Falkenrehde

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Leest (Falkenrehde) und Stolp (Falkenrehde) sind Weiterleitungen auf diesen Artikel. Für weitere Bedeutungen siehe unter Leest und Stolp (Begriffsklärung).
Falkenrehde
Koordinaten: 52° 29′ 47″ N, 12° 55′ 24″ O
Höhe: 32 m ü. NN
Fläche: 12,04 km²
Einwohner: 856 (2002)
Bevölkerungsdichte: 71 Einwohner/km²
Eingemeindung: 26. Oktober 2006
Postleitzahl: 14669
Vorwahl: 033233
Falkenrehde (Brandenburg)
Falkenrehde

Lage von Falkenrehde in Brandenburg

Falkenrehde ist ein Ortsteil der Stadt Ketzin/Havel im Landkreis Havelland im Land Brandenburg. Im Mittelalter entwickelte sich aus dem Westteil von Leest zunächst Falkenrehde, der östliche Teil ging später in Falkenrehde auf. Das ebenfalls mittelalterliche Stolp wurde in der Neuzeit als Neu Falkenrehde neu gegründet.[1][2][3]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Falkenrehde bis zur Kernstadt Ketzin sind es zirka 5,5 km in Richtung Westen. Unmittelbar südöstlich beginnt bereits die Landeshauptstadt Potsdam. Der Havelkanal markiert im Osten und Süden in etwa die Gemarkungsgrenze.

Ortsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ortsgebiet besteht neben Falkenrehde aus dem:

  • Wohnplatz/Gemeindeteil Neu Falkenrehde. Das Straßendorf erstreckt sich etwa 2 km westlich des Hauptortes.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etzin, Wüstung Knoblauch Buchow-Karpzow
Ketzin Nachbargemeinden
Paretzhof Paaren

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herkunft der Ortsnamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Falkenrehde bedeutete vielleicht ‚Ort, an dem Falken abgerichtet werden‘ von mittelniederdeutsch reden ‚vorbereiten, fertig machen‘.[4]

Leest kam aus dem Slawischen und ließ sich mit ,Gebüsch aus Haselsträuchern‘ übersetzen.[5][6]

Mit Stolp(e) wurden mehrere Ortschaften in Brandenburg-Berlin und darüber hinaus benannt. Abgeleitet vom slawischen Wort für ‚Pfahl, Pfosten‘ stand der Ortsname meist für eine ‚mit Pfählen befestigte Siedlung‘.[7][8]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche Falkenrehde

Während der slawischen Zeit bestanden ab dem 9./10. Jahrhundert zwei Siedlungen. Sie lagen nah beieinander, lediglich getrennt durch einen Wublitz-Arm. Zumindest die östliche davon hieß Leest, eher sogar beide.[2]

Die Phase des Landesausbaus währte im Havelland etwa ein Jahrhundert lang von 1150 bis 1250. Im Rahmen der Deutschen Ostsiedlung schufen angestammte Elbslawen und deutsche Einwanderer gemeinsam das im Wesentlichen bis heute bestehende Siedlungsnetz. Dabei wurde (West-)Leest in ein Dorf mit Gewannflur ausgebaut und erhielt den Namen Falkenrehde. Als Personennamen erschienen 1240 ein Arnoldi de Valkenrede und 1282 dominus… de Valkenrede. Die erste urkundliche Erwähnung von Valkenrede selbst datierte auf 1370. Die Ortschronisten legten die Gründung kurzerhand ins Jahr 1180. Das willkürliche Festlegen eines Datums für das Ortsjubiläum kam auch Anderswo vor, beispielsweise in Bergholz-Rehbrücke (1228 statt 1375) oder Neuenhagen bei Berlin (1230 statt 1367).[9][2][10][4][11][12][13]

Das heutige Neu Falkenrehde hinterließ 1197 die erste schriftliche Nachricht. In diesem Jahr schenkte Otto II., Markgraf von Brandenburg (1184–1205) dem Domkapitel Brandenburg u. a. Stulp. Das Dorf Stolp wurde 1260 noch einmal erwähnt. Im weiteren Verlauf des 13. Jahrhunderts fiel es vermutlich wüst.[3]

Das Landbuch Kaiser Karls IV. von 1375 enthielt alle drei Siedlungen direkt hintereinander. Zu Falkenrehde hieß es:[14][15][16]

„Falkenreyde sunt 38 mansi, quorum pleanus habet 5, prefectus 4, Hennigh Sevelt 3 mansos ad curium suam. Ad pactum solvit quilibet ½ chorum siliginis, ½ avene et non ordei. Censum non solvunt. Ad precariam 5 solidos denariorum, ½ modium siliginis, ½ modium ordei, ½ modium avene exceptis 3 mansis, qui non dant nisi pactum.

