Fachhochschule Ostschweiz

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Fachhochschule Ostschweiz
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Gründung 20. September 1999
Trägerschaft staatlich
Ort St. Gallen (Sitz), Buchs, Chur, Rapperswil, Schweiz
Direktor Albin Reichlin[1]
Mitarbeiter 1819 (BFS 16)
davon Professoren 179 (BFS 13)
Jahresetat 239,3 Millionen CHF (2018)
Netzwerke Swissuniversities[2]
Website www.fho.ch

Die Fachhochschule Ostschweiz (FHO) ist der Zusammenschluss der vier Ostschweizer Hochschulen zur Fachhochschule Ostschweiz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kantone Zürich (Ausgetreten 30. September 2014), Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen, Graubünden und Thurgau sowie das Fürstentum Liechtenstein führen die sich ab 1995 entwickelnde Fachhochschule Ostschweiz. Grundlage zur Entstehung ist die Vereinbarung über die FHO vom 20. September 1999. Zentrales Organ ist der Fachhochschulrat der FHO. Mit Beschluss vom 7. März 2008 wurde ein Direktor und Beiräte eingesetzt.

Die FHO Fachhochschule Ostschweiz ist als Institution durch den Bundesrat mit Beschluss vom 2. April 2008 definitiv anerkannt. Die an den vier Hochschulen angebotenen Studiengänge sind in den Bereichen Technik, Informationstechnologie, Bau, Planung, Wirtschaft, Tourismus, Soziale Arbeit und Gesundheit angesiedelt.

Auflösung und Neuordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fachhochschule kann in der bestehenden Rechtsform nach dem neuen Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz des Bundes vom 1. Januar 2015 nicht institutionell akkreditiert werden. Der geplante Zusammenschluss zu einer Fachhochschule kam nicht zu Stande. Die bisherige Fachhochschule Ostschweiz wird aufgelöst. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur (HTW Chur) wird zum 1. Januar 2020 aus dem Verbund austreten und als Fachhochschule Graubünden eigenständig weiterbestehen. Das Kanton Graubünden erhofft sich davon mehr Eigenständigkeit.[3] Im September 2019 hat die HTW Chur ihren Namen in FHGR Fachhochschule Graubünden geändert. Sie wird ab dem 1. Januar 2020 als eigenständige achte öffentlich-rechtliche Fachhochschule der Schweiz starten.

Die Kantone St. Gallen, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Thurgau, Schwyz und Glarus sowie das Fürstentum Liechtenstein haben sich in einer neuen Vereinbarung im Juni 2019 ab dem 1. Januar 2020 auf die Führung der neuen Ostschweizer Fachhochschule als Nachfolgerin der drei St. Galler FHO-Teilhochschulen geeinigt. Der Kantonsrat St. Gallen hat einstimmig dem regierungsrätlichen Modell, eine Fachhochschule mit einem/r RektorIn an drei Standorten zugestimmt. Unter einem Hochschulrat soll ein Rektor die OST mit sechs Fachbereichen an den drei Standorten führen. Gründungsrektor ist Daniel Seelhofer. Der operative Start der neuen OST – Ostschweizer Fachhochschule ist auf den 1. September 2020 festgelegt. Die FHO wird bis zur Akkreditierung der OST (geplant bis Ende 2022) die Studiengänge und die Diplome gewährleisten.

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die FHO Fachhochschule Ostschweiz besteht aus

Direktoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Direktor für die Bildungseinrichtung mit dem strategischen Ziel, gemeinsam mit den Führungsorganen der Hochschulen die operative Führung der FHO weiter zu entwickeln.

  • Peter Wieser (1946–2015) war erster Geschäftsführer und hat ab 1995 als Sekretär der Arbeitsgruppe FHO in der EDK-Ost (Erziehungsdirektorenkonferenz Ostschweiz) den Aufbau der FHO begleitet und massgeblich geprägt.
  • Albin Reichlin wurde durch den Hochschulrat FHO am 16. Oktober 2008 als erster Direktor (nach neuem Statut) gewählt und ist seit 1. Mai 2009 im Amt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. fho.ch
  2. Mitglieder. In: www.swissuniversities.ch. swissuniversities, 2019, abgerufen am 31. August 2019.
  3. Katharina Brenner: Die neue Ostschweizer Fachhochschule: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Abstimmung vom 17. November, Tagblatt, 28. Oktober 2019