Facebook Inc.

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Facebook, Inc.

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Rechtsform Incorporated
ISIN US30303M1027
Gründung 2004[1]
Sitz Menlo Park, Kalifornien,
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Leitung Mark Zuckerberg, Vorsitzender und CEO[1]
Mitarbeiterzahl 58.604 (31. Dezember 2020)[1]
Umsatz 85,97 Mrd. USD (2020)[2]
Branche Werbung, Soziale Medien, Virtuelle Realität
Website de.newsroom.fb.com
Stand: 27. Januar 2021

Facebook Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Menlo Park, Kalifornien. Der Gesellschaft gehören das soziale Netzwerk Facebook, die Video- und Foto-Sharing-App Instagram, der Messenger WhatsApp sowie Oculus VR, ein Hersteller von Virtual-Reality-Hardware. Verzeichnete das Unternehmen im Jahr 2010 noch 2.127 Mitarbeiter bei einem Umsatz von 1,97 Mrd. USD und einem Jahresüberschuss von 606 Mio. USD, wuchs es bis 2020 auf 58.604 Mitarbeiter bei einem Umsatz von 85,97 Mrd. USD und einem Jahresüberschuss von 29,15 Mrd. USD.[2] Im Februar 2021 erreichte der Börsenwert des Unternehmens 766 Mrd. USD.[3]

Produkte und Dienstleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Facebook bietet eine Vielzahl an Dienstleistungen im Web an, welche aufgrund der Finanzierung durch Werbung hauptsächlich kostenlos zur Verfügung stehen. Dazu gehören folgende Dienste und Geschäftsfelder:

  • Soziale Medien
    • Facebook, mit Fokus auf der sozialen Vernetzung mit Freunden und Bekannten
    • Instagram, ein Dienst zum Teilen von Fotos und Videos

Zunehmend dringt Facebook auch in das Hardwaregeschäft vor:

  • Mit der Übernahme von Oculus VR ist Facebook im Bereich der Virtuellen Realität tätig, und vertreibt VR-Headsets (Oculus Rift, Oculus Rift S, Oculus Quest, Oculus Quest 2, Oculus Go).
  • Seit 2018 bietet Facebook Portal[12] an, ein Smart Speaker mit Display und einem Fokus auf Videoanrufen (Alexa integriert).
  • Facebook hat außerdem mehrfach durchscheinen zu lassen, an AR-Brillen zu arbeiten.[13][14] Facebook hat in Kooperation mit der Brillenmarke Ray-Ban für das Jahr 2021 Smartglasses angekündigt, die allerdings noch keine AR-Funktionalität haben wird.[15]
  • Es werden neuartige Eingabemethoden für AR erforscht. Mit Sensoren am Handgelenk sollen Signale des menschlichen Nervensystems erfasst und zur Steuerung von Augmented Reality eingesetzt werden. Eine von den Facebook Reality Labs entwickelte adaptive Benutzeroberfläche unter Verwendung von Künstlicher Intelligenz wird als Intelligent Click bezeichnet. Bei Facebook sind rund 10'000 Mitarbeiter auf dem Gebiet der Mixed Reality tätig.[16]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mark Zuckerberg gründete gemeinsam mit Eduardo Saverin, Dustin Moskovitz und Christopher Hughes das Unternehmen im Juli 2004[17] zur Weiterentwicklung des gleichnamigen sozialen Netzwerkes Facebook. Das Unternehmen Facebook Inc. wird derzeit von Zuckerberg gemeinsam mit Chris Cox (Vizepräsident), Sheryl Sandberg (Chief Operating Officer) und Donald E. Graham (Chairman) geleitet.

Vorbörsliche Finanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Facebook hat in mehreren Finanzierungsrunden rund 1,24 Milliarden Dollar Kapital eingesammelt. Der erste Investor war der Internet-Unternehmer Peter Thiel. Auch der Softwarekonzern Microsoft hat sich an dem Unternehmen beteiligt. Das russische Investment-Unternehmen Mail.ru Group (früher Digital Sky Technologies) schoss in mehreren Schritten knapp 500 Millionen Dollar hinzu. Im Januar 2011 beteiligte sich nach einem bislang unbestätigten Bericht der New York Times auch die US-Investmentbank Goldman Sachs mit rund 400 Millionen Dollar. Das Geldhaus soll zudem eine besondere Anlageform entwickeln, über die ausgewählte Kunden in Facebook investieren können. So sollen weitere 1,5 Milliarden Dollar zusammenkommen.[18] Mehrere Konzerne, darunter Yahoo und Viacom, versuchten, Facebook vollständig zu übernehmen, die Gründer lehnten jedoch alle Angebote ab.[19]

