Fast Radio Burst

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Ein Fast Radio Burst (FRB), Schneller Radioblitz oder Extragalactic Fast Radio Transient ist ein einmaliger kurzer Ausbruch im Bereich der Radiostrahlung mit einer Dauer von wenigen Millisekunden in (vermutlich) extragalaktischen Entfernungen. Er wird auch als Blitzar, Millisecond Radio Burst, Extragalactic Radio Burst oder Cosmological Fast Radio Burst bezeichnet. Ursprung und Ursache sind noch unbekannt.[1]

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schnellen Radioblitze sind bei erneuten Analysen von Durchmusterungen des Himmels nach Millisekundenpulsaren entdeckt worden. Der erste wurde im August 2001 am Parkes-Radioteleskop in Australien empfangen, aber erst 2006 in Archivdaten entdeckt.

Während Pulsare sich wiederholende Signale zeigen, ist von den Fast Radio Bursts jeweils nur ein einziger Puls mit einer Dauer von einigen Millisekunden nachgewiesen worden. Das Pulsprofil ist symmetrisch in der Form eines gleichschenkligen Dreiecks. Für die Dauer der Eruption sind die Fast Radio Bursts eine starke Quelle mit einer Intensität von bis zu 30 Jansky. Die Ausbrüche sind außerhalb des Radiobereichs bisher nicht beobachtet worden und an ihrem Ort gibt es keine katalogisierten astronomischen Quellen. Am Ort eines Burst ist stets nur ein Ausbruch nachgewiesen worden.[2][3]

Der Lorimer-Burst, der erste nachgewiesene Fast Radio Burst. Dargestellt wird die Dispersion als Zeitverzögerung der Ankunftszeit in Abhängigkeit von der Frequenz.

Aus der Dispersion kann auf die Entfernung geschlossen werden. Durch freie Elektronen wird das Radiosignal in Abhängigkeit von der Wellenlänge verlangsamt, wobei elektromagnetische Strahlung mit niedriger Frequenz stärker beeinflusst wird. Die freien Ladungsträger in der interstellaren Materie der Milchstraße können nur einen Anteil von 3 bis 6 Prozent der beobachteten Dispersion verursachen. Daher dürfte die Entfernung der bisher bekannten Millisecond Radio Bursts zwischen 1,7 und 3,3 Gigaparsec liegen.

Die Häufigkeit der Ausbrüche soll bei einem alle 10 Sekunden über dem gesamten Himmel liegen, wobei der Wert sehr unsicher ist.[4] Unter der Annahme einer Entfernung von einem Gigaparsec ergäbe sich eine freigesetzte Energie in der Größenordnung von 1033 Joule.

Forscher der amerikanischen Cornell University stellten in einer rund drei Milliarden Lichtjahre entfernten Zwerggalaxie im Sternbild Fuhrmann ab 2012 wiederholt Fast Radio Bursts fest. Bei einer Beobachtung des Gebiets mittels des Very Large Array-Interferometer stellten sie neun Fast Radio Bursts fest. Als Erklärung dafür werden Strahlungsausbrüche eines massereichen Sterns oder ein extrem massereiches Schwarzes Loch vermutet.[5]

Interpretationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Beschreibung der Extragalactic Fast Radio Transients im Jahr 2007 sind eine Reihe von Hypothesen entwickelt worden:

