Farid Hafez

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Farid Hafez bei der Verleihung des Bruno-Kreisky-Anerkennungspreises 2010

Farid Hafez (* 23. Dezember 1981 in Ried im Innkreis) ist ein österreichischer Politikwissenschaftler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hafez verbrachte seine Kindheit und Schulzeit in Oberösterreich. Hafez war von 1998 bis 2007 in der Muslimischen Jugend Österreichs aktiv.[1]

In den Jahren 2002 bis 2009 studierte er Politikwissenschaft an der Universität Wien, wo er in demselben Fach promoviert wurde. 2008 machte er zudem einen Abschluss als Master of Science im Fach Politische Bildung an der Donau-Universität Krems und der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. 2019 habilitierte sich Hafez im Fach Politikwissenschaft an der Universität Salzburg.[2]

Hafez forschte zuerst als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Rechtsphilosophie an der Universität Wien.[3] Seine Dissertation mit dem Titel „Islamophober Populismus“ (Betreuer: John Bunzl) erschien 2010 im deutschen Verlag für Sozialwissenschaften Wiesbaden.[4][5] Er ist Alumnus der Session 440 des Salzburg Seminars. Seit 2014 ist Hafez Forscher und Lehrender an der Abteilung Politikwissenschaft der Universität Salzburg[6] und seit 2017 ist er Senior Research Fellow an der Georgetown University.[7]

Forschung und Lehre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hafez forscht im Bereich Rassismus, Politik und Religion/Islam sowie Rechtspopulismus.[8] Eines seiner Hauptthemen ist die Islamophobieforschung. Hafez ist Herausgeber des seit 2010 erscheinenden Jahrbuchs für Islamophobieforschung, zu dessen wissenschaftlichem Beirat auch Wolfgang Benz gehört. Seit 2015 gibt er mit ca. 40 weiteren Akademikern den European Islamophobia Report heraus.[9] 2014 untersuchte er im Rahmen eines Forschungsaufenthalts an der Columbia University in New York City Hip-Hop als Jugendkulturaustausch zwischen Europa und den USA.[10] Er forschte zu muslimischen Jugendbewegungen in Europa.[11]

Er ist Senior Research Fellow bei dem vom Politikwissenschafter John L. Esposito geleiteten Forschungsprojekts The Bridge Initiative an der Georgetown University, das zu den Hintergründen von Islamophobie und Diversität forscht.[12] Er ist zudem Faculty Affiliate am Center for Security, Race and Rights der Rutgers University.[13]

Farid Hafez lehrt seit 2008. Von 2008 bis 2012 war er am Institut für Orientalistik der Universität Wien. Später unterrichtete er an der Universität Klagenfurt. Seit 2009 lehrt er am Privaten Studiengang für das Lehramt für Islamische Religion an Pflichtschulen in Wien.[14]

Ebenso lehrte er im Bereich Migrationsmanagement – Migration Studies (2012–2015) an der Donau-Universität Krems.[15] Darüber hinaus war er Gastlektor an der University of Istanbul,[16] der Istanbul 29 Mayıs Üniversitesi,[17] der Syarif Hidayatullah State Islamic University Jakarta, der Columbia University in New York.[18] Er gehört zudem der Affiliated Faculty des Islamophobia Research and Documentation Project an der University of California, Berkeley, an.[19]

Seine Forschung zu Hip-Hop und Amerikanischem Islam brachten ihn als Gastlektor an die University of Chicago,[20] das Center for Austrian Studies an der University of Minnesota,[21] am Queensborough Community College in New York, in die City University of New York[22] sowie ins Amerikahaus in Wien[23].

Zudem ist er Mitglied verschiedener Fakultäten im außeruniversitären Bereich. So lehrt er am Global Citizenship Alliance,[24] das aus dem Salzburg Global Seminar hervorgegangen ist. 2015 unterrichtete er zudem am The Ariane de Rothschild Fellowship,[25] sowie an weiteren internationalen Bildungseinrichtungen.

