Fachhochschule Bielefeld

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Fachhochschule Bielefeld
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Gründung 1971[1]
Trägerschaft Land Nordrhein-Westfalen (staatlich)
Ort Bielefeld, Minden, Gütersloh[1]
Bundesland Nordrhein-Westfalen[1]
Land Deutschland
Präsidentin Ingeborg Schramm-Wölk
Studierende 10.552 (November 2019)[1]
Mitarbeiter 809 (November 2019)[1]
davon Professoren 222 (November 2019)[1]
Jahresetat 92,1 Millionen Euro (inkl. Drittmittel)(März 2019)[2]
Website www.fh-bielefeld.de

Die Fachhochschule Bielefeld (kurz FH Bielefeld, englisch Bielefeld University of Applied Sciences) ist mit 10.552 Studierenden, 272 Professoren und Lehrkräften für besondere Aufgaben sowie rund 537 weiteren Mitarbeitern[1] die größte staatliche Fachhochschule in Ostwestfalen-Lippe. Die FH Bielefeld hat ihren Sitz in Bielefeld. Weitere Standorte befinden sich in Minden und Gütersloh. Das Studienangebot umfasst 68 Studiengänge (38 Bachelor- und 25 Master-Studiengänge sowie fünf Zertifikatsstudiengänge),[3] die sich auf fünf Fachbereiche verteilen.[4] Präsidentin ist seit September 2015 Ingeborg Schramm-Wölk.[5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die FH Bielefeld wurde am 1. August 1971 gegründet und gehört somit zu den Fachhochschulen der ersten Gründungswelle in Deutschland.[1] Walter Wolff wurde vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung zunächst zum kommissarischen Rektor ernannt.[6] Zum ersten Rektor der FH Bielefeld wurde dann Germanus Wegmann bestellt. Mit der Gründung entstand auch der Standort Minden. Wie damals üblich, schlossen sich vorhandene Ausbildungseinrichtungen zu einer Fachhochschule zusammen.[7] Im Fall der FH Bielefeld waren dies:

  • Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen in Bielefeld
  • Städtische Werkkunstschule Bielefeld bzw. Handwerker- und Kunstgewerbeschule Bielefeld
  • Landeshauptmann-Salzmann-Schule / Höhere Fachschule für Sozialarbeit
  • Paritätische Sozialseminar / Höhere Fachschule für Sozialarbeit Detmold
  • Staatliche Höhere Wirtschaftsfachschule Bielefeld
  • Staatliche Ingenieurschule für Bauwesen Minden

Im September 2010 wurde der Studienort Gütersloh in der Schulstraße 10 offiziell eröffnet.[7]

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die FH Bielefeld hat fünf Fachbereiche:[1]

  • Fachbereich Gestaltung
  • Fachbereich Campus Minden
  • Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik
  • Fachbereich Sozialwesen
  • Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bielefeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der größte Studienort und Hauptsitz der FH Bielefeld ist die Stadt Bielefeld. Die Fachhochschule hat in Bielefeld insgesamt drei Standorte.[1]

Interaktion 1 [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das zentrale Hauptgebäude der FH Bielefeld wurde im Sommer 2015 fertiggestellt. Es hat eine Hauptnutzfläche von 31.500 Quadratmetern, 2.000 Räume, darunter 15 zentrale Hörsäle und mehr als 220 Seminarräume.[8] In der Tiefgarage stehen 1.040 PKW-Stellplätze zur Verfügung. Das Gebäude ist mit dem öffentlichen Personennahverkehr über die Stadtbahnlinie 4, Haltestelle Wellensiek, optimal zu erreichen.[9] Im neuen zentralen Hauptgebäude auf dem Campus Bielefeld sind die Fachbereiche Wirtschaft und Gesundheit, Ingenieurwissenschaften und Mathematik sowie Sozialwesen untergebracht. Neben den klassischen Vollzeitstudiengängen bieten die Fachbereiche Wirtschaft und Gesundheit sowie Ingenieurwissenschaften und Mathematik berufsbegleitende Verbundstudiengänge an, mit Lehrveranstaltungen am Wochenende. Im Bereich Wirtschaft gibt es seit dem Wintersemester 2015/2016 den praxisintegrierten Studiengang Betriebswirtschaftslehre, und ab Wintersemnester 2018/19 den praxisintegrierten Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik, bei denen sich Lernphasen an der FH Bielefeld und Praxisphasen in Unternehmen über jeweils 13 Wochen abwechseln. Im Bereich Gesundheit bietet die FH Bielefeld den dualen Bachelorstudiengang Gesundheits- und Krankenpflege an, bei dem sowohl der Abschluss als Gesundheits- und Krankenpfleger/in, als auch der Bachelorabschluss in acht Semestern erlangt werden kann.[10]

