Fabrizio Faniello

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Fabrizio Faniello (* 27. April 1981 in Valletta) ist ein maltesischer Popsänger. Er vertrat Malta beim Eurovision Song Contest 2001 und 2006.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Faniello hat zwei jüngere Schwestern, Claudia und Miriana. Claudia ist ebenfalls Sängerin und vertrat Malta beim Eurovision Song Contest 2017.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Faniello entdeckte seine Leidenschaft fürs Singen in der Schule. Sein Lehrer empfahl den Eltern, dass Faniello Gesangsunterricht nehmen sollte. Allerdings interessierte er sich nicht nur für Musik, sondern auch für Fußball. Faniello spielte in der maltesischen Jugendnationalmannschaft und trat bei zwei UEFA-Spielen gegen Israel und Zypern an. 1997 spielte er für ein Jahr in Turin. Im Alter von sechzehn Jahren entschied sich Faniello jedoch, dass er lieber professionell Musik machen wollte und kehrte nach Malta zurück.

Eurovision[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1998 nahm Faniello das erste Mal an der maltesischen Vorentscheidung Malta Song for Europe zum Eurovision Song Contest teil. Mit dem Titel More than Just a Game belegte er den zweiten Platz. 1999 trat er bei einem weiteren maltesischen Wettbewerb mit dem Titel Sa L-Ahhar an. Bei der maltesischen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2000 beteiligte sich Faniello mit dem Lied Change of Heart.

Mit Another Summer Night gewann Faniello schließlich den maltesischen Vorentscheid Malta Song for Europe und nahm somit beim Eurovision Song Contest 2001 in Kopenhagen, Dänemark, teil. Er belegte beim Finale den neunten Platz. Dies war der Beginn seiner internationalen Karriere. 2003 gelang ihm mit I'm in Love (The Whistle Hit) ein Top-10-Hit in den schwedischen Charts. Darüber hinaus war er auch in den finnischen (Platz 11) und belgischen Charts (Platz 30) vertreten. Trotz zahlreicher weiterer Singles und regelmäßiger Alben-Veröffentlichung blieb dies sein einziger nennenswerter Charterfolg in Europa.[1]

Faniello beteiligte sich erneut bei der Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2004 mit Did I Ever Tell You. 2005 versuchte er es wieder vergeblich, diesmal belegte er den zwölften Platz mit Don’t Tell It. Im Oktober 2005 sang er Another Summer Night noch einmal anlässlich der Fernsehsendung Congratulations zum 50. Geburtstag der Eurovision.

Am 4. Februar 2006 gewann Faniello schließlich erneut den maltesischen Vorentscheid Malta Song for Europe und nahm beim Eurovision Song Contest 2006 in Athen, Griechenland, teil. Sein Lied I Do, das er zusammen mit Aldo Spiteri schrieb, gewann mit 7729 Anruferstimmen mit einem Vorsprung von nur 106 Stimmen knapp vor Olivia Lewis' Spare a Moment (7623 Anrufer). Im Finale des Eurovision Song Contests erreichte er mit nur einem Punkt aus Albanien lediglich den letzten Platz. Nach einer Pause nahm Faniello dann erst wieder 2011 mit No Surrender und 2012 mit I Will Fight for You (Papa's Song) am maltesischen Vorentscheid teil. Für das internationale Finale konnte er sich jedoch nicht qualifizieren.

Im November 2012 gab Faniello im Rahmen eines Eurovision-Fanclubtreffens ein Konzert in Köln.[2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
2001 Another Summer Night
2001 My Girl
2002 The Touch of Your Breath
2002 Show Me Now
2002 Let Me Be Your Lover
2002 Just 4 Christmas
2004 When We Danced
2004 I’m in Love (The Whistle Song)
2005 Bye Baby Bye Bye
2005 Love on the Radio
2006 I Do
2007 Love Me or Leave Me
2010 I no can do (Cari Jodoh)
2010 My Heart is Asking You (Baik Baik Sayang)
2011 No Surrender
2011 Know Me Better
2012 I Will Fight for You (Papa’s Song)
2012 The Hardest Thing
2013 The Sound of Life is Pop (Jones feat. Fabrizio Faniello)
2014 Just No Place Like Home
2015 Walking Away
2017 Life Goes On
2018 Unexpected
2018 It’s You
2019 Dawl Għajnejja

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
2001 While I’m Dreaming
2003 When We Danced
2005 Believe
2006 Hits & Clips
2011 No Surrender
2018 Unexpected

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartsinfo zu "I'm In Love (The Whistle Hit)", hitparade.ch, abgerufen am 26. November 2012
  2. Fanclubtreffen (Memento des Originals vom 30. Dezember 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ecgermany.de, Eurovision Club Germany, abgerufen am 26. November 2012