Fachhochschule Lübeck

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Fachhochschule Lübeck
Logo
Gründung 1808
Trägerschaft staatlich
Ort Lübeck
Bundesland Schleswig-Holstein
Staat Deutschland
Präsidentin Muriel Kim Helbig
Studenten 4.339 WS 2012/13[1]
Mitarbeiter 351 (2011)[2]
davon Professoren 119 (2011)[2]
Jahresetat 23,941 Mio. € (2011)[2]
Website www.fh-luebeck.de
Hörsaal der Fachhochschule
Neubauten auf dem Campus
Technikgebäude

Die Fachhochschule Lübeck ist eine deutsche Hochschule in Lübeck.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Fachhochschule Lübeck blickt auf eine Geschichte bis zum Jahre 1808 zurück, in dem die Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit in Lübeck eine Navigationsschule, die spätere Seefahrtschule Lübeck, auf dem Kaisertor gründete. Die Fachhochschule wurde 1961 als Staatliche Ingenieursschule Lübeck geschaffen. Sie begann 1962 ihren Lehrbetrieb für Maschinenbau, Elektrotechnik und Physikalische Technik. 1969 wurden die drei Lübecker Ingenieursschulen zur „Staatlichen Fachhochschule Lübeck für Technik und Seefahrt“ zusammengelegt und im Jahr 1973 zur noch heute aktuellen Fachhochschule Lübeck umbenannt. Damit liegen die eigentlichen Wurzeln der Hochschule weiter zurück, als die der Universität zu Lübeck, die erst im Jahre 1964 gegründet wurde.

Fachbereiche[Bearbeiten]

Die FH hat vier Fachbereiche:

  • Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
  • Fachbereich Bauwesen
  • Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
  • Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft

Forschung und Entwicklung[Bearbeiten]

Die Fachhochschule Lübeck gehört in der Forschung und Entwicklung zu den bundesweit führenden Fachhochschulen, gemessen am Drittmittelaufkommen. Fachliche Schwerpunkte der Forschung sind:

  • Biomedizintechnik[3]
  • Industrielle Biotechnologie[4]
  • Kunststofftechnik[5]

Internationale Kooperationen[Bearbeiten]

Ansehen hat die FHL durch das im Jahre 2005 zehn Jahre bestehende Austauschprogramm mit der MSOE (Milwaukee School of Engineering) des Studiengangs Elektrotechnik erlangt. Weiterhin gibt es eine internationale Partnerschaft im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen sowie im Bereich Maschinenbau.

Weitere Kooperationen und Austauschprogramme finden mit folgenden Ländern statt: China, Dänemark, Finnland, Frankreich, Ghana, Irland, Lettland, Schweden, Spanien und den USA.

Online-Studium[Bearbeiten]

Die Online-Studiengänge entstanden aus dem Bundesleitprojekt Virtuelle Fachhochschule (VFH), das am 1. September 1998 begann und bis Ende 2003 gefördert wurde. Maßgeblich beteiligt an diesem Projekt waren sieben Hochschulen aus unterschiedlichen Bundesländern, die sich zu einem Hochschulverbund zusammengeschlossen und unter Federführung der Fachhochschule Lübeck, Online-Studiengänge entwickelt haben. Entstanden sind ein Bachelor- und Masterstudiengang Medieninformatik und ein grundständiger und ein weiterbildender Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen. Die ersten Studierenden konnten zum Wintersemester 2001/2002 mit dem Online-Studium beginnen. Das Besondere an diesem Studium ist, die Studierenden können 80 % ihrer Fähigkeiten online erwerben und nur 20 % des Studiums müssen in Präsenz absolviert werden. Dies eröffnete ganz neuen Zielgruppen den Zugang zu einem Studium, besonders Menschen die aus unterschiedlichen Gründen zeit- und ortsunabhängig studieren wollen. Durch weitere Projektförderungen konnte das virtuelle Netzwerk weiter ausgebaut und zahlreiche Weiterbildungsangebote entwickelt werden.

Weitere Lübecker Hochschulen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Fachhochschule Lübeck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt: Studierendenzahlen Studierende und Studienanfänger/-innen nach Hochschularten, Ländern und Hochschulen, WS 2012/13, S. 66–113 (abgerufen am 3. November 2013)
  2. a b c Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatGeschäftsbericht 2011. Abgerufen am 20. Juli 2013 (PDF; 3,5 MB).
  3. Tandem - Medizintechnik-Forschung
  4. CIB - Industrielle Biotechnologie an der FH Lübeck
  5. KuK - Forschung und Dienstleistungen in Kunststofftechnik