Neutronenstern-basierte Theorien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Millisecond Extragalactic Radio Bursts sind besonders starke Ausbrüche von Soft Gamma Repeatern.[6] Es könnte in der Andromedagalaxie M31 eine schwächere Form der Extragalactic Fast Radio Transient geben, von denen mehrfache Ausbrüche im Radiobereich beobachtet worden sind.[7]
  • Die Fast Radio Bursts sind ein Phänomen ähnlich den Riesenpulsen in extragalaktischen Pulsaren, deren sich wiederholende Ausbrüche ähnlich den Rotating Radio Transients sehr selten auftreten und bei den bisherigen Durchmusterungen nicht als wiederholend beobachtet wurden.[8] Eventuell kann ein Teil der Dispersion durch die ehemalige Hülle des Sterns in Form eines Supernovaüberrestes verursacht werden. In den ersten 60 bis 200 Jahren nach der Supernovaexplosion ist die Hülle noch zu dicht, um einen Radio Burst passieren zu lassen, erst danach können die FRBs beobachtet werden.[9]
  • Sie entstehen bei der Verschmelzung zweier Neutronensterne in einem engen Doppelsternsystem beim Zusammenbruch der Magnetfelder der Einzelsterne.[10] Damit würden Extragalactic Fast Radio Transient in einem engen Zusammenhang mit den Gamma Ray Bursts kurzer Dauer stehen.[11]
  • Als Folge des Zusammenbruchs des Magnetfelds eines Neutronensterns durch eine nahe Supernova-Explosion.[12]
  • Durch den Kollaps eines massiven Neutronensterns über der Tolman-Oppenheimer-Volkoff-Grenze in ein Schwarzes Loch wird das Magnetfeld des Neutronensterns zerstört. Dieses Magnetfeld, das beim Kollaps vom Stern entkoppelt wurde, läuft als elektromagnetische Welle durchs Universum und wird als Extragalactic Fast Radio Transient beobachtet. Solch ein Kollaps sollte einige tausend bis Millionen Jahre nach der Geburt eines Neutronensterns in einer Supernova geschehen.[13] Alternativ könnte ein Fast Radio Burst auch an einen Gamma Ray Burst gekoppelt sein, wenn infolge des Kollapsar-Modells oder der Verschmelzung zweier Neutronensterne zunächst ein schnell rotierender supermassiver Neutronenstern entsteht. Ein Teil der Materie des oder der Vorgängersterne ist nicht auf die Fluchtgeschwindigkeit beschleunigt worden und fällt daher auf den Neutronenstern zurück. Durch eine Wechselwirkung mit dem Magnetfeld des Neutronensterns wird sowohl die Rotationsgeschwindigkeit als auch das Magnetfeld abgebaut und der Neutronenstern kollabiert einige Minuten nach dem Gamma Ray Burst unter Aussendung eines Fast Radio Bursts zu einem Schwarzen Loch.[14] Dieses Modell hat eine mögliche Bestätigung durch Nachbeobachtungen von langen Gamma-Ray-Bursts erhalten. Während einer der Breaks in der Röntgenlichtkurve zweier Gamma Ray Bursts konnte im Radiobereich jeweils ein Cosmological Fast Radio Burst nachgewiesen werden. Die Breaks sind Übergänge in der Lichtkurve, ab denen der Verlauf der Helligkeit mit einem anderen Potenzgesetz beschrieben wird. Sollte sich dieses Modell bestätigen, sind die Fast Radio Bursts wahrscheinlich auch eine Quelle für hochrelativistische kosmische Strahlung.[15] Bei Nachbeobachtungen mit Radioteleskopen am Ort von Gamma Ray Bursts in einem Zeitraum von 140 Sekunden nach einem Ausbruch konnte kein Fast Radio Burst nachgewiesen werden.[16]