Cossati sunt 8, quorum unus solvit 13 pullos, alius 10 pullos, unus 20, alius 15, alius 20 pullos. idem 13 pullos. Dyreken [dicit], quod habet aliquid in precaria, sed Kothe advocatus dicit, quod spectat ad dominum marchionem.

Taberna dat 1 talentum et 15 pullos prefecto. Dyreken habet in pactu 8 frusta et 6 modios. Mertin Kartzow, civis in Spandow, 1 chorum siliginis, habet in pignore a filio Johannis Bart. Uxor Buschow 1 chorum siliginis, 1½ avene, 15 solidos, quos advocatus dicit esse marchionis, et 1½ modium siliginis, 2 ordei, 3 avene ad dotalicium a marchione in pheudum.

Ecclesia habet 3 modios sliginis, 3 avene et 6 denarios et 6 libras cere. Relicta Coppen Litzen habet 2½ choros siliginis, 1½ chorum avene a marchione. Herman et Frittze Bardeleven habent 1½ chorum siliginis, 1½ chorum avene precariam super 5 mansos; Clawes Slaberstorp ½ chorum avene. Alius Slaberstorp habet 6 modios; Rybbeke 6 modios. Supremum iudicium habet dominus marchio et servicium curruum et precariam super 6 mansos. Duo schabini, qui dicuntur lantschepen, spectant ad dominum marchionem.“

In Falkenrehde sind 38 Hufen, davon hat der Pfarrer (Wedemhof) 5 und der Lehnschulze 4. Hennig Seefeld hat 3 Hufen zu seinem Ritterhof. An Pacht zahlt jede [abgabenpflichtige Hufe] ½ Wispel Roggen, ½ Wispel Hafer und keine Gerste. Zins wird nicht gezahlt. Für die Bede sind 5 Schilling an Pfennig, je ½ Scheffel Roggen, Gerste und Hafer zu geben, ausgenommen 3 Hufen, die aber Pacht geben.

Kossäten sind 8, jeweils 1 von ihnen zahlt 13, 10, 20, 15 oder 20 Hühner, die anderen 13 Hühner. Diereke sagt, er hat im Wesentlichen die Bede, aber Vogt Kothe sagt – es gehört dem Markgrafen.

Der Krug gibt 1 Pfund [Pfennig] und 15 Hühner dem Dorfschulzen. Diereke hat an Pacht 8 Zählstücke und 6 Scheffel, Merten Karcho, Bürger in Spandau hat 1 Wispel Roggen als Pfand vom Sohn Johannes Barts. Die Ehefrau Buschows hat 1 Wispel Roggen, 1½ Wispel Hafer und 15 Schilling, wovon der Vogt sagt – es ist seinem Markgrafen, sowie 1½ Scheffel Roggen, 2 Scheffel Gerste und 3 Scheffel Hafer als Wittum vom Markgrafen als Lehen.

Die Dorfkirche hat je 3 Scheffel Roggen und Hafer, sowie 6 Pfennig und 6 Pfund Bienenwachs. Die Witwe von Koppe Litzen hat 2½ Wispel Roggen, 1½ Wispel Hafer vom Markgrafen. Hermann und Fritz von Bardeleben haben 1½ Wispel Rogen und ½ Wispel Hafer, die Bede über 5 Hufen. Klaus von Schlabrendorff hat ½ Wispel Hafer. Ein anderer von Schlabrendorff hat 6 Scheffel und von Ribbeck 6 Scheffel. Das Obergericht, den Wagendienst und die Bede über 6 Hufen hat der Markgraf. 2 Schöffen, genannt Landschöffen, dienen dem Markgrafen.[14][17]

