FK Qairat Almaty

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Dieser Artikel behandelt die Fußballabteilung von Qairat Almaty, für die Futsalabteilung siehe MFK Kairat Almaty und für andere Sportabteilungen siehe Dinamo Alma-Ata.
FK Qairat Almaty
Qairat Almaty Logo.svg
Voller Name Қайрат Алматы Футбол Клубы (Qairat Almaty Futbol Kluby)
Ort Almaty, Kasachstan
Gegründet 1954
Vereinsfarben Gelb-Blau
Stadion Zentralstadion Almaty
Plätze 23.804
Präsident Kairat Boranbajew
Trainer Kachaber Zchadadse
Homepage www.fckairat.kz
Liga Premjer-Liga
2016 2. Platz
Heim
Auswärts

Der FK Qairat Almaty (kasachisch Қайрат Алматы Футбол Клубы/Qairat Almaty Futbol Kluby, russisch Футбольный клуб Кайрат Алматы/Futbolny klub Kairat Almaty) – auch bekannt als Die Volksmannschaft (Халық командасы) – ist ein 1954 gegründeter Fußballverein aus Almaty. Mit zwei Meistertiteln ist Qairat Almaty einer der erfolgreichsten Vereine Kasachstans, der darüber hinaus siebenmal den Kasachischen Fußballpokal gewann. In der ewigen Tabelle der Premjer-Liga liegt der Verein derzeit auf dem sechsten Platz.

Seit seiner Gründung spielt Qairat Almaty im Zentralstadion Almaty. Er war in der Sowjetunion die führende kasachische Mannschaft und die Einzige, die am Spielbetrieb der Wysschaja Liga, der höchsten sowjetischen Fußballliga, teilnahm. Dort erreichte sie in der Saison 1986 mit dem siebten Tabellenplatz die höchste Platzierung, die je eine Mannschaft aus Zentralasien erreicht hat. Der Klub spielt seit der Unabhängigkeit Kasachstans als Gründungsmitglied in der Premjer-Liga, wobei er zweimal in die Zweitklassigkeit absteigen musste.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namensentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Klub wurde am 1954 als Lokomotive Alma-Ata (Локомотив Алма-Ата), jedoch wurde nur ein Jahr später der Klub in Uroschai Alma-Ata (Урожай Алма-Ата) umgetauft. Seit 1956 läuft das Team unter dem heutigen Namen auf.

Sowjetische Meisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo aus der sowjetischen Zeit

Der Verein war während der Sowjetzeit der führende Klub Kasachstans und spielte als einziger Vertreter der Teilrepublik in der höchsten sowjetischen Liga. Zum ersten Mal tauchte Kairat Alma-Ata in der Spielzeit 1960 in der sowjetischen Eliteklasse auf, wo er sich fünf Jahre lang halten konnte. Nach dem Abstieg konnte durch die Vizemeisterschaft in der zweithöchsten sowjetischen Liga des Jahres 1965 das kasachische Team den sofortigen Aufstieg feiern und spielte wieder bis 1969 in der obersten Spielklasse. In der Saison 1970 wurde der Erfolg mit der Vizemeisterschaft und dem sofortigen Aufstieg von 1965 wiederholt. Nach vier Jahren Erstklassigkeit musste das Team als Tabellenfünfzehnter absteigen. Zwei Jahre wurden benötigt, um erneut durch den Meistertitel im Jahre 1976[1] in das sowjetische Oberhaus zurück zu gelangen, wo sich Kairat bis 1982 behaupten konnte. In der Saison 1983[2] gelang der zweite Meistertitel in der zweithöchsten sowjetischen Liga und der damit verbundene, sofortige Aufstieg. Die beste Platzierung in der höchsten sowjetischen Spielklasse erreichte der Verein im Jahre 1986,[3] als der siebte Rang zum Saisonabschluss gesichert werden konnte. Mit insgesamt 24 Spielzeiten in der höchsten Spielklasse der Sowjetunion ist Qairat Spitzenreiter für Mannschaften aus den zentralasiatischen Teilrepubliken und liegt in der ewigen Tabelle der Sowjetischen Liga auf dem vierzehnten Platz, knapp vor Pachtakor Taschkent. Die letzten drei Spielzeiten der Sowjetunion, von 1989 bis 1991, musste Kairat jedoch in der zweithöchsten sowjetischen Liga verbringen.