Im Hauptgebäude auf dem Campus Bielefeld sind neben den drei Fachbereichen auch das Präsidium, die Hochschulverwaltung mit Studierendenservices und der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) untergebracht.[11] Dort befindet sich auch die Hochschulbibliothek mit einem modernen Lernzentrum und rund 115.000 Bänden sowie das zdi-Schülerinnen- und Schülerlabor experiMINT des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik. Die zentrale Mensa ist für Fachhochschule und Universität im Gebäude X auf dem Campus Bielefeld 2014 eröffnet worden.[12] Die Mensa ist über einen Fußweg in wenigen Minuten zu erreichen und bietet auf 8.500 Quadratmetern 1.900 Plätze und eine Kapazität von bis zu 7.500 Essen pro Tag.[13]

Lampingstraße 3 [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkt neben der Rudolf-Oetker-Halle befindet sich der Fachbereich Gestaltung.[14] Ursprünglich hervorgegangen aus der Handwerker- und Kunstgewerbeschule Bielefeld befindet sich der Fachbereich seit 1979 an seinem jetzigen Standort. Der Fachbereich bietet einen Bachelorstudiengang und einen Masterstudiengang Gestaltung mit drei oder vier Semestern an.[15][16] Der Studiengang hat vier Studienrichtungen: "Fotografie und Bildmedien", "Kommunikationsdesign", "Mode" sowie "Digital Media and Experiment". Am Standort Lampingstraße sind auch eine Fachbibliothek und zudem das Dezernat Finanzen und Forschung untergebracht.[17]

Universitätsstraße 27 [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hier ist der Studiengang Apparative Biotechnologie des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik zu finden. In dem modernen Bau befinden sich Büros, Seminarräume und Labore.[18]

Minden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Campus Minden sind über 1.600 Studierende eingeschrieben (Stand: Wintersemester 2014/15[19]). Hier werden 13 Studiengänge mit den Schwerpunkten Architektur und Bauingenieurwesen, Technik sowie Pflege und Gesundheit angeboten.[20] Die Lehre findet in verschiedenen Gebäuden in der Artilleriestraße 9 statt. Die ehemalige Artilleriekaserne, in der sich Seminarräume, Hörsäle, Labore, Büros und eine Mensa befinden, wurde von 1996 bis 2002 vollständig unter den Gesichtspunkten des Denkmalschutzes saniert und renoviert.[21] Im Juli 2015 wurde ein Neubau auf dem Campus in Betrieb genommen, in dem die Campus-Bibliothek, die Mensa, sowie Seminarräume, Labore und Büros untergebracht sind.[22]

Gütersloh[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September 2010 wurde der Studienort Gütersloh in der Schulstraße 10 eröffnet, der dem Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik zugeordnet ist. Es werden die folgenden praxisintegrierten Bachelorstudiengänge angeboten: Wirtschaftsingenieurwesen, Mechatronik/Automatisierung, Digitale Logistik, Digitale Technologien und Product-Service Engineering (Stand: 2019).[23]

Weitere Angebote sind die berufsbegleitenden Masterstudiengänge Angewandte Automatisierung, Wirtschaftsingenieurwesen und Digitale Technologien. Seit dem Sommersemester 2018 wird vom Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit in Gütersloh der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft angeboten. Zusätzlich gibt es den Vollzeitstudiengang Data Science als Forschungsmaster.[24]

Eine maßgebliche Unterstützung erfährt der Studienort durch zwei Stiftungsprofessuren. Eine der Professuren wird finanziert von Hans Beckhoff (Beckhoff Automation, Verl), die zweite wird gemeinsam von der Stiftung der Kreissparkasse Wiedenbrück sowie Stadt und Kreis Gütersloh ermöglicht.[25]

