Faïza Guène

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Faïza Guène (2015)

Faïza Guène (* 1985 in Bobigny) ist eine französische Autorin und Filmemacherin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Grundschule besuchte sie das Collège Jean Jaurès in Pantin, wo sie für die Schülerzeitung arbeitete und an literarischen Projekten teilnahm. Am Lycée Marcelin Berthelot in Pantin war Guène mit 14 Jahren an einem Kurzfilm La zonzonnière beteiligt. An der Universität in Bobigny (Université Paris XIII) studierte sie dann erfolgreich Sozialwissenschaften, sie wechselte danach auf die Université Paris VIII in Saint-Denis, wo sie jedoch das Studium zugunsten einer schriftstellerischen und filmorientierten Karriere abbrach.

Festivalteilnehmerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007: Gast im Kinder- und Jugendprogramm des 7. Internationalen Literaturfestivals Berlin

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in der Pariser Banlieue, im Département Seine-Saint-Denis aufgewachsene Tochter algerischer Einwanderer schrieb 2004, mit 19 Jahren, den Bestseller Kiffe kiffe demain, der mittlerweile, in 22 Sprachen übersetzt, in 27 Ländern erschienen ist. Sie schreibt, oft unter Verwendung nicht standardsprachlicher Ausdrücke (französischer "Slang" wie Verlan und Argot) und mit bitterer Ironie durchsetzt, über das Leben von Immigranten in der Banlieue.

  • Kiffe kiffe demain. Auch als Reclam Fremdsprachentexte, 2012 ISBN 9783150197905
    • Deutsch: Paradiesische Aussichten. Übers. Anja Nattefort
  • Du reve pour les oufs.
    • Deutsch: Träume für Verrückte. Übers. Anja Nattefort
  • Les gens du Balto.
  • Das Babar-Syndrom, Übers. Susanne Röckel. In Blau, weiß, rot. Frankreich erzählt. Hg. Olga Mannheimer. dtv, München 2017 ISBN 9783423261524 S. 251 - 258[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Notizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erstübersetzung. Aus: Un homme, ça ne pleure pas. Fayard, 2014