Fantasia Barrino

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Fantasia Barrino (2009)

Fantasia Monique Barrino (* 30. Juni 1984 in High Point) ist eine US-amerikanische R&B-Sängerin und Grammy-Preisträgerin. Bekanntheit erlangte Barrino im Mai 2004 als Gewinnerin der dritten Staffel der Castingshow American Idol.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barrino begann im Alter von fünf Jahren im Kirchenchor zu singen. 2002 wurde sie Mutter einer Tochter. Derzeit arbeitet sie für ihren Schulabschluss. Fantasias Vordringen in das Finale von American Idol wurde von heftigen Vorwürfen überschattet. Sie reichten von Rassismus bis zum Verdacht einer manipulierten Stimmenzählung.

Im Finale selbst am 26. Mai 2004 erhielt Barrino für ihren Auftritt überschwängliches Lob von der Jury. So bezeichnete Plattenproduzent Simon Cowell sie als beste Sängerin aller über 70 „Idols“, die in den letzten Jahren weltweit gekürt wurden. Am Ende der Telefonabstimmung, an der sich über 65 Millionen Fernsehzuschauer beteiligten, lag Barrino knapp vor ihrer Konkurrentin Diana DeGarmo.

Fantasias erste Single I Believe wurde in den USA am 15. Juni 2004 veröffentlicht. Der Song wurde von Tamyra Gray geschrieben, die bereits an der ersten Staffel von American Idol teilgenommen, und dort den vierten Rang belegt hatte. Wie bereits bei den American Idol-Siegern der Vorjahre war die Single kommerziell sehr erfolgreich. Am 10. Juli 2004 erreichte sie Platz 1 der US-amerikanischen Billboard-Charts. 2006 kam sie mit ihrem neuen Album und der ersten Single Hood Boy zurück.

2011 wurde Fantasia Barrino für ihre Single Bittersweet mit dem Grammy Award for Best Female R&B Vocal Performance ausgezeichnet und ist damit die letzte Künstlerin dieser Kategorie, die im Folgejahr mit mehreren weiteren Kategorien zusammengelegt wurde.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2004 Free Yourself 8 Platin
(42 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. November 2004
2006 Fantasia 19 Gold
(38 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Dezember 2006
2010 Back to Me 2 Gold
(29 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. August 2010
2013 Side Effects of You 2
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. April 2013
2016 The Definition Of... 6
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. Juli 2016
2017 Christmas After Midnight 193
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. Oktober 2017

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2004 I Believe
Free Yourself
1
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. Juni 2004
Truth Is
Free Yourself
21
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Dezember 2004
2005 Baby Mama
Free Yourself
60
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Mai 2005
Free Yourself
Free Yourself
41
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. Juni 2005
2007 When I See U
Fantasia
32
(23 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. April 2007
2010 Bittersweet
Back to Me
74
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2010
2013 Without Me
Side Effects of You
74
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. April 2013
(feat. Kelly Rowland & Missy Elliott)

Weitere Veröffentlichungen:

  • 2005: It's All Good
  • 2005: Ain't Gon' Beg You
  • 2005: Til My Baby Comes Home
  • 2006: Hood Boy (feat. Big Boi)
  • 2007: Only One U
  • 2010: I'm Doin' Me
  • 2011: Collard Greens & Cornbread
  • 2013: Lose to Win
  • 2013: Side Effects of You
  • 2013: In the Middle of the Night
  • 2013: What Christmas Means to Me
  • 2016: No Time for It
  • 2016: Sleeping with the One I Love
  • 2017: When I Met You

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fantasia Barrino – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: US