Hafez war im Studienjahr 2016/17 Fulbright Professor in den USA. Außerdem ist er angeschlossenes Mitglied der Fakultät am Center for Right-Wing Studies an der University of California, Berkeley.[26]

Öffentliche Stellungnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hafez äußert sich regelmäßig in den österreichischen Tageszeitungen wie Der Standard[27] und Die Presse[28] und tritt als Experte in österreichischen Fernsehtalkformaten wie ATV am Punkt und Puls 4 Talk of Town auf. Er wurde mehrfach im ORF[29] und von internationalen Medien wie The Washington Post interviewt.[30] Hafez publiziert regelmäßig Gastkommentare auf Al-Jazeera English.[31] Er trat in der Fernsehsendung Im Zentrum im ORF auf.[32]

Hafez kritisiert, dass Muslime in Österreich ein Spielball der Politik seien.[33] Er streicht heraus, dass insbesondere Frauen von der diskursiven Fokussierung auf Muslime betroffen seien.[34] Im Sinne der Intersektionalität von Rassismus streicht er im Zusammenhang mit den Protesten in Charlottesville 2017 etwa heraus, dass der Rassismus dort sich gleichermaßen gegen Schwarze, Muslime und Juden richte.[35] In diesem Sinne warf er auch Viktor Orbán vor, in seiner Kampagne gegen George Soros Antisemitismus und Islamophobie zu bedienen.[36]

Hafez kritisierte das im Jahre 2015 verabschiedete österreichische Islamgesetz scharf.[37][38] Mitunter stellt es für ihn eine Form „institutionalisierter Islamophobie“ dar.[39] Als 2017 das Integrationsgesetz verabschiedet wurde, kritisierte er auch hier den Diskurs der Regierungsparteien zur Frage des Verbotes des Tragens eines Kopftuchs für Polizistinnen, Staatsanwältinnen und Richterinnen.[40] Er wurde dazu als Experte für die politische Partei NEOS im Verfassungsausschuss angehört.[41] Ebenso positionierte er sich im Zuge der Diskussion über islamische Kindergärten und warf dem Integrationsressort ein Rassismusproblem vor.[42] In einem längeren Interview bezeichnet er den politischen Islam als Relikt des 20. Jahrhunderts.[43]

Hafez trug als Wissenschaftler bei der „Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa“ (OSZE) vor[44] und präsentierte 2015[45] sowie 2019[46] die Ergebnisse des Europäischen Islamophobie-Reports im Europäischen Parlament wie auch im Europarat.[47]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den interdisziplinären Sammelband „Islamophobie in Österreich“ ist er als Mitherausgeber gemeinsam mit dem Nahostexperten John Bunzl mit dem Bruno-Kreisky-Anerkennungspreis für das politische Buch des Jahres 2009 ausgezeichnet worden.

Das österreichische Kulturmagazin the gap wählte Farid Hafez zu einem der 100 Österreicher „mit besonderer Zukunft“.[48]

Gegenpositionen und Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf wissenschaftlicher Ebene wurde Hafez unter anderem von Armin Pfahl-Traughber für die – aus Sicht Pfahl-Traughbers – wenig trennscharfe Verwendung des Islamophobiebegriffes kritisiert.[49] Damit würde eine Immunisierung gegen jegliche Kritik am Islam ermöglicht. Hafez’ Begriff der Islamophobie wurde daher auch als politisch motiviert bewertet.[50][51][52][53]

Persönlich wurde Hafez von Heiko Heinisch und Efgani Dönmez mit dem politischen Islam der Muslimbrüder und des türkischen Präsidenten Erdogan in Verbindung gebracht.[54][55] Eine Klage gegen Aussagen von Michael Ley gewann Hafez in erster[56] sowie in zweiter Instanz.[57] Hafez seinerseits hatte dem ehemaligen Grünen und später zeitweiligen ÖVP-Politiker Dönmez zuvor seit 2009 mehrmals „Rassismus“ und „Sexismus“ vorgeworfen.[58][59][60] Heiko Heinisch wiederum wurde von Hafez für seine „islamophobe Haltung“ kritisiert. Hafez bezeichnet Heinischs Kritik an einzelnen muslimischen Personen und Einrichtungen als „Kriminalisierungsstrategie“.[61] In einem weiteren Rechtsstreit gegen Die Welt[62] gewann Hafez ebenso in zweiter Instanz.[63] Hafez' 2019 erschienenes Buch „Feindbild Islam: Über die Salonfähigkeit von Rassismus“ wurde dagegen von Heinisch scharf für seinen „Tunnelblick“ und als ein „ideologisch gefärbtes Buch“ kritisiert, „das vor allem durch historische Fehler und Auslassungen auffällt“.[64]