Der Börsengang wurde am 1. Februar 2012 beantragt und sollte ursprünglich bis zu 5 Milliarden Dollar erlösen.[20] Von den tatsächlich eingenommenen 16 Mrd. US-Dollar entfielen auf Facebook 6,8 Mrd. und auf die bestehenden Anteilseigner 9,2 Mrd. US-Dollar. Zuckerberg nahm dabei durch den Verkauf von 30,2 Millionen Aktien 1,15 Mrd. US-Dollar ein.[21]

Finanzierungsrunden
Datum Investor Summe Quelle
2004 Eduardo Saverin 19.000 USD
2004 Peter Thiel 500.000 USD
2005 Accel Partners (Investmentunternehmen) 12,7 Mio. USD
2006 Konsortium geführt von Greylock Partners (Investmentunternehmen) 27,5 Mio. USD [22]
2007 Microsoft 240 Mio. USD
2007 Li Ka-shing 60 Mio. USD
2009 Mail.ru Group 400 Mio. USD [23][24]
2011 Goldman Sachs, Mail.ru Group 500 Mio. USD [18]

Mit der Einführung einer neuen Aktienstruktur – die den bisherigen Anteilseignern mehr Kontrolle sichert – hatte das Unternehmen den Börsengang vorbereitet.[25]

Börsengang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Februar 2012 stellte die Facebook Inc. Antrag auf Börsenzulassung.[26]

Am 18. Mai 2012 ging Facebook an die NASDAQ. Der Ausgabekurs war 38 US-Dollar. Dabei wurden Einnahmen von 16 Mrd. US-Dollar erzielt, was den damals größten Börsengang eines Internetunternehmens darstellte. Die Gesamtbewertung des Unternehmens lag auf Basis des Ausgabekurses bei rund 104 Mrd. US-Dollar.[27]

Obwohl Experten einen deutlichen Anstieg der Kurse vorausgesagt hatten, verlor die Aktie innerhalb weniger Wochen fast ein Drittel ihres Werts und ohne einen Trend der Besserung halbierte sich der Aktienkurs bereits im August 2012 auf 19 Dollar. Der Börsengang wurde vom Wall Street Journal als „Fiasko“ bezeichnet.[28] Der Verlust ließ auch die Aktienkurse anderer Internetunternehmen sinken.[29]

Dennoch war Facebook der erfolgreichste Börsengang aller Internet-Unternehmen im Jahr 2012. Die Einnahmen in Höhe von 16 Mrd. US-Dollar betrugen 88 Prozent aller durch IPOs der Branche erzielten Erträge.[30]

Akquisitionen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen Beschreibung Hauptsitz Akquiriert am Akquiriert für (in EUR) Genutzt als / Eingegliedert in Referenzen
Instagram Onlinedienst zum Teilen von Fotos und Videos Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten, San Francisco

9. April 2012

760 Millionen [31]
WhatsApp Instant-Messaging-Dienst Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten, Mountain View (Kalifornien)

19. Februar 2014

16,8 Milliarden [32]
Oculus VR Hersteller von Virtual-Reality-Hardware Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten, Irvine (Kalifornien)

25. März 2014

1,7 Milliarden [33]
CTRL-labs Forschung an Brain-Computer-Interfaces Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten, New York City September 2019 zwischen 455 und 910 Millionen Facebook Reality Labs [34]
Beat Games Entwicklerstudio von VR-Spielen, insbesondere bekannt für Beat Saber TschechienTschechien Tschechien, Prag November 2019 nicht veröffentlicht Oculus Studio [35]
Jio Platforms Telekommunikation IndienIndien Indien, Mumbai 22. April 2020 5,3 Milliarden1 WhatsApp Business [36][37]
Giphy GIF-Datenbank und -Suchmaschine Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten, New York City 15. Mai 2020 370 Millionen Instagram [38]
Kustomer Customer-Relationship-Management Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten, New York City 30. November 2020 840 Millionen [39]
1 Hierbei handelt es sich um keine vollständige Akquisition, sondern um die Erwerbung von Aktienanteilen in Höhe von 9,99 Prozent.

