Fachhochschule Bielefeld

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Fachhochschule Bielefeld
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Gründung 1971
Trägerschaft Land Nordrhein-Westfalen (staatlich)
Ort Bielefeld, Minden, Gütersloh
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Präsidentin Ingeborg Schramm-Wölk
Studenten 9.691 WS 2014/15[1]
Professoren 288
Website www.fh-bielefeld.de
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Die Fachhochschule Bielefeld (kurz FH Bielefeld, englisch University of Applied Sciences Bielefeld) ist mit 9.691 Studenten (WS 2014/2015)[2], 288 Professoren und Lehrkräften für besondere Aufgaben sowie rund 426 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Stand: 2015) die größte staatliche Fachhochschule in Ostwestfalen-Lippe. Die FH Bielefeld hat ihren Sitz in Bielefeld. Weitere Standorte befinden sich in Minden und Gütersloh. Das Studienangebot umfasst 50 Studiengänge (35 Bachelor- und 13 Master-Studiengänge sowie 2 Zertifikatsstudiengänge), die sich auf fünf Fachbereiche verteilen[3]. Präsidentin ist seit September 2015 Ingeborg Schramm-Wölk.

Geschichte[Bearbeiten]

Die FH Bielefeld wurde am 1. August 1971 gegründet und gehört somit zu den Fachhochschulen der ersten Gründungswelle in Deutschland. Walter Wolff wurde vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung zunächst zum kommissarischen Rektor ernannt. Zum ersten Rektor der FH Bielefeld wurde dann Germanus Wegmann bestellt. Mit der Gründung der FH Bielefeld im Jahr 1971 entstand auch der Standort Minden. Wie damals üblich schlossen sich vorhandene Ausbildungseinrichtungen zu einer Fachhochschule zusammen. Im Fall der FH Bielefeld waren dies:

  • Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen in Bielefeld
  • Werkkunstschule Bielefeld bzw. Handwerker- und Kunstgewerbeschule Bielefeld
  • Landeshauptmann-Salzmann-Schule/ Höhere Fachschule für Sozialarbeit
  • Paritätische Sozialseminar/ Höhere Fachschule für Sozialarbeit
  • Staatliche Höhere Wirtschaftsschule Bielefeld
  • Staatliche Ingenieurschule für Bauwesen Minden

Im September 2010 wurde der Studienort Gütersloh in der Schulstraße 10 offiziell eröffnet.

Struktur[Bearbeiten]

Die FH Bielefeld hat fünf Fachbereiche:

  • Fachbereich Gestaltung
  • Fachbereich Campus Minden
  • Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik
  • Fachbereich Sozialwesen
  • Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit

Standorte[Bearbeiten]

Bielefeld[Bearbeiten]

Die FH Bielefeld hat in Bielefeld drei Standorte. Mit rund 8.000 Studierenden (Stand: 2015) ist Bielefeld der größte Standort und Hauptsitz der FH Bielefeld.

Interaktion 1: Mit einem geplanten Investitionsvolumen von mehr als 1 Milliarde Euro entsteht bis zum Jahr 2025 der erweiterte Campus Bielefeld in Kooperation mit der Universität Bielefeld. 2010 war Start für drei große Bauvorhaben, eines davon war der Neubau der FH Bielefeld auf dem Campus Nord. Der Neubau der FH Bielefeld wurde im Sommer 2015 fertiggestellt und mit einer Hauptnutzfläche von 31.500 Quadratmetern, 2.000 Räume, 15 zentralen Hörsäle, 200 Seminarräumen und 1.050 Parkplätzen in der Tiefgarage. Im neuen zentralen Neubau auf dem Campus Bielefeld sind die Fachbereiche Wirtschaft und Gesundheit, Ingenieurwissenschaften und Mathematik sowie Sozialwesen zu finden. Neben den klassischen Vollzeitstudiengängen, bieten die Fachbereiche Wirtschaft und Gesundheit sowie Ingenieurwissenschaften und Mathematik Verbundstudiengänge an, die neben einer beruflichen Tätigkeit am Wochenende studiert werden können. Im Bereich Wirtschaft gibt es seit Wintersemester 2015/2016 zusätzlich den praxisintergierten Studiengang Betriebswirtschaftslehre, bei dem sich Lernphasen an der FH Bielefeld und Praxisphasen in Unternehmen alle 13 Wochen abwechseln. Im Bereich Gesundheit bietet die FH Bielefeld außerdem den dualen Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege an, bei dem sowohl der Abschluss als Krankenpfleger/in, als auch der Bachelorabschluss in acht Semestern erlangt werden.