Kasachische Meisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge in der Premjer-Liga (1992–1998)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infolge des Zusammenbruchs der Sowjetunion und der folgenden Unabhängigkeit Kasachstans trat der FK Qairat Almaty als Gründungsmitglied in der neu geschaffenen Superliga, der höchsten Spielklasse im kasachischen Fußball, an. Hier gelang dem Verein bereits in der ersten Saison der Gewinn des Meistertitels mit einem Punkt Vorsprung auf den Tabellenzweiten und einer Bilanz von 16 Siegen und jeweils fünf Unentschieden und fünf Niederlagen. Durch einen deutlichen 5:1-Pokalfinalerfolg gegen Fosfor Taras gelang im selben Jahr der Gewinn des Doubles.

In den folgenden beiden Spielzeiten konnte Qairat Almaty die Erfolge aus dem Jahr 1992 nicht wiederholen. In der Saison 1993 landete man nach 14 Niederlagen aus 22 Spielen nur im Mittelfeld auf dem elften Platz. Auch im Jahr 1993 reichte es wieder nur zum elften Platz, im kasachischen Pokal musste man sich bereits in der ersten Runde Aktjubinsk mit 1:3 geschlagen geben. Nachdem man die letzten beiden Jahre im sportlichen Mittelmaß verbrachte, gelang es in den nächsten Jahren die Leistungen wieder zu verbessern und in der Austragung des Pokals 1996/1997 wieder einen Titelgewinn zu feiern. In der Saison 1997 gelang auf dem dritten Tabellenplatz sogar wieder eine Platzierung unter den besten drei Mannschaften der Obersten Liga.

Im Jahr 1998 erfolgte eine Teilung des Vereins in zwei Mannschaften mit dem Namen Qairat. Während der von der Armee finanzierte Verein als CSKA Qairat Almaty auftrat und an der Obersten Liga teilnehmen durfte, musste der ursprüngliche Verein, der zwischenzeitlich in SOPFK Qairat Almaty umbenannt und vom Geschäftsmann Bulat Abilow finanziert wurde, in der Ersten Liga (II) antreten musste.[4] Hier schaffte die Mannschaft aber nach einem Jahr den Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse, sodass in den Jahren 1999 und 2000 zwei Mannschaften aus Almaty in der Liga spielten. Der Verein CSKA Qairat Almaty strich schließlich den Namensteil Qairat und trat bis zur Auflösung 2002 als CSKA Almaty in der Ersten Liga an.

Sportliche Erfolge (1999–2005)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1999 konnte der Aufsteiger der letzten Saison den dritten Platz in der Premjer-Liga erreichen. Auch in der folgenden Spielzeit konnte Almaty wieder einen der vorderen Tabellenplätze erreichen und stand am letzten Spieltag der Saison 2000 auf dem vierten Rang. In der Austragung des Pokals 1999/2000 erreichte Almaty das Finale und konnte sich dort mit einem souveränen 5:0-Sieg gegen Access-Golden Grein durchsetzten und war dadurch zum zweiten Mal zur Teilnahme am Asienpokal der Pokalsieger berechtigt. Dort konnte man zuerst einen 3:1-Sieg gegen Regar TadAZ aus Tadschikistan und anschließend einen 3:2-Sieg gegen Nebitçi Balkanabat aus Turkmenistan erringen. Im Viertelfinale des Wettbewerbs musste man schließlich gegen den iranischen Spitzenklub Esteghlal Teheran antreten, gegen den der kasachische Verein mit einem Ergebnis von 0:3 ausschied.

