Fabasoft eGov-Suite

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Fabasoft eGov-Suite
Egov.svg
Entwickler Fabasoft
Aktuelle Version 2012
Kategorie Dokumentenmanagement, Workflow-Management, Business Process Management, Enterprise Content Management
Lizenz Kommerziell
Deutschsprachig ja und weitere Sprachen
www.egov-suite.com

Die Fabasoft eGov-Suite ist eine Standardsoftware für elektronische Akten- und Vorgangsbearbeitung in der Öffentlichen Verwaltung. Sie wird als Software für E-Government vorwiegend im deutschsprachigen Raum eingesetzt.

Entwicklung und Bedeutung[Bearbeiten]

Die Fabasoft eGov-Suite wurde vom Linzer Unternehmen Fabasoft entwickelt. Im Sinne des Document Lifecycle Management werden Akten, Geschäftsstücke und Dokumente werden von dieser Software über den gesamten Zeitraum ihrer Relevanz erfasst. Somit kann eine verwaltungsübergreifende Zusammenarbeit stattfinden. Mehrere Organisationen der öffentlichen Verwaltung haben die mehrmals zertifizierte E-Governmentlösung im Einsatz. So erfüllt die Fabasoft eGov-Suite die Anforderungen und Standards an E-Government in den jeweiligen Ländern. Diese sind in Österreich ELAK,[1], in Deutschland DOMEA und GEVER in der Schweiz. Der Betrieb ist sowohl in einer Windows- als auch in einer Open-Source-Umgebung möglich. Auf Basis einer service-orientierten Architektur stellt die Fabasoft eGov-Suite Web-Services zur Verfügung.[2] Das erfüllt die Offenheits-Forderung der Europäischen Kommission laut Europäischem Interoperabilitätsrahmen (EIF).

Lösungen[Bearbeiten]

Öffentliche Verwaltung[Bearbeiten]

Die Voraussetzungen zur Einhaltung neuer gesetzlicher Bestimmungen im Rahmen der E-Government-Strategie Österreichs und der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie mussten geschaffen werden. Zu diesen Vorgaben zählen die duale Zustellung oder die Amtssignatur, welche seit 1. Januar 2010 in Österreich gesetzlich verpflichtend sind. Diese wurden mit der Fabasoft eGov-Suite Version 7.0 erfüllt.[3]

In Österreich verwenden das Bundeskanzleramt (ELAK im Bund, EiB), alle Bundesministerien (außer dem Verteidigungsministerium), die Bundesländer Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark Vorarlberg und Wien[3] sowie die Städte Linz und Salzburg die Fabasoft eGov-Suite.[4]

Von den Bundesbehörden Deutschlands verwenden das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, das Eisenbahn-Bundesamt, das Luftfahrt-Bundesamt, das Bundesversicherungsamt, das Bundesamt für Güterverkehr, die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und das Bundesamt für Strahlenschutz die Fabasoft eGov-Suite. Der Freistaat Bayern, das Land Niedersachsen, der Landtag Baden-Württemberg, das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz, Rheinland-Pfalz verwenden die Fabasoft eGov-Suite seitens der Landesbehörden. Im Kommunalbereich sind es die Städte München, Nürnberg, Hamburg (Hamburg Port Authority), Bad Homburg, Plauen und der Bezirk Oberbayern.

In der Schweiz wurden neben der Bundeskanzlei[5], dem Volkswirtschaftsdepartement, dem Justiz- und Polizeidepartement, dem Department für auswärtige Angelegenheiten auch das Bundesamt für Migration und das Bundesamt für Umwelt mit Fabasoft eGov-Suite ausgestattet, ebenso der Kanton Thurgau.

Literatur[Bearbeiten]

  • Dominik Grimm, Stefan Arnold: e-government mit fabasoft: vom antrag bis zur zustellung. Fabasoft Press 2004, ISBN 3-902495-01-4.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ELAK, Österreichische Bundesregierung, digitales.oesterreich.gv.at
  2. eGov-Suite Überblick. egov-suite.com
  3. a b Gerald Viola: eAkte beim Magistrat Wien: Infrastruktur und Prozesse umgekrempelt, Portal für eGovernment Deutschland (abgerufen am 20. April 2010).
  4. Vorarlberger Gemeinden starten Pilotprojekt. Pressemitteilung Fabasoft, egov-suite.com, 2. Februar 2010 (abgerufen am 28. Juni 2012)
  5. Schweizerische Eidgenossenschaft: Komplett papierlose Überdepartementale Prozesse bis in die Bundesratssitzung, egov-suite.com, 23. mai 2012 (abgerufen am 28. Juni 2012)