Logos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 2019 verwendete das Unternehmen Facebook Inc. das gleiche Logo wie das zugehörige soziale Netzwerk Facebook. Um die Unterscheidung sichtbarer zu machen, wurden am 4. November 2019 unterschiedliche Logos für das soziale Netzwerk und die Muttergesellschaft vorgestellt. Auch soll die Zugehörigkeit von Diensten zur Muttergesellschaft durch den Zusatz „von Facebook“ in verschiedenen Logovarianten in den Applikationen deutlicher werden.[40]

Finanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschäftszahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschäfts- und Mitarbeiterentwicklung (jeweiliges Geschäftsjahr)[41][42]
Jahr Umsatz
in Mio. US$
Überschuss
in Mio. US$
Preis je Aktie
in US$
Angestellte
2007 153 −138
2008 272 −56
2009 777 122
2010 1.974 372
2011 3.711 668 3.200
2012 5.089 32 4.619
2013 7.872 1.491 35,48 6.337
2014 12.466 2.925 68,76 9.199
2015 17.928 3.669 88,77 12.691
2016 27.638 10.188 117,04 17.048
2017 40.653 15.920 156,57 25.105
2018 55.838 22.111 171,51 35.587
2019 70.697 18.485 205,25 44.492
2020 85.965 29.146 268,94 58.604

Geschäftsmodell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Facebook-Nutzung ist für Mitglieder kostenlos. Einnahmen soll vor allem das Werbegeschäft bringen. In den Vereinigten Staaten hat das Unternehmen den größten Anteil am Markt für Bannerwerbung (Stand: November 2010).[43] Im Dezember 2010 wurde bekannt, dass Facebook neue E-Commerce-Angebote in seinen Dienst integrieren möchte.[44] Dieser Social-Shopping-Marktplatz soll eine Alternative zum klassischen Online-Shopping darstellen, aber auch neue Mitglieder anlocken und zudem höhere Werbeeinnahmen generieren.[45]

Eigentümerstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über die genaue Zusammensetzung der Hauptanteilseigner und deren Anteile am Unternehmen gibt es in der Presse unterschiedliche Angaben. Die Schweizer Handelszeitung veröffentlichte am 14. Mai 2012 nachfolgende Aktionärsstruktur: Mark Zuckerberg (28,2 %), Accel Partners (10 %), Dustin Moskovitz (7,6 %), Mail.ru Group (5,4 %), Eduardo Saverin (4 %), Sean Parker (4 %), Peter Thiel (2,5 %), Sheryl Sandberg (1,8 %), Microsoft (1,5 %), Greylock Partners (1,5 %), Cameron Winklevoss (0,22 %) und Tyler Winklevoss (0,22 %).[46] Die Website whoownsfacebook.com kommt bei den Hauptanteilseignern auf die weitgehend gleichen Werte, führt aber in ihrer Liste weitere Aktionäre mit Anteilen deutlich unter 0,1 % am Unternehmen auf. Die Winklevoss-Zwillinge, die mit Zuckerberg einen Rechtsstreit über die Urheberschaft von Facebook führten, werden hier mit je 0,22 % gelistet.[47]

Im Jahr 2018 hielten die Vanguard Group (7,10 %), BlackRock (6,10 %) und Fidelity Investments (5,10 %) Anteile an Facebook.[42] Im Jahr 2020 hielten die Vanguard Group (7,30 %) und BlackRock (6,30 %) Anteile an Facebook.[48]

Tochtergesellschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Facebook Ireland Limited[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vermutlich aus Steuergründen hat Facebook eine Tochtergesellschaft in Dublin (Irland) gegründet. Alle Nutzer außerhalb der USA und Kanada haben nach den Geschäftsbedingungen von Facebook einen Vertrag mit dieser Gesellschaft, nicht mit Facebook Inc. in den USA. Damit fällt Facebook außerhalb der USA und Kanada unter die Gesetze von Irland und damit der EU. Dies wurde 2011 von einer Gruppe österreichischer Studenten genutzt, um Facebook wegen Bruchs der europäischen Datenschutzgesetze anzuzeigen. Die deutsche Domain facebook.de ist auf die irische Gesellschaft bei der Denic registriert.

Im November 2017 wird Facebook in den Veröffentlichungen der Paradise Papers aufgelistet.[49]

Tochtergesellschaft in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Konzern besitzt seit dem 1. Oktober 2009 eine Tochtergesellschaft in Hamburg unter der Adresse Facebook Germany GmbH, Caffamacherreihe 7, Brahmsquartier, 20355 Hamburg. Die Facebook Germany GmbH wird laut Bundesanzeiger derzeit von ihren Geschäftsführern Susan Taylor, Shane Crehan und David William Kling vertreten.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelte gegen aktuelle und ehemalige Geschäftsführer der Facebook Germany GmbH wegen des Verdachtes der Beihilfe zur Volksverhetzung. Die Strafanzeige blieb jedoch folgenlos.[50] Die Anzeige wurde von dem Würzburger IT-Fachanwalt Chan-jo Jun erstattet, nachdem Jun den Geschäftsführern über 60 Fälle von kritischen Kommentaren und Postings persönlich zugestellt hatte und dennoch keine Löschung erfolgte. Die Hamburger Staatsanwaltschaft entschied, dass angesichts der verzweigten Unternehmensstruktur von Facebook deutsches Recht nicht anwendbar sei. Daraufhin reichte Jun die Klage bei der Staatsanwaltschaft in München ein.[51]

Die nationalen Tochtergesellschaften von Facebook sind hauptsächlich für die Vermarktung von Werbung zuständig. Bei bisherigen Gerichtsverfahren gegen Facebook wurde jede Verantwortlichkeit für die Plattform selbst bestritten. Die Facebook Germany GmbH verweist bei inhaltlichen Beanstandungen auf die Facebook Ireland Ltd.