Nachdem der kasachische Fußballverband Anfang 2002 von der Asian Football Confederation zur UEFA wechselte, durfte Qairat Almaty als letztjähriger Pokalsieger am UEFA-Pokal teilnehmen. In der ersten Qualifikationsrunde des UEFA-Pokals 2002/03 traf die Mannschaft aus Kasachstan in ihrem Europa-Debüt auf FK Roter Stern Belgrad. Im Hinspiel am 15. August 2002 unterlagen die Kasachen dem jugoslawischen Meister mit 0:2. Belgrads Trainer Zoran Filipović sagte über die Leistung von Almaty, „Kairat hatte früh ein paar Chancen, sie verpassten es aber, diese zu verwandeln“.[5] Auch das Rückspiel endete mit einer 0:3-Niederlage, sodass die Mannschaft aus dem Wettbewerb ausschied.

In der Saison 2004 konnte der Verein zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte die kasachische Meisterschaft gewinnen. Im Finale des Pokals musste Almaty gegen den FK Taras antreten, sich aber mit einem Endstand von 0:1 geschlagen geben. Mit dem Gewinn der Meisterschaft war Qairat Almaty zum ersten und bisher einzigen Mal für die Champions League qualifiziert. In der ersten Qualifikationsrunde der Austragung 2005/06 musste das Team gegen den FC Artmedia Bratislava aus der Slowakei antreten. Nachdem das Hinspiel vor heimischem Publikum im Zentralstadion von Almaty mit 2:0 gewonnen wurde, verlor Almaty das Rückspiel nach Verlängerung mit 1:4 und war somit ausgeschieden. Im selben Jahr nahm der Verein auch an der Austragung des GUS-Pokals teil. In der Gruppenphase belegte der kasachische Vertreter vor Dinamo Minsk und Levadia Tallinn den ersten Platz und traf im Viertelfinale auf den litauischen Meister FBK Kaunas, dem man im Elfmeterschießen unterlag.

Finanzielle Schwierigkeiten und Mittelmaß (2006–2012)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saison 2006 beendete Qairat auf dem fünften Tabellenplatz. In der Austragung des UEFA-Pokals 2006/07 verpasste die Mannschaft nur knapp ein Weiterkommen in die nächste Runde. In der ersten Qualifikationsrunde gegen den FC Fehérvár aus Ungarn musste sich das Team im Hinspiel zuerst mit 0:1 geschlagen geben, erreichte aber im Rückspiel einen 2:1-Heimsieg. Da Fehérvár aber das bessere Auswärtstorverhältnis hatte, schied Almaty aus dem Wettbewerb aus. Am Ende der Saison zog sich der bisherige Sponsor des Vereins, das kasachische Eisenbahnunternehmen Kasachstan Temir Scholy, als Geldgeber zurück. Es folgte eine finanzielle Krise, die bis zum Beginn der nächsten Spielzeit andauerte und in deren Folge viele namhafte Spieler wie Samat Smaqow, Andrei Karpowitsch, Kairat Nurdauletow und Farchadbek Irismetow den Verein verließen.[6] So trat Qairat Almaty mit einem jungen und unerfahrenem Team zur Saison 2007 an und schrammte mit einer Bilanz von acht Siegen, drei Unentschieden und 18 Niederlagen nur knapp an einem Abstieg vorbei.

