Fachhochschule Ostschweiz

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Fachhochschule Ostschweiz
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Gründung 20. September 1999
Trägerschaft staatlich
Ort St. Gallen (Sitz), Buchs, Chur, Rapperswil, Schweiz
Direktor Dr. Albin Reichlin
Mitarbeiter 1917 (BFS 13)
davon Professoren 192 (BFS 13)
Jahresetat 203,8 Millionen CHF (2012)
Website www.fho.ch

Die Fachhochschule Ostschweiz (FHO) ist der Zusammenschluss der vier Ostschweizer Hochschulen zur Fachhochschule Ostschweiz.

Die Kantone Zürich (Ausgetreten 30. September 2014), Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen, Graubünden und Thurgau sowie das Fürstentum Liechtenstein führen die sich ab 1995 entwickelnde Fachhochschule Ostschweiz. Grundlage zur Entstehung ist die Vereinbarung über die FHO vom 20. September 1999. Zentrales Organ ist der Fachhochschulrat der FHO. Mit Beschluss vom 7. März 2008 wurde ein Direktor und Beiräte eingesetzt.

Die FHO Fachhochschule Ostschweiz ist als Institution durch den Bundesrat mit Beschluss vom 2. April 2008 definitiv anerkannt. Die an den vier Hochschulen angebotenen Studiengänge sind in den Bereichen Technik, Informationstechnologie, Bau, Planung, Wirtschaft, Tourismus, Soziale Arbeit und Gesundheit angesiedelt.

Die FHO Fachhochschule Ostschweiz besteht aus

Direktoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Direktor übernimmt die Führung der Fachhochschule Ostschweiz mit dem strategischen Ziel, gemeinsam mit den Führungsorganen der Hochschulen die operative Führung der FHO weiter zu entwickeln.

  • Peter Wieser (1946–2015) war erster Geschäftsführer und hat ab 1995 als Sekretär der Arbeitsgruppe FHO in der EDK-Ost (Erziehungsdirektorenkonferenz Ostschweiz) den Aufbau der FHO begleitet und massgeblich geprägt.
  • Albin Reichlin wurde durch den Hochschulrat FHO am 16. Oktober 2008 als erster Direktor (nach neuem Statut) gewählt und ist seit 1. Mai 2009 im Amt.

Aktuelle Weiterentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die FHO Fachhochschule Ostschweiz kann in der bestehenden Rechtsform nach dem neuen Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz des Bundes (HFKG) vom 1. Januar 2015 nicht institionell akkreditiert werden. Der geplante Zusammenschluss zu einer Fachhochschule kam nicht zu Stande. Der Kanton Graubünden hat für die HTW Chur ein eigenständiges Akkreditierungsgesuch eingereicht und plant, die Hochschule als selbständige Fachhochschule weiterzuführen. Die Regierung des Kantons St. Gallen ist aktuell dabei, dem Kantonsrat St. Gallen eine Vorlage (Postulatsantwort) zu unterbreiten, um die drei Fachhochschulen in Buchs, Rapperswil und St. Gallen als eine Fachhochschule weiterzuführen. Die Entscheide sind für September 2017 geplant.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]