Federico Lombardi

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Federico Lombardi SJ (* 29. August 1942 in Saluzzo, Piemont) ist Generaldirektor des Senders Radio Vatikan und Leiter des vatikanischen Presseamtes. Sein Onkel Riccardo Lombardi war ebenfalls Jesuit und ein bekannter italienischer Volksmissionar.

Leben[Bearbeiten]

Federico Lombardi wuchs in Turin auf. Er trat am 12. November 1960 in den Jesuitenorden ein und studierte Philosophie in Gallarate (1962–1965), Mathematik in Turin (1965–1969) und Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main (1969–1973). 1972 empfing er das Sakrament der Priesterweihe.

Anschließend arbeitete er von 1973 bis 1977 bei der Jesuitenzeitung La Civilta Cattolica und wurde stellvertretender Chefredakteur. Von 1984 bis 1990 übte er das Amt des Provinzials der italienischen Jesuitenprovinz aus. 1991 ging er als Programmdirektor bei Radio Vatikan nach Rom. 2001 wurde er Direktor von CTV und 2005 Generaldirektor von Radio Vatikan.

Nach dem Rücktritt von Joaquín Navarro-Valls wurde er am 11. Juli 2006 von Papst Benedikt XVI. zum neuen Pressesprecher des Heiligen Stuhls ernannt.[1] Die Leitung des vatikanischen Fernsehzentrums Centro Televisivo Vaticano (CTV) gab er am 22. Januar 2013 an Dario Edoardo Viganò ab.[2] Die 35. Generalkongregation der Gesellschaft Jesu wählte Lombardi 2008 zu einem der vier Generalassistenten „ad providentiam“.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Am 18. April 2013 wurde Lombardi von der Allianz Gruppe als „Kommunikator des Jahres“ ausgezeichnet.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pater Lombardi zum 70. Geburtstag. Website Radio Vatikan. Abgerufen am 30. August 2012.
  2. Home Neuer Direktor beim Vatikan-TV Website Radio Vatikan. Abgerufen am 22. Januar 2013.
  3. General Counsellors of the Society of Jesus Website of the Jesuit Curia in Rome. Abgerufen am 25. August 2013.
  4. Allianz Awards Fr. Federico Lombardi as Communicator of the Year Website provided by the Pontifical Council for Social Communications in cooperation with the media offices of the Holy See. Abgerufen am 25. August 2013.