Farum Park

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Right to Dream Park

BW

Frühere Namen

Farum Park (1999–2016)

Daten
Ort Idrætsvænget 2
DanemarkDänemark 3520 Farum, Dänemark
Koordinaten 55° 48′ 58,3″ N, 12° 21′ 6,8″ OKoordinaten: 55° 48′ 58,3″ N, 12° 21′ 6,8″ O
Eigentümer Furesø Kommune
Baubeginn 1999
Eröffnung 2000
Oberfläche Kunstrasen
Architekt Gert Andersen ApS
Kapazität 10.300 Plätze
Spielfläche 105 × 68 m
Verein(e)
Veranstaltungen

Der Right to Dream Park ist ein Fußballstadion in der dänischen Stadt Farum. Farum liegt 24 km nordwestlich der Kopenhagener Innenstadt. Die Spielstätte ist Eigentum der Kommune Furesø und der Fußball-Erstligisten FC Nordsjælland trägt hier seine Partien aus.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1999 erbaute Arena bietet derzeit 10.300 überdachte Plätze (9.800 Sitz- und 500 Stehplätze) und wird von einer Flutlichtanlage mit 1.685 Lux beleuchtet.[1] Ende der 1990er Jahre war der Verein, damals noch unter dem Namen Farum BK, in die zweite Liga aufgestiegen. Daraufhin begann die Kommune im Jahr 2000, die Spielstätte wesentlich um- und auszubauen. Im Jahr 2002 gelang der Aufstieg in die höchste dänische Spielklasse, die Superliga; der Klub erreichte mit dem dritten Platz gleich die UEFA-Pokal-Qualifikationsrunde. Im gleichen Jahr war der Farum Park einer von zwölf Austragungsorten der U-17-Fußball-Europameisterschaft. Unter den drei Partien war auch das Endspiel zwischen der Schweiz und Frankreich (0:0 n.V., 4:2 i.E.).

Im März 2012 fiel die Entscheidung, das Stadion mit Kunstrasen und Rasenheizung auszustatten. Erst kurz zuvor hatte der dänische Fußballverband DBU diesen Untergrund in den Stadien der ersten Liga zugelassen. Damit ist die Spielstätte des FC Nordsjælland die erste Kunstrasenarena der höchsten dänischen Liga.[2]

Der FC Nordsjælland spielte in der UEFA Champions League 2012/13. Seine Spiele der Gruppe E absolvierte der Verein allerdings in dem größeren Stadion Parken in Kopenhagen.[3]

Im April 2016 erhielt der Farum Park den Namen Right to Dream Park nach der 1999 in Ghana gegründeten Fußballakademie Right to Dream Academy.[4] Der dänische Verein und die Akademie kooperieren miteinander.[5]

Hotel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Stadion baulich verbunden ist das Hotel FC Nordsjælland. Es verfügt über 43 Zimmern, darunter sechs Skyboxes mit Aussicht über das Spielfeld, Konferenz- und Fitnessangebote sowie das Café „Sepp“.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. fcn.dk: Stadionkapazität (englisch)
  2. Farum Park bekommt Kunstrasen bold.dk, 9. März 2012, abgerufen am 14. November 2015 (dänisch)
  3. tipsbladet.dk: FC Nordsjælland spielt Champions League im Parken Artikel vom 17. August 2012 (dänisch)
  4. fcn.dk: Nyt stadionnavn i Farum Artikel vom 27. April 2016 (dänisch)
  5. pulse.com.gh: Farum Park renamed Right to Dream Park in Denmark Artikel vom 27. April 2016 (englisch)
  6. Hotel FC Nordsjælland (dänisch, englisch)