In Berlin betreibt der Konzern ein Public Policy Office, welches für die politische Kommunikation von Facebook in Deutschland, Österreich und der Schweiz zuständig ist. Head of Public Policy ist die Politikwissenschaftlerin Eva-Maria Kirschsieper.

Tochtergesellschaft in der Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Schweiz wurde am 2. Juli 2013 die Facebook Switzerland Sàrl mit Sitz in Vernier im Handelsregister des Kantons Genf eingetragen.[52] Die Niederlassung in Zürich wurde 2016 in Betrieb genommen.[53]

Kritik an Facebook[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rechtsstreitigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

StudiVZ[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Konzept von Facebook hat einige Nachahmer wie StudiVZ und wer-kennt-wen gefunden. So wurde der im deutschsprachigen Raum verbreitete Konkurrent StudiVZ dafür kritisiert, ein bis in die Details von Funktion, Aufbau und Aussehen gehender Nachbau von Facebook zu sein. Am 19. Juli 2008 reichte Facebook beim US-Bezirksgericht in San José (Kalifornien) Klage gegen die Betreiber des StudiVZ ein, der Vorwurf lautet Diebstahl geistigen Eigentums.[54] Jedoch ist Facebook mit dieser Klage gescheitert. Im September 2009 teilten beide Unternehmen mit, man habe sich geeinigt und StudiVZ werde einen Geldbetrag an Facebook zahlen.[55]

ConnectU (Winklevoss)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommilitonen von Zuckerberg an der Harvard University, die Zwillinge Tyler und Cameron Winklevoss, beschuldigen Zuckerberg, dass er ihnen die Idee für ihr Online-Netzwerk ConnectU („Vernetze Dich“) gestohlen hatte. Die Brüder und ein Freund haben 2003 Zuckerberg mit der Weiterentwicklung ihres Programms beauftragt, Zuckerberg habe sich aber nicht an den Vertrag gehalten, sondern im Februar 2004 mit Facebook sein eigenes Netzwerk gestartet. Diese Darstellung wird von Facebook zurückgewiesen.[56]

2008 zahlte Zuckerberg nach einer Einigung mit den Winklevoss-Brüdern 65 Millionen US-Dollar, davon 20 Millionen Dollar in bar und Facebook-Anteile im Wert von damals 45 Millionen Dollar. Später wollten die Winklevoss den Vergleich wieder rückgängig machen: Sie gaben als Grund an, die Gegenseite habe sie über den wahren Wert von Facebook getäuscht und ihnen zu wenig Geld und Anteile überlassen. Das Berufungsgericht in San Francisco wies diese Sichtweise 2011 zurück und fand, die Zwillinge haben damals einen „vorteilhaften“ Deal ausgehandelt.[57][56] Die Brüder legten Protest gegen dieses Urteil ein.[58][59] Im Juni 2011 akzeptierten die Zwillinge den ursprünglichen Vergleich und beendeten ihre juristischen Bemühungen.[60]

Grant Raphael[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 24. Juli 2008 verurteilte ein Gericht in London Grant Raphael zu einer Zahlung von 22.000 Pfund wegen Persönlichkeitsverletzungen und falscher Beschuldigungen. Raphael hatte eine falsche Facebook-Seite über einen ehemaligen Klassenkameraden und Geschäftspartner erstellt. Auf ihr behauptete Raphael unter dessen Namen, dass er homosexuell und nicht vertrauenswürdig sei.[61]

Anzeigen gegen Facebook Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitte August 2011 brachte eine Gruppe von Facebook-Nutzern rund um den österreichischen Rechtswissenschafts-Studenten Maximilian „Max“ Schrems 16 Anzeigen bei der irischen Datenschutzbehörde (Office of the Data Protection Commissioner) gegen Facebook Ireland Ltd. ein.[62] Alle Nutzer außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanada haben ausschließlich einen Vertrag mit Facebook Ireland Ltd., die für Europa zuständige Tochtergesellschaft von Facebook. Die Studentengruppe ist der Ansicht, dass die irische Behörde zur Durchsetzung der Datenschutz- und Konsumentenschutzrechte der Facebook-Nutzer in der Europäischen Union zuständig ist. Die Gruppe begründet dies damit, dass auf Grund des Firmensitzes in Dublin europäisches Datenschutzrecht anzuwenden sei und beruft sich neben dem irischen Data Protection Act auf die EU-Datenschutzrichtlinie 95/46/EG von 1995.[63][64]