Nach der Saison 2008 musste das Team aufgrund finanzieller Schwierigkeiten zum zweiten Mal in die Erste Liga, die zweithöchste kasachische Spielklasse, absteigen. Am 20. Januar 2009 teilte der Verein dem nationalen Verband mit, dass man aus finanziellen Gründen freiwillig die Premjer-Liga verlassen und stattdessen in der Ersten Liga antreten werde. Dort schaffte die Mannschaft den sofortigen Wiederaufstieg durch den Gewinn der Ersten Liga. Die Saison 2010 war erneut vom Kampf gegen den Abstieg geprägt. Schließlich konnte mit dem zehnten Platz der Klassenerhalt geschafft werden. In diesem Jahr stieg auch das Unternehmen KazRosGas und dessen Besitzer Kairat Boranbajew als Investoren ein. Nach der enttäuschenden Saison 2011, die der Verein auf einem Abstiegsplatz abschloss, wäre der erneute Absturz in die Zweitklassigkeit gefolgt. Qairat konnte dies jedoch durch die Aufstockung der Premjer-Liga von zwölf auf 14 Mannschaften verhindern und verblieb somit in der kasachischen Eliteklasse.

Im Januar 2012 baute KazRosGas seine Aktivitäten beim Verein aus und übernahm die Mehrheit der Anteile an Qairat Almaty. Das Unternehmen hält seitdem 70 Prozent der Anteile, die restlichen 30 Prozent verbleiben im Besitz der Stadt Almaty.[7] Nachdem die Mannschaft unter Trainer Dmitri Ogai nur einen mittelmäßigen Saisonstart hinlegte, wurde er bereits während der laufenden Spielzeit entlassen und im Juni durch den Spanier José Pérez Serer ersetzt. Da aber auch unter dem neuen Trainer Erfolge ausblieben und nur drei Siege in den restlichen Spieltagen erzielt werden konnten, schloss Almaty die Saison auf dem zehnten Rang ab. Ende November präsentierte die Vereinsführung schließlich den dritten neuen Trainer des Jahres. Der ehemalige slowakische Nationaltrainer Vladimír Weiss unterschrieb beim Verein einen Drei-Jahres-Vertrag.[8]

Gegenwart (seit 2013)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem durchwachsenen Start in die Saison 2013 unter dem neuen Trainer erreichte Almaty nach der Vorrunde auf dem fünften Platz zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder die Meisterschaftsrunde. Hier gelang es der Mannschaft sich zum Ende der Spielzeit den dritten Tabellenplatz zu sichern und sich für das nächste Jahr für die Europa League zu qualifizieren.

ZU Beginn der Saison 2014 verpflichtete der Verein unter anderem den kasachischen Nationalspieler Bauyrschan Islamchan von Kuban Krasnodar, der nach der Suspendierung von Samat Smaqow durch den Verein zu einer zentralen Figur im Mittelfeld wurde.[9] Im Juni gelang es Almaty auch, den Ivorer Gerard Gohou zu verpflichten. Dennoch reichte es in der Liga, wie schon im Vorjahr, nur zum dritten Tabellenplatz. Im Pokalwettbewerb hingegen bezwang die Mannschaft im Finale den FK Aqtöbe (4:1) und konnte nach elf Jahren erneut den Gewinn des kasachischen Pokals feiern.[10] Auch international trat Qairat Almaty 2014 wieder in Erscheinung. In der Europa League setzte sich die Mannschaft aus Kasachstan in der ersten Qualifikationsrunde gegen den albanischen Gegner FK Kukësi durch, scheiterte in der zweiten Runde aber an Esbjerg fB aus Dänemark.

In der Saison 2015 schloss Qairat die Vorrunde als beste Mannschaft ab. Obwohl die Mannschaft auch in der Meisterschaftsrunde nur ein Spiel verlor und insgesamt 20 von 32 Spielen gewann, belegte sie nach dem letztjährigen Meister FK Astana nur den zweiten Tabellenplatz. Mit insgesamt 22 Treffern wurde der Stürmer Gerard Gohou Torschützenkönig der Premjer-Liga. Im kasachischen Pokal erreichte Almaty erneut souverän das Finale und traf dort auf den FK Astana, den die Mannschaft durch zwei Treffer des Serben Đorđe Despotović besiegen und so den Pokalsieg aus dem letzten Jahr verteidigen konnte. In der Europa League gelangte der Verein durch Siege gegen Roter Stern Belgrad, den FC Alaschkert Martuni und den FC Aberdeen zum ersten Mal bis zu den Play-offs und traf dort auf Girondins Bordeaux aus Frankreich. Nachdem das Hinspiel in Bordeaux mit einer 0:1-Niederlage endete, erreichte Qairat Almaty beim Rückspiel im heimischen Zentralstadion einen 2:1-Sieg, schied aber wegen der Auswärtstorregel dennoch aus dem Wettbewerb aus. Zum 30. November verließ Trainer Weiss den Verein nach Auslaufen seines Vertrages.