Im Neubau auf dem Campus Bielefeld sind neben den drei Fachbereichen auch die Hochschulverwaltung mit Präsidium, die Studierendenservices und der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) eingezogen. Zum Wintersemester 2015/2016 begann der Lehrbetrieb. Im Erdgeschoss ist die Hochschulbibliothek mit einem modernen Lernzentrum und rund 115.000 Bänden untergebracht. Des Weiteren befindet sich in dem Gebäude das zdi Schülerinnen- und Schülerlabor experiMINT des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik. Zum Semesterbeginn eröffnete das Studierendenwerk zudem eine neue Cafeteria. Die zentrale Mensa ist für Fachhochschule und Universität im Gebäude X auf dem Campus Bielefeld 2014 eröffnet worden. Die Mensa ist über einen grünen Boulevard zu erreichen und bietet auf 8.500 Quadratmetern 1.900 Plätze und einer Kapazität von bis zu 7.500 Essen am Tag.

Lampingstraße 3: Direkt neben der Rudolf-Oetker-Halle befindet sich der Fachbereich Gestaltung mit dessen Fachbibliothek. Hier können der Bachelor- bzw. Masterstudiengang jeweils in den drei Studienschwerpunkten Fotografie und Medien, Grafik und Kommunikationsdesign sowie Mode studiert werden. Außerdem sind hier der Studiengang Wirtschaftspsychologie sowie das Dezernat Finanzen und Forschung der Hochschulverwaltung untergebracht.

Universitätsstraße 27: Hier ist der Studiengang Apparative Biotechnologie des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik zu Hause. Büros, Hörsäle, Seminarräume und Labore befinden sich in dem modernen Bau.

Minden[Bearbeiten]

Am Campus Minden sind über 1.600 Studierende eingeschrieben (Stand: Wintersemester 2014/15[4]). Hier werden elf Studiengänge mit den Schwerpunktthemen Architektur und Bauingenieurwesen, Technik sowie Pflege und Gesundheit angeboten[5]. Die Lehre findet in der Artilleriestraße 9 und 9 a, der Ringstraße 94 und weiteren Gebäuden statt. Die alte Artilleriekaserne, in der sich Seminarräume, Hörsäle, Labore, Büros und eine Mensa befinden, wurde von 1996 bis 2002 vollständig unter den Gesichtspunkten des Denkmalschutzes saniert und renoviert. Im Juli 2015 wurde der Neubau auf dem Campus eröffnet, in dem die Campus-Bibliothek sowie Räume für den Bereich Technik und künftig auch die Mensa untergebracht sind.

Gütersloh[Bearbeiten]

Im September 2010 wurde der Studienort Gütersloh in der Schulstraße 10 offiziell eröffnet. Er ist dem Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik zugeordnet. Derzeit studieren etwa 250 junge Menschen in Gütersloh in den praxisintegrierten Studiengängen Wirtschaftsingenieurwesen und Mechatronik/Automatisierung (Stand: 2015)[6]. Eine maßgebliche Unterstützung erfährt der Studienort durch zwei Stiftungsprofessuren. Eine der Professuren wird finanziert von Hans Beckhoff (Beckhoff Automation, Verl), die zweite wird gemeinsam von der Stiftung der Kreissparkasse Wiedenbrück sowie Stadt und Kreis Gütersloh ermöglicht.

