Fabian Stech

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Fabian Stech (* 18. Januar 1964 in Hannover; † 13. November 2015 in Paris) war ein deutscher Kunstkritiker und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stech erwarb an der Humboldtschule Hannover 1983 die allgemeine Hochschulreife (Abitur) und studierte anschließend Philosophie, Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin, wo er 1997 bei Gunter Gebauer und Dietmar Kamper mit der Dissertation zum Thema Taktilität und Visualität in der Entwicklung zum fotografischen Sehen promoviert wurde.

Seit 1996 lebte und arbeitete er in Dijon mit seiner Frau, der Anwältin Sophie Bouchard, unter anderem als Lehrer am privaten Lycée Les Arcades.[1] Im Kunstforum International schrieb er ab 1999 regelmäßig Beiträge zur zeitgenössischen Kunst, darunter zahlreiche Interviews mit französischen Künstlern[2]. Er begleitete den in Dijon lebenden chinesischen Künstler Yan Pei-Ming bei seinen Ausstellungen. Stech übersetzte den Roman Wettlauf zum Tod des Schweizers Édouard Rod ins Deutsche.

Er wurde am 13. November 2015 im Bataclan bei den Terroranschlägen in Paris getötet.[3][4][5]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Equipe des professeurs. lyceelesarcades.com, abgerufen am 17. November 2015
  2. Fabian Stech im Kunstforum-Personenlexikon
  3. Attaques de Paris : le critique d’art dijonnais Fabian Stech fait partie des victimes du Bataclan. france3-regions.francetvinfo.fr, 16. November 2015 (französisch)
  4. Ronald Meyer-Arlt und Heinz-Norbert Jocks: Kunstkritiker aus Hannover unter Terroropfern. haz.de, 16. November 2015
  5. dpa/jba: Kunstkritiker Fabian Stech ist das zweite deutsche Opfer. (Memento vom 17. November 2015 im Internet Archive) berliner-kurier.de, 16. November 2015