Fachgesellschaft Geschlechterstudien

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Fachgesellschaft Geschlechterstudien / Gender Studies Association
(Gender e. V.)
Zweck: wissenschaftliche Fachgesellschaft
Vorsitz: Sabine Hark, Susanne Baer[1]
Gründungsdatum: Januar 2010
Mitgliederzahl: 365 (Anfang Mai 2012)[2]
Sitz: Berlin
Website: www.fg-gender.de

Die Fachgesellschaft Geschlechterstudien / Gender Studies Association (Gender e. V.) ist ein wissenschaftlicher Zusammenschluss für das Gebiet der Geschlechterforschung. Gegründet wurde sie 2010 in Berlin.

Gründung, Ziele, Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 2010 gründeten 204 Wissenschaftler sowie Studierende die Fachgesellschaft Geschlechterstudien/Gender Studies Association an der Technischen Universität Berlin. Zu den Gründungsmitgliedern zählen die Zentren für Geschlechterforschung der TU und der Humboldt-Universität Berlin, der Universität Siegen und der Universität Luxemburg.[3][4] Unterstützt wurde die Gründung vom Dachverband Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG, kurz: Genderkonferenz). Mitglieder der Fachgesellschaft kommen aus allen akademischen Feldern. Die Fachgesellschaft arbeitet eng mit der schweizerischen wissenschaftlichen Fachgesellschaft in den Gender Studies zusammen.[5]

Ziele sind unter anderem die Weiterentwicklung der Geschlechterforschung als eigene Disziplin im deutschsprachigen Raum,[6] die Unterstützung der wechselseitigen Vernetzung und Information von Forschenden und Lehrenden dieses transdisziplinären Forschungsgebiets, die Förderung internationaler Kooperationen, eine Stärkung der Sichtbarkeit der Geschlechterstudien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.[7][8]

Die Fachgesellschaft Geschlechterstudien veranstaltet jedes Jahr eine wissenschaftliche Tagung mit wechselnden Schwerpunktthemen.[7][9][10] Die 4. Jahrestagung im Februar 2014 an der Universität Paderborn hat das Thema Erkenntnis, Wissen, Interventionen – Geschlechterwissenschaftliche Perspektiven.[11]

Vorstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Vorstand gehören derzeit (2016–2018) Susanne Völker (Soziologie, Köln), Sabine Grenz (Gender Studies, Wien), Sarah Elsuni (Rechtswissenschaft/Legal Gender Studies, Frankfurt/Main), Irina Gradinari (Germanistik, Trier), Elisabeth Tuider (Kassel), Inka Greusing (Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, Berlin) und Göde Both (Science & Technology Studies, Braunschweig) an.[12]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eva Buchholz, Juliette Wedl: „Eine tragfähige Opposition?“ Gründung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien/Gender Studies Association e.V., in: Femina Politica 1/2010

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. fg-gender.de: Impressum. Abgerufen am 11. September 2012.
  2. Rundbrief Mai 2012. S. 2. (PDF; 50 kB). Abgerufen am 11. September 2012
  3. Fachgesellschaft Geschlechterstudien (Memento des Originals vom 9. November 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zifg.tu-berlin.de, Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG), Technische Universität Berlin, 6. Dezember 2011
  4. Lars Klaassen: Kennen wir uns?, Taz, 28. Mai 2011
  5. Genderkonferenz, Geschichte
  6. Andrea Roedig: „Das Geschlecht ist komplex“, Interview mit Paula Villa, Potsdamer Neueste Nachrichten, 26. Januar 2010
  7. a b Eva Blome et al.: Handbuch zur Gleichstellungspolitik an Hochschulen, Springer VS 2013, ISBN 978-3-531-17567-6, S. 236
  8. Bettina Wahrig, Stephanie Zuber: InterViduum – Perspektiven für die/den interdisziplinierte/n Wissenschaftler/in, in: Jutta Weber (Hrsg.): Interdisziplinierung? Zum Wissenstransfer zwischen den Geistes-, Sozial- und Technowissenschaften, Transcript, Bielefeld 2010, S. 226 f.
  9. Jahrestagungen und Workshops, Gender e.V. (Memento des Originals vom 5. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fg-gender.de
  10. Marion Mangelsdorf: Ein vielstimmiger Kanon. Genderstudies im deutschsprachigen Raum, Goethe-Institut, Februar 2012
  11. Universität Paderborn; Zentrum für Geschlechterstudien
  12. fg-gender.de: Vorstand. Abgerufen am 11. Februar 2016.
  13. Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien zum Thema „Verletzbarkeiten“- geschlechterwissenschaftliche Perspektiven (Memento des Originals vom 12. November 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gender.soziologie.uni-muenchen.de, LMU München, 21./22. Januar 2011
  14. Wanderungen. Migrationen & Transformationen aus geschlechterwissenschaftlichen Perspektiven. (Memento des Originals vom 9. November 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uni-oldenburg.de Zweite Jahrestagung der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft Geschlechterstudien/Gender Studies Association (Gender e. V.) am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterstudien der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (ZFG), 3./4. Februar 2012