Fauve

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Fauve, auch Fauve ≠ oder Fauve Corp, ist ein französisches Rockkollektiv aus Paris.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fauve wurde 2010 in der französischen Hauptstadt gegründet. Benannt ist die Band nach dem Spielfilm Les Nuits fauves (deutsch Wilde Nächte) von Cyril Collard aus dem Jahr 1992. Sie machen ein Geheimnis um ihre Identität und bezeichnen sich auch als Kollektiv. Fünf namentlich bekannte Mitglieder bilden den Kern der Band, dazu gehören mindestens vier weitere Personen und ein Videokünstler, die an den Auftritten und Produktionen beteiligt sind.[1] Sie verwenden als Symbol das Ungleichheitszeichen , das in voller Größe auf allen Albumcovern zu sehen ist.

Erste Veröffentlichungen machte die Gruppe über ihren Kanal bei der Videoplattform YouTube. Mit den Songs Kané und Sainte Anne hatten sie gleich Erfolg und erreichten hohe Aufrufzahlen. Dafür waren auch ihre Livekonzerte verantwortlich, die sie im Großraum Paris bekannt machten und die regelmäßig ausverkauft waren. Ihre erste CD Blizzard, eine EP mit 6 Liedern, veröffentlichten sie 2013 und kamen damit in den französischen Charts auf Platz 13. Mit dem Titelsong und später im Jahr mit Songs wie Voyou und De ceux kamen sie auch in die Singlecharts.

Die letztgenannten Songs waren auch auf dem ersten Longplayer von Fauve enthalten. Trotz zahlreicher hochdotierter Angebote produzierten sie das Album selbst und schlossen sich lediglich für den Vertrieb mit Warner zusammen.[2] Vieux fréres – partie 1 erschien im Februar 2014 im gesamten französischsprachigen Raum und war auch in der Wallonie in Belgien und der Romandie in der Schweiz erfolgreich. In Frankreich erreichte das Album Platz 2 und war über ein Jahr in den Charts. Über 110.000 Mal wurde es verkauft und mit Platin ausgezeichnet.[3][4] Ein Jahr später erschien Teil 2 des Albums, es stieg auf Platz 1 der Charts ein und erreichte Gold-Status.[4] In Belgien und der Schweiz kam es ebenfalls in die Top 5. Das Livealbum 150.900 folgte im April 2016.

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptmitglieder

  • Pierre Louis Cabanettes
  • Nicolas Martin Dardillac
  • Simon Jean Victor Martellozo
  • Stephane Pascal Cesar Muraire
  • Quentin Boris Marius Postel

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[5][4] Anmerkungen
SchweizSchweiz CH Wallonische RegionWallonische Region BEW FrankreichFrankreich FR
2013 Blizzard 300! 300! 13
(79 Wo.)
EP
2014 Vieux frères – partie 1 11
(11 Wo.)
4
(64 Wo.)
2
(62 Wo.)
Platin Platin
2015 Vieux frères – partie 2 5
(8 Wo.)
4
(34 Wo.)
1
(30 Wo.)
Gold Gold
2016 150.900 22
(2 Wo.)
11
(23 Wo.)
5
(10 Wo.)
Livealbum

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
Wallonische RegionWallonische Region BEW FrankreichFrankreich FR
2013 Blizzard
Blizzard
300! 75
(16 Wo.)
Nuits fauves
Blizzard
300! 131
(3 Wo.)
Sainte Anne 300! 136
(3 Wo.)
Voyou 300! 30
(5 Wo.)
De ceux
Vieux frères – partie 1
50
(1 Wo.)
43
(13 Wo.)
2014 Jeunesse Talking Blues
Vieux frères – partie 1
300! 182
(1 Wo.)
Infirmière
Vieux frères – partie 1
300! 45
(29 Wo.)
Vieux frères
Vieux frères – partie 1
300! 134
(1 Wo.)
Lettre à Zoë
Vieux frères – partie 1
300! 81
(7 Wo.)
Loterie
Vieux frères – partie 1
300! 111
(1 Wo.)
Voyous
Vieux frères – partie 1
300! 138
(1 Wo.)
featuring Georgio
2014 Bermudes
Vieux frères – partie 2
300! 117
(1 Wo.)
2015 Les hautes lumières
Vieux frères – partie 2
300! 43
(5 Wo.)
Tallaluh
Vieux frères – partie 2
300! 149
(1 Wo.)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fauve (Information zur Tour 2015), ADticket, 2015
  2. Fauve ≠ : “Ce groupe est un bel accident, ce n’est pas la vraie vie”, Stéphane Deschamps, les inRocKs, 17. Januar 2014
  3. Fauve, le collectif parisien aperçoit enfin la lumière, Mathilde Doiezie, Le Figaro, 16. Februar 2015
  4. a b c Fauve in der Zertifierzierungsdatenbank der SNEP (Frankreich)
  5. a b Chartquellen: FrankreichBelgien (Wallonie) – Schweiz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]