(Ost-)Leest kam im Dorfverzeichnis und -register (siehe im Kapitel Ein Kietz in Falkenrehde?) die ersten und letzten Male urkundlich vor. Nach 1375 verschwand der Ortsname Leest aus den Schriftquellen. Zu einem unbekannten Zeitpunkt siedelten die Einwohner in den Nachbarort über. Bis ins 17. Jahrhundert beschrieb der Flurname auf dem Leest Falkenrehder Höfe.[18][15][19][2][20]

Der knappe Eintrag für das spätere Neu Falkenrehde lautete:[16]

„Stolp est curia, solet dare Ottoni Bart 17 frusta, sed est desertum, tenetur ad servicium.“

Johannes Schultze (Hrsg.)[16]

Stolp ist ein Hof, [er] gibt nach alter Gewohnheit 17 Zählstücke, ist aber wüst, [Bart ist] zum Dienst verpflichtet.

Eine Urkunde von 1429 schrieb dem Hof zu Stalp 10 Hufen zu. Vermutlich wurden sie nicht bestellt und entsprachen dem ursprünglichen Hufenland. 1513 bewirtschafteten von Diereke und Vollbauern die Felder von Falkenrehde aus. Laut dem Protokoll der Generalvisitation von 1541 erhielt der Ketziner Pfarrer dafür 40 Scheffel Roggen und Gerste.[3]

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gutshaus Falkenrehde

Theodor Fontane schrieb 1880 in seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg: „Falkenrehde ist eines jener lachenden Dörfer, deren die Mark, ganz im Gegensatz zu ihrem Ruf, so viele zählt.“[21] Insbesondere faszinierte den Schriftsteller die „Gruft des Enthaupteten“, der er den Großteil des Kapitels widmete.

Im Jahr 1987 ging in Falkenrehde der letzte Klappenschrank der Deutschen Post der DDR außer Betrieb.

Am 26. Oktober 2003 wurde Falkenrehde im Zuge der Gemeindegebietsreform des Landes Brandenburg ein Ortsteil der Stadt Ketzin/Havel.[1]

Ein Kietz in Falkenrehde?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 vermerkte für Falkenrehde einen Kietz. Um die Stimmigkeit dieser Angabe zu überprüfen, bedurfte es eines längeren Gedankengangs:[18]

Die Überlegungen setzten bei den Erkenntnissen von Winfried Schich an. Laut dem Historiker waren im Dorfverzeichnis des Havellands die zwei getrennten zu einer Zeile zusammenzufassen. Somit hieß es: „Falkenrede cum vico Lyst et curia Stolp[18] – Falkenrehde mit dem Kietz Leest und dem Hof Stolp. Aus Letzterem wurde später Neu Falkenrehde. Für die anderen Ortschaften ergab sich einschließlich der archäologischen Funde folgendes Bild: Seit dem 9./10. Jahrhundert existierten zwei dicht beieinander liegende slawische Siedlungen. Zwischen ihnen floss lediglich ein Arm der Wublitz und wahrscheinlich hießen beide Leest. Während des Hochmittelalters erfasste die Deutsche Ostsiedlung die Region. Das auf 38 Hufen ausgebaute Dorf West-Leest wurde in Falkenrehde umbenannt.[2][22][3][23][14]

In Ost-Leest blieben die slawischen Strukturen zunächst erhalten. Nur die bereits bestehende Feldflur wurde zum Zwecke der Besteuerung in Hufen eingeteilt. Diese Doppelortschaften aus unmittelbar beieinander liegendem deutschen Dorf und zunächst weiterexistierender slawischer Siedlung kamen mehrfach in der Mark Brandenburg vor. Das dies auch hier zutraf, zeigte das Dorfregister des östlichen Ortsteils:[24][25][2][26][15]

„Leyst habet 12 mansos, super quibus habet marchio 2 servicia vasallionatus. Otto Dyreke habet 5 mansos, Cůne Huneke 4½ mansos et Bart 3 mansos.“

[Ost-]Leest hat 12 Hufen, über welche der Markgraf hat 2 Vasallendienste. Otto Diereke hat 5 Hufen, Kuno Hudeke 4½ Hufen und [Otto] Bart 3 Hufen.[17]

