Fachanwalt für Verkehrsrecht

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Der Fachanwalt für Verkehrsrecht wurde von der Satzungsversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) eingeführt. Rechtsanwälte können diesen Titel erwerben, wenn sie entsprechende fachliche Kenntnisse nach § 14d der Fachanwaltsordnung (FAO) (üblicherweise durch erfolgreiches Bestehen eines sog. Fachanwalts-Lehrgangs) und eine nach § 5 Abs. 1 lit.k FAO vorgegebene Mindestanzahl von tatsächlich bearbeiteten Fällen nachweisen können. Bearbeitet werden müssen 160 Fälle, davon mindestens 60 gerichtliche Verfahren. Die Fälle müssen sich auf mindestens drei Bereiche der nachfolgenden von 1. bis 4. genannten Bereiche beziehen, davon in jedem dieser Bereiche mindestens 5 Fälle.

Nach § 14 d der Fachanwaltsordnung (FAO) sind besondere Kenntnisse im Verkehrsrecht in folgenden Bereichen nachzuweisen:

Interessenverbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fachanwälte für Verkehrsrecht sind häufig Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV (Deutscher Anwaltverein). Ein weiterer, wenn auch kleinerer Zusammenschluss ist der Verband deutscher VerkehrsrechtsAnwälte e.V. (VdVKA).

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum 1. Januar 2018 waren 3.987 Fachanwälte für Verkehrsrecht in Deutschland zugelassen.[1] Die Zahl stieg zum 1. Januar 2019 auf 4116 Fachanwälte.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Matthias Kilian und Alexandra von Albedyll, "Fachanwälte für Verkehrsrecht", Forschungsberichte des Soldan Instituts für Anwaltmanagement, Band 11, Deutscher Anwalt Verlag, Bonn 2013, ISBN 978-3-8240-5416-9

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundesrechtsanwaltskammer, Statistik (PDF)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!