Im Oktober 2018 wurde der Lehrbetrieb am zweiten Standort am Langen Weg 9a, „Gleis 13“, aufgenommen. In dem Gebäude am ehemaligen Güterbahnhof befinden sich Seminarräume, Büros für die Professoren und Beschäftigten sowie Aufenthalts- und Gruppenarbeitsräume für die Studierenden.[26]

Institute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Institut für Bildungs- und Versorgungsforschung im Gesundheitsbereich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Institut für Bildungs- und Versorgungsforschung im Gesundheitsbereich (InBVG) arbeiten Forscher der Lehreinheit Pflege und Gesundheit mit verschiedenen Arbeitsschwerpunkten in den Bereichen Pflegewissenschaft, Therapiewissenschaften, den Gesundheitswissenschaften sowie der Berufspädagogik zusammen. In Forschungs- und Entwicklungsprojekten werden Fragen und Herausforderungen des Gesundheitsbereichs erforscht und Handlungskonzepte entwickelt.[27][28]

Bielefelder Institut für Angewandte Materialforschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bielefelder Institut für Angewandte Materialwissenschaften (BIfAM) wurde am 1. Mai 2013 als Forschungsinstitut der Fachhochschule Bielefeld gegründet. Die Forschungsaktivitäten des BIfAM beschäftigen sich einerseits mit Grundlagenuntersuchungen hinsichtlich der physikalischen Eigenschaften neuartiger Materialien, andererseits mit der Verknüpfung, Weiterentwicklung bzw. Industrialisierung grundsätzlich bekannter Methoden und Materialien. Die Forschungsaktivitäten werden durch die drei Kompetenzbereiche "Anwendung und Test neuer Materialien in der Elektrotechnik und Elektronik", "Charakterisierung, Anwendung und Test neuer Konstruktionswerkstoffe" sowie "Modellbildung und Simulation" strukturiert.[29][28]

Institut für Systemdynamik und Mechatronik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Institut für Systemdynamik und Mechatronik (ISyM) strebt eine synergetische Zusammenarbeit von Ingenieuren des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und der Informationstechnik auf den Gebieten modellbasierte Systementwicklung, Systemdynamik und Regelungstechnik sowie Mechatronik an.[28] Zum einen wird in gemeinsamen Projekten das Ziel verfolgt, Methoden und Verfahren weiterzuentwickeln und direkt in die Industrie zu transferieren. Dabei reicht das Angebot von der einfachen Nutzbarmachung und Anwendung der Methoden der modellbasierten Systementwicklung bis hin zur übergeordneten Prozessgestaltung in Unternehmen im Sinne eines durchgängigen domänenübergreifenden Entwicklungsprozesses. Zum anderen umfasst die Forschungsstrategie des Instituts das Ziel, sich langfristig auch gänzlich neue Anwendungs- und Technologiefelder wie bspw. die Medizintechnik oder auch die Biomechatronik zu erschließen.[30]

Institut für intelligente Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Institut für intelligente Gebäude (InfinteG) befasst sich mit aktuellen und zukünftigen Forschungsfragen zum Thema Leben und Arbeiten im intelligenten Gebäude. Im Fokus stehen dabei die Aspekte Wohlbefinden, Sensorik, Energieeffizienz, Datensicherheit und Brandschutz.[31][28]

Institut für technische Energie-Systeme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Institut für technische Energie-Systeme (ITES) behandelt die Untersuchung und Lösung von inter- bzw. transdisziplinärer Fragestellungen der systemtechnischen Integration sowie der ökonomischen, ökologischen Optimierung und gesellschaftlichen Integration von dezentralen Energiesystemen.[28]

An-Institut[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. ist ein An-Institut der Fachhochschule Bielefeld. Es richtet bundesweit den Girl'sDay und Boys'Day aus..[28] Vorrangiges Ziel des gemeinnützigen Vereins Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit ist es, Chancengleichheit in allen gesellschaftlichen und beruflichen Bereichen zu verwirklichen.[32]

Forschungsschwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Interdisziplinäre Forschung für dezentrale, nachhaltige und sichere Energiekonzepte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Forschungsschwerpunkt Interdisziplinäre Forschung für dezentrale, nachhaltige und sichere Energiekonzepte (IEF) behandelt die folgenden Themenbereiche: Maschinelles Lernen, Anwendungen der künstlichen Instelligenz, Photovoltaik - Ertragsprognosen, Einstrahlungspotentziale, Fehlererkennung in PV-Feldern, Energie- und Raumklimamonitoring, gesundes Raumklima, Energiekonzepte, BigData, Userakzeptanz, IT-Sicherheit, Webapplikationen.[33]