Am 24. August 2011 übermittelte der Data Protection Commissioner in Irland (DPC) den Anzeigenden ein Schreiben, dass die irische Behörde sich zuständig erklärt und die Ermittlungen aufnehmen wird.[65] Am 4. September berichtete die irische Tageszeitung Irish Independent, unter Berufung auf den DPC, dass die Behörde umfassend, über den Inhalt der 16 Anzeigen hinaus, ermitteln wird. Als schärfste Form nach irischem Datenschutzrecht soll auch eine Untersuchung in der Facebook-Europazentrale in Dublin stattfinden.[66] Dies wurde von der Sprecherin der irischen Datenschutzbehörde auf Anfrage von ORF.at bestätigt.[67]

Verbraucherzentralen gegen Facebook[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 6. März 2012 entschied das Landgericht Berlin, dass zahlreiche Klauseln in den AGB von Facebook unwirksam sind.[68] Facebook darf sich demnach in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen kein umfassendes weltweites und kostenloses Nutzungsrecht an Inhalten einräumen lassen, die Facebookmitglieder in ihr Profil eingestellt haben. Facebook darf urheberrechtlich geschützte Werke nur nach Zustimmung der Facebook-Mitglieder verwenden. Rechtswidrig ist nach Ansicht des Landgerichts Berlin zudem die Einwilligungserklärung, mit der die Facebookmitglieder der Datenverarbeitung zu Werbezwecken zustimmen. Überdies muss Facebook sicherstellen, dass über Änderungen der Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen rechtzeitig informiert wird. Schließlich verstößt der Freundefinder-Button gegen deutsches Recht. Insbesondere untersagte das Gericht den Adressimport aus der Adressdatei des Anwenders in den Datenbestand von Facebook, der mit diesem Button ausgelöst wird. Im August 2012 schickte der Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. Facebook eine Abmahnung, um Änderungen am App-Center zu erzwingen. Die Verbraucherschützer sehen im Zugriff Facebooks auf persönliche Kontakte der Nutzer einen Verstoß gegen das Telemediengesetz.[69]

Impressum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Soziale Netzwerke bieten Unternehmen häufig die Möglichkeit zur Selbstdarstellung. Die Unternehmenspräsenzen unterliegen dabei regelmäßig denselben gesetzlichen Vorgaben wie sonstige kommerzielle Websites. Das Landgericht Aschaffenburg[70] musste sich nun mit der Frage befassen, ob ein kommerzieller Anbieter, der sein Unternehmen unter Facebook darstellt, verpflichtet ist, auch dort ein vollständiges und transparentes Impressum einzustellen. Das Gericht bejahte dies und nahm einen Verstoß gegen § 5 Abs. 1 TMG[71] in Verbindung mit §§ 3, 4 Nr. 11 UWG[72][73] an.

Psychische Belastungen von Inhalteprüfern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevor Inhalte (Videos, Fotos) auf der Facebook-Plattform im Internet erscheinen, müssen sie geprüft werden, ob sie beispielsweise unangemessene Gewalt, Pornografie, politisch inakzeptable Inhalte oder Ähnliches enthalten. Alle Videos und Bilder, die bei Facebook hochgeladen werden, werden durch Algorithmen automatisch auf solche Inhalte überprüft. Da diese Algorithmen nicht alle problematischen Inhalte sicher erkennen können, muss die Endkontrolle durch Menschen übernommen werden, sogenannte Inhaltsprüfer (offiziell content moderators). Diese Inhaltsprüfer sitzen den ganzen Tag vor dem Bildschirm und sehen sich ein Video bzw. ein Foto nach dem anderen an – darunter auch solche, die durch Benutzer als ungeeignet gemeldet werden – und entscheiden dann, ob es gelöscht werden soll. Meist werden für diese Arbeit Menschen in Niedriglohnländern beschäftigt. Im Jahr 2018 sorgte der deutsche Dokumentarfilm Im Schatten der Netzwelt auch international für Aufsehen. Hier wurde die Arbeit derartiger Inhaltsprüfer auf den Philippinen begleitet. Einige der Interviewten berichteten, dass sie verstörendste Gewaltvideos hätten mitansehen müssen, beispielsweise Hunderte von Enthauptungen oder schwerste Kinderpornografie und Kindesmisshandlung. In dem Dokumentarfilm kam zum Ausdruck, dass die Inhaltsprüfer, die „die Drecksarbeit für uns alle erledigten“, praktisch keinerlei psychologische Unterstützung bei ihrer Arbeit erführen.[74]

