Faraday-Medaille (IOP)

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Die Faraday Medal des britischen Institute of Physics (IOP) wird jährlich an herausragende Experimentalphysiker und Physiker mit internationaler Reputation verliehen. Sie ist nach Michael Faraday benannt. Die Medaille ging 2008 aus der 1914 gestifteten Guthrie Lecture (benannt zu Ehren des Gründers des IOP Frederick Guthrie) des IOP hervor, die wiederum 1965 durch eine Guthrie Medal ersetzt wurde. Sie ist eine der Hauptpreise des IOP und ist mit 1000 Pfund dotiert.

Daneben gibt es auch den Michael-Faraday-Preis der Royal Society, der ebenfalls mit einer Medaille verbunden ist, und die Faraday-Medaillen der Royal Society of Chemistry (RSC) an Elektrochemiker und die des Institution of Electric Engineers (IEE).

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Guthrie-Medaille[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(unvollständig)

Faraday-Medaille[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008 Roger Cowley, für Entwicklung und Anwendung von Techniken der Neutronenstreuung und Röntgenbeugung in der Festkörperphysik
  • 2009 Donal Bradley, für Pionierarbeit in Polymer-Elektronik
  • 2010 Athene Donald, für Polymerforschung
  • 2011 Alan Andrew Watson, für die Erforschung hochenergetischer kosmischer Strahlung
  • 2012 J. Roy Sambles, für experimentelle Festkörperphysik
  • 2013 Edward Hinds, für neuartige und grundlegende Experimente an ultrakalten Atomen und Molekülen[1]
  • 2014 Alexander Giles Davies und Edmund Linfield, für Beiträge zur Terahertz-Physik und -Technologie
  • 2015 Henning Sirringhaus, für Beiträge zum Ladungstransport in Halbleitern
  • 2016 Jenny Nelson, für ihre Arbeiten zu nanostrukturellen und molekularen Halbleitern
  • 2017 Jeremy J. Baumberg, für seine Untersuchungen vieler innovativer Nanostrukturen mit neuen und präzise konstruierten plasmonischen Phänomenen auf Basis der Dynamik einzelner Atome und Moleküle, Raman-Spektroskopien und Anwendungen als Metamaterialien.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 2013 Faraday medal beim IOP; abgerufen am 4. Juli 2013