Am 8. März 2016 wurde erstmals der kasachische Supercup unter der Leitung des neuen Trainers Alexander Borodjuk gewonnen. Dabei wurde der Meister 2015, FK Astana, im Elfmeterschießen in der Astana Arena vor 14.500 Zuschauern besiegt. Nach nur drei Spieltagen der Saison 2016, in denen Almaty nur einen Punkt holte, verließ Borodjuk den Verein freiwillig wieder. Neuer Trainer wurde der Georgier Kachaber Zchadadse.[11]

Internationale Bilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Asiatische Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum ersten Mal trat der Verein aus Almaty bei dem asiatischen Pokal der Pokalsieger in der Saison 1997/98 international in Erscheinung. In der westasiatischen Gruppe musste sich der Club mit dem Vakhsh Qurghonteppa aus Tadschikistan in der ersten Runde messen und konnte sich nach einem 3:0-Heimerfolg und einer 1:2-Auswärtsniederlage durchsetzen. In der zweiten Runde war die Mannschaft dem Köpetdag Aşgabat aus Turkmenistan nach einem 3:1-Heimsieg und anschließender 0:2-Auswärtsniederlage durch die Auswärtstorregel unterlegen. Im nächsten Auftritt auf der asiatischen Fußballbühne im Pokal der Pokalsieger 2000/01 wurden in der ersten Runde der tadschikische Vertreter Regar TadAZ und in der zweiten Runde der Nebitçi Balkanabat aus Turkmenistan bezwungen. Im Viertelfinale scheiterte die Mannschaft am iranischen Vertreter Esteghlal Teheran nach einem 0:0-Heimunentschieden und einer 0:3-Auswärtsniederlage.

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1997/98 Asienpokal der Pokalsieger 1. Runde TadschikistanTadschikistan Wachsch Qurghonteppa 4:2 3:0 1:2
2. Runde TurkmenistanTurkmenistan Köpetdag Aşgabat 003:3(a) 3:1 0:2
2000/01 Asienpokal der Pokalsieger 1. Runde TadschikistanTadschikistan Regar TadAZ 3:1 2:0 1:1
2. Runde TurkmenistanTurkmenistan Nebitçi Balkanabat 3:2 0:1 3:1
Viertelfinale IranIran Esteghlal Teheran 0:3 0:0 0:3

Legende: (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 10 Spiele, 4 Siege, 2 Unentschieden, 4 Niederlagen, 13:11 Tore (Tordifferenz +2)

Europäische Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2002 gehörte Qairat zu den ersten kasachischen Vertretern im Europapokal, da der kasachische Verband erst 2002 der UEFA beigetreten war. Allerdings verlor der Klub beide Spiele in der Qualifikationsrunde gegen Roter Stern Belgrad. Nach dem Meistertitel 2004 trat der Verein zur Saison 2005/06 in der ersten Runde der Qualifikation zur Champions League an, scheiterte jedoch nach Verlängerung an Artmedia Bratislava, die später überraschend die Gruppenphase erreichen sollten. Im UEFA-Pokal 2006/07 schied die Mannschaft ebenfalls in der ersten Qualifikationsrunde gegen den ungarischen Vertreter FC Fehérvár durch die Auswärtstorregel aus.