In der Folge verklagten Inhalteprüfer, die aufgrund ihrer Tätigkeit für Facebook in den USA an einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD) leiden, das Unternehmen im Herbst 2018 auf Entschädigung. Im Mai 2020 einigten sich Facebook und die Kläger auf eine Erstattung an Behandlungskosten von bis zu 50.000 US-Dollar pro Fall. Das juristische Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Die Prüfer sind zum Teil bei Dienstleistungsunternehmen beschäftigt.[75][76]

Unerlaubter Einsatz von Gesichtserkennungs-Software[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. März 2021 berichtete die Süddeutsche Zeitung, dass Facebook nach jahrelangem Rechtsstreit 650 Millionen US-Dollar (umgerechnet 539 Millionen Euro) wegen Einsatzes einer Gesichtserkennungssoftware an die Kläger zahle. Der 2015 in Illinois eingereichten Klage hatten sich fast 1,6 Millionen Facebook-Nutzer angeschlossen. Sie hatten Facebook beschuldigt, ohne ihre vorherige Zustimmung Gesichtserkennungssoftware für Fotos angewandt zu haben, die sie hochgeladen hatten. Jedes Mitglied der Sammelklage kann mit mindestens 345 Dollar rechnen.[77]

Drohung wegen Forschungsarbeit zu Instagram[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AlgorithmWatch wollte in einem Forschungsvorhaben untersuchen, welche Inhalte Instagram bevorzugt und hatte dazu eine Browser-Erweiterung angeboten, die 1500 Nutzer und Nutzerinnen heruntergeladen hatten. Weil Facebook der Organisation deshalb jedoch "kaum verhohlen" juristische Schritte angekündigt habe, sei die Studie beendet worden. Auf einen Rechtsstreit mit dem Milliardenkonzern habe man es nicht ankommen lassen wollen und die Arbeit daher abgebrochen. Ende Juli 2021 hatte Facebook auch eine Wissenschaftlerin und einen Wissenschaftler der New York University von der Plattform verbannt. Die beiden hatten zu Desinformation und zur Werbebibliothek des Unternehmens geforscht, dabei handelte es sich dabei um eine durchsuchbare Datenbank, die Wahlwerbung oder Werbung zu politisch relevanten Themen enthält.[78]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sheera Frenkel, Cecilia Kang: An Ugly Truth: Inside Facebook’s Battle for Domination. Harper, New York 2021, ISBN 978-0-06-296067-2.
  • Scott Galloway: The Four. Die geheime DNA von Amazon, Apple, Facebook und Google. Plassen, Kulmbach 2018, ISBN 978-3-86470-487-1. (Amerikanische Originalausgabe: The Four. The Hidden DNA of Amazon, Apple, Facebook and Google. Portfolio/Penguin, New York 2017, ISBN 978-0-7352-1365-4)
  • Steven Levy: Facebook – Weltmacht am Abgrund. Droemer HC, New York 2020, ISBN 978-3-426-27728-7.
  • Roger McNamee: Zucked: Waking Up to the Facebook Catastrophe. Penguin, New York 2019, ISBN 978-1-9848-7789-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Company Info Website von Facebook
  2. a b Facebook Reports Fourth Quarter and Full Year 2020 Results. Abgerufen am 9. Februar 2021 (amerikanisches Englisch).
  3. Facebook Aktie. In: finanzen.net. Abgerufen am 9. Februar 2021.
  4. BS Web Team & agencies: Facebook launches 'Messenger Rooms' for group video chat to target Zoom app. In: Business Standard India. 25. April 2020 (business-standard.com [abgerufen am 4. September 2020]).
  5. Instagram Live Rooms: Was steckt hinter dem neuen Feature und wie funktioniert es? Abgerufen am 25. Mai 2021 (deutsch).
  6. Julia Alexander: Instagram Launches Reels, Its Attempt to Keep You Off TikTok. Abgerufen am 4. September 2020 (amerikanisches Englisch).
  7. INTERNET WORLD Business: Neue Shopping-Katalog-Funktion bei WhatsApp. Abgerufen am 26. Januar 2020.
  8. What brands need to know about Instagram Shopping. In: Glossy. 16. Januar 2020, abgerufen am 26. Januar 2020 (englisch).
  9. Facebook rolls out job posts to become the blue-collar LinkedIn. In: TechCrunch. Abgerufen am 26. Januar 2020 (amerikanisches Englisch).