Im Oktober 2019 geriet der von Farid Hafez und Enes Bayrakli herausgegebene European Islamophobia Report in heftige Kritik[65] durch Personen, die er im Bericht für die Verbreitung antimuslimischer Positionen verantwortlich machte.[66] Dem Report wurde einerseits die Mitherausgeberschaft der „Stiftung für politische wirtschaftliche und gesellschaftliche Forschung“ (Seta) in Ankara vorgehalten, die enge Verbindungen zur türkischen Regierungspartei AKP habe und „ausdrücklich Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung nehmen und politische Debatten beeinflussen will“[67]. Andererseits wurde kritisiert, dass der Report auch viele theologisch reformorientierte Muslime wie Seyran Ates, Saïda Keller-Messahli[68] oder den Münsteraner Theologen Mouhanad Khorchide sowie säkulare Kritiker des politischen Islam in Europa wie die Frankfurter Professorin Susanne Schröter wegen ihrer „Islamophobie“ anprangere und sie in eine Reihe mit Rassisten und Rechtsextremen stelle. Der EU wurde schließlich vorgeworfen, mit rund 126.000 Euro an der Erstellung und Herausgabe dieser von Amer Albayati, dem Präsidenten der „Initiative Liberaler Muslime Österreich“, als „Propagandaarbeit für Erdoğan“[69] bezeichneten Schrift beteiligt zu sein. Gegen ihre Erwähnung im „European Islamophobia Report“ reichte Saïda Keller-Messahli am 12. November 2019 Klage gegen die Verfasser der Studie ein.[70]

Alle Tageszeitungen Österreichs, vom Standard[71] über Die Presse[72] bis zur Wiener Zeitung[73] gaben Farid Hafez Gelegenheit, sich gegen die erhobenen Vorwürfe gegen ihn im Zusammenhang mit dem European Islamophobia Report zu äußern. Er tat dies am 13. Dezember 2019 in einer ausführlichen Stellungnahme, die im Gegen-Vorwurf an die Adresse seiner Kritiker mündete: „Sie inszenieren sich als Opfer, um die Kritik an Rassismus mundtot zu machen“[74].

Ende April 2021 entschied das EU-Parlament in einem Entschließungsantrag mit Zweidrittel-Mehrheit auf Antrag des deutschen Abgeordneten Markus Pieper (CDU), dass Hafez keine EU-Mittel mehr bekommen soll. In dem Antrag wird bedauert, dass „Hafez wiederholt Mittel aus dem EU-Haushalt erhalten hat, obwohl er eng mit der Muslimbruderschaft und der türkischen Regierung verbunden ist, die versuchen, unabhängige Journalisten und Medienfreiheit unter dem Vorwand der Islamfeindlichkeit zum Schweigen zu bringen“. Die EU-Kommission wurde aufgefordert, „die Kriterien für die Förderfähigkeit des Programms ‚Rechte, Gleichstellung und Unionsbürgerschaft‘ im Rahmen des EU-Haushalts zu ändern, um zu verhindern, dass Einzelpersonen und Organisationen mit derart beunruhigenden Ansichten EU-Mittel erhalten“.[75]

