Fallbö

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Fallböen sind starke, abwärts gerichtete Luftströmungen, also starke Abwinde, die durch eine ausgeprägt labile Atmosphärenschichtung verursacht werden.

Fliegt ein Flugzeug in eine solche Luftströmung, umgangssprachlich als Luftloch bezeichnet, ein, verliert es in kurzer Zeit stark an Höhe, wodurch die Insassen das Gefühl des freien Falls bekommen.

In Bodennähe werden Fallböen in die Horizontale umgelenkt, wo sie dann als normale, waagerechte wahrgenommen werden.

Starke Fallböen werden als Downbursts bezeichnet und treten meist im Zusammenhang mit Gewittern auf.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • David Blatner: So kommen Sie rauf und wieder runter: Was Sie schon immer übers Fliegen wissen wollten. Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-593-37314-9.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]