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
2002/03 UEFA-Pokal 1. Qualifikationsrunde SerbienSerbien Roter Stern Belgrad 0:5 0:2 (H) 0:3 (A)
2005/06 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde SlowakeiSlowakei Artmedia Bratislava 3:4 2:0 (H) 1:4 n.V. (A)
2006/07 UEFA-Pokal 1. Qualifikationsrunde UngarnUngarn FC Fehérvár (a)2:2(a) 0:1 (A) 2:1 (H)
2014/15 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde AlbanienAlbanien KF Kukësi 1:0 1:0 (H) 0:0 (A)
2. Qualifikationsrunde DanemarkDänemark Esbjerg fB 1:2 1:1 (H) 0:1 (A)
2015/16 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde SerbienSerbien Roter Stern Belgrad 4:1 2:0 (A) 2:1 (H)
2. Qualifikationsrunde ArmenienArmenien FC Alaschkert Martuni 4:2 3:0 (H) 1:2 (A)
3. Qualifikationsrunde SchottlandSchottland FC Aberdeen 3:2 2:1 (H) 1:1 (A)
Play-offs FrankreichFrankreich Girondins Bordeaux (a)2:2(a) 0:1 (A) 2:1 (H)
2016/17 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde AlbanienAlbanien KS Teuta Durrës 6:0 1:0 (A) 5:0 (H)
2. Qualifikationsrunde IsraelIsrael Maccabi Tel Aviv 2:3 1:1 (H) 1:2 (A)
2017/18 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde :  :  :

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 22 Spiele, 10 Siege, 4 Unentschieden, 8 Niederlagen, 28:23 Tore (Tordifferenz +5)

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Heimspiele trägt Qairat Almaty im Zentralstadion Almaty aus, das im Jahre 1958 erbaut wurde. Das Stadion bietet Platz für 25.057 Zuschauer und wurde 1997 modernisiert. Der FK Qairat Almaty teilt sich seine Heimspielstätte mit der Frauenfußballmannschaft von CSHVSM Almaty.

Erfolge und Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meisterschaftserfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pokalerfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader zur Saison 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Nat. Name Geburtstag (Alter) Im Verein seit Letzter Verein
Tor
01 KasachstanKasachstan Wladimir Plotnikow 08. Juli 1988 (28) 2015 Schetissu Taldyqorghan
16 KasachstanKasachstan Andrei Sidelnikow 08. Mär. 1980 (36) 2016 Ordabassy Schymkent
25 KasachstanKasachstan Wladimir Groschew 04. Jan. 1995 (21) 2016 eigene Jugend
27 KasachstanKasachstan Stas Pokatilow 08. Dez. 1992 (24) 2016 FK Rostow
Abwehr
02 KasachstanKasachstan Timur Rudosselski 21. Dez. 1994 (21) 2013 eigene Jugend
04 BrasilienBrasilien Bruno Soares 21. Aug. 1988 (28) 2015 Fortuna Düsseldorf
06 SerbienSerbien Žarko Marković 28. Jan. 1987 (29) 2014 Gaz Metan Mediaș
13 KasachstanKasachstan Jermek Quantajew 13. Okt. 1990 (26) 2014 Tobyl Qostanai
23 KasachstanKasachstan Gafurschan Sujumbajew 19. Aug. 1990 (26) 2016 Ordabassy Schymkent
26 KasachstanKasachstan Dilschat Mussajew 09. Jan. 1995 (21) 2016 eigene Jugend
SpanienSpanien César Arzo 21. Jan. 1986 (30) 2016 AEK Athen
KasachstanKasachstan Jeldos Achmetow 01. Juni 1990 (26) 2017 Irtysch Pawlodar
Mittelfeld
03 KasachstanKasachstan Jan Worogowski 07. Aug. 1996 (20) 2016 Qaisar Qysylorda
07 KasachstanKasachstan Islambek Quat 12. Jan. 1993 (23) 2014 FK Astana
08 Kasachstan-Russland Michail Bakajew 05. Aug. 1987 (29) 2014 Alanija Wladikawkas
09 KasachstanKasachstan Bauyrschan Islamchan (C)Kapitän der Mannschaft 23. Feb. 1993 (23) 2014 FK Kuban Krasnodar
10 BrasilienBrasilien Isael 13. Mai  1988 (28) 2014 FK Krasnodar
15 KasachstanKasachstan Bauyrschan Turysbek 15. Okt. 1991 (25) 2016 Schetissu Taldyqorghan
17 KasachstanKasachstan Aslan Darabajew 21. Jan. 1989 (27) 2014 Schachtjor Qaraghandy
21 KasachstanKasachstan Nurlan Dairow 26. Juni 1995 (21) 2016 eigene Jugend
22 KasachstanKasachstan Madijar Raimbek 15. Aug. 1995 (21) 2016 eigene Jugend
28 RusslandRussland Andrei Arschawin 29. Mai  1981 (35) 2016 FK Kuban Krasnodar
30 ChileChile Gerson Acevedo 05. Apr. 1988 (28) 2016 Ural Oblast Swerdlowsk
0- KasachstanKasachstan Georgi Schukow 19. Nov. 1994 (22) 2017 Ural Oblast Swerdlowsk
Sturm
11 ElfenbeinküsteElfenbeinküste Gerard Gohou 29. Dez. 1988 (27) 2014 FK Krasnodar
19 KasachstanKasachstan Stanislaw Lunin 02. Mai  1993 (23) 2014 Schachtjor Qaraghandy
24 KasachstanKasachstan Rifat Nurmugamet 22. Mai  1996 (20) 2014 eigene Jugend
Stand: Oktober 2016

Ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordtorschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Treffsicherster Angreifer in Diensten von Qairat ist Alibek Buleschew, der für die Mannschaft aus Almaty 77 Tore erzielte.

Platz Name des Spielers Tore Zeitraum
01. KasachstanKasachstan Alibek Buleschew 77 2000–2006, 2007–2008
02. ElfenbeinküsteElfenbeinküste Gerard Gohou 56 2014–
03. TurkmenistanTurkmenistan Rejepmurad Agabayev 35 1999–2002
04. KasachstanKasachstan Askar Abildajew 34 1991–1993
KasachstanKasachstan Arsen Tlechugow 2003–2006
06. KasachstanKasachstan Bauyrschan Islamchan 29 2014–
07. KasachstanKasachstan Sergei Klimow 24
KasachstanKasachstan Serik Scheilitbajew
09. UsbekistanUsbekistan Jafar Irismetov 22 2004–2005
KroatienKroatien Josip Knežević 2012–2014

Stand: 7. November 2016

Bekannte ehemalige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Saison 1976
  2. Saison 1983
  3. Saison 1986
  4. Глава 48. ПУТЕШЕСТВИЕ КАЗАХСТАНСКОГО ФУТБОЛА ИЗ ЕВРОПЫ В АЗИЮ - И ОБРАТНО (russisch)
  5. uefa.org: Kairat face uphill battle, abgerufen am 29. Dezember 2015 (englisch).
  6. transfermarkt.de: Transfers 2007, abgerufen am 28. Dezember 2015.
  7. fckairat.kz: History (englisch, abgerufen am 22. Dezember 2015).
  8. Tengri News: Football: Ex-coach of Slovakia national team will train Kazakhstan's Kairat FC (englisch, abgerufen am 22. Dezember 2015).
  9. UEFA: Season review: Kazakhstan, abgerufen am 30. März 2015 (englisch).
  10. UEFA: Kairat claim cup honours in Kazakhstan (englisch).
  11. sportsffa.kz: Early Changes at Kairat: Borodyuk Out, Tskhadadze In, abgerufen am 21. Mai 2016 (englisch).

Koordinaten: 43° 14′ 18″ N, 76° 55′ 27″ O