Rechtswidrige Razzia und Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Razzien gegen angebliche Muslimbrüder in Österreich am 9. November 2020 wurde auch Hafez als einer der über 70 Verdächtigen genannt.[76] Im Juli 2021 entschied das Oberlandesgericht Graz, dass diese rechtswidrig war.[77] Die Vorwürfe in dem Strafverfahren lauten unter anderem auf Terrorfinanzierung, Mitgliedschaft in einer Terrororganisation und Geldwäsche.[78] Hafez veröffentlichte daraufhin einen Blogbeitrag,[79] in welchem er die Glaubwürdigkeit der österreichischen Vergangenheitsbewältigung in Zweifel zog, weil die Razzia am Jahrestag der Novemberpogrome 1938 stattfand, und behauptete, die österreichische Regierung gehe eindeutig in eine totalitäre Richtung, weil sie den Islam und religiöse Praktiken kriminalisiere und die Meinungsfreiheit zu unterbinden trachte. Dieser Blogbeitrag stieß auf heftige Kritik, unter anderem vonseiten des österreichischen Innenministers Karl Nehammer und der Integrationsministerin Susanne Raab. Die Kritik wurde damit begründet, dass Hafez Blogbeitrag die Anti-Terror-Razzia mit den Novemberpogromen gleichsetze und damit den Holocaust verharmlose, was Ausdruck einer anti-demokratischen Haltung sei.[80][81] Die Uni Salzburg distanzierte sich von Hafez.[82] Ein Unterstützungskomitee bestehend aus Uni-Professoren wie Raoul Kneucker, Anton Pelinka, Manfried Welan, Paul Zulehner und vielen anderen, meinte dazu: „Wir sehen in der Razzia einen Einschüchterungsversuch gegen einen anerkannten Wissenschaftler, der bereits zweimal gerichtlich die ihm nun wieder unterstellten Beschuldigungen aus dem Weg geräumt hat und die Verfahren beide Male in zweiter Instanz gewonnen hat“, heißt es in einer Erklärung.[83] In einem weiteren offenen Brief, der von mehr als 350 internationalen Wissenschaftlern unterzeichnet wurde, und von John Esposito, John Bunzl und weiteren Wissenschaftlern verfasst wurde, hieß es, die "Staatsanwaltschaft solle den Fall schließen und die Einschüchterung von Dr. Hafez und den anderen Betroffenen einstellen".[84]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hafez hat mehr als 100 Schriften publiziert.[85]

Autor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Islamophober Populismus: Moschee- und Minarettbauverbote österreichischer Parlamentsparteien. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010 (Dissertation, Universität Wien, 2009).
  • Anas Schakfeh: Das österreichische Gesicht des Islams. Braumüller, Wien 2012.
  • Islamisch-politische Denker: Eine Einführung in die islamisch-politische Ideengeschichte. Peter Lang Verlag, New York / Oxford / Frankfurt / Wien 2014.
  • Mein Name ist Malcolm X: Das Leben eines Revolutionärs. Al Hamra, Wien 2015.
  • Feindbild Islam. Über die Salonfähigkeit von Rassismus. Böhlau Verlag, Wien 2019.

Herausgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Islamophobie in Österreich. Studienverlag, Innsbruck 2009 (mit John Bunzl).
  • Jahrbuch für Islamophobieforschung. New Academic Press, Wien seit 2010.
  • From the Far Right to the Mainstream: Islamophobia in Party Politics and the Media. Campus, Frankfurt am Main 2012 (mit Humayun Ansari).
  • European Islamophobia Report. Seit 2016 (mit Enes Bayrakli)
  • Jung, muslimisch, österreichisch. New Academic Press / Alhamra, Wien 2016 (mit Reinhard C. Heinisch, Raoul Kneucker und Regina Polak).
  • Islamophobia in Muslim Majority Societies. Routledge. Francis and Taylor (mit Enes Bayrakli).