Anhand dieser und weiterer Informationen verwies Cornelius C. Goeters ebenfalls auf die slawischen Wurzeln und die Zweiteilung der Feldflur. Der Historiker reihte die Ortschaft bei den sogenannten 12-Hufen-Dörfern ein (die Betonung lag hier auf Dorf). Allerdings ergab das Zusammenrechen der 2 Ritterhöfe und des 3. Hofs 12½ Hufen. Einen Kietz kennzeichnete das Fehlen von Hufenland sowie die (ursprünglich) für eine Burg zu erbringenden Feudalabgaben (meist Fische) und Frondienste. Ost-Leest besaß aber ein Hufenland und stand in keiner Abgaben- und Dienstbeziehung zu einer Burg. Hingegen zahlte Falkenrehde alias West-Leest laut Burgregister 78 Böhmische Groschen an die Burg Spandau. Felix Escher nahm an, dass es sich dabei um die Umwandlung von Frondiensten handelte.[27][28][23][29][15][30][31]

Zusammenfassend ließ sich sagen: Mit Kietz Falkenrehde meinte das Landbuch Ost-Leest. Dieses war seiner Struktur nach klar ein Dorf. Demnach gab es in Falkenrehde keinen Kietz.[22][27]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Dorfkirche Falkenrehde von 1750 wurde 1910 baulich verändert und um den Westturm ergänzt.
  • Der Gutshof Falkenrehde hatte Vorgängerbauten als um 1700 die Adelsfamilie von Weiler ein dreiflügeliges Gutshaus errichtete. 1735 erwarben die Hohenzollern das Rittergut, in deren Eigentum blieb es bis 1945. Sie verpachteten oder setzten Amtsmänner zur Verwaltung ein. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts vernichteten Brände die alten Gebäude. Das Guts- oder Amtshaus und die Wirtschaftsgebäude entstanden danach neu. Nach 1945 zog eine Maschinen- und Traktorenstation, 1960 die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft ein. Teile der Anlage blieben bis heute erhalten, darunter das Guts- und das Brennhaus.[32]

Grünflächen und Naherholung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Naturschutzgebiet Falkenrehder Wublitz war einst ein Teil des Wublitz-Laufes.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Havelkanal bei Falkenrehde

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Ortschaft verläuft die Landesstraße L 204, sie war bis zur Herabstufung am 1. Januar 2006 die Bundesstraße B273.[33] Etwa 3 km südlich liegt der Anschluss Potsdam-Nord (AS 25) der Bundesautobahn A10.