Weitere Theorien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Als Folge einer Verschmelzung zweier Weißer Zwerge, wobei die beobachtete Radiostrahlung aus der Region des magnetischen Pols eines neu entstandenen massiven und schnell rotierenden Weißen Zwergs kommen sollte. Nach dieser Hypothese sollte am Ort einiger Fast Radio Bursts eine Supernova vom Typ Ia nachzuweisen sein.[17]
  • Die Fast Radio Bursts könnten auch eine kurze Eruption auf einem Flare-Stern in Sonnennähe sein. Die gemessene Dispersion ist nach dieser Interpretation nicht die Folge einer kosmologischen Entfernung, sondern wird durch eine dichte Hülle aus Plasma in der Korona des Sterns erzeugt. Die Ausbrüche entstehen in der tieferliegenden Chromosphäre, weshalb die Radiostrahlung auf dem Weg durch die Korona gebeugt wird. Im Feld von FRB110703 konnte ein magnetisch aktiver W-Ursae-Majoris-Stern entdeckt werden, der die Quelle des beobachteten Fast Radio Bursts sein könnte.[18]
  • Für den FRB010621 nahe der galaktischen Ebene könnte die beobachtete Dispersion auch durch diffuses ionisiertes Gas verursacht worden sein und das verursachende Objekt innerhalb der Milchstraße liegen. Der Ausbruch im Bereich der Radiostrahlung könnte eine extreme Form eines Riesenpulses bei einem Pulsar sein oder durch das Verdampfen eines Schwarzen Lochs entstanden sein.[19]
  • Bei Fast Extragalactic Radio Bursts wird die gesamte Energie in einem sehr kurzen Zeitraum abgegeben, was vermuten lässt, dass die Quelle hochgradig relativistisch ist. Aber selbst wenn das die Strahlung emittierende Plasma sich hochrelativistisch bewegt, wird ein kohärenter Emissionsmechanismus benötigt. Dieser Mechanismus könnte nach einer modifizierten Hypothese zur Radiostrahlung von Gamma Ray Bursts dadurch entstehen, dass es in einem stark magnetisierten, auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigten Wind zu einer spontanen Maser-Emission kommt.[20]
  • Die Strahlung entsteht bei der Verdampfung eines Schwarzen Lochs.[21]
  • Es könnte sich um eine Art Bakensignal extraterrestrischer Technologie handeln.[22][23]
  • Nach einer spekulativen Betrachtung könnten Kardaschow-II-Zivilisationen mit wiederholt generierten FRBs Sonnensegel-Transporter mit einer Megatonne Nutzlast betreiben.[24]

Extraterrestrischer Ursprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pro[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die extragalaktische Natur der Fast Radio Bursts ist zwar noch nicht hundertprozentig gesichert, wird aber durch ihre zufällige Verteilung am Himmel und durch die Beobachtung einer frequenzabhängigen Verbreiterung des Signals bei einigen FRBs unterstützt. Dies wird auf Streuung in Dichteschwankungen des intergalaktischen Mediums zurückgeführt.[25]

Fast Radio Bursts scheinen nicht in der Zone of Avoidance aufzutreten, was ungefähr einer galaktischen Breite von weniger als 15° entspricht. Dieses Verhalten unterstützt die Vermutung eines Ursprungs der FRBs außerhalb der Milchstraße. Allerdings ist unklar, wodurch eine starke Absorption in der galaktischen Ebene hervorgerufen werden könnte.[26]

Mit FRB 121102, der aufgrund wiederholter Ausbrüche exakt lokalisiert werden konnte, gelang 2017 erstmals ein Nachweis für einen extragalaktischen Ursprung.[27]

Contra[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die extraterrestrische Natur der Fast Radio Bursts ist angezweifelt worden. So sind am Bleien-Observatorium fünf FRBs beobachtet worden mit der charakteristischen Dispersion dieser Objektklasse. Davon ist ein Ereignis zu einem Zeitpunkt registriert worden, an dem die Mondsichel in der Keule des Radioteleskops lag. Es könnte sich dabei um eine Reflexion der Radiowellen am Mond handeln, wobei ein solarer Radio-Burst eine mögliche Quelle wäre. Die anderen Ereignisse sind alle innerhalb einer Stunde registriert worden. Für eine unabhängige Bestätigung der extraterrestrischen Natur der Fast Radio Bursts wäre ein Nachweis in anderen Bereichen des elektromagnetischen Spektrums erforderlich.[28]

Die Fast Radio Bursts ähneln den Perytons in ihrem Ausbruchsverhalten. Bei diesen nach einem Fabelwesen benannten, Mikrosekunden andauernden Radiobursts wird keine Frequenzdispersion beobachtet. Sie werden als ein terrestrisches oder atmosphärisches Phänomen angesehen. Kulkarni u. a.[29] weisen darauf hin, dass die Fast Radio Bursts und die Perytons im azimutalen Koordinatensystem in unterschiedlichen Höhen über den Horizont auftreten. Während die Perytons in großen Höhen über dem Horizont beobachtet werden, sind die Fast Radio Bursts nahe am Horizont beobachtet worden. Die Autoren vermuten daher, dass beide Phänomene lokale Ursachen in der Erdatmosphäre haben.

Gravitationslinseneffekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Möglichkeit zwischen den verschiedenen Hypothesen zur Entstehung der Fast Radio Bursts zu unterscheiden wäre die Suche nach Gravitationslinseneffekten durch dunkle Materie in Galaxienhaufen. Durch die Gravitationslinsen ergeben sich für den Beobachter verschiedene Wege mit unterschiedlichen Laufzeiten desselben Fast Radio Bursts, wobei die Lichtkurve, die Dispersion und der spektrale Energieverlauf annähernd identisch für einige eng benachbarte Radio Bursts sein sollte. Sollten keine Gravitationslinseneffekte entdeckt werden, handelt es sich bei den Fast Radio Bursts nicht um astronomische Objekte in kosmologischen Entfernungen. Weiterhin sollten sich Doppelstern- gegen Einzelsternmodelle überprüfen lassen, da Doppelsternmodelle im statistischen Mittel bei etwas geringeren Rotverschiebungen beobachtet werden aufgrund der längeren Entwicklung bis zu einer Verschmelzung zweier Sterne gegenüber den EInzelsternmodellen.[30]

FRB 121102 – der Repeater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FRB 121102 ist im Jahre 2014 als erster Fast Radio Burst mit sich wiederholenden Ausbrüchen beobachtet und in der Folgezeit intensiv untersucht worden.[31] Mittels Very Long Baseline Interferometry konnte die Ursprungsgalaxie gefunden und als eine Zwerggalaxie mit einer Rotverschiebung von bestimmt werden.[32] FRB 121102 ist allerdings kein typischer Vertreter von Fast Radio Bursts, da auch lange Beobachtungsserien an den Orten anderer FRBs keine weiteren Ausbrüche gezeigt haben.[33]

Die Heimatgalaxie von FRB 121102 ist eine metallarme Zwerggalaxie mit einem Abstand von 972 Megaparsec und zeigt Anzeichen einer Extreme Emission-Line Galaxy. Die Quelle liegt 0,2 Bogensekunden vom Zentrum der Galaxie entfernt und scheint in einer Sternentstehungsregion zu liegen, die auch eine permanente Radioquelle ist.[34] Parallele Beobachtungen im Optischen, Ultravioletten, Röntgen- und Gammastrahlenbereich zeigen keine Ausbrüche oder andere Auffälligkeiten gegenüber anderen metallarmen Zwerggalaxien.[35] Die Ausbrüche sind unperiodisch und zeigen keinerlei Gedächtnis an frühere Bursts durch ihren zeitlichen Abstand, ihre Form, die emittierte Energie oder die Amplitude.[36]

Die Verteilung der Ausbrüche von FRB 121102 entspricht in seiner Energie-Zeit-Verteilung der Gutenberg-Richter-Beziehung für Erdbeben. Hierbei handelt es sich um eine kleine Abweichung von einem Potenzgesetz, wobei schwache Beben etwas häufiger und starke Beben mit einer etwas geringeren Häufigkeit auftreten als nach einem einfachen Potenzgesetz zu erwarten. Ebenfalls wie in der Seismologie entspricht der Wartezeit zwischen den Bursts eine Gaußsche Normalverteilung. Diese Eigenschaften werden auch bei Soft Gamma Repeatern beobachtet und daher könnte der Ausbruchmechanismus in dem Bruch der Kruste eines Neutronensterns mit einem starken Magnetfeld liegen. Alternative Hypothesen sind ein Relaxationsprozess in einem Quarkstern oder ein magnetischer Zyklus auf einem Neutronenstern mit einer Art Superflare.[37]