Beiträge in Fachzeitschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • From Jewification to Islamization: Political anti-Semitism and Islamophobia in Austrian politics then and now. In: ReOrient, Band 4, Nr. 2, Frühjahr 2019, S. 197–220.
  • mit Rijad Dautovic: Institutionalising Islam in Contemporary Austria: A Comparative Analysis of the Austrian Islam Act of 2015 and Austrian Religion Acts with Special Emphasis on the Israelite Act of 2012. In: Oxford Journal of Law and Religion, Band 8, Nr. 1, February 2019, S. 28–50 (Erstveröffentlichung 11. Juni 2018).
  • Schools of Thought in Islamophobia Studies: Prejudice, Racism, and Decoloniality. In: Islamophobia Studies Journal 4.2 (2018), S. 210–225.
  • Street-level and government-level Islamophobia in the Visegrád Four countries. In: Patterns of Prejudice, Band 52, 2018, Nr. 5, S. 436–447.
  • mit Enes Bayraklı und Léonard Faytre: Engineering a European Islam: An Analysis of Attempts to Domesticate European Muslims in Austria, France, and Germany. In: Insight Turkey, Band 20, Nr. 3, Sommer 2018, S. 131–156.
  • mit Reinhard Heinisch: Breaking with Austrian Consociationalism: How the Rise of Rightwing Populism and Party Competition have changed Austria’s Islam Politics. In: Politics and Religion, Band 11, Nr. 3, September 2018, S. 649–678.
  • Alte neue Islampolitik in Österreich? Eine postkoloniale Analyse der österreichischen Islampolitik. In: ZfP – Zeitschrift für Politik, 65. Jahrgang, 1/2018, S. 22–44.
  • Zwischen Fundamentalismus und Emanzipation. Die Frage nach dem muslimischen Subjekt vor dem Hintergrund des antimuslimischen Rassismus / der Islamophobie. In: Neue Praxis – Zeitschrift für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialpolitik (Sonderausgabe: Rassismus in der Sozialen Arbeit und Rassismuskritik als Querschnittsaufgabe), Sonderheft 15, 2018, S. 70–77.
  • Das Islamgesetz im Kontext islamophober Diskurse: Eine Policy Frame-Analyse zum Politikgestaltungsprozess des Islamgesetz 2015. In: Juridikum, (2), 2015, S. 160–165.
  • Disciplining the “Muslim Subject”: The Role of Security Agencies in Establishing Islamic Theology within the State’s Academia. In: Islamophobia Studies Journal, Band 2(2), 2014, S. 43–57.
  • mit Rijad Dautović: MuslimInnen als BürgerInnen zweiter Klasse? Eine vergleichende Analyse des Entwurfes eines neuen Islamgesetzes 2014 zum restlichen Religionsrecht. In: Jahrbuch für Islamophobieforschung 2015. 2015, S. 26–54.
  • Shifting borders: Islamophobia as the cornerstone for buildingpan-European right-wing unity. In: Patterns of Prejudice, Band 48, Nr. 5, Dezember 2014, S. 1–21.
  • Gedenken im „islamischen Gedankenjahr“. Zur diskursiven Konstruktion des österreichischen Islams im Rahmen der Jubiläumsfeier zu 100 Jahren Islamgesetz. In: Wiener Zeitschrift für die Kunde des Morgenlands, Nr. 104 (2014), Selbstverlag, Institut für Orientalistik, Wien 2014, S. 63–84.
  • Der Gottesstaat des Essad-Bey. Eine Muhammad-Biographie aus der Sicht eines jüdischen Konvertiten zum Islam unter besonderer Berücksichtigung der Dimension des Politischen. In: Journal of Arabic and Islamic Studies, 13 (2013), S. 1–21.
  • Islamophobe Weltverschwörungstheorien … und wie Obama vom Muslim zum Muslimbruder wurde. In: Journal für Psychologie, Jg. 21 (2013), Ausgabe 1, S. 1–22.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Farid Hafez – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Farid Hafez, Reinhard Heinisch, Raoul Kneucker, Regina Polak: Einleitung. In: Farid Hafez, Reinhard Heinisch, Raoul Kneucker, Regina Polak (Hrsg.): Jung, Muslimisch, Österreichisch. 20 Jahre Muslimische Jugend Österreich. New Academic Press, Wien 2016, S. (26–32) 29.