Institute[Bearbeiten]

Institut für Bildungs- und Versorgungsforschung im Gesundheitsbereich (InBVG)[Bearbeiten]

Im Institut für Bildungs- und Versorgungsforschung im Gesundheitsbereich (InBVG) arbeiten Forscher der Lehreinheit Pflege und Gesundheit der FH Bielefeld mit verschiedenen Arbeitsschwerpunkten in den Bereichen Pflegewissenschaft, Therapiewissenschaften, den Gesundheitswissenschaften sowie der Berufspädagogik zusammen. In Forschungs- und Entwicklungsprojekten werden Fragen und Herausforderungen des Gesundheitsbereichs erforscht und Handlungskonzepte entwickelt.[7]

Bielefelder Institut für Angewandte Materialforschung (BIfAM)[Bearbeiten]

Das Bielefelder Institut für Angewandte Materialwissenschaften (BIfAM) wurde am 1. Mai 2013 als Forschungsinstitut der Fachhochschule Bielefeld gegründet. Die Forschungsaktivitäten des BIfAM beschäftigen sich einerseits mit Grundlagenuntersuchungen hinsichtlich der physikalischen Eigenschaften neuartiger Materialien, andererseits mit der Verknüpfung, Weiterentwicklung bzw. Industrialisierung grundsätzlich bekannter Methoden und Materialien. Die Forschungsaktivitäten werden durch die drei Kompetenzbereiche "Anwendung und Test neuer Materialien in der Elektrotechnik und Elektronik", "Charakterisierung, Anwendung und Test neuer Konstruktionswerkstoffe" sowie "Modellbildung und Simulation" strukturiert. [8]

Institut für Systemdynamik und Mechatronik (ISyM)[Bearbeiten]

Das Institut für Systemdynamik und Mechatronik strebt eine synergetische Zusammenarbeit von Ingenieuren des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und der Informationstechnik auf den Gebieten modellbasierte Systementwicklung, Systemdynamik und Regelungstechnik sowie Mechatronik an. Zum einen wird in gemeinsamen Projekten das Ziel verfolgt, Methoden und Verfahren weiterzuentwickeln und direkt in die Industrie zu transferieren. Dabei reicht das Angebot von der einfachen Nutzbarmachung und Anwendung der Methoden der modellbasierten Systementwicklung bis hin zur übergeordneten Prozessgestaltung in Unternehmen im Sinne eines durchgängigen domänenübergreifenden Entwicklungsprozesses. Zum anderen umfasst die Forschungsstrategie des Instituts das Ziel, sich langfristig auch gänzlich neue Anwendungs- und Technologiefelder wie bspw. die Medizintechnik oder auch die Biomechatronik zu erschließen. [9]

Forschungsschwerpunkte[Bearbeiten]

Intelligente Technische EnergieSysteme (ITES)[Bearbeiten]

Das Ziel des Forschungsschwerpunkts ITES ist die Untersuchung und Lösung inter- bzw. transdisziplinärer Fragestellungen der systemtechnischen Integration sowie der ökonomischen und ökologischen Optimierung sowie der gesellschaftlichen Integration von dezentralen Energiesystemen. Es sollen Lösungsansätze für die Fragestellung der fluktuierenden erneuerbaren Energien mittels schnell steuerbarer prozessoptimierter Kraftwerke und Speicher, z.B. durch Aufladung von Elektrofahrzeugen mit der Zielsetzung der Versorgungssicherheit erarbeitet werden. Zudem liegt ein Augenmerk auf dem Energieeffizienzmarkt, insbesondere der Beleuchtung mit LED, der die Einbeziehung von vielfältigen Personengruppen beinhalten soll. [10]

Soziale Mobilisierungsstrategien im Politikfeld Klimaschutz (SMK)[Bearbeiten]

Das Forschungsprojekt in Kooperation mit der Stadt Bielefeld wird im Rahmen des NRW-Förderwettbewerbs "FH-Struktur" mit gut 350.000 Euro gefördert. Die Forscher wollen am Beispiel der Stadt Bielefeld klimaschützende Verhaltensweisen im kommunalen Kontext untersuchen und Verhaltensveränderungen systematisch anstoßen und auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen. Bis 2020 soll in Bielefeld der CO2-Ausstoß um 40 Prozent gesenkt, zugleich der Anteil erneuerbarer Energien auf 20 Prozent erhöht werden.[11][12]