Angewandte Mathematische Modellierung und Optimierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Forschungsschwerpunkt Angewandte Mathematische Modellierung und Optimierung (AMMO) umfasst lineare, nichtlineare und diskrete Optimierung, theoretische und experimentelle Modellbildung, Finanzoptimierung und Risikomanagement, Prozess-Simulation und -Optimierung, Tool-Entwicklung für spezielle Anwendungsbereiche, Problemlösung/Optimierung auf Basis mathematischer Modelle, Modellbildung und Optimierung und die Einführung neuer Software in den Betrieben.[34][33]

Erkenntnisformen der Fotografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Forschungsschwerpunkt Erkenntnisformen der Fotografie umfasst Bilder des Wohnens, die Architekturen im Bild und Bewegtbilder.[33]

Graduiertenkollegs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modellbasierte Realisierung intelligenter Systeme in der Nano- und Bio-Technologie (MoRitS)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fachhochschule Bielefeld und die Universität Bielefeld wurden im Rahmen des Förderprogramms "NRW.Forschungskooperationen U&FH" mit dem Forschungsverbund "Modellbasierte Realisierung intelligenter Systeme in der Nano- und Bio-Technologie – MoRitS" vom Land NRW gefördert. Absolventen mathematisch-naturwissenschaftlicher oder ingenieurwissenschaftlicher Fachrichtungen von Universitäten und Fachhochschulen wurde die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation mit dem Ziel einer Promotion gegeben. Die Laufzeit startete 2012 und endete 2016.[35][36]

Nutzerorientierte Versorgung bei chronischer Krankheit und Pflegebedürftigkeit (NuV)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW geförderte Forschungskooperation zielte auf die Herausforderungen, die sich durch den sozio-demografischen und epidemiologischen Wandel im Bereich der Pflege abzeichnen. Die Laufzeit startete 2012 und endete 2017.[37][36]

Forschungslabor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mieletec FH Bielefeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Mieletec FH Bielefeld ist eine langfristige Kooperation mit dem Haushaltsgerätehersteller Miele aus Gütersloh im Bereich der Forschung an Methoden, Verfahren und Konzepten für zukünftige Hausgeräte. In diesen Bereichen sollen gemeinsam die wissenschaftlichen Grundlagen erarbeitet werden.[38]

Gleichstellungsarbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gleichstellung bedeutet (nach eigenen Angaben), dass bei allen Entwicklungen und Maßnahmen die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und selbstverständlich berücksichtigt werden. Ziel ist es, eine Verbesserung der Chancen für Frauen in allen Bereichen der Hochschule, d. h. Fächern sowie Status- und Hierarchiegruppen, zu erreichen. Die Gleichstellungsarbeit wird durch eine zentrale Gleichstellungsbeauftragte geleistet, die von dezentralen Gleichstellungsbeauftragten und deren Stellvertretungen unterstützt wird. Das Aufgabenfeld der Gleichstellungsbeauftragten ist breit gefächert: Es reicht von der Mitwirkung bei Personalentscheidungen über die Erstellung von Gleichstellungsrichtlinien bis zum Projektmanagement von Gleichstellungskonzepten.[39]

Die Gleichstellungsarbeit kann als sehr erfolgreich bezeichnet werden. Gemäß dem aktuellen Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten für 2015 des Leibniz-Instituts (kurz Genderreport 2015)[40] rangiert die FH Bielefeld bundesweit in der Spitzengruppe aller Hochschulen; dies war auch bereits im Genderreport 2013 und 2011 der Fall. Zurückzuführen ist der – 2009 mit dem Genderpreis des Landes NRW ausgezeichnete – Erfolg darauf, dass Gleichstellung als ganzheitliches Konzept unter Einbindung von Gleichstellungskonzept, Rahmenplan zur Frauenförderung und den Frauenförderplänen in den verschiedenen Organisationseinheiten gelebt wird. Ergebnisse sind u. a. familiengerechte Studien- und Berufsbedingungen, ein transparentes Berufungsverfahren und gelebte Frauen- und Geschlechterforschung[39].