  2. Hafez Farid – Universität Salzburg. Abgerufen am 14. März 2019.
  3. Personalverzeichnis der Universität Wien@1@2Vorlage:Toter Link/online.univie.ac.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. , abgerufen am 28. Juli 2011.
  4. http://othes.univie.ac.at/5148/
  5. Islamophober Populismus – Moschee- und Minarettbauverbote österreichischer Parlamentsparteien (Memento vom 18. August 2011 im Internet Archive)
  6. Porträt des Mag. Dr. Farid HAFEZ, M.Sc. auf der Webseite der Universität Salzburg abgerufen am 2. Dezember 2014.
  7. Team – The Bridge Initiative | A Research Project on Islamophobia. In: The Bridge Initiative | A Research Project on Islamophobia. (georgetown.edu [abgerufen am 23. September 2017]).
  8. [1]
  9. http://islamophobiaeurope.com, abgerufen am 2. Mai 2015
  10. http://www.uni-salzburg.at/fileadmin/multimedia/Politikwissenschaft%20und%20Soziologie/documents/CV_Hafez.pdf, abgerufen am 2. Dezember 2014.
  11. Project Muslim Youth Movements in Europe. Universität Salzburg. Abgerufen am 13. September 2017
  12. http://bridge.georgetown.edu/team/, abgerufen am 2. Mai 2015
  13. [2]
  14. https://www.uni-salzburg.at/index.php?id=201161&L=1
  15. Liste der Vortragenden, Migrations- und Integrationsmanagement. Donau-Universität Krems, abgerufen am 13. September 2017
  16. https://www.uni-salzburg.at/index.php?id=201161&L=1
  17. http://www.29mayis.edu.tr/etkinlik/the-new-islam-law-in-austria-5.html
  18. Curriculum Vitae. Universität Salzburg. PDF-Datei, abgerufen 13. September 2017
  19. Archivlink (Memento vom 18. Februar 2016 im Internet Archive)
  20. http://gender638.rssing.com/browser.php?indx=6029447&item=18
  21. http://cas.umn.edu/programs/LECTURE.HTML
  22. http://deutscheshaus.as.nyu.edu/object/dh.event.BlackHistoryintheGermanWorld021913
  23. Archivlink (Memento vom 18. Februar 2016 im Internet Archive)
  24. http://globalcitizenshipalliance.org/about-us/teaching-faculty/
  25. http://adrfellowship.org/program/partners-faculty/
  26. Center for Right-Wing Studies, People. Abgerufen am 9. März 2016 (englisch).
  27. Farid Hafez: Minarettverbot: In Österreich ist man einen Schritt weiter. Das Ja der Schweizer zum Minarettverbot entsetzt die Eliten. In: derStandard.at (Kommentare der anderen) vom 30. November 2009, abgerufen am 28. Juli 2011
  28. Farid Hafez: Institutionalisierte Islamophobie. In: DiePresse.com vom 4. November 2014, abgerufen am 2. Dezember 2014.
  29. http://religion.orf.at/projekt03/tvradio/orientierung/or_070311.htm, Diagonal - Radio für Zeitgenossen: Der Euro-Islam - nur ein Wunschtraum? (Memento vom 4. Mai 2010 im Internet Archive)
  30. Alexei Korolyov: Austrian bill would ban foreign funding for mosques, imams. In: Washington Post. 20. November 2014, abgerufen am 2. Dezember 2014 (englisch).
  31. Farid Hafez: In Austria, the problem is not the far-right party. Al-Jazeera, 15. Oktober 2017, abgerufen am 24. Oktober 2017.
  32. „Können nur liberalen Islam integrieren“ – Diversität – Aktuell. Abgerufen am 14. September 2017.
  33. NDR: Wahlkampf in Österreich: Muslime als Spielball. Abgerufen am 14. September 2017.
  34. Tiroler Tageszeitung Online: Islamophobie: „Vor allem Frauen werden angepöbelt“ | Tiroler Tageszeitung Online – Nachrichten von jetzt! In: Tiroler Tageszeitung Online. (tt.com [abgerufen am 14. September 2017]).