InteG-F - Intelligente Gebäudetechnologien[Bearbeiten]

Der InteG-F erforscht und entwickelt Techniken, die die Ressourceneffizienz, das Wohlergehen und die Sicherheit im intelligenten Gebäude sicherstellen sollen. Der Forschungsschwerpunkt wird gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung, aus Mitteln des Förderprogrammes FH-Struktur. Im November 2013 wurde InteG-F vom Präsidium der Fachhochschule Bielefeld als Forschungsschwerpunkt anerkannt. An dem Forschungsschwerpunkt InteG-F sind neun Professoren beteiligt, die die Fächer Architektur, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Informatik, Mathematik und Wirtschaftspsychologie vertreten.[13]

Angewandte Mathematische Modellierung und Optimierung (AMMO)[Bearbeiten]

Der Forschungsschwerpunkt AMMO umfasst lineare, nichtlineare und diskrete Optimierung, theoretische und experimentelle Modellbildung, Finanzoptimierung und Risikomanagement, Prozess-Simulation und -Optimierung, Tool-Entwicklung für spezielle Anwendungsbereiche, Problemlösung/Optimierung auf Basis mathematischer Modelle, Modellbildung und Optimierung und die Einführung neuer Software in den Betrieben. [14]

Industrielle Bewegungstechnologie (IBT)[Bearbeiten]

Der Forschungsschwerpunkt „Industrielle Bewegungstechnologie“ umfasst Fördertechnik und Automatisierung, Rechnergestützte Auslegung und Bauteiloptimierung, Planung und Systemprojektierung, Versuchsfeld- und Prototyptest, experimentelle Untersuchungen (CAT) dynamischer Bewegungsvorgänge, Systemoptimierung mit Simulationsinstrumenten sowie Analyse schneller Vorgänge mit High-Speed-Kameratechnik. [15]

Graduiertenkollegs[Bearbeiten]

Modellbasierte Realisierung intelligenter Systeme in der Nano- und Bio-Technologie (MoRitS)[Bearbeiten]

Die Fachhochschule Bielefeld und die Universität Bielefeld werden im Rahmen des Förderprogramms "NRW.Forschungskooperationen U&FH" mit dem Forschungsverbund "Modellbasierte Realisierung intelligenter Systeme in der Nano- und Bio-Technologie - MoRitS" vom Land NRW gefördert. Absolventen mathematisch-naturwissenschaftlicher oder ingenieurwissenschaftlicher Fachrichtungen von Universitäten und Fachhochschulen wird die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation mit dem Ziel einer Promotion gegeben. [16]

Nutzerorientierte Versorgung bei chronischer Krankheit und Pflegebedürftigkeit (NuV)[Bearbeiten]

Die vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW geförderte Forschungskooperation zielt auf die Herausforderungen, die sich durch den sozio-demografischen und epidemiologischen Wandel im Bereich der Pflege abzeichnen.[17]

Forschungslabor[Bearbeiten]

Mieletec FH Bielefeld[Bearbeiten]

Das Mieletec FH Bielefeld ist eine langfristige Kooperation der FH Bielefeld mit dem Haushaltsgerätehersteller Miele aus Gütersloh im Bereich der Forschung an Methoden, Verfahren und Konzepten für zukünftige Hausgeräte. In diesen Bereichen sollen gemeinsam die wissenschaftlichen Grundlagen erarbeitet werden.[18]

AN-Institut[Bearbeiten]

Hochschulen können eine außerhalb der Hochschule befindliche Einrichtung, die wissenschaftliche Aufgaben erfüllt, als Einrichtung an der Hochschule anerkennen. Die Anerkennung wird nur ausgesprochen, wenn die Aufgaben nicht von einer Einrichtung der Hochschule erfüllt werden können. Die Fachhochschule Bielefeld verfügt derzeit über eine anerkannte Einrichtung:

Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.[Bearbeiten]

Vorrangiges Ziel des gemeinnützigen Vereins Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit ist es, Chancengleichheit in allen gesellschaftlichen und beruflichen Bereichen zu verwirklichen. [19]

Gleichstellungsarbeit[Bearbeiten]

Gleichstellung an der Fachhochschule Bielefeld bedeutet, dass bei allen Entwicklungen und Maßnahmen die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und selbstverständlich berücksichtigt werden. Ziel ist es, eine Verbesserung der Chancen für Frauen in allen Bereichen der Hochschule, d. h. Fächern sowie Status-und Hierarchiegruppen, zu erreichen. Die Gleichstellungsarbeit wird durch eine zentrale Gleichstellungsbeauftragte geleistet, die von dezentralen Gleichstellungsbeauftragten und deren Stellvertretungen unterstützt wird. Das Aufgabenfeld der Gleichstellungsbeauftragten ist breit gefächert: Es reicht von der Mitwirkung bei Personalentscheidungen über die Erstellung von Gleichstellungsrichtlinien bis zum Projektmanagement von Gleichstellungskonzepten. Zur Umsetzung ihrer Arbeit sind die Gleichstellungsbeauftragten und ihre Stellvertretungen dazu partiell von ihrer eigentlichen Tätigkeit befreit. Die Gleichstellungsarbeit kann als sehr erfolgreich bezeichnet werden. Gemäß dem aktuellen Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten für 2015 des Leibniz-Instituts (kurz Genderreport 2015)[20] rangiert die FH Bielefeld bundesweit in der Spitzengruppe aller Hochschulen; dies war auch bereits im Genderreport 2013 und 2011 der Fall. Zurückzuführen ist der - 2009 mit dem Genderpreis des Landes NRW ausgezeichnete - Erfolg darauf, dass Gleichstellung als ganzheitliches Konzept unter Einbindung von Gleichstellungskonzept, Rahmenplan zur Frauenförderung und den Frauenförderplänen in den verschiedenen Organisationseinheiten gelebt wird. Ergebnisse sind u. a. familiengerechte Studien- und Berufsbedingungen, ein transparentes Berufungsverfahren und gelebte Frauen- und Geschlechterforschung. Der Frauenanteil an den Professuren konnte so auf knapp 30 % in 2015 gesteigert werden, beim gesamten wissenschaftlichen Personal liegt er sogar bei 58 % und bei den Studierenden bei 40 %.

Literatur[Bearbeiten]

  • Jürgen Büschenfeld, Martina Bauer: Das dING mit dem ING. - 50 Jahre Ingenieurwissen aus Bielefeld. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-89534-850-1.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Fachhochschule Bielefeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt: Studierendenzahlen Studierende und Studienanfänger/-innen nach Hochschularten, Ländern und Hochschulen, WS 2012/13, S. 66-113 (abgerufen am 3. November 2013)
  2. Studentenzahlen der FH Bielefeld
  3. Fachbereiche der FH Bielefeld
  4. Mehr als je zuvor: 9.600 Studierende an der FH Bielefeld
  5. Seite des Campus Minden der FH Bielefeld
  6. Seite des Studienortes Gütersloh der FH Bielefeld
  7. Website InBVG
  8. Seite BIfAM
  9. Seite ISyM
  10. Website Forschungsschwerpunkt ITES
  11. Stadt Bielefeld erhält European Energy Award
  12. Website Forschungsschwerpunkt SMK
  13. Website Forschungsschwerpunkt INTEG-F
  14. Website Forschungsschwerpunkt AMMO
  15. Website Forschungsschwerpunkt Industrielle Bewegungstechnologie
  16. Website Forschungskooperation MoRitS
  17. Website Forschungskooperation NUV
  18. Website Forschungslabor Mieletec FH Bielefeld
  19. Website über das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.
  20. Seite vom Leibnitz-Institut für Sozialwissenschaften

52.0354988.50315Koordinaten: 52° 2′ 8″ N, 8° 30′ 11″ O