Fastiw

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Fastiw
Фастів
Wappen von Fastiw
Fastiw (Ukraine)
Fastiw
Fastiw
Basisdaten
Oblast: Oblast Kiew
Rajon: Kreisfreie Stadt
Höhe: keine Angabe
Fläche: 43,00 km²
Einwohner: 51.552 (2004)
Bevölkerungsdichte: 1.199 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 08500–08509
Vorwahl: +380 4465
Geographische Lage: 50° 4′ N, 29° 55′ OKoordinaten: 50° 4′ 29″ N, 29° 55′ 5″ O
KOATUU: 3224900000
Verwaltungsgliederung: 1 Stadt
Bürgermeister: Wolodymyr Tymofijew
Adresse: площа Леніна 1
08500 м. Фастів
Website: http://www.fastiv.osp-ua.info
Statistische Informationen
Fastiw (Oblast Kiew)
Fastiw
Fastiw
i1

Fastiw (ukrainisch Фастів; russisch Фастов/Fastow) ist eine Stadt in der Ukraine in der Oblast Kiew mit 50.059 Einwohnern (2006), etwa 64 Kilometer südwestlich von Kiew gelegen.

Blick auf Fastiw
St.-Nikolaus-Kirche in Fastiw

Erstmals erwähnt wird Fastiw als kleines Städtchen im Jahre 1390. Nach dem Bau der Eisenbahn im Jahre 1870 wurde die Stadt zu einem wichtigen Transportzentrum in westlicher Richtung. In einem Pogrom im Sommer 1919 tötete hier die Weiße Armee im Russischen Bürgerkrieg bei ihrem Vormarsch aus der Don-Region Richtung Moskau 1.500 Juden. Erst 1938 wurde Fastiw als Stadt offiziell anerkannt. 1941 ermordete die deutsche Einsatzgruppe C unter Paul Blobel „alle Juden im Alter zwischen 12 und 60 Jahren“.[1]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (jeweils zum 1. Januar)

  • 2004 – 50.985
  • 2005 – 50.586
  • 2006 – 50.059

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fastiw – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anklage gegen Einsatzgruppe C, Anklagepunkt (F). In: Trials of War Criminals Before the Nuernberg Military Tribunals Under Control Council Law No. 10., Vol. IV. District of Columbia 1950, S. 19. Dieser Anklagepunkt stützt sich als Beweisstück auf den Tätigkeits- und Lagebericht der Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD in der UdSSR Nr. 80 vom 11. September 1941. In: Yitzhak Arad (Hrsg.): The Einsatzgruppen Reports. New York 1989, S. 129.