  10. Berliner Morgenpost – Berlin: Facebook Dating: Netzwerk wirbt in Deutschland für neue Funktion. 23. Januar 2020, abgerufen am 26. Januar 2020.
  11. Welcome Unit 2 Games to Facebook Gaming. Abgerufen am 9. Juni 2021 (englisch).
  12. Smart Video Calling with Alexa Built-in. Abgerufen am 25. Januar 2020 (englisch).
  13. Adi Robertson: Facebook says it will build AR glasses and map the world. 25. September 2019, abgerufen am 25. Januar 2020 (englisch).
  14. Audrey Schomer: Mark Zuckerberg is framing Facebook's focus on AR as a bid to create a tech tool for social good. Abgerufen am 25. Januar 2020.
  15. Bloomberg - Facebook Smart Glasses Coming ‘Sooner Than Later’ Without AR. Abgerufen am 25. Mai 2021.
  16. Philipp Gollmer: Mit einem Armband voller Sensoren will Facebook die Steuerung von Augmented-Reality-Brillen revolutionieren. In: NZZ, 1. April 2021, abgerufen am 2. April 2021.
  17. Facebooks Antrag auf Börsenzulassung bei der US-Börsenaufsichtsbehörde in der Fassung vom 16. Mai 2012, Abschnitt Prospectus Summary – Corporate Information, aufgerufen am 29. Mai 2012.
  18. a b Goldman Offering Clients a Chance to Invest in Facebook. Abgerufen am 5. Januar 2010.
  19. Crunchbase.
  20. Facebook wagt Sprung an die Börse. Abgerufen am 2. Februar 2012.
  21. ap: Facebook’s IPO: Who’s who among shareholders. In: San Francisco Chronicle vom 18. Mai 2012
  22. Facebook-Fakten. Abgerufen im Januar 2010.
  23. Facebook Receives Investment From Digital Sky Technologies. Abgerufen am 9. Februar 2010.
  24. Zeitung: DST erhöht erneut Anteil an Facebook. Abgerufen am 9. Februar 2010.
  25. Neue Aktienstruktur: Facebook fädelt Börsengang ein. Abgerufen am 9. Februar 2010.
  26. F. Lüke: Das teuerste Netzwerk der Welt. In: taz.de vom 2. Februar 2012
  27. Börsengang: Facebook-Aktien kosten 38 Dollar. (Memento vom 19. Mai 2012 im Internet Archive) In: ftd.com vom 18. Mai 2012
  28. David Weidner: Facebook IPO Facts, Fiction and Flops. In: The Wall Street Journal. 30. Mai 2012, abgerufen am 12. Juni 2012.
  29. Facebook reißt sie mit nach unten. In: Handelsblatt. 5. Juni 2012, abgerufen am 12. Juni 2012.
  30. Johannes Haupt: So erfolgreich waren die Börsengänge von Internetunternehmen 2012. (Nicht mehr online verfügbar.) In: t3n Magazin. 28. Dezember 2012, archiviert vom Original am 1. Januar 2013; abgerufen am 1. Januar 2013.
  31. Eine Milliarde Dollar für eine Idee. Abgerufen am 23. Januar 2020.
  32. Facebook to Acquire WhatsApp, Facebook. 19. Februar 2014. 
  33. Facebook acquires Oculus VR. Facebook. 25. März 2014.
  34. 24 09 2019 Um 08:39: Facebook übernimmt Startup für gedankenlesende Armbänder. 24. September 2019, abgerufen am 23. Januar 2020.
  35. Adi Robertson: Facebook is buying Beat Saber’s development studio. 26. November 2019, abgerufen am 23. Januar 2020 (englisch).
  36. Facebook kauft für Milliarden in Indien zu. 22. April 2020, abgerufen am 23. April 2020.
  37. Media Release. In: Reliance Industries Website. Reliance Jio Infocomm, 30. April 2020, abgerufen am 8. Mai 2020 (englisch).
  38. Facebook kauft Giphy für angeblich 400 Millionen Dollar. 15. Mai 2020, abgerufen am 15. Mai 2020.
  39. heise online: Facebook: Übernahme von Kustomer soll Kundendienst stärken. Abgerufen am 20. Dezember 2020.
  40. Introducing Our New Company Brand. In: About Facebook. 4. November 2019, abgerufen am 31. Januar 2020 (amerikanisches Englisch).
  41. Facebook Net Income 2009-2018 | FB. Abgerufen am 21. Oktober 2018.
  42. a b Unternehmensprofil. Abgerufen am 21. Oktober 2018.
  43. Lipsman, Andrew: U.S. Online Display Advertising Market Delivers 22 Percent Increase in Impressions vs. Year Ago. 8. November 2010, abgerufen am 5. Januar 2011 (englisch).
  44. Kharif, Olga: Facebook Ramps Up Big E-Commerce Drive. 20. Dezember 2010, abgerufen am 22. Dezember 2010 (englisch).