  35. The (sexual) Inferiority Complex of White Supremacists: Charlottesville and the Call for ‘White Sharia’ – The Bridge Initiative | A Research Project on Islamophobia. In: The Bridge Initiative | A Research Project on Islamophobia. (georgetown.edu [abgerufen am 14. September 2017]).
  36. Farid Hafez: When anti-Semitism and Islamophobia join hands. Abgerufen am 14. September 2017.
  37. Florian Gasser: Islamgesetz: Generalverdacht. In: Die Zeit. 8. März 2015, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 14. September 2017]).
  38. Islam in Österreich: neues Gesetz, neue Probleme. Schweizer Radio und Fernsehen SRF, 17. April 2016, abgerufen am 14. September 2017.
  39. Interview mit dem Politikwissenschaftler Farid Hafez: „Ein Ausdruck institutioneller Islamophobie“ – Qantara.de. In: Qantara.de – Dialog mit der islamischen Welt. (qantara.de [abgerufen am 14. September 2017]).
  40. Standard Verlagsgesellschaft m.b.H.: Ein Staatspreis für das Kopftuch. In: derStandard.at. (derstandard.at [abgerufen am 14. September 2017]).
  41. Islamgesetz: Parlamentarische Beratungen starteten mit Hearing. In: OTS.at. (ots.at [abgerufen am 14. September 2017]).
  42. Standard Verlagsgesellschaft m.b.H.: Rassismusproblem des Integrationsressorts. In: derStandard.at. (derstandard.at [abgerufen am 14. September 2017]).
  43. Farid Hafez: »Der politische Islam ist tot«. In: Kopf um Krone. (kopfumkrone.at [abgerufen am 14. September 2017]).
  44. OSCE: Supplementary Human Dimension Meeting. OSCE, 22. Juni 2017, abgerufen am 22. August 2017 (englisch).
  45. SETA: Presentation of Islamophobia Report 2015. SETA, 3. Mai 2016, abgerufen am 22. August 2017 (englisch).
  46. Panel: Countering Anti-Muslim Racism in Europe. 19. Februar 2019, abgerufen am 26. Februar 2019 (britisches Englisch).
  47. Panel: The State of anti-Muslim Racism in Europe – European Islamophobia. Abgerufen am 26. Februar 2019 (amerikanisches Englisch).
  48. Farid Hafez 28, Islam - Wissenschaftler (Memento vom 28. November 2016 im Internet Archive)
  49. Armin Pfahl-Traughber: Das „Jahrbuch für Islamophobieforschung“ – mit fehlender Trennschärfe. Humanistischer Pressedienst, 27. Juni 2018, abgerufen am 17. April 2019.
  50. Helmut Pisecky: Kampfbegriff Islamophobie. Die Presse, 10. Mai 2017, abgerufen am 19. Juni 2017.
  51. Kampfbegriff „Islamophobie“ – „Wissenschaft“ im Dienste des politischen Islam? Abgerufen am 11. Mai 2017.
  52. Historiker: „Der Islam wird nach anderen Kriterien beurteilt.“ kurier.at, 8. Mai 2017, abgerufen am 16. Mai 2017.
  53. Michael Weiss: Wenn „Islamophobie“ zu leichtfertig verwendet wird. Auf falter.at, abgerufen am 19. Juni 2017
  54. Ein Thinktank in Erdogans Umfeld prangert „Islamophobie“ in Österreich. In: profil.at. 21. September 2016 (profil.at [abgerufen am 11. Mai 2017]).
  55. Im Dunstkreis der Muslimbruderschaft? kurier.at, 3. Mai 2015, abgerufen am 16. Mai 2017.
  56. Prozess um üble Nachrede: Muslimbrüder und „Mainstreammedien“. Der Standard, 24. April 2019.
  57. Cause "Muslimbruder": Michael Ley in zweiter Instanz verurteilt. In: KISMET Online - Das muslimische Lifestylemagazin. 28. Februar 2020, abgerufen am 15. Oktober 2020 (deutsch).
  58. Standard Verlagsgesellschaft m.b.H.: Guter Muslim, böser Muslim: Rassismus in Grün. In: derStandard.at. (derstandard.at [abgerufen am 14. September 2017]).
  59. Dönmez verlässt die Grünen – Wechsel zu Kurz? In: Die Presse. (diepresse.com [abgerufen am 14. September 2017]).
  60. wochenblick.at: „Wochenblick“-Interview mit Efgani Dönmez. 19. Oktober 2016, abgerufen am 14. September 2017.
