer-Liga. Zwei Mal 2001 mit elf Punkten auf Schenis Astana und 2002 mit acht Zählern Rückstand Irtysch Pawlodar wurde die Vizemeisterschaft errungen. In den drei folgenden Spielzeiten rutschte das Team in das Mittelmaß ab. In den Jahren 2006 bis 2008 spielte der FK Atyrau um den Verbleib in der höchsten kasachischen Spielklasse. In der Saison 2009 erkämpfte die Mannschaft den sechsten Rang. Im gleichen Jahr wurde ebenfalls der erste nationale Pokalgewinn gefeiert, als im Finale Schachtjor Qaraghandy in der hauptstädtischen Astana Arena mit 1:0 bezwungen wurde. [1]

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein trägt seine Heimspiele im 8.690 Zuschauer fassenden Munaischy-Stadion aus, das bereits im Jahre 1954 erbaut wurde.

Europapokalbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein nahm an der Qualifikation zum UEFA-Pokal 2002/03 teil. In der ersten Runde schied die Mannschaft gegen den slowakischen Teilnehmer Matador Púchov nach 0:0 und 0:2 aus. In der folgenden Saison wurde das Team ebenfalls in der ersten Qualifikationsrunde des UEFA-Pokal 2003/04 von Lewski Sofia aus Bulgarien nach 1:4 und 0:2 rausgeworfen. Auch der dritte Auftritt auf der europäischen Bühne endete erfolglos für den Verein aus Atyrau als beide Partien gegen den ungarischen Kontrahenten Győri ETO FC verloren gingen.

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
2002/03 UEFA-Pokal Qualifikation SlowakeiSlowakei Matador Púchov 0:2 0:0 (H) 0:2 (A)
2003/04 UEFA-Pokal Qualifikation BulgarienBulgarien Lewski Sofia 1:6 1:4 (A) 0:2 (H)
2010/11 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde UngarnUngarn Győri ETO FC 0:5 00:3 (H)1 0:2 (A)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 6 Spiele, 1 Unentschieden, 5 Niederlagen, 1:13 Tore (Tordifferenz −12)

1 Das Hinspiel endete mit 0:2 für Győri ETO FC, wurde aber mit 0:3 für Győri ETO FC gewertet, da FK Atyrau einen gesperrten Spieler einsetzte.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meisterschaftserfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pokalerfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader zur Saison 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nummer Spieler Nationalität Geburtsdatum Beim FK Atyrau seit
Torhüter
1 Asamat Schomartow KasachstanKasachstan 19. Juli 1985 2016
20 Andrei Passetschenko KasachstanKasachstan 9. August 1987 2017
26 Nurbolat Kalmenow KasachstanKasachstan 15. September 1990 2017
34 Schassur Narsikulow KasachstanKasachstan 13. April 1984 2015
Abwehr
2 Dauren Maschitow KasachstanKasachstan 3. März 1996 2017
3 Utscha Lobschanidse GeorgienGeorgien 23. Februar 1987 2017
4 Jure Obšivač KroatienKroatien 28. Mai 1990 2017
5 Vukašin Tomić SerbienSerbien 8. April 1987 2017
12 Ruslan Essatow KasachstanKasachstan 31. Oktober 1984 2015
14 Kuanysch Kalmuratow KasachstanKasachstan 27. August 1996 2017
28 Sachar Korobow KasachstanKasachstan 18. Mai 1988 2017
66 Anton Tschitschulin KasachstanKasachstan 28. Oktober 1984 2017
77 Eldar Abdrachmanow KasachstanKasachstan 16. Januar 1987 2017
85 Schksylyk Chalelow KasachstanKasachstan 14. Januar 1995 2017
Mittelfeld
6 Altynbek Saparow KasachstanKasachstan 26. April 1995 2015
7 Alischer Sulei KasachstanKasachstan 1. November 1995 2017
8 Shavkat Salomov UsbekistanUsbekistan 13. November 1985 2017
10 Marat Chairullin KasachstanKasachstan 26. April 1984 2017
11 Alexei Marow KasachstanKasachstan 2. Oktober 1995 2017
13 Aibar Nurybekow KasachstanKasachstan 29. August 1992 2017
17 Almas Armenow KasachstanKasachstan 27. Januar 1992 2017
19 Jovan Đokić SerbienSerbien 13. August 1992 2017
21 Nurysbek Schagorow KasachstanKasachstan 1. März 1998 2017
22 Novica Maksimović SerbienSerbien 4. April 1988 2017
23 Miras Tulijew KasachstanKasachstan 30. August 1994 2017
49 Dauren Kairallijew KasachstanKasachstan 15. Mai 1992 2017
Sturm
9 Wladimir Dwalischwili GeorgienGeorgien 20. April 1986 2017
18 Witali Li KasachstanKasachstan 13. März 1994 2017
27 Bekschan Adbrachman KasachstanKasachstan 10. Februar 1995 2017
55 Ivan Rodić KroatienKroatien 11. November 1985 2017

Stand: März 2017

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kasachstan

GUS

Europa

Afrika

Amerika

Bekannte ehemalige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pokalerfolg 2010

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 47° 5′ 38″ N, 51° 54′ 31″ O