Falke-Uhr

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Mit dem Begriff Falke-Uhr werden die Standuhren im öffentlichen Raum in Hannover bezeichnet, für die Adolf Falke nach einem Architektenwettbewerb 1926 den futuristischen Typenentwurf lieferte. Von den ursprünglich rund zwanzig Exemplaren, die die Stadt Hannover in Straßen und auf Plätzen aufgestellt hatte,[1] haben sich heute neun erhalten,[2] die sämtlich unter Denkmalschutz stehen.[3]Die 10te Uhr in der Otto-Brenner-Str./ Ecke Stiftstraße ist dort nach dem Umbau des früheren Kreisels in eine Verkehrskreuzung im Jahr 2013 nicht mehr vorhanden.

An vielen Falke-Uhren findet sich über dem gemauerten Sockel am Fuß der Uhr eine Gravur als Hersteller-Angabe: „Metallkunst Herrenhausen“.

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Falke-Uhren (Adolf Falke) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Friedrich Lindau: Adolf Falke, in: Planen und Bauen der 50er Jahre in Hannover, S. 22, 37, 98 u.ö.
  2. Helmut Knocke, Hugo Thielen: Georgsplatz, in: Hannover Kunst- und Kultur-Lexikon, S. 118f.
  3. Gerd Weiß, Marianne Zehnpfennig: Mitte u.ö., in Anlage: Verzeichnis der Baudenkmale gem. § 4 (NDSchG) (ausgenommen Baudenkmale der archäologischen Denkmalpflege) / Stand: 1. Juli 1985 / Stadt Hannover, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt - Institut für Denkmalpflege, S. 4, u.ö., in: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland / Baudenkmale in Niedersachsen / Stadt Hannover, Teil 1, Bd. 10.1, hrsg. von Hans-Herbert Möller, Friedrich Vieweg & Sohn, Braunschweig/Wiesbaden 1985, ISBN 3-528-06208-8