Weitere Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • FRB 010125: bislang ältester, 2015 gefundener Burst vom 25. Januar 2001 (Intensität 0,3 Jansky / Dauer 9 ms / Dispersion 790 cm⁻³pc)
  • FRB 010724: „Lorimer Burst“ am 24. Juli 2001 (gefunden 2007), bislang intensivster FRB (30 Jansky / 5 ms / relativ geringe Dispersion von 375 cm⁻³pc)
  • FRB 121002: Doppel-Burst im Abstand von 5 ms (0,4 Jansky / 5 ms / hohe Dispersion von 1629 cm⁻³pc)
  • FRB 121102: Arecibo-Beobachtung im galaktischen Antizentrum (0,4 Jansky / 3 ms / Dispersion 557 cm⁻³pc)
    • 2015 erneut Mehrfachausbrüche in der 3 Milliarden Lichtjahre entfernten Zwerggalaxie[27] (2,2 Jansky / 0,8 ms / Dispersion 776 cm⁻³pc)
  • FRB 131104: Burst aus der benachbarten, 300.000 Lj entfernten Carina-Zwerggalaxie (1,1 Jansky / 2 ms / Dispersion 779 cm⁻³pc)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • FRB-Katalog Swinburne University of Technology, Australien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. There are weird bursts of energy coming from deep space. Bei: bbc.com. Abgerufen am 9. Juni 2016.
  2. D. R. Lorimer, M. Bailes, M. A. McLaughlin, D. J. Narkevic, F. Crawford: A bright millisecond radio burst of extragalactic origin. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2007, doi:10.1126/science.1147532, arxiv:0709.4301v1.
  3. D. Thornton u. a.: A Population of Fast Radio Bursts at Cosmological Distances. In: Science. Band 341, 2013, S. 53–56, doi:10.1126/science.1236789.
  4. D. R. Lorimer, A. Karastergiou, M. A. McLaughlin, S. Johnston: On the detectability of extragalactic fast radio transients. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2013, arxiv:1307.1200v1.
  5. Zwerggalaxie erzeugt mysteriöse Radioblitze. Bei: Spiegel.de. 5. Januar 2017.
  6. S. B. Popov, K. A. Postnov: Hyperflares of SGRs as an engine for millisecond extragalactic radio bursts. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2007, arxiv:0710.2006v1.
  7. S. B. Popov, K. A. Postnov: Millisecond extragalactic radio bursts as magnetar flares. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2013, arxiv:1307.4924v1.
  8. L. G. Spitler u. a.: Fast Radio Burst Discovered in the Arecibo Pulsar ALFA Survey. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2014, arxiv:1404.2934v1.
  9. Michael F. Bietenholz, Norbert Bartel: On the Possibility of Fast Radio Bursts from Inside Supernovae: The Case of SN 1986J. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2017, arxiv:1707.07746v1.
  10. M. S. Pshirkov, K. A. Postnov: Radio precursors to neutron star binary mergings. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2010, arxiv:1004.5115v1.
  11. Tomonori Totani: Cosmological Fast Radio Bursts from Binary Neutron Star Mergers. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2013, arxiv:1307.4985v1.
  12. A. E. Egorov, K .A. Postnov: On the possible observational manifestation of supernova shock impact on the neutron star magnetosphere. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2008, arxiv:0810.2219v1.
  13. Heino Falcke, Luciano Rezzolla: Fast radio bursts: the last sign of supramassive neutron stars. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2013, arxiv:1307.1409v1.
  14. Bing Zhang: A possible FRB/GRB connection: towards a multi-wavelength campaign to unveil the nature of Fast Radio Bursts. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2013, arxiv:1310.4893v1.
  15. Xiang Li, Bei Zhou, Hao-Ning He, Yi-Zhong Fan, Da-Ming Wei: Cosmological fast radio bursts and ultra-high energy cosmic rays. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2013, arxiv:1312.5637v1.