Die Havelbus Verkehrsgesellschaft bietet im Rahmen des ÖPNV in Falkenrehde zwei Buslinien an. Die Linie 614 fährt nach Potsdam, Ketzin und Gutenpaaren, die Linie 650 nach Nauen und Potsdam.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Falkenrehde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  2. a b c d e f Winfried Schich: Das Havelland im Mittelalter. Duncker & Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-06236-1, Das Verhältnis der frühmittelalterlich-slawischen zur hochmittelalterlichen Siedlung im Havelland. Das Verhältnis zwischen slawischer und hochmittelalterlicher Siedlung. Allgemeine Fragen der Siedlungskontinuität, S. 205–216, Falkenrehde: S. 208–209.
  3. a b c d Günter Mangelsdorf: Die Ortswüstungen des Havellandes. Walter de Gruyter & Co., Berlin 1994, ISBN 3-11-014086-1, Erster Teil. Verzeichnis der Wüstungen. Die Wüstungen. 129. Stolp, S. 133–135.
  4. a b Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin. Alter – Herkunft – Bedeutung (= Klaus Neitmann im Auftrag Brandenburgische Historische Kommission [Hrsg.]: Brandenburgische Historische Studien. Band 13). Be.Bra Wissenschaft, Berlin 2005, ISBN 978-3-937233-30-7, Namenbuch. Falkenrehde, S. 53.
  5. Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin. Alter – Herkunft – Bedeutung (= Klaus Neitmann im Auftrag Brandenburgische Historische Kommission [Hrsg.]: Brandenburgische Historische Studien. Band 13). Be.Bra Wissenschaft, Berlin 2005, ISBN 978-3-937233-30-7, Namenbuch. Leest (a), S. 102.
  6. Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin. Alter – Herkunft – Bedeutung (= Klaus Neitmann im Auftrag Brandenburgische Historische Kommission [Hrsg.]: Brandenburgische Historische Studien. Band 13). Be.Bra Wissenschaft, Berlin 2005, ISBN 978-3-937233-30-7, Namenbuch. Leest (b), S. 102.
  7. Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin. Alter – Herkunft – Bedeutung (= Klaus Neitmann im Auftrag Brandenburgische Historische Kommission [Hrsg.]: Brandenburgische Historische Studien. Band 13). Be.Bra Wissenschaft, Berlin 2005, ISBN 978-3-937233-30-7, Namenbuch. Stolp (a), S. 164.
  8. Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin. Alter – Herkunft – Bedeutung (= Klaus Neitmann im Auftrag Brandenburgische Historische Kommission [Hrsg.]: Brandenburgische Historische Studien. Band 13). Be.Bra Wissenschaft, Berlin 2005, ISBN 978-3-937233-30-7, Namenbuch. Stolp (b), S. 164.
  9. Günter Mangelsdorf: Die Ortswüstungen des Havellandes. Walter de Gruyter & Co., Berlin 1994, ISBN 3-11-014086-1, Zweiter Teil. Untersuchungen zum Wüstungsprozeß. Zu den Wüstungsursachen, S. 275–294, Landesausbau im Havelland: S. 277.
  10. Cornelius C. Goeters: Das Havelland im Mittelalter. Duncker & Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-06236-1, Formen ländlicher Siedlung im Havelland. Die Gewannflur-Siedlungen, S. 283–285, hier S. 283.
  11. Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Havelland. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1972, Falkenrehde ssö Nauen, S. 93–95.
  12. Geschichte von Falkenrehde. In: Falkenrehde im Havelland. Abgerufen am 20. März 2017.
  13. Lutz Partenheimer: Die Entstehung der Mark Brandenburg. Mit einem lateinisch-deutschen Quellenanhang. Böhlau Verlag, Köln / Weimar / Wien 2007, ISBN 978-3-412-17106-3, Vorwort: 850 Jahre Mark Brandenburg – Landes- und Ortsjubiläen, S. 9–15.
  14. a b c d Johannes Schultze (Hrsg.): Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375. Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, (Obule et Merice). Falkenreyde, S. 166–167.
  15. a b c d e Johannes Schultze (Hrsg.): Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375. Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, (Obule et Merice). Leyst, S. 167.
  16. a b c Johannes Schultze (Hrsg.): Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375. Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, (Obule et Merice). Stolp, S. 167.
  17. a b Herr Nolte: Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375. Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, Orts- und Personen-Verzeichnis, S. 412–457.
  18. a b c Johannes Schultze (Hrsg.): Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375. Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, Nomina villarum terre Obule et merἱce, S. 72–73.
  19. Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Havelland. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1972, Leest s Nauen, S. 207–208.