  45. Redaktion Internet World Business: Facebook setzt auf Social Shopping: Das Netzwerk wird zum Einkaufszentrum. 22. Dezember 2010, abgerufen am 22. Dezember 2010.
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  48. Unternehmensprofil. Abgerufen am 22. April 2020.
  49. Paradise Papers bringen vor allem Facebook und Twitter in Bedrängnis. iTopnews, 6. November 2017, abgerufen am 7. November 2017.
  50. Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen Mark Zuckerberg., Tagesspiegel, 4. November 2016
  51. Uwe Ebbinghaus: Ein Mann gegen Facebook. „Fake News“ vor Gericht. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. Februar 2017, abgerufen am 8. Februar 2017.
  52. Eintrag im Handelsregister des Kantos Genf. Abgerufen am 24. September 2019.
  53. Facebook: Büro in Zürich soll ausgebaut werden. In: persoenlich.com. 24. September 2019, abgerufen am 24. September 2019.
  54. Facebook verklagt StudiVZ. In: Spiegel Online.
  55. Facebook und StudiVZ legen Rechtsstreit bei. In: Zeit Online, 10. September 2009. Abgerufen am 16. September 2009.
  56. a b https://www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-zuckerberg-siegt-ueber-ehemalige-kommilitonen-a-756414.html
  57. Streit um Facebook-Gründung: Gericht verwirft Vergleichsanfechtung. In: heise.de, 12. April 2011.
  58. Die Winklevoss-Zwillinge geben nicht auf. In: Tages-Anzeiger, 19. April 2011.
  59. Winklevoss twins seek another Facebook hearing. In: Pressemeldung der AFP, 18. April 2011 (englisch). Abgerufen am 7. September 2011.
  60. Zuckerberg-Gegner geben auf. In: Spiegel Online, 23. Juni 2011.
  61. Amy Fallon: Libel: Ex-friend’s Facebook revenge costs £22,000 in damages at high court. In: The Guardian, 25. Juli 2008 (englisch). Abgerufen am 3. August 2009.
  62. Anzeigen gegen „Facebook Ireland Limited“, 18. August 2011. Abgerufen am 7. September 2011. (Website von „Europa versus facebook“ mit Historie und Pressespiegel: www.europe-v-facebook.org.)
  63. Presseinfo europe-v-facebook.org@1@2Vorlage:Toter Link/www.europe-v-facebook.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; ohne Datum; 198 kB). Abgerufen am 7. September 2011.
  64. Günter Hack: Was Facebook über User weiß. „Schattenprofile“ in den USA. Interview mit Max Schrems. In: ORF.at, 6. September 2011. Abgerufen am 7. September 2011.
  65. Schreiben des Data Protection Commissioner in Ireland@1@2Vorlage:Toter Link/www.europe-v-facebook.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF) vom 24. August 2011. Abgerufen am 7. September 2011: “The Data Protection Commissioner […] will investigate your complaints using his full legal powers if necessary.
  66. Roisin Burke: Facebook faces major Irish privacy investigation. In: Irish Independent, 4. September 2011. Abgerufen am 7. September 2011.
  67. Günter Hack: Ermittlungen in Irland. In: ORF.at, 6. September 2011. Abgerufen am 7. September 2011.
  68. LG Berlin, Urteil vom 6. März 2012 · Az. 16 O 551/10 – nicht rechtskräftig
  69. Verbraucherzentralen mahnen Facebook ab, spiegel.de, abgerufen am 3. September 2012
  70. LG Aschaffenburg, Urt. v. 19. August 2011 – 2 HK O 54/11
  71. § 5 Abs. 1 TMG
  72. § 3 UWG
  73. § 4 Nr. 11 UWG
  74. The Facebook cleaners: 'I've seen hundreds of beheadings'. BBC News, 8. Oktober 2018, abgerufen am 15. Mai 2020 (englisch).
  75. Facebook will erkrankten Inhalteprüfern 52 Millionen Dollar zahlen. Der Spiegel, 13. Mai 2020, abgerufen am 13. Mai 2020.
  76. Facebook zahlt Millionen-Entschädigung an erkrankte Prüfer. In: zeit.de. 13. Mai 2020, abgerufen am 14. Mai 2020.
  77. Facebook zahlt 650 Millionen Dollar. SZ.de, 1. März 2021 (abgerufen am 3. März 2021)
  78. Patrick Beuth, Marcel Rosenbach: Facebook drohte kritischer NGO wegen Forschungsprojekt. Ärger um Instagram-Studie. SPON, 13. August 2021


Koordinaten: 37° 29′ 5″ N, 122° 8′ 54″ W