  16. Divya Palaniswamy, Randall B. Wayth, Cathryn M. Trott, Jamie N. McCallum, Steven J. Tingay, Cormac Reynolds: A Search for Fast Radio Bursts Associated with Gamma-Ray Bursts. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2014, arxiv:1406.1850v1.
  17. Kazumi Kashiyama, Kunihito Ioka, Peter Mészáros: Cosmological Fast Radio Bursts from Binary White Dwarf Mergers. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2013, arxiv:1307.7708v1.
  18. Abraham Loeb, Yossi Shvartzvald, Dan Maoz: Fast radio bursts may originate from nearby flaring stars. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2013, arxiv:1310.2419v1.
  19. K. W. Bannister, G. J. Madsen: A Galactic Origin for the Fast Radio Burst FRB010621. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2014, arxiv:1402.0268v1.
  20. Y. E. Lyubarsky: A model for fast extragalactic radio bursts. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2014, arxiv:1401.6674v1.
  21. E. F. Keane u. a.: On the origin of a highly-dispersed coherent radio burst. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2012, arxiv:1206.4135v1.
  22. Is this ET? Mystery of strange radio bursts from space. Bei: newscientist.com.
  23. Fast Radio Bursts: SETI Implications? Bei: centauri-dreams.org.
  24. Manasvi Lingam, Abraham Loeb: Fast Radio Bursts from Extragalactic Light Sails. In: The Astrophysical Journal Letters. 2. Januar 2017, arxiv:1701.01109.
  25. Brian Dennison: Fast Radio Bursts: Constraints on the Dispersing Medium. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2014, arxiv:1403.2263v1.
  26. E. Petroff u. a.: An absence of fast radio bursts at intermediate galactic latitudes. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2014, arxiv:1405.5945v1.
  27. a b Ursprung eines schnellen Radiostrahlungsausbruchs identifiziert. Max-Planck-Institut für Radioastronomie, 4. Januar 2017, abgerufen am 27. Februar 2017.
  28. Pascal Saint-Hilaire, Arnold O. Benz, Christian Monstein: Short-duration Radio Bursts with Apparent Extragalactic Dispersion. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2014, arxiv:1402.0664v1.
  29. S. R. Kulkarni, E. O. Ofek, J. D. Neill, Z. Zheng, M. Juric: Giant Sparks at Cosmological Distances? In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2014, arxiv:1402.4766v1.
  30. Chun-Yu Li, Li-Xin Li: Constraining fast radio burst progenitors with gravitational lensing. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2014, arxiv:1403.7873v1.
  31. L. G. Spitler u. a.: Fast Radio Burst Discovered in the Arecibo Pulsar ALFA Survey. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2014, arxiv:1404.2934v1.
  32. P. Scholz u. a.: The repeating Fast Radio Burst FRB 121102: Multi-wavelength observations and additional bursts. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2016, arxiv:1603.08880v1.
  33. Divya Palaniswamy, Bing Zhang: Is the repeating FRB 121102 representative of FRBs? In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2017, arxiv:1703.09232v1.
  34. S. Chatterjee u. a.: The direct localization of a fast radio burst and its host. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2017, arxiv:1701.01098v1.
  35. P. Scholz u. a.: Simultaneous X-ray, gamma-ray, and Radio Observations of the repeating Fast Radio Burst FRB 121102. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2017, arxiv:1705.07824v1.
  36. P. Scholz u. a.: The repeating Fast Radio Burst FRB 121102: Multi-wavelength observations and additional bursts. In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2016, arxiv:1603.08880v1.
  37. Weiyang Wang, Rui Luo, Han Yue, Kejia Lee, Xuelei Chen, Renxin Xu: FRB121102: a star quake-induced repeater? In: Astrophysics. Solar and Stellar Astrophysics. 2017, arxiv:1710.00541v1.