Der Frauenanteil an den Professuren lag 2015 bei ca. 32 %, beim gesamten wissenschaftlichen und künstlerischen Personal bei ca. 46 %.[41]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jürgen Büschenfeld, Martina Bauer: Das dING mit dem ING. – 50 Jahre Ingenieurwissen aus Bielefeld. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-89534-850-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Fachhochschule Bielefeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j FH Bielefeld – Zahlen, Daten, Fakten. Abgerufen am 2. Januar 2020.
  2. Campus OWL: Zahlen, Daten, Fakten aus den staatlichen Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe – Stand März 2019, abgerufen am 27. Mai 2019.
  3. FH Bielefeld – Zahlen, Daten, Fakten. Abgerufen am 2. Januar 2020.
  4. Fachbereiche der FH Bielefeld
  5. FH Bielefeld – Neue Präsidentin an der FH Bielefeld. Abgerufen am 25. Februar 2017 (Weiterhin aktuell. Letzer Abruf: 02.01.2020).
  6. FH Bielefeld – Walter Wolff feiert 90. Geburtstag. Abgerufen am 12. Mai 2017 (Weiterhin aktuell. Letzer Abruf: 02.01.2019).
  7. a b FH Bielefeld – 40. Jubiläum der FH Bielefeld. Abgerufen am 12. Mai 2017 (Weiterhin aktuell. Letzer Abruf: 02.01.2019).
  8. FH Bielelfed - Hauptgebäude Daten. Abgerufen am 2. Januar 2020.
  9. FH Bielelfed - Hauptgebäude Anfahrt. Abgerufen am 2. Januar 2020.
  10. FH Bielelfed - Hauptgebäude Fachbereiche. Abgerufen am 2. Januar 2020.
  11. FH Bielelfed - Hauptgebäude. Abgerufen am 2. Januar 2020.
  12. Bau-Informationen: Die Mensa zieht um. Abgerufen am 12. Mai 2017.
  13. Das Gebäude X für die Universität Bielefeld: Schnittstelle für zwei Hochschulen. Abgerufen am 12. Mai 2017.
  14. Seite des Fachbereichs Gestaltung der FH Bielefeld
  15. Studiengangseite des Fachbereichs Gestaltung der FH Bielefeld
  16. Studiengangseite des Fachbereichs Gestaltung der FH Bielefeld
  17. Seite des Dezernats Finanzen und Forschung der FH Bielefeld
  18. FH Bielefeld - Standort Universitätsstraße 27. Abgerufen am 2. Januar 2020.
  19. Mehr als je zuvor: 9.600 Studierende an der FH Bielefeld
  20. Seite des Campus Minden der FH Bielefeld
  21. FH Bielefeld - Minden Bau. Abgerufen am 2. Januar 2020.
  22. FH Bielefeld - Minden Erweiterung. Abgerufen am 2. Januar 2020.
  23. Seite des Studienortes Gütersloh der FH Bielefeld
  24. FH Bielefeld - Gütersloh. Abgerufen am 2. Januar 2020.
  25. FH Bielefeld - Gütersloh externe Professuren. Abgerufen am 2. Januar 2020.
  26. FH Bielefeld - Gütersloh Standort 2. Abgerufen am 2. Januar 2020.
  27. Website InBVG
  28. a b c d e f FH Bielefeld – Institute. Abgerufen am 2. Januar 2020.
  29. Bielefelder Institut für Angewandte Materialforschung (BIfAM) (Memento vom 7. Juli 2017 im Internet Archive), auf www.fh-bielefeld.de
  30. Seite ISyM
  31. Seite InfinteG
  32. Website über das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.
  33. a b c FH Bielefeld – Forschungsschwerpunkte. Abgerufen am 2. Januar 2020.
  34. Website Forschungsschwerpunkt AMMO
  35. Website Forschungskooperation MoRitS
  36. a b FH Bielefeld – Graduiertenkollegs. Abgerufen am 2. Januar 2019.
  37. Website Forschungskooperation NUV
  38. Website Forschungslabor Mieletec FH Bielefeld
  39. a b FH Bielefeld – Gleichstellung. Abgerufen am 2. Januar 2019.
  40. Seite. (PDF) Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften
  41. FH Bielefeld – Gleichstellung 2. Abgerufen am 2. Januar 2019.