  61. Farid Hafez: Die MJÖ als Projektionsfläche für Verschwörungstheorien. In: Farid Hafez, Reinhard Heinisch, Raoul Kneucker, Regina Polak (Hrsg.): Jung, muslimisch, österreichisch. New Academic Press, Wien 2016.
  62. WELT: Widerruf betreffend Farid Hafez. In: DIE WELT. 12. Februar 2020 (welt.de [abgerufen am 15. Oktober 2020]).
  63. Alen Posener: Wie ein verbaler Verriss in einer juristischen Niederlage endet. In: KISMET Online - Das muslimische Lifestylemagazin. 20. Februar 2020, abgerufen am 15. Oktober 2020 (deutsch).
  64. Heiko Heinisch: „Ideologischer Tunnelblick auf das ‚Feindbild Islam‘“, mena-watch.com, 10. Dez. 2019
  65. Vgl. für das Folgende: Frederik Schindler: Von EU geförderter Bericht denunziert Islamkritiker. In: Die Welt. 24. Oktober 2019, abgerufen am 30. November 2020.
  66. Enes Bayrakli, Farid Hafez (Hrsg.): European Islamophobia Report 2018. SETA – Foundation for Political, Economic and Social Research, Ankara u. a. 2019, ISBN 978-6-05754484-1, S. 114 (englisch, Download von islamophobiaeurope.com [PDF; 16,6 MB; abgerufen am 27. November 2020]).
  67. Türkisches Institut Erdogans Abwehreinheit gegen liberale Muslime in Berlin. Tagesspiegel, 4. Apr. 2019
  68. Schweizer Menschenrechtsaktivistin Keller-Messahli wird als islamfeindlich denunziert. Neue Zürcher Zeitung, 26. Okt. 2019
  69. ILMÖ-Amer Albayati zum so genannten Islamophobie-Report: „Das Machwerk von Farid Hafez ist ein Propagandawerk Erdogans“. In: ots.at. Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ, 24. Oktober 2019, abgerufen am 28. Oktober 2019.
  70. „Mit Rechtsextremen in einem Topf – Die Schweizer Islamkritikerin Saïda Keller-Messahli klagt gegen einen von der EU finanzierten Bericht, der sie als islamophob bezeichnet. Sie hat recht“, Tagesanzeiger, 13. Nov. 2019
  71. Islamophobie-Report: "Demokratiepolitisch notwendig" - derStandard.at. Abgerufen am 15. Oktober 2020 (österreichisches Deutsch).
  72. 12 12 2019 um 15:47 von Farid Hafez: Rassismus diskutieren ist demokratiepolitisch notwendig! 12. Dezember 2019, abgerufen am 15. Oktober 2020.
  73. Farid Hafez: Rassismus zu diskutieren ist demokratiepolitisch notwendig. Abgerufen am 15. Oktober 2020.
  74. Farid Hafez: „Rassismus zu diskutieren ist demokratiepolitisch notwendig“, Wiener Zeitung, 13. Dez. 2019
  75. Manfred Maurer: Kein Geld mehr für umstrittenen Islamophobie-Forscher. 30. April 2021, abgerufen am 6. Juni 2021.
  76. Gerald Stoiber: „[3]“, Salzburger Nachrichten, 13. Nov. 2020
  77. 03 08 2021 um 11:18 von Anna Thalhammer: Operation Luxor: Razzia laut OLG Graz rechtswidrig. 3. August 2021, abgerufen am 3. September 2021.
  78. Bernhard Ichner: Operation Luxor: Uni-Professoren stellen sich hinter Farid Hafez. 22. Januar 2021, abgerufen am 3. Februar 2021.
  79. Farid Hafez: Xinjiang and Kristallnacht in Austria: Freedom of Religion under Threat. Bridge (Georgetown University), 19. November 2020, abgerufen am 7. Dezember 2020.
  80. Uni Salzburg distanziert sich von Politologen. „Islamophobie-Forscher“ Farid Hafez vergleicht „Operation Luxor“ mit November-Pogromen 1938. volksblatt.at, 23. November 2020, abgerufen am 7. Dezember 2020.
  81. Betroffener Politologe zog Pogrom-Vergleich. orf.at, 23. November 2020, abgerufen am 7. Dezember 2020.
  82. Daniel Bischof: Religion - Wie viel Politik im Islam steckt. Abgerufen am 1. März 2021.
  83. bernhard.ichner: Operation Luxor: Uni-Professoren stellen sich hinter Farid Hafez. 22. Januar 2021, abgerufen am 24. Januar 2021.
  84. Support Farid Hafez. Abgerufen am 3. September 2021.
  85. Curriculum Vitae Dr. FARID HAFEZ. (PDF) Universität Salzburg, abgerufen am 6. Juni 2021.