Falk Jaeger

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Falk Jaeger (* 23. September 1950 in Ottweiler/Saarland) ist ein deutscher Autor, Architekturkritiker und Architekturhistoriker. Zu seinem Tätigkeitsbereich gehören Ausstellungs-, Buch- und Lexikonbeiträge zu Themen der zeitgenössischen Architektur, zu Geschichte und Theorie der Architektur und der Denkmalpflege, sowie Fernsehfilme und TV-Magazinbeiträge.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Studium der Architektur und der Kunstgeschichte in Braunschweig, Stuttgart und Tübingen arbeitete Falk Jaeger ab 1976 als freier Architekturkritiker für die Tages- und Fachpresse des In- und Auslands sowie für Hörfunk und Fernsehen. Von 1983 bis 1988 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Architektur- und Stadtgeschichte der TU Berlin beschäftigt; dem folgte von 1989 bis 1992 ein Lehrauftrag für Architekturkritik an der TU Braunschweig. 1993 wurde er von der TU Hannover mit einer Dissertation über „Das Dominikanerkloster in Esslingen“ zum Dr.-Ing. promoviert. Von 1993 bis 2000 lehrte er als Hochschuldozent für Architekturtheorie an der TU Dresden, wo er 2000 außerplanmäßiger Professor für Architekturtheorie und Architekturkritik wurde. In der Zeit von 2001 bis 2002 verantwortete er als Chefredakteur die »bauzeitung«. Seit 2002 ist er mit Sitz in Berlin als Publizist, Kritiker, Kurator und Juror tätig mit Lehraufträgen an verschiedenen Hochschulen. Er ist Kolumnist der Zeitschrift wettbewerbe aktuell und des Internetportals momentum. Seit 2007 ist er Herausgeber und großenteils Autor der im Berliner Jovis Verlag erscheinenden monografischen Buchreihe Jovis Portfolio, in der herausragende Architekten porträtiert werden. Jaeger ist verheiratet und hat drei Kinder.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1979: Unmerklich wandelt sich das Stadtgesicht, Ausstellung und Katalog, Stadtarchiv, Esslingen
  • 1985: Der Internationale Stil 1932, von Henry-Russell Hitchcock und Philip Johnson, Vorwort und Bearbeitung der deutschen Ausgabe, Vieweg, Braunschweig, ISBN 3-528-08770-6
  • 1985: Bauen in Deutschland : ein Führer durch die Architektur des 20. Jahrhunderts in der Bundesrepublik und in West-Berlin, Hatje, Stuttgart, ISBN 3-7757-0182-6
  • 1987: Posthorn & Reichsadler : die historischen Postbauten in Berlin, Nicolai, Berlin, ISBN 3-87584-197-2
  • 1991: Zurück zu den Stilen : Baukunst der achtziger Jahre in Berlin, Ernst, Berlin, ISBN 3-433-02336-0
  • 1997: 100 Bauwerke in Stuttgart : ein Wegweiser zu Bauwerken von historischem und baukünstlerischem Rang, Schnell und Steiner, Regensburg, ISBN 3-7954-1110-6
  • 2001: Architektur für das neue Jahrtausend : Baukunst der neunziger Jahre in Berlin, DVA, Stuttgart, München, ISBN 3-421-03281-5
  • 2005: Der Kopf des Architekten - Zeichnungen und Baukunst von Sergei Tchoban, Jovis, Berlin, ISBN 3-936314-75-6
  • 2007: Unter schwingenden Dächern - Die Neue Messe Stuttgart, avedition, Ludwigsburg, ISBN 978-3-89986-091-7
  • 2007: Denkmalpflege kreativ: 20 anregende Beispiele aus Hamburg. Gutberg, Hamburg, ISBN 978-3-940-558-36-7
  • 2010: 3 Stadia 2010 – Architektur für einen afrikanischen Traum, Jovis, Berlin, ISBN 978-3-86859-063-0
  • 2010: Das Dortmunder U – Die Architektur, Kettler, Dortmund, ISBN 978-3-86206-056-6
  • 2012: Next 3 Stadia: Warsaw, Bucharest, Kiev, Jovis, Berlin, ISBN 978-3-86859-154-5
  • 2014: 3+1 Stadia for Brazil, Jovis, Berlin, ISBN 978-3-86859-326-6
  • 2014: Transparenz und Würde – Das Bundesverfassungsgericht und seine Architektur, Jovis, Berlin, ISBN 978-3-86859-286-3

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]