  20. Günter Mangelsdorf: Die Ortswüstungen des Havellandes. Walter de Gruyter & Co., Berlin 1994, ISBN 3-11-014086-1, Erster Teil. Verzeichnis der Wüstungen. Die Wüstungen. 88. Leest, S. 92–93.
  21. Theodor Fontane: Havelland. In: Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Magnus Verlag, Essen, ISBN 3-88400-702-5, Potsdam und Umgebung. Falkenrehde, S. 692–696.
  22. a b Winfried Schich: Das Havelland im Mittelalter. Duncker & Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-06236-1, Das Verhältnis der frühmittelalterlich-slawischen zur hochmittelalterlichen Siedlung im Havelland. Das Verhältnis zwischen slawischer und hochmittelalterlicher Siedlung. Allgemeine Fragen der Siedlungskontinuität. Fußnote 126, S. 208.
  23. a b Helmut Assing: Brandenburgische Geschichte. Hrsg.: Ingo Materna, Wolfgang Ribbe. Akademie Verlag, Berlin 1995, ISBN 3-05-002508-5, Die Landesherrschaft der Askanier, Wittelsbacher und Luxemburger (Mitte des 12. bis Anfang des 15. Jahrhunderts). Die Umgestaltung der Agrarverfassung und die Veränderungen in den ländlichen Sozialbeziehungen im 12./13. Jahrhundert, S. 102–109, hier S. 102–105.
  24. Adriaan von Müller, Heinz Seyer: Berlin und Umgebung. Hrsg.: Alfred Kernd’l (= Nordwestdeutscher sowie West- und Süddeutscher Verband für Altertumsforschung [Hrsg.]: Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland. Band 23). Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1991, ISBN 3-8062-0896-4, Die mittelalterlichen Dörfer auf dem Territorium von Berlin. [Einleitung], S. 133–139, slawischer Acker: S. 138–139.
  25. Winfried Schich: Das Havelland im Mittelalter. Duncker & Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-06236-1, Das Verhältnis der frühmittelalterlich-slawischen zur hochmittelalterlichen Siedlung im Havelland. Quellengrundlage und Anlage der Karte. Flurnamen, S. 192–201, Wendemark: S. 199–200.
  26. Joachim Stephan: Im Dialog mit Raubrittern und Schönen Madonnen. Die Mark Brandenburg im späten Mittelalter (= Heinz-Dieter Heimann, Klaus Neitmann im Auftrag Brandenburgische Historische Kommission und Brandenburgisches Landeshauptarchiv [Hrsg.]: Studien zur brandenburgischen und vergleichenden Landesgeschichte. Band 6). 1. Auflage. Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, Berlin 2011, ISBN 978-3-86732-118-1, Die Landbevölkerung in der spätmittelalterlichen Mark Brandenburg. Hufenbauern und bäuerliche Ökonomie, S. 287–290, Hufe als Besteuerungsgrundlage: S. 287.
  27. a b Cornelius C. Goeters: Das Havelland im Mittelalter. Duncker & Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-06236-1, Formen ländlicher Siedlung im Havelland. Siedlungen mit blockflurartigen Flurformen, S. 275–282, 12-Hufen-Dörfer: S. 277–278.
  28. Eckhard Müller-Mertens: Hufenbauern und Herrschaftsverhältnisse in brandenburgischen Dörfern nach dem Landbuch Karls IV. von 1375. Dissertation vom 14. November 1951. In: Walter Friedrich (Hrsg.): Wissenschaftliche Zeitschrift der Humboldt-Universität Berlin. Gesellschafts- und sprachwissenschaftliche Reihe. Jahrgang 1; Heft 1. Berlin 1951, Einführende Übersicht über den Inhalt der Dorfregister nach der „Fragestellung zur Aufnahme des Landbuchs“. I. „quot mansi sunt in villa?“, S. 38–40, hier S. 38.
  29. Joachim Herrmann, Hanns-Hermann Müller: Die Slawen in Deutschland. Geschichte und Kultur der slawischen Stämme westlich von Oder und Neiße vom 6. bis 12. Jahrhundert. Hrsg.: Joachim Herrmann (= Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Alte Geschichte und Archäologie der Akademie der Wissenschaften der DDR. Band 14). neubearbeitete Auflage. Akademie-Verlag, Berlin 1985, DNB 860858677, Fischfang, S. 95–98.
  30. Johannes Schultze (Hrsg.): Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375. Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, [Die Burgen]. De castris super Obula. Spandow. Falkenrede, S. 42.
  31. Felix Escher: Das Havelland im Mittelalter. Duncker & Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-06236-1, Die ländliche Sozialstruktur des Havellandes unter besonderer Berücksichtigung der slawischen Bevölkerung. Dorfstruktur und einzelne Sozialgruppen nach dem Landbuch Kaiser Karls IV. von 1375, S. 314–336, Dienstsiedlung Falkenrehde: S. 335.
  32. Ingrid Reisinger: Bekannte, unbekannte und vergessene Herren- und Gutshäuser im Land Brandenburg. Band 1. in Begleitung von Walter Reisinger. In: Bekannte, unbekannte und vergessene Herren- und Gutshäuser im Land Brandenburg. Eine Bestandsaufnahme. 2 Bände. Stapp Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-87776-082-6, Falkenrehde, S. 112–113.
  33. Amtsblatt für Brandenburg, Seite 1047