Farbsymbolik

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Farbenkreis, aquarellierte Federzeichnung von Goethe, 1809.
Original: Freies Deutsches Hochstift – Goethe-Museum im Goethe-Haus, Frankfurt

Farbsymbolik oder Farbensymbolik beschäftigt sich als Symbolik der Farben[1] mit Motiven und Eigenschaften der Farben. Dabei sind einzelne Farben mit bestimmten Motiven verbunden. Vor allem menschliche Eigenschaften, Gefühle und elementare Erfahrungen können mit Farben assoziiert werden.

Farbsymbole sind in einem Kulturkreis mehr oder weniger allgemein verständlich und entsprechend „gültig“. Sie spielen in der Kunst (zum Beispiel Malerei, Film und Literatur), aber auch im Alltag eine Rolle.

Im Gedicht des persischen Dichters Nezami Sieben Schönheiten kommen sieben Farben und ihre Zuordnungen zur Sprache. So wurde Gelb unter anderem mit Sonne, Luft, heißer und feuchter Beschaffenheit und Jugend in Verbindung gebracht und Blau mit der Erde, trockener und kalter Beschaffenheit, Buchara und dem Alter.[2]

Bedeutungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Folgenden einige Farbsymboliken, die so im deutschen Sprachraum und einigen anderen Kulturkreisen verstanden werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eva Heller: Wie Farben wirken: Farbpsychologie. Farbsymbolik. Kreative Farbgestaltung. rororo Taschenbuch, 7. Auflage 2004, ISBN 978-3499619601

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Duden online: Farbsymbolik und Farbensymbolik
  2. Karl Schlamminger: Einleitung. In: Karl Schlamminger, Peter Lamborn Wilson: Weaver of Tales. Persian Picture Rugs / Persische Bildteppiche. Geknüpfte Mythen. Callwey, München 1980, ISBN 3-7667-0532-6, S. 9–13, hier: S. 11 und 13.
  3. Siegfried Ringler: Das Buch mit den farbigen Tuchblättern der Beatrix von Inzigkofen. In: Burghart Wachinger u. a. (Hrsg.): Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon. 2., völlig neu bearbeitete Auflage, Band 1: ‘A solis ortus cardine’ – Colmarer Dominikanerchronist. De Gruyter, Berlin/New York 1978, ISBN 3-11-007264-5, Sp. 1079 f.